Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper

von Renée Holler 
4,1 Sterne bei30 Bewertungen
Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper
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Spannend. Überraschender Schluss. Mir hat die Freundschaft der Kinder untereinander sehr gefallen.

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Spannung und Grusel im Kinderkrimi

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Inhaltsangabe zu "Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper"

Selina hat ihre Kindheit in Indien verbracht, wo ihre Mutter für ein Umweltschutzprojekt arbeitet. Doch völlig unerwartet soll Selina nach Oxford ziehen und bei ihrem Onkel wohnen, einem bekannten Experten für antike Texte. So kommt Selina an einem dunklen Winternachmittag aus dem bunten Indien im grauen England an. Ihr einziger Lichtblick ist, dass sie ihre gleichaltrige Cousine Lily wiedersehen wird. Bei ihrer Ankunft herrscht im Haus ihres Onkels jedoch helle Aufregung: Lily wird vermisst. Die Polizei nimmt an, dass sie einfach ausgerissen ist, doch Lilys Freund Eric hält eine Entführung für sehr wahrscheinlich. Am Vorabend ihres Verschwindens hatte Lily ihm eine SMS geschickt. Lily war anscheinend einer großen Sache auf der Spur! Gemeinsam mit Eric macht sich Selina daran, die Puzzleteile um Lilys Verschwinden zusammenzusetzen. Aber was sie dabei herausfinden, darf nicht sein!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783845815930
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:arsEdition
Erscheinungsdatum:20.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    kleeblatt2012s avatar
    kleeblatt2012vor einem Jahr
    ein ernstes Thema

    Die 13jährige Selina zieht zu ihrer Tante und ihrem Onkel sowie ihrer Cousine Lily nach London. Sie soll dort ein geregeltes Leben führen und eine Schule besuchen können, da ihre Mutter im Ausland ständig unterwegs ist. Aber schon am Flughafen beschleicht Selina ein ungutes Gefühl. Zuerst glaubt sie, das Gesicht ihrer Cousine in den Nachrichten zu sehen und dann kommt sie auch keiner vom Flughafen abholen. Netterweise wird sie mitgenommen und am Haus ihres Onkels angekommen, bestätigt sich ihr Verdacht. Ihre Cousine ist verschwunden. Während Selinas Onkel meint, dass Lily ausgebüxt ist, ist die Tante der Meinung, dass ihre Tochter entführt wurde. Auch Eric, der Nachbarsjunge glaubt an eine Entführung und gemeinsam mit Selina macht er sich daran, eigene Ermittlungen zu führen. Und schon bald kommen die beiden Jugendlichen mysteriösen Dingen auf die Spur. Welche Rolle spielt das Manuskript, welches aus dem Arbeitszimmer des Onkels gestohlen wurde? Und warum hat Selina ein geheimes Tagebuch, in welchem sie verschlüsselte Botschaften notiert hat?
    Wenn man denkt, hier erwarte einem ein lustiges Buch für Kinder und Jugendliche, dem muss ich von vornherein sagen, dass die Botschaft in dem Buch mal so gar nicht lustig ist. Der Titel ist da in meinem Augen etwas irreführend.Schon allein der Grund, warum Selina nach London zieht, ist sehr traurig. Ihre Mutter hat keine Zeit für sie und schickt sie deshalb zu Tante und Onkel. Dort angekommen, wird sie einfach am Flughafen vergessen und muss auf eigene Faust zu dem Haus ihrer Verwandten kommen. Zum Glück begegnet sie einer netten Bibliothekarin. Aber Selina hätte auch sonst wem in die Arme laufen können.
    Dort angekommen, muss Selina erfahren, dass ihre Cousine verschwunden ist. Wahrscheinlich entführt. Während die Tante in großen Kummer verfällt, schmeißt sich der Onkel in seine Arbeit und kümmert sich nur selten um Selina. 
    Selina ist also somit auf sich alleine gestellt, wird dann zu allem Übel noch an die Nachbarn abgeschoben und weiß so gar nicht, wo ihr der Kopf steht.
    Dann - als sie Eric kennenlernt - bekommt sie ein wenig Halt. Eine Freundschaft baut sich auf. Und ihr gemeinsames Ziel, Lily zu finden, schweißt sie zusammen. Eric und Selina fangen an, auf ihre sehr eigene Art zu recherchieren.
    Erst nach ca. einem Drittel des Buches konnte ich mich damit abfinden, dass Selina selbst es gar nicht so schlimm findet, in welcher Situation sie sich befindet. Alleine in einer großen, wenn auch nicht ganz so fremden Stadt, ohne ihre Mutter, dafür mit einer verschwundenen Cousine, einer verzweifelten Tante und einem beschäftigten Onkel. Sie meistert es recht gut, sich selbst zurechtzufinden und sich dann auch noch auf die Suche nach ihrer Cousine zu begeben.
    Doch ist Selina meist sehr unvorsichtig, was dazu führt, dass sie in Situationen gerät, in denen sie haarscharf an einer Bestrafung vorbeischrammt. 
    In Eric findet sie einen guten Freund und als sich beide auf die Spuren von Lily begeben und dabei auf Hinweise stoßen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.
    Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd und einnehmend. Man fliegt durch die Geschichte, was aber auch dazu führt, dass einem keine Ruhepause gegönnt wird. Eric und Selina haben ständig etwas zu tun, kommen kaum zum Nachdenken. Dies führt dann dazu, dass sich Situationen ergeben, die gefährlich werden könnten. Doch immer wieder schafft es vor allem Selina, sich daraus zu retten und auch noch einen kleinen Nutzen daraus zu ziehen. 
    Mir kam es dann letztendlich so vor, als wäre alles irgendwie ein bisschen planlos und erst gegen Ende ergibt sich eine gerade Linie. Es wird strukturierter und sortierter.
    Die Protagonisten wirken sehr sympathisch, zumindest was Selina, Eric, dessen Zwillingsschwestern und seine Mutter anbetrifft. Ebenso die Haushälterin von Onkel und Tante ist nett. Alle anderen sind mir jedoch sehr unsympathisch. Vor allem eben Onkel und Tante. Eben weil diese sich entweder in Arbeit verkriechen oder in ihrem Bett, um ja nichts mitzubekommen. Ich, als Mutter, hätte Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um mein Kind wiederzufinden. Das Verhalten der beiden fand ich sehr bedenklich. 
    Es gab so einiges an der Geschichte, dass mir nicht gefallen hat. Ich habe aber am Ende nochmals versucht, alles durch die Augen eines Kindes bzw. eines Jugendlichen zu sehen. Das ernste Thema ist ungewöhnlich, und doch hat die Autorin es geschafft, die Geschichte für Kinder spannend zu verpacken. Als Erwachsener erwartet man natürlich mehr Rätsel, mehr Besonnenheit und mehr Nachdenken. Aber mit 13 Jahren kann man von niemandem erwarten, dass er einen Kriminalfall auflöst und dabei vorgeht wie Sherlock Holmes. 
    Letztendlich bin ich also doch sehr zufrieden mit der Geschichte und werde das Buch gerne an meinen Sohn weitergeben, in der Hoffnung, dass er am Ende genauso gut unterhalten wurde, wie ich.
    Fazit:Ernstes Thema mit gutem Ausgang.

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    anke3006s avatar
    anke3006vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung und Grusel im Kinderkrimi
    Selina und die Suche

    Selina hat ihre Kindheit in Indien verbracht, wo ihre Mutter für ein Umweltschutzprojekt arbeitet. Doch völlig unerwartet soll Selina nach Oxford ziehen und bei ihrem Onkel wohnen, einem bekannten Experten für antike Texte. So kommt Selina an einem dunklen Winternachmittag aus dem bunten Indien im grauen England an. Ihr einziger Lichtblick ist, dass sie ihre gleichaltrige Cousine Lily wiedersehen wird. Bei ihrer Ankunft herrscht im Haus ihres Onkels jedoch helle Aufregung: Lily wird vermisst. Die Polizei nimmt an, dass sie einfach ausgerissen ist, doch Lilys Freund Eric hält eine Entführung für sehr wahrscheinlich. Am Vorabend ihres Verschwindens hatte Lily ihm eine SMS geschickt. Lily war anscheinend einer großen Sache auf der Spur! Gemeinsam mit Eric macht sich Selina daran, die Puzzleteile um Lilys Verschwinden zusammenzusetzen. Aber was sie dabei herausfinden, darf nicht sein! Dieses Buch hat uns gut gefallen. Ein spannender Kinderkrimi mit einer gehörigen Portion Grusel. Manchmal waren uns die jugendlichen Figuren zu leichtgläubig und unvorsichtig, aber gerade das hat die Geschichte wieder vorwärts gebracht. Es muss ja nicht immer alles realitätsnah sein. Renee Holler hat eine tolle Art zu erzählen und wir sind neugierig auf ihre anderen Bücher.

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    lex-bookss avatar
    lex-booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und unheimlich - nur das mordsmäßig merkwürdige Verhalten einiger Protagonisten stört vereinzelt.
    Fesselnder Kinderkrimi - aber kleine Kritikpunkte

    „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“ ist ein spannender Kinderkrimi, der ab zehn Jahren empfohlen wird, der aber stellenweise wirklich gruselig ist. Eltern sollten daher gut überlegen wieviel Aufregung ihre Kids schon vertragen. Schon der Anfang ist äußerst unheimlich. Denn die 13jährige Lily, um die es in der Geschichte geht, ist (wie der Titel vermuten lässt) verschwunden. Obwohl man mittels kleinerer Passagen aus Lilys Perspektive früh erfährt, dass sie am Leben ist, wird gleichzeitig klar: Sie wurde gewaltsam entführt und wird irgendwo in einem fremden Keller gefangen gehalten. Eine üble Vorstellung, nicht nur für Kinder, sondern auch für Eltern. Der Albtraum schlechthin, möchte ich meinen. Renée Holler lenkt die Aufmerksamkeit der jungen Leser jedoch größtenteils auf den detektivischen Teil ihrer Geschichte, der viel geheimnisumwittertes Fünf-Freunde-Gefühl aufkommen lässt, auch wenn es sich erst einmal nur um zwei Freunde handelt.

    Handlungsort ist Oxford, kurz vor Halloween, was sofort für eine tolle, unheimliche Stimmung sorgt, samt im Kerzenschein flackernder Kürbisse, dunkler Straßen und einer unheimlichen alten Villa. Selina, Lilys Cousine, ist gerade erst aus Indien angereist, um eine Weile in England bei ihren Verwandten zu leben. Aber als sie eintrifft, ist Lily bereits verschwunden und alle sind in heller Aufregung. Zeit hat eigentlich niemand für Selina. Außer der Nachbarsfamilie. Mit derem gleichaltrigen Sohn Eric versteht sich Selina auf Anhieb und da beide im Gegensatz zu den Erwachsenen nicht daran glauben, dass Lily einfach nur ausgebüxt ist, beginnen sie heimlich zu ermitteln. Schnell stoßen sie auf verdächtige Spuren und erkennen Zusammenhänge, die von den Erwachsenen übersehen werden. Da geht es um komische, metallische Käfer, ein gestohlenes Manuskript und ein verschlüsseltes Notizbuch.

    Das Buch liest sich prima. Das liegt zum einen am flüssigen Schreibstil, der nie abschweift, sondern immer beim Wesentlichen bleibt, zum anderen an den ständigen Spannungsspitzen, die Renée Holler streut. Man wird von einer brenzligen Situation in die nächste geworfen und bekommt häppchenweise die Puzzleteile der Geschichte zu fassen. Die sind aber sehr mysteriös, wodurch die Neugier ständig befeuert wird und nicht zu früh in ersten Vorahnungen verebbt. Der Fall ist gar nicht so leicht zu lösen, auch für ältere Leser nicht, wobei wohl auch den wenigsten ein derart schauerliches Finale in einem Kinderbuch vorschweben dürfte. Ohne zuviel spoilern zu wollen... einer Ratte wird da mal eben das Herz aus dem Körper geschnitten.

    Mein Sohn, der das Buch gemeinsam mit mir gelesen hat, fand die Geschichte superspannend, das Ende aber etwas eklig. Die Ereignisse waren für ihn insgesamt jedoch gut "verdaubar", wobei er mit seinen 12,5 Jahren auch zur oberen Kante der Zielgruppe zählt. Mit zehn Jahren hätte er sich sicher mehr gefürchtet. Zwar klingt alles positiv aus, aber das Happy-End steht buchstäblich auf Messers Schneide!

    Was hier mehrfach stört, wie schon andere Leser bemängelt haben, sind die unlogischen Verhaltensweisen der Figuren. Gleich auf den ersten Seiten steigt Selina, deren Ankunft von ihren Verwandten völlig vergessen wurde, zu einer fremden Frau ins Auto, die zufällig in dieselbe Richtung fährt. Hust! Also, da hat man den Kids gerade erst eingetrichtert nie nie niemals zu Fremden in den Wagen zu steigen und dann das. Solche Szenen gehören meiner Ansicht nach nicht in eine Geschichte für dieses Alter und selbst Kindern kommt das äußerst merkwürdig vor. Auch die Erwachsenen, vor allem Selinas Onkel Harry, verhalten sich bisweilen irrational. Da ist Lily seit Tagen verschwunden und es fallen doch tatsächlich Sätze wie: „Vielleicht ist sie nach London oder ans Meer, was weiß ich. Sie taucht sicher bald wieder auf.“ (S.66) Ähhhhhh. Hallo? Das sind Kleinigkeiten, die mich trotzdem störten und die man anders hätte lösen können. An einer Stelle ist der Autorin ein Fehler beim Entschlüsseln eines Codes unterlaufen, auch das fällt bereits Kindern auf. Und schließlich begeben sich Selina und Eric in echte Gefahr, wollen den Fall jedoch bis zuletzt ohne die Hilfe der Erwachsenen lösen - auch das fand ich ab einem bestimmten Punkt fragwürdig, weil es meiner Meinung nach falsche Signale an die junge Leserschaft sendet.

    Insgesamt ist „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“ ein toller Kinderkrimi, der ganz schön aufregend ist und mit dem schaurigen Ende Nervenstärke verlangt, der sich aber größtenteils liest wie eine klassische Detektivstory im Stile der Fünf-Freunde-Bücher und vor mysteriösem Flair nur so sprüht. Sehr schade ist das mordsmäßig merkwürdige Verhalten der Figuren an einigen Stellen, zumal man dieses ohne viel Aufwand hätte vermeiden können. Bei der Altersempfehlung würde ich eher zu 12 als zu 10 Jahren tendieren, je nachdem wie zart besaitet eure Kinder sind.

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    Jezebelles avatar
    Jezebellevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zwei Bücher in einem, die irgendwie nicht ganz kompatibel sind
    Sehr mordsmäßig (auch ohne Tote) und merkwürdig

    Vor geraumer Zeit las ich dieses Buch. Das Setting und die damit eingeläutete Spannung hatten mein Interesse geweckt. Als ich es dann in den Händen hielt, überraschte mich als erstes das sehr schöne Cover, in dem das Orange sehr entgegenspringen. Auch im Buch sind liebevolle Kleinstillustratoren zu entdecken, die gut auf die Geschichte abgestimmt sind. Bei Lesen gefielen mir die jugendlichen Protagonisten sehr. Sehr schnell ist man in ihrem Leben drin. Auch der Fall des Verschwindens ist eindrücklich geschildert. Besonders, wenn der Heldin einfällt, wie kurz sie gerade erst wieder in England ist beziehungsweise, dass bald die Schule anfängt, wird einem klar, wie sehr solch ein Verschwinden der Cousine natürlich das Ganze Leben aus den Fugen wirft. Die sich langsam entwickelnde Freundschaft zum Nachbarjungen ist glaubwürdig geschildert. Mit ihm lernt sie ja auch gleich seine Familie kennen, die mir durch ihre Art inklusive großem Hund sehr ans Herz gewachsen ist. So trieb mich nicht nur der Krimi zum Weiterlesen an. Obwohl auch hier die Spuren gut in die laufende Geschichte eingebunden sind. Sehr dankbar war ich auch über die ein oder andere Falschspur. Mir ist da zum Beipsiel ein gewisser Fensterputzer ganz massiv im Gedächtnis geblieben. Etwas hat mich der stoische Alleingang der Kinder gestört. Das hielt ich ab einem gewissen Punkt für unrealistisch. Als sie endlich einer sehr heißen Spur auf die Schliche kommen, kippte aus meiner Sicht die Geschichte ein wenig zu sehr ins Gruselige. Nicht dass ich etwas gegen ein wenig Horror hätte, aber es passte nicht zum humorigen Plauderton, der vorher angeschlagen war. Vielleicht war die Lücke, die ich beim Lesen eingelegt hatte, aber auch einfach nur zu groß, sodass ich auf die Auflösung gern verzichtet hätte, als der Täter sich mehr und mehr herauskristallisierte. Trotzdem legte ich erlöst das durchgelesene Buch zu den Seiten. Obwohl ich Kontakt zu vielen Kindern habe, möchte ich dieses Buch keinem von ihnen wegen meiner genannten Bedenken unbedingt ans Leseherz legen.

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    Damariss avatar
    Damarisvor einem Jahr
    Spannender Kinderkrimi mit einer großen Portion Grusel

    Alleine das Cover von "Das mordmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper" ist düster und gruselig, aber auch ein Eyecatcher. Darum wirkt es auch sehr anziehend. Und obwohl man nicht so recht ermessen kann, in welche Richtung die Geschichte gehen wird, können sich Kinder auf spannende Lesestunden freuen. Dazu kommt, vor allem gegen Ende, eine große Portion Grusel. Das Lesealter ab 10 Jahren ist hier gerechtfertigt, denn die Geschichte hat es wirklich in sich.

    So hätte sich Selina ihren Start in England nicht vorgestellt. Kaum aus Indien eingeflogen, fehlt von ihrer Cousine Lily jede Spur. Die Eltern und die Polizei glauben, dass Lily ausgerissen ist und irgendwann von alleine wieder nach Hause kommen wird. Trotzdem sind alle in Aufruhr und machen sich Sorgen. Selina und der Nachbarsjunge Eric glauben nicht daran, dass die Cousine weggelaufen ist. Sie befürchten, dass Lily entführt wurde. Gemeinsam gehen sie diversen Spuren nach, die Licht ins Dunkel bringen sollen. Was sie dabei entdecken, übersteigt jedoch fast ihre Vorstellungskraft.

    Die Geschichte ist als Kinderkrimi gedacht, der nach und nach immer gruseliger wird. Das gelingt schon alleine durch die Atmosphäre, und die Jahreszeit rund um Halloween, die eine hohe Grundspannung erzeugt. Anfangs lernen die jungen Leser Selinas Hintergrund, warum sie von Indien nach England zieht, kennen. Das schafft eine gute Basis, denn das Mädchen erlebt im Laufe der Geschichte so einiges. Sie wird immer komplexer und spannender. Insgesamt wirkt der Roman sehr rund und durchdacht. Ich hatte von Anfang bis Ende das Gefühl, dass jedes Detail aufgeklärt wurde.

    Selina und der Nachbarsjunge Eric bilden ein Team. Sie wollen Lilys Verschwinden aufklären. Und obwohl ihnen diverse Steine in den Weg gelegt werden, geben sie nicht auf. Das empfand ich als mutig und lobenswert. Zwar streut die Autorin diverse Hinweise, die sich dann anders als gedacht herausstellen - ganz typisch für einen Krimi -, die Ermittlungen führen jedoch auf ein Ziel hin. Hier wird es dann sehr schaurig und gruselig, sogar mit Horror-und Mystery Elementen. Als erstes, spannendes Gruselbuch ist "Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper" darum nur bedingt geeignet. Kinder sollten sich bereits mit Spannungsgeschichten vertraut gemacht haben.
    Die Geschichte wird zu einem Ende gebracht mit dem sich Kinder, nach den sehr aufwühlenden Lesestunden, gut und sicher fühlen. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch von Jungen und Mädchen durchaus auch mehrmals gelesen wird.

    Fazit ...
    "Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper" ist eine spannender Krimi in Detektivmanier, in dem Selina und Eric alles dransetzen, um die verschwundene Lily wiederzufinden. Die Atmosphäre ist klasse und die Geschichte sehr mitreißend. Gegen Ende wird sie allerdings so gruselig, dass man sich unbedingt großzügig an die Altersempfehlung halten sollte, bzw. Kinder schon Erfahrung mit Spannungsgeschichten haben sollten. Dann stehen fesselnden Lesestunden nichts mehr im Wege.

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    MsChilis avatar
    MsChilivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut geschrieben mit einem überraschenden Ende.
    Hat mir gut gefallen

    „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“ von Renée Holler handelt von Lilly, die auf merkwürdige Weise verschwindet, kurz bevor ihre Cousine Selina bei Ihnen einziehen soll, damit sie gemeinsam zur Schule gehen können. Die Polizei denkt Lily ist nur wieder abgehauen, doch Eric ihr bester Freund hat kurz vorher eine mysteriöse SMS von Lily erhalten. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche..

     

    Das Cover des Buches wirkt schon mysteriös und passt gut zum Buch. Die Geschichte wird aus Selina’s Sicht erzählt. Selina ist ein interessantes Mädchen, das bisher nur mit ihrer Mutter in Indien lebt und dort auch unterrichtet wurde. Gemeinsam mit Eric, Lily’s bestem Freund, nimmt sie die Ermittlungen auf. Die beiden geben ein wirklich gutes Team ab und es hat Spaß gemacht die beiden zu begleiten. Es gibt viele spannende Momente und oft denkt man schon, das ist es. Die Zusammenhänge sind unvorstellbar gut verknüpft und haben mich oft überrascht. Das Ganze ist dabei nie langweilig, sondern sehr flüssig zu lesen.

     

    Von mir gibt es eine klare Empfehlung, auch wenn es doch teils gruselig und erschreckend war.

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor einem Jahr
    Das Ende war doppelt so schnell wie das Buch es selbst war

    Meine Meinung zum Kinderbuch:
    Das mordsmäßige merkwürdige verschwinden der Lily Cooper

    Aufmerksamkeit:
    Diesen Punkt findet ihr wie stets bei der Original Rezension bei mir auf dem Blog.

    Inhalt in meinen Worten:
    Lily Cooper ist weg. Sie ist verschwunden, das merkwürdige ist, das hier etwas faul ist. So kommt Selina mit Eric auf die Schliche des Verbrechens, sucht Lily, und als dann auch noch Halloween der geliebte Hund von Eric verschwindet, irgendwelche seltsamen metallischen Tiere entdeckt werden, und auch das verschlüsselte Tagebuch von Lily auftaucht, wird es brenzlig.
    Wie wird dieses Abenteuer enden, und was ist mit Lily passiert, das erzählt euch alleine das Buch.

    Wie ich das Buch empfand:
    Ich habe für diese knapp 240 Seiten ca 3 Wochen gebraucht. Immer wieder wurde ich schnell müde durch die Schrift des Buches, aber auch weil mir irgendwie die Spannung fehlte.
    Doch ich wollte dieses Buch nicht einfach abbrechen, dafür fand ich das Cover zu leuchtend.
    Es wurde dann irgendwann wirklich leichter zu lesen, weil auch endlich etwas geschehen ist, und langsam das Rätsels Lösung auf die Hand genommen worden ist.
    Jedoch hat das Buch für mich zu viele Genres auf einmal bedient, weswegen ich wahrscheinlich auch nicht ganz mitgekommen bin.

    Genres?
    Ich würde das Buch einerseits bei Thriller einstufen, dann aber auch zugleich bei Fantasiegeschichte dank der Elemente die hin und wieder auftauchen, dann aber auch als Science-Fiction für Kinder, sowie zu guter Letzt noch als kuriose verdrehte Freundschaftsgeschichte, sowie ein Buch das aus der vergangenen Zeit etwas aufbricht, und erzählt.

    An sich ist das eigentlich eine tolle Vielfalt, ich hätte nur gerne schon im vorhinein gewusst, auf was ich mich einstellen darf.

    Charaktere:
    Lily ist das Opfer, entwickelt sich dann aber im Laufe des Buches und sobald man verstanden hat, wer diese Texteinwürfe bringt sehr stark. Sie hat eine übernatürliche Neugierde die dann letztlich auch zu diesem Abenteuer führt.
    Eric ist stark, und die starke Schulter an der man sich anlehnen kann, er taucht aber auch einmal im Buch ab, so das er mir leider aus den Blicken verschwindet, finde ich schade, somit erwarte ich aber, dass es wohl mit Lily und Selina weiter gehen wird, in ein neues Abenteuer.
    Selina ist in England auf einmal ganz allein auf sich gestellt und stellt sich hier gar nicht dumm an, sie schafft es aufzudecken, was mit Lily geschehen ist, aber nicht alleine, denn sie hat Hilfe.
    Für mich war aber Selina das Übereifrige Mädchen, mit der ich nicht so ganz warm wurde, obwohl sie die Hauptfigur im Buch ist. Trotz allem das sie auch blöde Dinge erlebt, ist sie einfach zu stark und macht das alles mit sich alleine aus, für mich nicht ganz glaubwürdig.

    Spannung:
    Die Spannung war am Anfang enorm hoch, denn ich wurde förmlich in das Buch geworfen, nach und nach ebbte sie aber ab und erst kurz vor knapp überschlagen sich wieder die Aktionen und Spannungsreichen Momente, das fand ich sehr schade, denn wäre das Buch von Anfang an in dem Tempo weiter gegangen,wie es ist gestartet ist, wäre ich wohl eher am Ball geblieben.

    Kindgerecht:
    Das Buch ist bis auf das Ende sehr kindgerecht, doch dann wird es grausig sowie bltuig, und es kommt keine wirklich vernünftige Aufklärung sondern irgendwie verläuft das alles im Sande, somit finde ich es dann wieder nicht ganz kindgerecht und durch den Genremix ist es eher ein Kinder und Jugendbuch.

    Thema im Buch:
    Es steht nicht nur das Verschwinden im Vordergrund, gerade am Ende sieht man, wohin Trauer und der Wunsch: Ich will etwas wieder zurück und werde alles dafür tun, im Mittelpunkt. Ein Thema, das so wie es im Buch dargestellt wird, eher für ältere Jugendliche als für ein zehnjähriges Leserherz geeignet ist.

    Empfehlung:
    Wer auf England steht, und es liebt sich in England zur Halloween Zeit zu bewegen, der hat schon einmal ein tolles Erlebnis mit dem Buch.
    Wer auf Thriller steht, die vielleicht auch noch mit Rätseln beginnen, findet den zweiten tollen Punkt im Buch.
    Wer auf eine Freundschaft steht, die unkompliziert ist und einfach zum träumen einlädt ist hier der dritte Punkt, der euch gefallen könnte.
    Wen ihr aber eher auf Action, nicht zu glatte Figuren steht und auf ein Ende das irgendwie nachvollziehbar ist, dann solltet ihr euch darauf einstellen, dass das vielleicht nicht ganz geboten ist.

    Bewertung:
    Ich empfand das Cover als große Einladung für diese Geschichte, irgendwie verlor ich die Geschichte dann aber aus Blick und am Ende war ich durch das Genre-Mix leicht überfordert. Das mir die Figuren zu glatt und selbstbewusst waren, fand ich schade, kann aber für Kinder genau das richtige sein.
    Deswegen möchte ich dem Buch gerne drei Sterne geben. Es ist ein tolles Buch für nebenher aber es fehlte mir zu viel um es wirklich richtig lieben zu lernen.

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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Altersgerecht genial umgesetzt
    Ein toller Jugendkrimi!

    Endlich einmal ein altersgerechter Krimi der die Leser wie Erwachsene behandelt ohne sie zu überfordern. Klasse gelungen!

    Der Titel ließ mich befürchten, dass hier wieder ein Kinderbuch geschrieben wurde, das den jungen Leser mit allzu flapsiger Sprache oder unlogischer Handlung für unmündig erklärt. Aber zum Glück scheint der Inhalt einer anderen Feder als der Titel entsprungen zu sein …

    Das Cover passt zwar zur Handlung wenn man die Geschichte kennt – hätte mich jetzt aber nicht direkt zum Buch greifen lassen, kommt es doch etwas mystisch daher. Zum Glück war ich vom Klappentext sofort begeistert und fing an zu lesen.

    Selina ist 13 und auf dem Weg von Indien nach Oxford um dort bei Ihrer Cousine Lily und deren Familie während des Schuljahres zu leben. Doch als sie ankommt merkt sie schnell, dass die neue Schule nicht das Schlimmste ist, was sie erwartet: Lily ist verschwunden! Während ihre Famlie und die Polizei glauben, das Lily nur abgehauen ist, zweifeln Selina und Lilys Freund Eric doch sehr daran. Lily ist anscheinend einem Dieb auf die Spur gekommen!

    Gemeinsam mit Eric macht Selina sich auf die Suche nach Lily und deckt dabei allerlei Verschwörungen und Schicksale auf.

    Das Buch ist spannend geschrieben, hat ein kindgerechtes Tempo und folgt schnörkellos dem Haupthandlungsstrang. Das finde ich besonders für junge Leser ganz wichtig. Die Kinder benutzen Smartphone und Internet und die Mädchen stehen den Jungs in Nichts nach!

    Nur dass die Beiden ständig versuchen den Fall ohne Hilfe der Polizei oder von Erwachsenen zu lösen mag ich nicht besonders – aber das ist wahrscheinlich so ein „Erwachsenending“ 

    Ich fühlte mich auf jeden Fall beim Lesen in die Zeiten von TKKG oder Die Fünf Freunde versetzt und hatte sehr viel Spaß!

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    Siraelias avatar
    Siraeliavor einem Jahr
    Kurzmeinung: eine sehr spannende und gruselige Geschichte mit viel Ermittlungsarbeit und dadurch Miträtselmöglichkeit für die Leserschaft.
    Was steckt hinter dem Verschwinden von Lily? Eine spannend gruselige Suche beginnt.

    In „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“ von Renée Holler, 2017 erschienen bei arsEdition, lernen wir Selina kennen, die unerwartet ihre Heimat Indien verlassen muss, um bei ihren Verwandten in Oxford zu leben und dort zur Schule zu gehen. Allerdings ist der Start am neuen Lebensmittelpunkt sehr holprig, da ihre Cousine, Lily Cooper verschwunden ist, sich alles um die Suche nach ihr dreht. Die Polizei geht davon aus, dass sie – mal wieder – ausgebüxt ist und ist daher nur bedingt eine Hilfe, denn Selina beschleicht ziemlich das Gefühl, dass hinter Lilys Verschwinden doch mehr steckt. Unterstützung bei der Suche nach ihr erhält sie vom Nachbarsjungen Eric. Doch was die beiden so alles entdecken wird hier nicht weiter verraten…

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, allerdings denke ich, dass es eher für ausgesprochene Vielleser ab 10 Jahren geeignet ist, da das Buch einige ziemlich gruselige und sehr real dargestellte Elemente enthält. Man taucht direkt in die Geschichte ein, die damit startet, dass Selina auf dem Flughafen Heathrow ankommt, einen Bericht in den News über Lilys Verschwinden mitbekommt und dann nicht abgeholt wird. Man erlebt direkt mit, wie sie sich dabei fühlt und überlegt, welche Möglichkeiten sie hat. Auch dass man bei den Ermittlungen, die sie, zusammen mit Eric führen, mit dabei ist und mitüberlegen und mitfiebern kann, zu welchen Ergebnissen sie führen macht es zu einem sehr spannenden Leseerlebnis. Allerdings sind einige Details am Rande erwähnt und ich hätte mir auch dort gerne eine weitere Einbindung bzw. Auflösung gewünscht.

    Insgesamt handelt es sich um ein spannendes Buch, dass man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Allerdings ist es teilweise schon echt gruselig und auch mir als vom Alter über der Zielgruppe liegend sehr spannend und schauerlich vorgekommen. Eine tolle Unterhaltung, aber vielleicht etwas zu viel Spannung für die jüngeren Leser.

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    Sonjalein1985s avatar
    Sonjalein1985vor einem Jahr
    Geeignet für Leser im Alter von 10 bis 100

    Inhalt: Als Selina von Indien nach Oxford zieht, um dort die Schule zu besuchen, ist der einzige Lichtblick ihre Cousine Lily. Doch bei Tante und Onkel angekommen muss das Mädchen feststellen, dass die geliebte Cousine spurlos verschwunden ist. Gemeinsam mit Lilys Freund Eric macht sich Selina auf, um deren Verschwinden aufzuklären. Doch was sie dabei herausfinden, lässt es ihr kalt den Rücken herunter laufen.

    Meinung: „Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper“ ist meiner Meinung nach für Leser im Alter von 10 bis 100 Jahren geeignet. Die Geschichte ist nicht besonders blutig, aber unheimlich spannend.
    Im Mittelpunkt steht Selina, deren Mutter sie von Indien zu Verwandten nach Oxford schickt, da sie denkt, die Schulbildung sei dort besser. Man merkt ihr an, dass sie ihre Heimat und ihre Mutter vermisst, aber es wird auch schnell klar, dass sie sich immer gut mit ihrer gleichaltrigen Cousine Lily verstanden hat. So ist es nicht verwunderlich, dass diese der einzige Lichtblick, im sonst so kalten und düsteren Oxford ist. Leider ist es eben Lily, die spurlos verschwunden ist. Anstatt Trübsal zu blasen, fängt Selina, zusammen mit Nachbar Eric, an zu ermitteln, was mit Lily geschehen ist. Denn alle scheinen zu glauben, dass das Mädchen ausgerissen ist. Selina kann sich mit dem Gedanken so gar nicht anfreunden und stößt bald auf einige Ungereimtheiten. Neben den Abenteuer- und Krimielementen in diesem Buch, gibt es auch etwas Grusel, denn was Selina und Eric entdecken, finde ich persönlich sehr unheimlich. Somit ist definitiv für jeden Leser etwas dabei.
    Die Geschichte ist sehr spannend und die kühle Atmosphäre im herbstlichen Oxford zieht den Leser sofort in seinen Bann.
    Bei den Charakteren haben mir Erics süße kleine Schwestern am besten gefallen, die ich, genau wie Selina schnell in mein Herz geschlossen habe.
    Das Buch ist auf jeden Fall lesenswert und ich empfehle es jedem, der mal wieder etwas spannendes, wenn auch nichts allzu brutales, lesen möchte.

    Fazit: Toller Jugendroman, der den Leser mitreißen kann. Für Jung und Alt geeignet und sehr spannend.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    arsEdition_Verlags avatar

    Gerade ist das neue Buch von Renée Holler bei uns erschienen. ›Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper‹ ist eine spannende Geschichte voller düsterer Geheimnisse und mit Gruselhautgarantie – für mutige Kinder ab 10 Jahren.

    Wir möchten von Euch wissen, wie euch ›Das mordsmäßig merkwürdige Verschwinden der Lily Cooper‹ gefällt und laden Euch zu einer Leserunde ein. Dabei könnt Ihr Eure Fragen und Eindrücke auch direkt an Renée Holler richten, die ebenfalls an der Leserunde teilnehmen wird.

    Und darum geht's:

    Völlig unerwartet muss Selina ihre Heimat Indien verlassen und nach Oxford ziehen. Dort soll sie bei ihrem Onkel wohnen und eine englische Schule besuchen. Selina ist alles andere als begeistert, freut sich aber ihre gleichaltrige Cousine Lily wiederzusehen. Aber alles kommt anders. Bei Selinas Ankunft herrscht helle Aufregung: Lily wird vermisst. Die Polizei nimmt an, dass sie ausgerissen ist, doch Lilys Freund Eric hält eine Entführung für sehr wahrscheinlich. Lily war einer großen geheimen Sache auf der Spur! Gemeinsam mit Eric macht sich Selina daran, die Puzzleteile um Lilys Verschwinden zusammenzusetzen. Doch was sie dabei herausfinden, darf nicht sein!

    Wir vergeben 25 Leseexemplare. Natürlich könnt Ihr auch mitmachen, wenn Ihr das Buch bereits besitzt oder es Euch selbst kauft.

    Wenn Ihr Euch mit Renée Holler gemeinsam auf die Suche nach Lily Cooper begeben und Euch um ein Leseexemplar bewerben möchtet, dann verratet uns doch bitte: Wie gefällt euch das Cover und was erwartet ihr dadurch von der Geschichte?

    Wir sind schon sehr gespannt auf Eure Antworten und die Leserunde!

    Euer Team von arsEdition
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    Letzter Beitrag von  Jezebellevor einem Jahr
    Vor geraumer Zeit las ich dieses Buch. Das Setting und die damit eingeläutete Spannung hatten mein Interesse geweckt. Als ich es dann in den Händen hielt, überraschte mich als erstes das sehr schöne Cover, in dem das Orange sehr entgegenspringen. Auch im Buch sind liebevolle Kleinstillustratoren zu entdecken, die gut auf die Geschichte abgestimmt sind. Bei Lesen gefielen mir die jugendlichen Protagonisten sehr. Sehr schnell ist man in ihrem Leben drin. Auch der Fall des Verschwindens ist eindrücklich geschildert. Besonders, wenn der Heldin einfällt, wie kurz sie gerade erst wieder in England ist beziehungsweise, dass bald die Schule anfängt, wird einem klar, wie sehr solch ein Verschwinden der Cousine natürlich das Ganze Leben aus den Fugen wirft. Die sich langsam entwickelnde Freundschaft zum Nachbarjungen ist glaubwürdig geschildert. Mit ihm lernt sie ja auch gleich seine Familie kennen, die mir durch ihre Art inklusive großem Hund sehr ans Herz gewachsen ist. So trieb mich nicht nur der Krimi zum Weiterlesen an. Obwohl auch hier die Spuren gut in die laufende Geschichte eingebunden sind. Sehr dankbar war ich auch über die ein oder andere Falschspur. Mir ist da zum Beipsiel ein gewisser Fensterputzer ganz massiv im Gedächtnis geblieben. Etwas hat mich der stoische Alleingang der Kinder gestört. Das hielt ich ab einem gewissen Punkt für unrealistisch. Als sie endlich einer sehr heißen Spur auf die Schliche kommen, kippte aus meiner Sicht die Geschichte ein wenig zu sehr ins Gruselige. Nicht dass ich etwas gegen ein wenig Horror hätte, aber es passte nicht zum humorigen Plauderton, der vorher angeschlagen war. Vielleicht war die Lücke, die ich beim Lesen eingelegt hatte, aber auch einfach nur zu groß, sodass ich auf die Auflösung gern verzichtet hätte, als der Täter sich mehr und mehr herauskristallisierte. Trotzdem legte ich erlöst das durchgelesene Buch zu den Seiten. Obwohl ich Kontakt zu vielen Kindern habe, möchte ich dieses Buch keinem von ihnen wegen meiner genannten Bedenken unbedingt ans Leseherz legen.
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