Renée Ahdieh Flame in the Mist

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 8 Rezensionen
(4)
(8)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Flame in the Mist“ von Renée Ahdieh

From the #1 New York Times bestselling author of The Wrath and the Dawn, comes a sweeping, action-packed YA adventure set against the backdrop of Feudal Japan. Mariko has always known that being a woman means she's not in control of her own fate. But Mariko is the daughter of a prominent samurai and a cunning alchemist in her own right, and she refuses to be ignored. When she is ambushed by a group of bandits known as the Black Clan enroute to a political marriage to Minamoto Raiden - the emperor's son - Mariko realises she has two choices: she can wait to be rescued... or she can take matters into her own hands, hunt down the clan and find the person who wants her dead. Disguising herself as a peasant boy, Mariko infiltrates the Black Clan's hideout and befriends their leader, the rebel ronin Ranmaru, and his second-in-command, Okami. Ranmaru and Okami warm to Mariko, impressed by her intellect and ingenuity. But as Mariko gets closer to the Black Clan, she uncovers a dark history of secrets that will force her to question everything she's ever known.

Nicht so ganz das Jahreshighlight, auf das ich gehofft hatte.

— littleowl

Ich habe noch nichts vergleichbares gelesen! Gefühlvoll, mitreißend und einzigartig. Absolut lesenswert!

— Chrissey22

Am Anfang etwas zäh, aber dann wurde es immer spannender. Hat mir sehr gut gefallen 😍 jzt heißt es, auf Band 2 zu warten ⭐⭐⭐⭐

— eulenauge

Mitreißendes Abenteuer voller Romantik und mit viel Frauenpower - ich bin absolut begeistert!

— ConnyKathsBooks

Spannende Szenen und wunderbarer Schreibstil, ich freue mich auf Teil 2, wo das Ende von Teil 1 hoffentlich noch einmal aufgegriffen wird.

— Ping

Jahreshighlight!! Faszinierendes Setting, tolle Charaktere und ein Schreibstil, durch den man richtig in die Geschichte eintauchen kann :)!

— Buecherwunderland

Wundervolle Sprache, faszinierendes Setting, vielschichtige Charaktere und female empowerment - eines der besten YA Fantasy Bücher 2017!

— Cari_f

Stöbern in Jugendbücher

Deine letzte Nachricht. Für immer.

Wow. Ein unfassbar berührendes Buch.

LadyIceTea

Am Abgrund des Himmels

Leider fällt dieses Buch unter das Genre Romance, denn mit Fantasy hat das wenig zu tun.

BooksofFantasy

AMANI - Verräterin des Throns

Spannende Fortsetzung

buchgerede

Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis

Toll toll toll toll 😍

kati_liebt_lesen

Stell dir vor, dass ich dich liebe

Eine tolle Aussage, eine mal wirklich übergewichtige Protagonistin - leider kippt das Buch krass ins Kitschige.

CocuriRuby

Die 100 - Rebellion

Eine meiner Lieblingsserie!

Tamii1992

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Flame in the Mist

    Flame in the Mist

    littleowl

    01. October 2017 um 06:15

    Meine Meinung Ich habe „The Wrath and the Dawn“ und „The Rose and the Dagger“ geliebt, daher war ich sehr gespannt auf die neue Reihe der Autorin und bin mit hohen Erwartungen an den Roman herangegangen. Mit Abstand am besten hat mir das Setting gefallen: Die Handlung von „Flame in the Mist“ ist im feudalen Japan angesiedelt, in der Welt der Samurai, Geishas und Teehäuser. Renée Ahdieh zeichnet ein schillerndes, faszinierendes Bild der Epoche. Man merkt, dass sie sich viel Zeit genommen hat, um über das Leben der Menschen damals zu recherchieren. Den Glossar hinten im Buch fand ich ganz hilfreich, weil immer wieder japanische Wörter eingestreut werden, in der Regel werden wichtige Begriffe aber auch direkt im Text erläutert. Mit wunderbar anschaulichen, lebendigen Beschreibungen setzt Ahdieh das Setting in Szene. Allgemein hat mir der Schreibstil wieder sehr zugesagt, das gilt nicht nur für die Darstellung der Schauplätze, sondern auch für die Dialoge. Meine Meinung zu Protagonistin Mariko ist ein bisschen zwiespältig, doch in keinem Fall hätte ich den Vergleich zu Mulan gezogen, den der Klappentext nahelegt (Letztere lebt außerdem in China und nicht in Japan, nur fürs Protokoll). An sich ist Mariko eine liebenswerte Hauptfigur, die sich mit Neugier, Mut und Eigensinn ins Abenteuer stürzt. Allerdings wirkte die Ich-Erzählerin auf mich extrem naiv und kindlich, vor allem weil ihre Selbsteinschätzung meilenweit von der Realität entfernt ist. Mariko betrachtet sich selbst als tapfere Kämpferin, die ihre Gegner mit List und Tücke besiegt. In Wirklichkeit fehlen ihr jedoch Kampferfahrung und jegliches Talent fürs Lügen, zudem hatte ich offen gestanden das Gefühl, dass sie nicht die hellste Birne im Leuchter ist. Das alles hätte ich ja noch irgendwie niedlich gefunden, völlig genervt hat mich aber, dass die Protagonistin vor lauter Hormonen nicht mehr geradeaus denken kann, sobald Okami auf der Bildfläche erscheint. Besagter Love-Interest ist auch keine wirklich unsympathische Figur, mir ist es nur nicht gelungen, eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Okami bleibt den ganzen Roman über sehr mysteriös und im Grunde erfährt man kaum etwas über seine Gefühlswelt. Dabei hat Renée Ahdieh in früheren Werken eigentlich schon bewiesen, dass sie ein Händchen für interessante männliche Charaktere hat. Marikos Bruder Kenshin, der im Klappentext nicht einmal erwähnt wird, hat sich überraschend zu meiner Lieblingsfigur gemausert. Für mich war er die spannendste und komplexeste Figur des Romans: Hin und her gerissen zwischen Konventionen der Samurai und Sorge um seine Schwester, Erwartungen seines Vaters und Gerechtigkeitssinn, Pflichtbewusstsein und Gefühlen. Ich liebe solche „grauen“ Charaktere und würde die Reihe allein schon wegen Kenshin weiterverfolgen.   Die Geschichte fängt sehr vielversprechend an, hält dann aber nicht so ganz, was sie verspricht. Ich bin mir sicher, dass man aus der Grundidee noch wesentlich mehr herausholen könnte. Am meisten hat mich gestört, dass die nicht einmal besonders glaubwürdige Liebesgeschichte viel zu viel Raum einnimmt. Außerdem kommt nie so richtig Spannung auf, weil man als Leser sofort merkt, dass Mariko beim „Black Clan“ überhaupt nicht in Gefahr ist. Die Autorin kann noch so oft daran erinnern, dass das gefährliche Verbrecher sein sollen, Okami und Co. wirken einfach nicht bedrohlich. Einige Plot-Twists sind zudem absolut vorhersehbar und für eine angeblich so scharfsinnige Protagonistin fällt es Mariko manchmal ziemlich schwer, eins und eins zusammenzuzählen. Das Ende hat mir dann jedoch wieder besser gefallen: Nachdem die Story vorher etwas zu sehr vor sich hingeplätschert ist, mündet die Geschichte zumindest in ein spannendes Finale. Fazit Leider nicht das Jahreshighlight, auf das ich gehofft hatte. Das Setting ist absolut großartig, aber die Protagonistin schwankt zwischen knuffig und schmerzhaft naiv, der Love-Interest bleibt blass und der Geschichte fehlt die Spannung. Ein überraschender Pluspunkt für den Roman ist Marikos Bruder Kenshin. Ich denke, letztendlich werde ich mich doch dazu hinreißen lassen, den nächsten Band zu lesen.

    Mehr
  • Abenteuer im feudalen Japan

    Flame in the Mist

    BooksOfTigerlily

    28. September 2017 um 20:52

    Aktuell bekommen Settings im feudalen Japan oder generell im ostasiatischen Raum starken Auftrieb. Ich bin seit ‚Der Clan der Otori‘ ein großer Fan solcher Storylines und so habe ich auch dem Erscheinen von Flame in the Mist entgegen gefiebert, geschrieben von ‚Zorn und Morgenröte‘-Autorin Renée Ahdieh. Ich meine, eine Heldin wie Mulan und sexy Samurai?! Genau mein Ding! Eine Vorschau konntet ihr bereits im Unboxing der Fairly Loot auf meinem Blog erhaschen.  Das Cover ist einfach traumhaft schön und steht für mich auch bildhaft für die Entwicklung von Mariko. Zu Beginn des Buches begegnen wir ihr auf dem Weg zu ihrem Verlobten, um die von ihren Eltern arrangierte Ehe einzugehen. Als ihr Konvoi überfallen und versucht wird, sie zu töten, ergreift sie die Chance und flieht nicht nur vor den Angreifern, sondern auch ihren Verpflichtungen. Dabei verkleidet sie sich als Mann um den berüchtigten Black Clan zu infiltrieren, der den Anschlag auf ihr Leben geplant hat. Ihr Beweggrund ist zunächst, die Schande ihres Verschwindens durch Aufdeckung des Mordkomplotts zu kompensieren. Die Treue ihrer Familie gegenüber wird im Laufe des Buches allerdings immer mehr von dem Wunsch abgelöst, sich selbst auszuleben und ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Obwohl ich Marikos Beweggründe eigentlich gut nachvollziehen konnte, wurde ich mit ihr anfangs echt nicht warm. Die Story war mir teilweise zu clean, zu steril. Obwohl Mariko eine wahre Gefühlsachterbahn durchläuft, zeigt sie dabei kaum Emotionen, sie war mir oft zu stoisch. Dies kann auch Kalkül der Autorin gewesen sein, denn es gibt durchaus eine Schlüsselszene im Buch, in der dann doch noch der Knoten geplatzt ist und in der mir Mariko ans Herz wuchs. In der Szene erinnert sie sich an den Moment, in dem sie sich das erste Mal gegen ihre Familie und ihre Bestimmung als verschacherte Ehefrau gestellt hat. "She remembered Chiyo telling her that finding one`s match was like finding one`s other half. Mariko had never understood that Notion. She was not a half. She was wholly her own." Für mich eines der stärksten feministischen Zitate ever. Die scheinbar hilflose Prinzessin braucht keinen Prinzen, keine große Liebe um für sich allein darin Erfüllung zu finden. Ab dieser Stelle verstand ich Mariko besser und die Entwicklung wurde deutlicher. Es ging irgendwie um mehr. Gut gefallen hat mir auch die Szene, in der Mariko einer Geisha begegnet. Zuerst abwertend und leicht spöttisch, erkennt Mariko dabei die Macht, die der Geisha mit ihrer Selbstinszenierung eigentlich innewohnt und bemerkt, dass sie jemanden vorschnell verurteilt hat. Eine schöne Szene, in der Renée Ahdieh wichtige Messages geschickt verpackt. Im Laufe des Buches erhält Mariko mehrfach Gelegenheit, ihre Tarnung abzulegen und in den wohl behüteten Schoß ihrer Familie zurückzukehren. Es geht aber lange nicht mehr darum, gerettet zu werden, sondern selbst Akteur des eigenen Lebens zu sein. Marikos Konflikt zwischen ihren gesellschaftlichen Pflichten und ihren eigenen Wünschen ist stets präsent, aber nie aufdringlich oder übertrieben. Mir hat echt gut gefallen, wie die Autorin das gehändelt hat! Der Konflikt verschärft sich, als sie von einem der Clanmitglieder enttarnt wird und sich langsam Gefühle entwickeln. Wobei, richtig langsam war das nicht wirklich. Mir war die entsprechende Szene etwas zu plump, ich hätte mir hier eine langsamere und romantischere Entwicklung der Lovestory gewünscht. Dennoch passt es in gewisser Weise zur Protagonistin, dass die Liebesbeziehung hier etwas pragmatischer angegangen wird und sie sich vielleicht erst später über ihre Gefühle klar wird. Es kommt zum dramatischen Showdown, bei dem sich das Blatt erneut wendet und man als Leser mit einigen Fragezeichen zurück bleibt. Ich für meinen Teil würde am liebsten sofort weiterlesen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Insgesamt aufgrund des guten Cliffhangers und meiner persönlichen Schlüsselszene ein solider guter Read! Bitte mehr davon! Der zweite Teil ‚Smoke in the Sun‘ erscheint voraussichtlich am 03.05.2018. Das englische Original fand ich sprachlich zwar grammatikalisch relativ einfach, jedoch vom Wortschatz eher anspruchsvoll. Eher für bereits fortgeschrittene Leser geeignet.  

    Mehr
  • Flame in the Mist | Band 1

    Flame in the Mist

    AReaderLivesAThousandLives

    12. August 2017 um 20:50

    Worum es geht: Mariko has always known that being a woman means she's not in control of her own fate. But Mariko is the daughter of a prominent samurai and a cunning alchemist in her own right, and she refuses to be ignored. When she is ambushed by a group of bandits known as the Black Clan enroute to a political marriage to Minamoto Raiden - the emperor's son - Mariko realises she has two choices: she can wait to be rescued... or she can take matters into her own hands, hunt down the clan and find the person who wants her dead. Disguising herself as a peasant boy, Mariko infiltrates the Black Clan's hideout and befriends their leader, the rebel ronin Ranmaru, and his second-in-command, Okami. Ranmaru and Okami warm to Mariko, impressed by her intellect and ingenuity. But as Mariko gets closer to the Black Clan, she uncovers a dark history of secrets that will force her to question everything she's ever known. Meine Meinung: Ich lese nicht oft auf Englisch und die Umstellung war bei diesem Buch zu Beginn gar nicht so einfach, was auch daran lag, dass sehr viele japanische Begriffe eingebaut sind mit denen ich nichts anfangen kann. Zwar gibt es am Ende des Buches eine Auflistung mit Erklärungen, was ich wirklich sehr gut finde, doch es war mir manchmal wirklich zu anstrengend jedes mal nach hinten zu blättern. Wichtig sind diese Begriffe jedoch, zumindest in meinen Augen, damit das Buch authentisch wirkt.Von der Geschichte er muss ich sagen, dass ich mich zu Beginn ganz schön durchquälen musste. Es zog sich irgendwo ohne großen Spannungsbogen und ich hatte kurz überlegt, ob ich es nicht doch abgebe. Dann habe ich mich jedoch gezwungen weiter zu lesen und bin sehr froh darüber, da es mir dann doch noch richtig gut gefallen hat.Die Charaktere sind alle auf ihre Art und Weise interessant und neben der Sicht von Mariko kann man auch noch aus der weitere Protagonisten lesen.Okami und Ranmaru wurden zu meinen beiden Lieblingen während mir die Frauen des Herrscher ziemlich auf die Nerven gegangen sind. Ja, man braucht ein paar Intrigen und Bösewichte die die Fäden spinnen, schließlich haben wir hier einen Mehrteiler, doch eine hätte zu Beginn auch gereicht ;-)Sehr schön fand ich hier auch, dass Mariko ein so starker Chrakter war und sich aufgrund ihres Geschlechts nicht unterkriegen lassen wollte, in einer Welt in der Frauen nicht viel Wert sind und nicht das gleiche Recht haben wie die Männer. Fazit: Ein gelungener Auftakt, bin gespannt auf weitere Teile.

    Mehr
  • [KimSlr] Flame in the Mist - Renee Ahdieh

    Flame in the Mist

    KimSlr

    23. July 2017 um 12:18

    Diese Rezension ist zuerst auf meinem Blog erschienen. I've read Renee Ahdiehs TWATD duology a few months ago and I loved it, of course I was excited to hear that she'd be not only releasing a new book but also kicking of a new series with it. When the FairyLoot Theme for the month of may was released and I read about the book I instantly new what it was and I was so excited! I started reading only a few days after I got the book. Ahdiehs writing style is, as I've already known from her other books, simply amazing. The world she describes is beautiful, although there is no need for worldbuilding as this story is set in feudal Asia, the characters catch, and hold ones attention and the story is incredibly interesting. As with her first book this one is a retelling, although I would use the term very loosely in this.  While I'm no uber-fan of Mulan I do like the story and have seen the film multiple times as a child. Still the story Ahdieh paints is unique and not just a new version of the old tale.  I really enjoyed watching Mariko on her quest to vengeance and more importantly the truth.  Marino herself is a very interesting character and I loved the mixture of the pampered girl who doesn't know how to hold a sword and the young women determined to do everything and anything to reach her goals. The budding romance is very well written and while it was quite clear from the beginning that something would be happening it wasn't rushed and the relationship was allowed to develope naturally. The plot took some twists and turns and the revelation at the end makes me even more excited to the sequel!

    Mehr
  • Mitreißendes Abenteuer voller Romantik und mit viel Frauenpower

    Flame in the Mist

    ConnyKathsBooks

    06. June 2017 um 00:04

    "Be as swift as the wind. As silent as the forest. As fierce as the fire. As unshakable as the mountains." (Pos. 1565)Empire of Wa; feudales Japan: Die 17jährige Hattori Mariko, adlige Tochter eines Samurai, steht kurz vor der arrangierten Ehe mit Prinz Minamoto Raiden. Doch auf dem Weg ins kaiserliche Schloss wird ihr ganzes Gefolge überfallen, Mariko entkommt als Einzige und findet schnell einen Schuldigen: den berüchtigten Black Clan. Doch warum will der Black Clan sie töten? Um die Wahrheit herauszufinden und sich vor ihrer Familie zu beweisen, fasst Mariko daher einen riskanten Plan; nichtsahnend, dass der Weg des Kriegers ihre Gefühle bald mächtig durcheinanderwirbelt und sie vor schwere Entscheidungen stellt."Flame in the Mist" ist der Auftakt einer neuen Reihe von Renée Ahdieh, deren "Zorn und Morgenröte" - Zweiteiler zu meinen absoluten Lieblingsbüchern zählt. Daher wartete ich schon sehnsüchtig auf ihren nächsten Roman und wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil. Erneut konnte mich die amerikanische Autorin mit einer mitreißenden Geschichte begeistern, die keine Wünsche offenlässt und alles bietet, was das Leserherz begehrt: Spannung, Action, Geheimnisse, Intrigen, Romantik, eine Prise Magie, einzigartige Schauplätze und tolle Charaktere.Das japanische Setting hat mich auf Anhieb fasziniert. Ob goldene Paläste, Teehäuser, Samurai-Krieger, Geikos, dunkle Wälder und heiße Quellen - alles wird sofort vor dem inneren Auge lebendig und man taucht gerne ein in diese fremdartige Welt mit ihren Bushidō-Tugenden von Ehre, Loyalität und Tapferkeit."A warrior is never weak." (Pos. 1169)Auch die Protagonisten überzeugen in jeder Hinsicht und sind sehr vielschichtig gezeichnet. Allen voran Mariko, eine mutige, starke, clevere und bewundernswerte Heldin, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Ähnlich wie in Disneys "Mulan" hadert sie mit der traditionellen Rollenvorstellung und fällt einen Entschluss, der ihr Leben unwiderruflich verändern wird und sie dazu bringt, viele Dinge zu hinterfragen.Die Geschichte entfaltet sich auf wunderbare Weise und zog mich durchweg in den Bann. Nach und nach offenbaren sich immer mehr Hintergründe und Geheimnisse rund um die kaiserliche Familie, den Dragon of Kai (Marikos Zwillingsbruder Kenshin), und den Black Clan, insbesondere dessen Anführer Ranmaru und seinen Stellvertreter und besten Freund Ōkami. Gut gefallen hat mir auch der Hauch von Magie und Mystery, der das Ganze umgibt, was sich zum Beispiel in erstaunlichen Fähigkeiten einiger Figuren zeigt."I believe the stars align so that souls can find one another. Whether they are meant to be souls in love or souls in life remains to be seen." (Pos. 2400)Natürlich darf auch die Romantik nicht fehlen. Mit einem wundervollen Paar zum Niederknien und Träumen, das mich ebenso wie Shahrzad und Khalid in "Zorn und Morgenröte" vollkommen bezaubert und berührt hat. Die Autorin versteht es einfach, große Gefühle glaubhaft zu beschreiben. Jede Szene und jede Berührung zwischen den beiden habe ich regelrecht herbeigesehnt, mit ihnen mitgefiebert und mitgelitten und auf einen glücklichen Ausgang gehofft, denn es sind noch einige Hindernisse zu überwinden.Zudem liebe ich die Sprache und den Schreibstil. Zwar ein eher anspruchsvolles Englisch, für das ich auch länger brauche, aber es lohnt sich. Denn viele der Sätze und Passagen sind so schön, dass man sie gleich mehrfach lesen und genießen möchte. Dabei fließen zahlreiche japanische Bezeichnungen mit ein, welche dem Leser Japans Kultur noch näher bringen und die am Ende in einem hilfreichen Glossar erklärt werden."My heart knows your heart. A heart doesn't care about good or bad, right or wrong. A heart is always true." (Pos. 4343)Besonders auf den letzten Seiten konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn es wird immer spannender. Überraschende Enthüllungen, dramatische Entwicklungen und ein Cliffhanger, der es in sich hat, versprechen bereits jetzt eine packende Fortsetzung. Ich freue mich schon sehr darauf!  Insgesamt kann ich daher "Flame in the Mist" uneingeschränkt empfehlen. Ein grandioses, toll geschriebenes, originelles und mitreißendes Abenteuer voll glühender Romantik und mit viel Frauenpower. Von mir gibt es begeisterte 5 Sterne.

    Mehr
  • Meine Lesermeinung zu "Flame in the Mist".

    Flame in the Mist

    Ping

    27. May 2017 um 12:28

    Spoilerfrei.„Flame in the Mist“ ist der Auftakt einer soweit als Zweiteiler angekündigten Reihe. Öfters hört man, dass die Autorin Renée Ahdieh, die bereits die auf das Märchen „1001 Nacht“ basierende Dilogie „Zorn und Morgenröte“ und „Rache und Rosenblüte“ geschrieben hat, sich dieses Mal der Geschichte von Mulan (z.B. bekannt aus der Disney-Adaption) bedient hat. Ich würde es allerdings nur als leichte Inspiration sehen, viele Parallelen weisen die Geschichten nicht auf. Das Element, welches den Vergleich anheizt, wäre das Verkleiden einer jungen Frau als Mann und wie es ihr damit ergeht (kein Spoiler, passiert auf den ersten paar Seiten und bildet eine Grundthematik der Geschichte).Bei „Flame in the Mist“ befinden wir uns inmitten von japanischen Traditionen anstatt chinesischen und auch kann die Zeit, zu der „Flame in the Mist“ spielt, um einiges später angesiedelt werden als das Volksmärchen Mulan. Dieser Roman wurde im Mai 2017 auf Originalsprache Englisch veröffentlicht und wie ihr sehen könnt, konnte ich es kaum erwarten, das neue Abenteuer aus der Feder Ahdiehs zu lesen. Obwohl ich wegen Band 2 der „Zorn und Morgenröte“-Dilogie etwas enttäuscht zurückgelassen wurde, konnte mit die Autorin mit ihrem Schreibstil überzeugen und ich wollte mir ihre wunderbaren Umschreibungen nicht entgehen lassen. Ich wurde auch keineswegs enttäuscht, denn zusammenfassen kann ich schon einmal verraten, dass mit „Flame in the Mist“ sehr gut gefallen hat. Jetzt muss noch der zweite Teil, der wohl 2018 rauskommen wird, anknüpfen können und ich bin zufrieden. Die ersten Seiten des Buchen beginnen so: Mariko, die Protagonistin und die Tochter eines Kaisers, soll einen Sohn eines anderen Reiches für Einflussgewinnung heiraten, auf dem Weg dorthin wird Mariko und ihr Geleitzug angegriffen. Mariko schafft es zu flüchten und muss sich von dahin weg ihren Weg bahnen.Mariko thematisiert immer wieder die Stellung der Frau, welche Rolle Frauen spielen (müssen), wie sie selbst sein oder gesehen werden möchte. Diese Konflikte fand ich gut platziert, interessant zu folgen und verleiht dem Buch eine gewisse Note an Ernsthaftigkeit. Mir gefielen die japanischen Beschreibungen und die dadurch entstehende Atmosphäre gut, es werden auch japanische Wörter verwendet, vor allem für Dinge wie Kleidung oder Waffen. Diese werden aber oft gleich darauf umschrieben, sodass man versteht, was damit gemeint ist.(Beispiel: „He rested his Bō in the earth between them. Fresh blood stained one end oft he wooden staff.“ Pos. 261)Ansonsten gibt es im Anhang ein Glossar, wo alle im Roman kursiv geschriebene Wörter erläutert werden, ansonsten hat auch Wikipedia viele Begriffe sofort erkannt. Ich denke, dass dieses Stilmittel entweder zur Stimmung beitragen kann oder es nett ist, den ein oder anderen Begriff mal gehört zu haben, aber auch nicht besonders stört, falls man das nicht unbedingt bräuchte. Die Entwicklung der Geschichte fand ich gut ausgearbeitet und spannend, vor allem auch plausibler als z.B. bei Ahdiehs Vorgängerwerk „Rache und Rosenblüte“ (ich komme nicht herum, ihre Arbeiten zu vergleichen). Bei „Flame in the Mist“ ergibt es mehr Sinn, dass und inwiefern sich die agierenden Charaktere und Parteien kennen. Leider wurden mir die Plottwists, die zum Ende des Romans gelüftet wurden, zu verwirrend und ich bin mir nicht sicher, ob ich etwas überlesen habe (was ich nicht glaube, weil ich langsam und konzentriert las) oder ob es daran lag, dass Englisch nicht meine Erstsprache ist. Hoffentlich wird „der Stand der Dinge“ am Anfang vom Nachfolgerband noch einmal aufgegriffen.Zu der einen Vewirrung ging mir eine Entwicklung und Abhandlung etwas zu schnell, aber selbst da konnte ich das Lesen sehr genießen. Alles in allem bin ich dem Roman äußerst wohlwollend eingestimmt und freue mich auf den Nachfolgeband. Fazit: Mit „Flame in the Mist“ legte Renée Ahdieh einen gelungenen Auftakt ihrer neuen Dilogie hin. Spannende Szenen, eingebettet in fernöstliche Atmosphäre und wundervoller Sprache (mit ein paar Kraftausdrücken, die hier aber passten und demnach nicht negativ ins Gewicht fallen). Hoffentlich gelingt der Übergang von diesem ersten Teil zu Teil 2 gut und kann mich abholen, das wäre großartig. Ich empfehle dieses Buch Lesenden, die ein Jugendbuch suchen, wo eine starke Protagonistin ihren Weg geht und ihre Stellung als Frau reflektiert. Aufmerksamen LeserInnen, die Lust haben auf eine konfliktbehaftete, aber auch romantische Geschichte mit japanischen Vibes mit einem Touch „Mulan“. 

    Mehr
  • Eines der besten YA Fantasy Bücher 2017!

    Flame in the Mist

    Cari_f

    27. May 2017 um 09:59

    „Flame in the Mist“ handelt von Mariko, die von ihren Eltern aus Hoffnung auf die Gunst des Kaisers mit dessen ältesten Sohn zwangsverheiratet werden soll. Auf dem Weg zum kaiserlichen Palast jedoch wird ihr Konvoi angegriffen. Sie ist die einzige Überlebende und beschließt herauszufinden, wer hinter dem Angriff steckt. Verkleidet als unscheinbarer Junge führt sie ihre Mission tief in den Jukai Wald und in die Reihen des Black Clan, einer Bande gefährlicher Räuber und Gesetzloser. So mancher YA Leser kennt Renée Ahdieh schon von ihrer „The Wrath and the Dawn“-Dilogie. Ich habe ihr Debüt vor zwei Jahren auf Deutsch gelesen. „Zorn und Morgenröte“ war ein schön geschriebenes Buch, dessen Handlung mich trotz des tollen Settings nicht fesseln konnte. Das ist der Grund, wieso ich die Fortsetzung nicht gelesen habe und mir nicht sicher war, ob ich weitere Bücher von Ahdieh lesen wollte.Am 16. Mai 2017 erschien ihr neuestes Werk „Flame in the Mist“, das als eine Art Mulan-Retelling in einem feudal-japanischen Fantasy-Setting beworben wird. Das reichte schon aus, um mich neugierig auf die Handlung zu machen – die zahllosen positiven Rezensionen waren dann der Grund, wieso ich mir das Buch zugelegt habe.Allein schon das erste Kapitel reicht aus, damit man jeglichen Gedanken an den bunten Disney-Animationsfilm schnell vergisst. Ich war vom ersten Satz an gefesselt. Renée Ahdieh hat viele Elemente der traditionellen japanischen Kultur wunderbar in ihre Geschichte eingewoben. Die Grundsätze der Samurai, die ätherische Welt der Geisha, das Essen (!), die japanischen Begriffe … All das mit einer so schönen Sprache, die mich ganze Absätze wieder und wieder lesen ließ. Selten bin ich so vollständig in die Atmosphäre und die Handlung eines Buches eingetaucht. Renée Ahdieh lässt sich wunderbar viel Zeit, um die Welt und die Charaktere mit ihren Worten zu zeichnen. Wunderbar ist auch, dass die Geschichte in der dritten Person erzählt ist und es einige Perspektivwechsel gibt.“Sometimes we must fall forward to keep moving. Remain motionless - remain unyielding - and you are as good as dead.Death follows indecision, like a twisted shadow. Fall forward. Keep moving. Even if you must pick yourself up first.”Mariko ist eine tolle Protagonistin. Gefangen in ihrem goldenen Käfig und den Konventionen des alten Japan, sucht sie nach Wegen, ihrem von ihrer Familie festgelegtem Schicksal zu entfliehen. Obwohl ihre Stärke eindeutig im Planen und Erfinden liegen, ergreift sie kurzerhand die erste Gelegenheit, um ihren Verpflichtungen zumindest für eine kurze Zeit zu entkommen. Sie will ihren Wert auch abseits des Heiratsmarkes beweisen. Während sie zu Beginn des Buches regelmäßig in Gedanken versunken den Moment zu handeln verpasst, lernt sie im Laufe der Geschichte, unabhängig auf ihre eigene Stärke und Fähigkeiten zu vertrauen. Gerade weil sie eine Frau ist und sich von niemandem, vor allem nicht von Männern, Vorschriften machen lassen braucht. „There is such strength in being a woman. But it is a strength you must choose for yourself. No one can choose it for you. We can bend the wind to our ear if we would only try.“ Die Romantik … sie ist unerwartet, auf kleine Gesten und Wortgefechte reduziert und doch so intensiv und spannungsgeladen, dass ich nicht nur einmal schmachtend vor dem Buch saß. Aufgelockert wird sie durch den ein oder anderen wunderbar peinlichen Moment, der mich laut auflachen ließ.Es gab in diesem Buch nur ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen haben. Zum Großteil in Bezug auf Marikos Erfindungen. Aber das sind Kleinigkeiten verglichen mit der puren Schönheit des Rests der Geschichte.Abgerundet wird das Buch mit einem Ende, das die Karten für den zweiten Band wieder völlig neu mischt. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil!Wer die Filme „The Last Samurai“ und „Die Geisha“, vielschichtige Charaktere und diese gewisse Magie in einer Handlung liebt, sollte einen Blick in „Flame in the Mist“ werfen. Es ist mein bisheriges Lese-Highlight des Jahres 2017.

    Mehr
  • Ein absolutes Jahreshighlight!!!

    Flame in the Mist

    Buecherwunderland

    23. May 2017 um 12:20

    "Be as swift as the wind. As silent as the forest. As fierce as the fire. As unshakeable as the mountains."  Vorneweg: Renee Ahdieh's "Zorn und Morgenröte" bzw. "The Wrath and the Dawn"-Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich konnte den Erscheinungstermin von "Flame in the Mist" kaum abwarten.Samurai haben mich schon immer fasziniert, viel mehr als Ritter o. ä.. Man könnte also sagen: Dieses Buch ist wie für mich gemacht :D. "I've never been angry to have been born a woman. There have been times I've been angry at how the world treats us, but I see being a woman as a challenge I must fight." Zum Inhalt: Die Protagonistin Mariko soll verheiratet werden. Auf dem Weg zu ihrem zukünftigen Ehemann wird ihre Eskorte allerdings überfallen und sie kommt nur knapp mit dem Leben davon. Alles deutet darauf hin, dass der "Black Clan" sie ermorden wollte. Nur warum? Wer hat sie beauftragt? Um antworten zu erlangen, verkleidet sich Mariko kurzerhand als Junge und begibt sich auf die Suche nach dem "Black Clan". Was danach passiert? Das müsst ihr schon selbst lesen :P. ""A word of warning..." He bent closer (...) "Don't bare your neck to a wolf."" Meine Meinung: In letzter Zeit habe ich häufig Bücher gelesen, in denen die weiblichen Protagonisten zu Beginn überhaupt nicht kämpfen konnten und auf wundersame Weise einige Kapitel später absolute Profis sind. Das ist hier nicht der Fall. Ja, auch Mariko lernt zu kämpfen, aber sie ist kein Profi. Sie ist sogar ziemlich weit davon entfernt. Ihre stärkste Waffe ist ihre Intelligenz, wie z. B. ihre Fähigkeit Situationen schnell zu analysieren und dementsprechend zu handeln. Das macht sie für mich zu einer absolut genialen Protagonistin. Neben Mariko hat mir Okami wohl am besten gefallen <3. Er ist geheimnisvoll, verschlossen und möchte seine Leute um jeden Preis beschützen. Er ist einfach toll <3. Nochmal? Er ist so, so, so toll <3. Aber auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Sei es nun Ranmaru, Yoshi, Kenshin, Yumi oder sogar Ren. Das besondere an den Charakteren ist, dass jeder eine gewisse Tiefe bekommt und keiner von ihnen ist perfekt. Einige hatten wohl Probleme bei den Namen (wie auch schon bei Zorn und Morgenröte). Ich hatte damit keinerlei Schwierigkeiten, aber ich habe auch schon viele Mangas gelesen und mich an die Namen wohl schon gewöhnt ;). Die Handlung hat mich von der ersten Seite an gepackt und mitgerissen. Am ersten Abend bzw. eher in der Nacht habe ich das erste Kapitel gelesen und wäre ich nicht so müde gewesen, hätte ich gleich weitergelesen. Gestern konnte ich dann gar nicht mehr aufhören zu lesen :). Mehr möchte ich zur Handlung gar nicht erzählen, denn das solltet ihr wirklich lieber selbst lesen :). Das einzig Negative: Wieso gibt es das nächste Buch noch nicht? :( Bei dem Ende muss ich doch wissen wie es weitergeht :(. "Sometimes we must fall forward to keep moving." Fazit: Definitiv ein Jahreshighlight und eine absolute Leseempfehlung!!! Mir hat "Flame in the Mist" sogar noch besser gefallen, als Renee Ahdieh's erste Reihe :). 

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks