Renée Karthee

 3.8 Sterne bei 130 Bewertungen
Autorin von Die seltsame Reise mit meinem Bruder, Weiberfrühstück und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Renée Karthee

Renée Karthee hat ein paar dunkle Geheimnisse, die kein Mensch wissen darf. Dazu gehören eine unglückliche Neigung zu Pommes Mayo und eine Leidenschaft für Castingshows im Fernsehen, die die Hamburger Autorin und Mutter eines 14-jährigen Sohnes vor allem guckt, um über die Entscheidungen der Jury zu schimpfen. Wie schnell aus dem spielerischen Verlangen, als Model Karriere zu machen, bitterer Ernst werden kann, beschreibt die ehemalige "Stern"-Redakteurin und Drehbuchautorin in ihrem zehnten Roman für "Chaos, Küsse, Katastrophen", der sich mit dem aktuellen Thema Schulmobbing befasst.

Alle Bücher von Renée Karthee

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Renée KartheeDie seltsame Reise mit meinem Bruder
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Die seltsame Reise mit meinem Bruder
Die seltsame Reise mit meinem Bruder
 (38)
Erschienen am 10.07.2015
Renée KartheeWeiberfrühstück
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Weiberfrühstück
Weiberfrühstück
 (35)
Erschienen am 10.11.2011
Renée KartheeFliegen lernen
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Fliegen lernen
Fliegen lernen
 (25)
Erschienen am 10.06.2013
Renée KartheeHerzrivalen
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Herzrivalen
Herzrivalen
 (6)
Erschienen am 18.05.2018
Renée KartheeHerz auf Trab
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Herz auf Trab
Herz auf Trab
 (6)
Erschienen am 18.05.2018
Renée KartheeFieser die Glocken nie klingen - Kein Weihnachtsroman
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Fieser die Glocken nie klingen - Kein Weihnachtsroman
Renée KartheeHerzflüstern
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Herzflüstern
Herzflüstern
 (4)
Erschienen am 18.05.2018
Renée KartheeSchulhofgeflüster
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Schulhofgeflüster
Schulhofgeflüster
 (3)
Erschienen am 18.05.2018

Neue Rezensionen zu Renée Karthee

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Giorgos avatar

Rezension zu "Die seltsame Reise mit meinem Bruder" von Renée Karthee

Zwei Geschwistern und eine Reise
Giorgovor 2 Jahren

Reise Nelly lebt alleine in Hamburg. Hat ein eigenes Food-Truck. Sie hat nur einen Mitarbeiter der gleichzeitig ihr bester Freund ist. Nelly ist mit ihren Leben zufrieden, sie ist selbstständig und hat keine Verpflichtungen. Doch als sie dachte das alles gut läuft, bekommt sie einen neuen Konkurrenz, der auch feine Sandwichs verkauft. Nelly wusste nicht das an jenem Tag ihr Leben auf ein Mal verändert wird. Ihre Mutter rief sie an und teilte ihr mit, dass sie gestürzt ist, während sie den Dach reinigte. Sie muss in die Reha gehe und Nelly muss auf ihren älteren Bruder Nils aufpassen. Das wird für Nelly eine grosse Herausforderung sein, den ihr Bruder ist geistig behindert. Als das nicht schon schlimm genug ist, muss sie mit Nils an einer Hochzeit in England gehen. Ihre Cousin heiratet. Für die beiden wird es eine Spannente Reise werden. Den Nelly muss ganz viel Geduld mit ihrem Bruder haben und sie entdeckt etwas ganz neues... Nils muss lernen, dass es nicht immer so läuft wie er es gerne hätte.


Renée Karthee war viele Jahre Redakteurin und ist heute Autorin von Romanen und Drehbücher. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Hamburg. Für mich war das erstes Buch von ihr, den ich gelesen hab. Sie hat einen fliessende Schreibstil, das man einfach nicht aufhört mit dem lesen. Finde es schön, dass sie einen Roman mit einem geistig behinderte Mensch schreibt. Kann mit gut vorstellen, dass es nicht einfach ist, mit geistig behindert Menschen zu leben. Was mir sehr gut gefiel, waren die Zitaten vor jedes Kapitel und die Rezepten am Schluss vom Kapitel. Beide stimmten überein mit dem Kapitel. Auch das Couvert gefehlt mir sehr. Mit den Farben und die Schriftart.

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Valabes avatar

Rezension zu "Fliegen lernen" von Renée Karthee

„Fliegen lernen“ oder „wie finde ich wieder zu mir selber?“
Valabevor 2 Jahren

Manchmal wartet das Glück vor der Tür. Man muss es nur hereinlassen. Mit diesen Worten auf der Buchrückseite beginnt die Geschichte von Gerit und Sonja aus der Feder von Renée Karthee.

Gerit ist Mitte 40, eine angesehene Familienrichterin, Vegetarierin, sportlich und allein. Aber nicht einsam, so ihr Glaube. Sonja hingegen ist Mitte 30, lebt auf der Straße und sammelt Plastikflaschen um ein Paar Euro am Tag zu verdienen. Nun mag man denken, so unterschiedliche Frauen haben nichts gemeinsam… Doch es ist nicht etwa eine Charaktereigenschaft, die beide verbindet, sondern ein Frauenheld namens Simon Pinter, seines Zeichens ein erfolgreicher Filmemacher. Natürlich wissen beide nichts voneinander, zumal ihre jeweilige Beziehung zu besagtem Frauenheld mittlerweile schon in die Brüche gegangen ist. So treffen beide das erste Mal auf einander, als Gerit über den Schlafsack von Sonja fällt, die sich im warmen Flur von Gerits Haus zusammengerollt hat um der Kälte des Winters zu trotzen. Dass dieses Treffen kein Zufall ist, erfährt Gerit erst später. Ebenso, dass Sonja eine der Geliebten von Simon und sie auch schon früher ein Teil ihres Lebens war, wenn auch unter einem anderen Namen. Die beiden ungleichen Frauen beschließen nach Frankreich zu fahren. Jede aber unter einem anderen Vorsatz, was natürlich wieder zu Konflikten zwischen beiden führt. Und am Ende treffen sie sogar Simon wieder, wenn auch anders als erwartet.

Eine kleine aber nicht unwesentliche Rolle spielen in dem Buch auch Gerits Freundin Katja König und der Fotograf André Anson, den Gerit mehr oder minder von Katja auf den Hals gehetzt bekommt. Das André mal eine größere Rolle in ihrem Leben spielen wird, wagt Gerit nicht mal zu glauben, so sehr missfällt ihr dieser Typ.

Mit „Fliegen lernen“ erzählt Renée Karthee eine nette und einfühlsame Geschichte über zwei Frauen, die im Leben einige harte Lektionen lernen mussten, wenngleich sie davon auch unterschiedlich aus der Bahn geworfen wurden. Der Leser liest sich in eine Geschichte rein, in der einem Bewusst wird, wie schnell und oft man sich in sich selber verschließt, wenn man einmal eine unangenehme Situation erlebt hat, und wie schwer es sein kann da wieder heraus zu kommen. Die Geschichte ist nicht wahnsinnig aufbrausend oder spannend erzählt. Nein sie ist eher eine langsame und auf Zehenspitzen vorschreitende Erkenntnis, dass es sich lohnt sich für die Liebe zu öffnen, und dass jeder Mensch mindestens eine verrückte Freundin braucht, auf die er sich verlassen kann. Das Ende fand ich persönlich etwas zu schnell kommend und zu hastig. Da hätte man noch mehr herausholen können. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Alles in allem ein netter Roman für den Lesesommer (und natürlich auch Winter), in dem man auch ein bisschen in sich selber hineinschauen lernt.

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roterrabes avatar

Rezension zu "Die seltsame Reise mit meinem Bruder" von Renée Karthee

Warmherig und ehrlich - eine Geschichte über Familie
roterrabevor 2 Jahren

Nelly betreibt einen Foodtruck und hat ein mehr oder weniger sorgenfreies Leben. Ihre Mutter wohnt mit ihrem Bruder Nils auf dem Land und Nelly betreibt in der Stadt ihr Geschäft. Sie ist ganz zufrieden so wie es ist und rechnet überhaupt nicht damit, dass ihre Mutter vom Dach stürzt und Nelly sich plötzlich viel früher als gedacht, um ihren Bruder Nils kümmern muss. Nils ist authistisch und Nelly möchte nicht für ihn verantwortlich sein, ja sie hat sogar Angst davor. Und dann ist da die Hochzeit in England, auf die sich Nils schon so gefreut hat.. Nelly begibt sich mit Nils auf die Reise nach England. Eine Reise, die Nelly einiges an Geduld abverlangt. Eine ungeplante Reise. Eine Reise ins Glück?

Ich liebe diese Geschichte! Mir gefällt die Art, wie die Kapitel eingeleitet werden und am Ende der Leseprobe ein leckeres Rezept steht. Nellys Job, ihren Food-Truck "Pausenbrot", finde ich klasse. Die vielen Beschreibungen der Bagels, Sandwiches, Panini, Tramezzini & Co. machen soooo viel Hunger und Lust auf Essen. Ich bin selbst Mutter eines behinderten Kindes und weiß, dass es für die Geschwister eines beeinträchtigten Kindes ebenfalls nicht leicht ist. Deshalb ist Nellys Angst, sich um Nils kümmern zu müssen, wochenlang für ihn verantwortlich zu sein, absolut nachvollziehbar für mich.
Ashok und seine Weisheiten gefallen mir auch sehr gut. Und - am Ende behält er meistens Recht :-)

Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Renée Karthee, die ich bisher gelesen habe, meine ich, dass dieses Buch etwas mehr Tiefe hat, als andere. Bisher gefällt mir "Die seltsame Reise mit meinem Bruder" von ihren Büchern am besten. Ein Buch zum Träumen und Nachdenken, das aber trotzdem unterhaltsam und kurzweilig ist.

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