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Re_Mü_Fe

vor 3 Wochen

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Die Nessunos, "Niemande", sind Künstler, die in einer Kommune eine alte Villa in Südeuropa bewohnen und sich wenig um die bürgerliche Moral scheren.
Der Bildhauer Rigot hat wie die anderen mit dem Einzug in dieses Haus seine persönliche Vergangenheit hinter sich lassen und etwas Neues beginnen können. Aber jede Berührung mit Wasser gemahnt ihn doch an ein Trauma. Nicht weniger der kleine Junge, der wie aus dem Nichts bei ihm aufgetaucht ist.
Dann erfährt Rigot, dass er im Drogenrausch einen Vertrag eingegangen ist, an dem die Existenz der Villa hängt: Wenn er nicht in den nächsten eineinhalb Jahren aus dem Stein eine Skulptur schlägt, müssen die Nessunos ihr Haus verlassen. Um dies abzuwenden, muss Rigot sich allerdings seinem Trauma stellen.

Autor: René Müller-Ferchland
Buch: Alle Wasser Stein

hanhan

vor 3 Wochen

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Hallo Rene, das ist die Boheme. Die Geschichte und das Cover hören sich sehr spannend und interessant an, vor allem auch die Frage: Was hat es mit dem Trauma auf sich? Liebe Grüße

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Wochen

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Eine solche Gruppe nennt man Bohème.

Ich würde mich gerne mal für einige Zeit einer solchen anschließen, nur um zu beobachten und zu beurteilen zu können, was das bringt.

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ChristaEckert

vor 2 Tagen

Abschnitt V: Duin nocturne
@JessSoul

Ich verstehe deine Gefühle gegenüber Amata sehr gut, ich hatte sie auch. Dann aber habe ich sie so verstanden: Rigot wollte nicht nur, dass sie ihm gut ist, sondern dass sie ganz ihm ist - so ähnlich drückt er es aus. Und dieses "ganz" erschreckt sie. Ihre Reaktion in dem Moment am Wasser ist eindeutig, sie macht einen Rückzieher. Später erklärt Rigot es sich damit, dass sie in die Kirche geht, weil sie um jemanden trauert, also ihr Herz nicht frei ist. Da endlich verstehe ich Amata und kann sie so lassen. Ganz am Ende, als er sich in ihr Bett legt, zwischen ihnen der leere Platz, wo sonst Gabriel gelegen hat, schiebt sie irgendwann ihre Hand zu ihm hinüber, und das hat für mich große Bedeutung. Ob Amata früher ein Kind verloren hat oder einen Mann, in dem Augenblick beginnt auch sie, ihre Trauer oder ihr Trauma hinter sich zu lassen. So habe ich es verstanden.

Martinchen

vor 2 Tagen

Abschnitt V: Duin nocturne

Hier kommt meine Rezension:

https://www.lovelybooks.de/autor/Ren%C3%A9-M%C3%BCller--Ferchland-/Alle-Wasser-Stein-1994638870-w/rezension/2098059276/

Sie wird nach Freischaltung auch bei amazon, thalia, weltbild und wasliestdu erscheinen.

Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Roman! Ich freue mich auf weitere Werke von dir!

Re_Mü_Fe

vor 19 Stunden

Abschnitt II: Mater Amata

Liebe jessSoul, ich kann deine Ansicht sehr gut verstehen und finde es schön, dass du dich in Rigots Skepsis, die vielleicht auch eine generelle gegen die Kirche ist, wiederfinden konntest, zugleich aber Amatas Hinwendung zur Kiche nicht "verteufelt" hast ;-) Mich selbst hat der Text auch zum Nachdenken darüber gebracht.
Und liebe hanhan, ja, vielleicht steht das O für genau dies...

Re_Mü_Fe

vor 18 Stunden

Abschnitt III: Demain matin

Man muss also "mit navigieren vielleicht, um nicht aus dem Fluss des Geschehens herauszufallen" - eine interessante Leseanleitung, liebe Christa. Ich erkenne in deinen und den Lesebeschreibungen der anderen, dass es einer gewissen Offenheit bedarf, die mir bei mir selbst noch gar nicht so bewusst war. Den Verstand ausschalten zu können, ist also durchaus auch eine (Lese-)Kunst und ich bin froh, mit euch Menschen gefunden zu haben, die diese Offenheit haben, einfach in dieser Weise geübte Leser sind. Ich selbst liebe Texte, von denen man gar nicht so viel "braucht", um angeregt zu werden, sich selbst Gedanken zu machen - über den Text und auch über sich selbst.

Re_Mü_Fe

vor 18 Stunden

Abschnitt III: Demain matin

JessSoul schreibt:
nicht wie bei tektonischen Platten mit einem erschütternden Beben, sondern eher mit einem kleinen Klicken, Rattern und Knistern, wie ineinandergreifende Zähne bei einem Zahnrad, und irgendwie wird mehr und mehr ein stimmiges Bild daraus, bei dem vieles, das vorher unverständlich war, plötzlich nachvollziehbar wird.

Vielen Dank, liebe jessSoul, dieses Bild hat mir sehr gefallen. Das Schreiben dieser Sequenzen, in denen Rigot zwischen Realität und Rausch schwankt, hat mich selbst zum Teil ins Wanken gebracht, weil ich manchmal drohte, den Überblick zu verlieren. Aber irgendwie griff dann doch alles gut ineinander, und es schälte sich immer stärker das Trauma als DER seine Wahrnehmung erschütternde Hauptfaktor heraus - nicht das O. Das Trauma bahnte sich selbst seinen Weg zurück - unser kleiner Gabriel war dabei eine Art Helfer, könnte man sagen und ich habe längst den Eindruck, dass ihr, JessSoul, Martinchen, Christa und hanhan, angekommen seid auf einer Ebene dieses Textes, die ein bisschen darüber hinausgeht, genau wissen zu wollen, wer der Kleine genau ist...

Re_Mü_Fe

vor 18 Stunden

Abschnitt IV: Viva eliseo
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Martinchen schreibt:
Hier wird sehr deutlich, dass die "Nessunos" alle einen ganz bestimmten Grund haben, sich in der Künstler-Kolonie zusammen zu finden.

Ihr habt es genau erfasst, Martinchen und hanhan, und ich möchte euch allen hier mal verraten, dass ich mich gar nicht hingesetzt habe und sagte: Ich konstruiere jetzt mal so einen gesellschaftlichen Mikrokosmos, wo es sich so und so verhält. Nein, tatsächlich kamen diese Figuren Lew, Amata, Daphne etc. einfach so zu mir. Und was ihre eigentliche Verbindung miteinander ist, wurde mir erst nach und nach selbst klar.

hanhan

vor 34 Minuten

Abschnitt V: Duin nocturne

Dies ist meine Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Ren%C3%A9-M%C3%BCller--Ferchland-/Alle-Wasser-Stein-1994638870-w/rezension/2097631063/
Danke, dass ich dieses Buch mitlesen durfte und in dieser Leserunde dabei sein darf. .

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