Play Huch

von René Sommer 
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Play Huch
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Mit der Leichtigkeit eines spielerischen Kinderbuchs zeigen 50 Gedichte die aus den Fugen geratene, gleichsam dadaistische Welt unserer Zeit

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Inhaltsangabe zu "Play Huch"

Alle Augenblicke entstehen Bilder, weil Menschen durch die Welt gehen und Dinge sehen. Ob Gedankenspiel oder Traum, René Sommer betrachtet die Welt um sich herum und will wissen, warum die Dinge so sind, wie wir sie wagen zu denken. Aus Dingen werden Worte, aus Worten Bilder, und umgekehrt das Unvorstellbare, aus Bildern werden Worte, aus Worten Dinge im poetisch fabulierten Welttheater einer real-natürlichen Wirklichkeit. Das Heraustreten aus begrenzten Perspektiven und Zulassen performativer Denkmuster lädt ein, die Erscheinungsweisen des sich unmittelbar bekundenden Lebens, aus der Fundgrube der Fantasie neu zu erfinden. Denn die Wahrnehmung der Realität hängt von den Wörtern und Versen ab, die sie beschreiben.
In Play Huch schaffen sie ein komplexes Bezugssystem, das lustvoll mit popkulturellen Referenzen spielt. Ein Wal schwebt dort ebenso leicht über ein Xylophon mit bunten Stäben wie ein Mann eine Schreibmaschine aus dem Autofenster wirft, um die Grenze zwischen realer und virtueller Welt aufzuheben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783752820379
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:60 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:09.07.2018

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    elizagamaivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Mit der Leichtigkeit eines spielerischen Kinderbuchs zeigen 50 Gedichte die aus den Fugen geratene, gleichsam dadaistische Welt unserer Zeit
    Huchs Spiel

    Tagträumend strickt der fiktive Dichter Johann Sebastian Huch ständig an seiner Identität. Ist er eine Giraffe aus Yoghurtgläsern, eine Regenbogenschlange oder ein Krokodil, das Harfe spielt? Für Huch, und das gilt wohl auch für René Sommer, ist der Mensch das erzählende Tier, das unzählige Geschichten zu einem Gedicht verwebt, eine Maus, die sprechen lernt, oder hundert Hände, die ein Papierklavier zum Klingen bringen mit einem Sound, der in den Ohren der Lesenden nachklingt, eigene Träume, eigene Bilder weckt.
    Immer anders und überraschend gelingt Sommer der Übergang zu einer fantastischen Welt, in welcher die Naturgesetze außer Kraft gesetzt sind, Elefanten schweben, und der Philosoph Ludwig Wittgenstein meterlange Stapel von Plastikbechern balanciert.
    Die Gedichte verwandeln die Welt in ein durchziehendes System, durch das Energie fließt. So fährt in einem Text ein Zug aus den Wellen und entführt die Menschen, die in einer negativen Gedankenwelt gefangen sind.
    Sind die Texte visionär? Enthalten sie Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit? – Möglicherweise verkörpern sie in reinster Weise das, was der Autor René Sommer Jeu littéraire nennt, ein Spiel mit den Möglichkeiten der Literatur und der Sprache, als gäbe es am äußersten Rand des Literatursystems ein Naturschutzgebiet mit riesigen Schmetterlingen.

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