Renée Karthee Fliegen lernen

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Inhaltsangabe zu „Fliegen lernen“ von Renée Karthee

Manchmal wartet das Glück vor der Tür. Man muss es nur hereinlassen.
Im Treppenhaus stolpert Gerit über Sonja, eine Frau, die die Liebe ins Straucheln gebracht hat. Die beiden verbindet nichts. Gerit ist eine Richterin mit Gefühlen auf Eis, Sonja eine Ruhelose, die auf der Straße lebt. Gegensätze ziehen sich an. Die ungleichen Frauen werden Freundinnen. Mit einer Reise durch die Provence beginnt für sie ein Abenteuer - wild, verrückt, sexy, voller Verwicklungen und Überraschungen. Kann man eigentlich sein Leben einfach so auf den Kopf stellen? Soll man? Darf man? Man muss! Wenn man das Glück hat, eine Freundin zu finden, die einen für immer verändern kann.

Harmlos nett, hätte man mehr draus machen können, denke ich

— Schokolatina

Eine liebe nette Geschichte über die verschiedenen Wege, die wir im Leben gehen und das zweite Chancen auch mal an Die Tür klopfen

— Valabe

Wer “ Das Leben drehen” oder “ Die Dienstagsfrauen” mochte, wird sich hier wieder finden.

— dicketilla

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Ein tolles Buch, hat mir von der ersten Seite an gefallen, empfehlenswert als Urlaubslektüre

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  • „Fliegen lernen“ oder „wie finde ich wieder zu mir selber?“

    Fliegen lernen

    Valabe

    10. July 2016 um 11:41

    Manchmal wartet das Glück vor der Tür. Man muss es nur hereinlassen. Mit diesen Worten auf der Buchrückseite beginnt die Geschichte von Gerit und Sonja aus der Feder von Renée Karthee. Gerit ist Mitte 40, eine angesehene Familienrichterin, Vegetarierin, sportlich und allein. Aber nicht einsam, so ihr Glaube. Sonja hingegen ist Mitte 30, lebt auf der Straße und sammelt Plastikflaschen um ein Paar Euro am Tag zu verdienen. Nun mag man denken, so unterschiedliche Frauen haben nichts gemeinsam… Doch es ist nicht etwa eine Charaktereigenschaft, die beide verbindet, sondern ein Frauenheld namens Simon Pinter, seines Zeichens ein erfolgreicher Filmemacher. Natürlich wissen beide nichts voneinander, zumal ihre jeweilige Beziehung zu besagtem Frauenheld mittlerweile schon in die Brüche gegangen ist. So treffen beide das erste Mal auf einander, als Gerit über den Schlafsack von Sonja fällt, die sich im warmen Flur von Gerits Haus zusammengerollt hat um der Kälte des Winters zu trotzen. Dass dieses Treffen kein Zufall ist, erfährt Gerit erst später. Ebenso, dass Sonja eine der Geliebten von Simon und sie auch schon früher ein Teil ihres Lebens war, wenn auch unter einem anderen Namen. Die beiden ungleichen Frauen beschließen nach Frankreich zu fahren. Jede aber unter einem anderen Vorsatz, was natürlich wieder zu Konflikten zwischen beiden führt. Und am Ende treffen sie sogar Simon wieder, wenn auch anders als erwartet. Eine kleine aber nicht unwesentliche Rolle spielen in dem Buch auch Gerits Freundin Katja König und der Fotograf André Anson, den Gerit mehr oder minder von Katja auf den Hals gehetzt bekommt. Das André mal eine größere Rolle in ihrem Leben spielen wird, wagt Gerit nicht mal zu glauben, so sehr missfällt ihr dieser Typ. Mit „Fliegen lernen“ erzählt Renée Karthee eine nette und einfühlsame Geschichte über zwei Frauen, die im Leben einige harte Lektionen lernen mussten, wenngleich sie davon auch unterschiedlich aus der Bahn geworfen wurden. Der Leser liest sich in eine Geschichte rein, in der einem Bewusst wird, wie schnell und oft man sich in sich selber verschließt, wenn man einmal eine unangenehme Situation erlebt hat, und wie schwer es sein kann da wieder heraus zu kommen. Die Geschichte ist nicht wahnsinnig aufbrausend oder spannend erzählt. Nein sie ist eher eine langsame und auf Zehenspitzen vorschreitende Erkenntnis, dass es sich lohnt sich für die Liebe zu öffnen, und dass jeder Mensch mindestens eine verrückte Freundin braucht, auf die er sich verlassen kann. Das Ende fand ich persönlich etwas zu schnell kommend und zu hastig. Da hätte man noch mehr herausholen können. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache. Alles in allem ein netter Roman für den Lesesommer (und natürlich auch Winter), in dem man auch ein bisschen in sich selber hineinschauen lernt.

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  • Gerit und Sonja

    Fliegen lernen

    Islaender

    25. June 2015 um 10:42

    Gerit, eine gut situierte Frau Mitte 40 - Richterin - , stößt beim Velassen ihrer Wohnung mit einer obdachlosen Frau zusammen. Bei einem anderen Zusammentreffen kommt es schließlich dazu, dass Gerit die Frau in ihre Wohnung einlädt. Gerit und Sonja lernen sich näher kennen und der Leser erfährt, dass Sonja ganz gezielt Gerit aufgesucht hat und ihre Gründe. Ich will nicht zuviel verraten, denn sonst macht es keine Freude mehr das Buch zu lesen. Die Geschichte handelt global betrachtet von der Liebe, Freundschaft, Enttäuschung, Einsamkeit, Verletztheit und wie man wieder "Fliegen lernt". Ein wunderschönes, sehr leicht geschriebenes Buch, was ich innerhalb eines sonnigen Tages gelesen habe und mich wunderbar unterhalten und entspannt gefühlt habe.

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  • Fliegen lernen

    Fliegen lernen

    typomanin

    04. September 2014 um 08:31

    Verlag: Ullstein Seitenzahl: 288 Seiten Meine Lesezeit: ca. 4 1/2 Stunden Cover: Die Perspektive der beiden Fische und dann der (kontroverse) Titel dazu sind genial. Schade, dass die Blume noch sein musste – meiner Ansicht nach deplatziert. Rezension: Zwei nicht perfekte Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können: Eine Richterin (Gerit), Mitte vierzig, auf der Karriereleiter nach oben, die zwanghaft und sehr diszipliniert ihr Leben mit Sport und gesunder Ernährung führt, und eine Obdachlose (Sonja), die alles verloren hat – Job, Wohnung, Mann – und in den Tag hineinlebt. Trotzdem verbindet die Frauen etwas: ein Mann, von dem beide verlassen wurden. Obwohl die beiden ungleich sind, brauchen sie einander. Gemeinsam fahren die beiden nach Frankreich, freunden sich an, und jede findet dort auf ihr Art ihr Glück. – – – Man liest diesen Roman relativ locker durch, da er leicht geschrieben ist – und ich hatte auch keine anspruchsvolle Lektüre erwartet. Manche Dinge waren mir jedoch zu offensichtlich und langweilig (Gerit bricht sich die Hand, ist dann auf einmal auf Sonja angewiesen – sie hätte ja auch eine andere Freundin fragen können; ständiges hin und her bis die beiden dann wirklich miteinander reden und sich kennenlernen, …). Da die beiden sehr extrem in ihrer jeweiligen Art sind, fiel es mir schwer, mich so richtig in die Personen hineinzufinden. Ich konnte das meiste einfach nicht nachvollziehen. Schade, ich hätte etwas mehr erwartet. Fazit: Lockere Sommerlektüre, wenig Tiefgang, teilweise (zu) offensichtlicher Handlungsverlauf = zwei Sterne Lieblingszitat: »Man offerierte Baguettes von genau jenem knusprigen Goldton, der auch den Teint einer umsichtigen Côte d'Azur-Urlauberin auszeichnete, die sich von Anfang an gegen Sonnenbrand geschützt hatte.«

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  • Fliegen lernen

    Fliegen lernen

    Machi

    23. February 2014 um 17:20

    Gerit Liebke ist Richterin und ist eine Ordnungsfanatikerin. Sie macht viel Sport, ernährt sich gesund und will nichts von Männern wissen. Eines Tages jedoch wird ihr geregeltes Leben durch das Auftauchen der Obdachlosen Sonja Wirsching ordentlich durcheinander gewirbelt. Die Geschichte um die sich entwickelnde Freundschaft der beiden sehr gegensätzlichen Frauen ist sehr schön mit einem Schuss Humor erzählt. Auch die Hintergründe und Vergangenheiten der beiden Personen werden sehr gut herausgearbeitet und man bekommt einen guten Eindruck der Charaktere. Etwas störend war das ewige hin und her der beiden. Ständig war wieder eine eingeschnappt und ist weggelaufen. Da frägt man sich als Leser schon, warum sie sich dann immer wieder gesucht und getroffen haben, obwohl sich Gerit und Sonja ja eigentlich nicht mochten. Auch wenn das Buch nicht sehr viele Spannungsmomente aufweist, ist es eine schöne und leichte Sommerlektüre für Zwischendurch.

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  • Kassensturz mit dem alten Leben

    Fliegen lernen

    dicketilla

    19. February 2014 um 16:03

    “ Man sah die Tage nicht voraus, an denen das Leben einen Schlenker machte, der einen von der Zielgeraden der täglichen Routine abbrachte.” (S.7) Und dieser Schlenker widerfuhr Gerit, als sie über eine Obdachlose in ihrem Treppenhaus stolperte. Gerit, 45, Richterin, immer in Eile, den Tagesablauf strukturiert, ohne Mann, Kind, einst verlassen worden. Wer nicht ihr Tempo hielt, wurde abgehängt, Langsamkeit mochte sie nicht. Die Obdachlose, mit knallroter Farbe auf ihren Lippen, wie ein frisch lackierter Fensterladen. Sonja Wirsching, kannte Grit, obwohl sie nur von ihr gehört hatte. Ihr jetziger Job bestand aus Flaschen sammeln, der für ihr Überleben sorgte. Eigentlich war sie zu weich für die Straße. Einst war sie als Flora Paradies, eine bekannte Designerin mit eigenem Laden bekannt. Kleider, die auch Gerit trug. Eine unglückliche Liebe ließ sie ihre Umlaufbahn verlassen, und endete auf der Straße.Ausgerechnet der Kampf um 4 Leergutflaschen brachte beide näher, und Grit ein unliebsames Foto ein. “Zwei Menschen finden sich, die sich nie gesucht haben.” (S. 220) Die taffe Gerit, immer korrekt im Job, hat dennoch ihre Sehnsüchte, denen sie sich aber nicht stellen möchte. Allein sehnt sie sich nach einer Schulter an die sie sich lehnen kann. Dagegen die lebenslustige, einst im Luxus schwelgende Sonja, experimentierfreudig beim Sex, mit ihrer Liebe zu Stoffen . Sie will keine staatliche Hilfe, sich nicht offenbahren müssen. Beide Frauen verbindet die Liebe zu einem Mann, der sie einst plötzlich und unerwartet in Stich ließ. Und allmählich wird ihnen klar, dass sie mehr Gemeinsamkeiten haben, als sie denken. “Wenn es Linsen regnet, muss man den Löffel raushalten.” (S.266) Als ich die Leseprobe zu diesem Buch las, stellte ich mir eine andere, tiefgründigere Geschichte vor. Aber so nehmen Geschichten oft eine andere Wendung, als man erwartet. Dennoch bietet “Fliegen lernen” eine komische, traurige und nachdenkliche Geschichte. Wer “ Das Leben drehen” oder “ Die Dienstagsfrauen” mochte, wird sich hier wieder finden.

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  • Keine locker leichte Freundschaft

    Fliegen lernen

    trollchen

    09. February 2014 um 14:54

    Fliegen lernen Cover: Das Cover ist genauso leicht wie der Buchinhalt, einfach unkompliziert zum Lachen und Nachdenken. Auf der Buchvorderseite sind ein Aquarium mit zwei Fischen zu sehen und eine wunderschöne Blume. Herrlich und der Untergrund schön dezent weiß, passt super. Herausgeber ist der Verlag Ullstein Taschenbuch (10. Juni 2013) und das Buch hat 288 Seiten. Kurzinhalt: Manchmal wartet das Glück vor der Tür. Man muss es nur hereinlassen. Im Treppenhaus stolpert Gerit über Sonja, eine Frau, die die Liebe ins Straucheln gebracht hat. Die beiden verbindet nichts. Gerit ist eine Richterin mit Gefühlen auf Eis, Sonja eine Ruhelose, die auf der Straße lebt. Gegensätze ziehen sich an. Die ungleichen Frauen werden Freundinnen. Mit einer Reise durch die Provence beginnt für sie ein Abenteuer - wild, verrückt, sexy, voller Verwicklungen und Überraschungen. Kann man eigentlich sein Leben einfach so auf den Kopf stellen? Soll man? Darf man? Man muss! Wenn man das Glück hat, eine Freundin zu finden, die einen für immer verändern kann ... Meine Meinung: ich habe das Buch von Anfang an genossen, es ist einfach herrlich geschrieben, man kann so viel lachen, aber auch nachdenken, wie z. B. eine Modeschöpferin von einem Tag auf den nächsten gleich zu einer Pennerin wird. Obwohl sie ja keine Pennerin ist, das merkt man ja eigentlich beim ersten Zusammentreffen schon. Die beiden Protagonistinnen schweißt ja ein und derselbe Mann zusammen, aber keine hat am Anfang den Mut, über ihn was zu erzählen. Auch unterschiedlicher können die beiden nicht sein. Außerdem bringen die beiden Damen so viel Humor mit und strahlen eine solche Wärme aus, da wird es schwer, die beiden nicht zu mögen. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein können, werden die beiden doch Freundinnen und dies bestätigt sich auch im realen Leben, es gibt solche Freundschaften und die sind auch gut so. Die beiden ergänzen sich einfach sehr gut und ziehen auch eine nachvollziehbare Wandlung durch. Mein Fazit: Das Buch ist locker leicht zu lesen, ist aber eigentlich kein leichtes Buch, denn es zwingt den Leser, ein wenig hinter die Mimik zu schauen und nicht jeden Menschen gleich abzustempeln, nur weil er dem Penner-Klischee entspricht. Aber es zeigt auch, dass man nie zu alt ist für Neuerungen und Veränderungen im Leben.

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  • Frauenfreundschaft

    Fliegen lernen

    uli123

    22. January 2014 um 15:45

    Was verbindet die 45jährige gefühlskalte, stets disziplinierte Familienrichterin Gerit mit der neun Jahre jüngeren Obdachlosen Sonja, über die sie eines Tages in ihrem Treppenhaus stolpert? Es ist der Womanizer Simon, mit dem Gerit 16 Jahre zusammenlebte und mit dem auch Sonja eine heftige Affäre hatte. Er hat ihrer beider Leben verändert. Gerit hat Männern abgeschworen, Sonja ist gestrauchelt. Bis sich die beiden unterschiedlichen Frauen schließlich anfreunden, tragen sie so manches Gefecht miteinander aus. Auf einer gemeinsamen Reise durch die Provence wollen beide ohne Wissen der anderen mit Simon abrechnen. Am Ende steht ihr Leben erneut auf dem Kopf …   Es handelt sich um einen eher anspruchslosen Frauenroman, der im Wesentlichen das Thema Freundschaft unter Frauen zum Gegenstand hat. Das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“ bewahrheitet sich. Die Thematik ist für meine Begriffe etwas realitätsfern. Werden Frauen nach immerhin rund drei Jahren nicht doch über eine gescheiterte Beziehung zu einem Mann hinweggekommen sein? Die Geschichte geht auch zu rasch zu positiv aus. Schön ist, dass die Arbeit einer Familienrichterin einigermaßen gut recherchiert wurde und zutreffend dargestellt wird, was in Unterhaltungsromanen sonst nicht unbedingt der Fall ist. Amüsant zu lesen war insoweit Gerits salomonische Entscheidung des Streits über das Umgangsrecht an einem Hund.   Meinen Geschmack trifft das Buch leider nicht.

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  • Zwei Frauen und ein Mann

    Fliegen lernen

    19angelika63

    Klappentext Im Treppenhaus stolpert Gerit über Sonja, eine Frau, die die Liebe ins Straucheln gebracht hat. Die beiden verbindet nichts. Gerit ist eine Richterin mit Gefühlen auf Eis, Sonja eine Ruhelose, die auf der Straße lebt. Gegensätze ziehen sich an. Die ungleichen Frauen werden Freundinnen. Mit einer Reise durch die Provence beginnt für sie ein Abenteuer – wild, verrückt, sexy, voller Verwicklungen und Überraschungen. Kann man sein Leben einfach so auf den Kopf stellen? Soll man? Darf man? Man muss! Wenn man Glück hat, eine Freundin zu finden, die einen für immer verändern kann … Gerit ist eine erfolgreiche Frau. Sie scheint alles zu haben. Nur die Liebe, die hat sie scheinbar noch nicht gefunden, oder? Doch sie hatte. Doch sie hat ihren Geliebten an eine andere verloren und seit dem ist ihr Herz kalt. Sonja eine Frau, die auf der Straße lebt. Arm und Obdachlos. Doch alles war einmal anders. Sonja hatte alles … Geld … Ansehen … Erfolg … die große Liebe … und nun ist alles weg. Obwohl es so aussieht als hätten die beiden Frauen nichts Gemeinsames, stellt sich nach und nach die Verbindung der beiden dar. Unterhaltsam verpackt, in einer Geschichte, die sich leicht und schnell lesen lässt.

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  • Ein tolles Buch über eine unwahrscheinliche Freundschaft

    Fliegen lernen

    Sabo07

    10. January 2014 um 12:31

    Wie wahrscheinlich ist es, dass die Lieblingsdesignerin die Frau ist, die ein Verhältnis mit dem eigenen Partner (jetzt Ex-Partner) hatte? Und wie wahrscheinlich ist es, dass diese Frau keine Kleider mehr designt, sondern obdachlos ist? Und wie wahrscheinlich ist es, dass diese Frau dann tatsächlich in deinem Haus Schutz vor der Kälte sucht und du über sie stolperst? Genau so passiert es aber Gerit. Zuerst wirkt sie angewiedert, aber ihr gesellschaftlicher Stand gibt es ihr vor, dass sie der obdachlosen etwas gutes tut. Und schon ist ihr Leben mit dem der anderen verbunden. Zuerst sind es Zufälle, dann entwickelt sich eine Zuneigung, die sie abstreitet und am Ende ist es eine Freundschaft. Das Buch sollte man gelesen haben, es beschreibt sehr schön, dass wir von anderen Menschen etwas lernen können und zeigt uns, dass Menschen die tief fallen nicht immer Versager sind, die sich für nichts interessieren und dass man aus seinem Leben etwas machen kann und sollte, egal wo man steht. Mich hat das Buch tief berührt und ich denke, dass ich es in einigen Jahren sicher noch einmal lesen werde.

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  • Fliegen lernen

    Fliegen lernen

    cybergirll

    15. August 2013 um 16:50

    Zwei Frauen wie sie unterschiedlicher kaum sein können. Gerit, Familienrichterin ist Vegetarierin und achtet auf gesunde und fettarme Ernährung und geht täglich zum Sport. Seit ihr Lebenspartner sie vor einigen Jahren verlassen hat ist sie keine Beziehung mehr eingegangen und redet sich ein sie braucht so etwas nicht. Sonja lebt auf der Straße, sie hat vor einigen Jahren nicht nur ihren Freund sondern auch ihre Existenz verloren. Eines Nachts als Gerit sät nach Hause kommt fällt sie über Sonja die im Treppenhaus übernachten wollte. Sonja hilft Gerit , die sich den Fuß verstaucht hat in die Wohnung. Die Frauen sind sich alles andere als sympathisch doch kreuzen sich ihre Wege ab diesem Tag unaufhörlich. Wie schon in ihrem Buch Weiberfrühstück hat Renée Karthee mit ihrem neuen Roman Fliegen lernen wieder genau ins Herz getroffen. Sie Beschreibt das Schicksal der beiden unterschiedlichen Frauen mit genau der richtigen Mischung aus Ernst und Humor. Natürlich darf man hier kein anspruchsvolles Buch erwarten, nein es ist eine leichte Lektüre genau richtig für den Urlaub oder zwischendurch zum Entspannen.

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  • Fliegen lernen

    Fliegen lernen

    bookgirl

    13. August 2013 um 09:39

    Inhalt Gerit ist Richterin, Mitte vierzig und völlig desillusioniert vom Leben. Sie hat dicht gemacht und zeigt niemandem ihre Gefühle. Sonja ist obdachlos, nachdem sie alles was ihr lieb und teuer war verloren hat. Damit sie nicht auf der Straße schlafen muss, übernachtet sie immer häufiger im Treppenhaus des Gebäudes, in dem Gerit ihre Wohnung hat. Als diese eines Tages über sie stolpert und sich die Hand dabei bricht, sieht es zunächst so aus, als könnte Gerit ihre Urlaubspläne auf Eis legen. Bis ihr Sonja das Angebot macht, mit ihr durch die Provence zu reisen und die Fahrt zu übernehmen. Auf dieser Reise erkennen die zwei unterschiedlichen Frauen, dass sie viel mehr verbindet, als sie ursprünglich dachten und insbesondere Gerit lieb ist. Meine Meinung Fliegen lernen ist eines dieser Bücher, deren Cover überhaupt nicht zu dem Erzählstil und der Schreibweise passt. Ehrlich gesagt verstehe ich auch nicht, wieso es überhaupt ausgewählt worden ist. Soll es dem Leser eine locker-leichte Geschichte, die auch noch in der Provence spielt und ein wenig Urlaubs-Stimmung verbreitet, suggerieren? Wenn dies so sein sollte, dann kann ich dies nicht bestätigen, da es keine locker-leichte Geschichte ist. Es ist ein Buch, dass zwei Frauen am Wendepunkt ihres Lebens beschreibt. Beide haben viel erlebt, sind verletzt worden, haben auf unterschiedliche Art und Weise die Verletzungen verarbeitet und sind nun durch eine Schicksalsfügung zusammen gebracht worden. Gerit und Sonja sind von Grund auf verschieden. Gerit ist Richterin, erfolgreich, verbittert und lässt keine Gefühle mehr zu. Sonja hat durch den Verlust ihrer Boutique und der großen Liebe alles verloren und weiß, die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu schätzen. Alles in allem liest sich das Buch flüssig und bei beiden Frauen gab es eine nachvollziehbare Entwicklung, die mir gut gefallen hat. Ich möchte aber nochmal betonen, dass es sich hier nicht um eine Feel-Good-Geschichte handelt, sondern diese vielmehr größtenteils durch Ernsthaftigkeit geprägt war. Keine leichte Kost, aber dennoch leicht zu lesen Fazit Fliegen lernen zeigt auf, dass es nie zu spät ist für Veränderungen und um das Glück zu erleben. Eine leicht zu lesende Lektüre, mit einer guten Prise Anspruch

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  • Fliegen lernen

    Fliegen lernen

    nataliea

    07. August 2013 um 10:32

    Der Roman "Fliegen lernen" handelt von zwei charakteristisch unterschiedlichen Frauen, deren zufällige Begegnung, das Leben der jeweils anderen auf wunderbare Weise verändert und zu Ende eine tiefe und enge Freundschaft zwischen beiden entstehen lässt. Gerit ist eine Richterin, die eine Abneigung zu Spontanität und Durcheinander hat. Ihr Leben besteht aus Disziplin, Organisation und Struktur. Und zum anderen ist da Sonja, die obdachlos ist und ihren Lebensunterhalt mit Flaschensammeln verdient. Der Leser lernt die beiden Frauen über den Roman verteilt kennen und erfährt mehr über ihr Leben und vor allem darüber, welche Geschichte hinter den beiden steckt. Eine Verbindung haben die Frauen aber doch, denn sie liebten beide zur gleichen Zeit denselben Mann. Durch diesen hat Gerit sich verschlossen und verlernt Liebe zu nehmen und diese zu geben. Sonja hingegen hat alles verloren. Sie war Modedesignerin und hat durch den Verlust ihrer wahren Liebe ihre Kreativität verloren. Und dadurch nach und nach alles. Diese Verbindung schweißt beide Frauen eher unfreiwillig zusammen. Beide beschließen nach Südfrankreich zu reisen, um sich auf die Suche nach eben jenen Mann zu machen. Diese Reise lässt aus einer Zweckgemeinschaft eine sehr tiefgehende und enge Freundschaft entstehen. Der Kontrast zwischen Reichtum und Armut wird in diesem Roman vereint und es entwickelt sich trotz etlicher Meinungsverschiedenheiten eine wunderbare Freundschaft. Dieser Roman ist sehr angenehm zu lesen, der Schreibstil leicht verständlich und flüssig. Die Autorin erhält die Spannung trotz manch vorhersehbarer Situationen. Dieser Roman ist eine leichte, erquickliche und kurzweilige Sommerlektüre mit sympathischen Charakteren und einem unverhofften Ende, den frau mit gutem Gewissen weiter empfehlen kann.

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  • Fliegen und Loslassen will gelernt sein

    Fliegen lernen

    Antek

    31. July 2013 um 13:57

    Die Anwältin Gerit, sportlich, gute 40 Jahre und sehr auf ihr Äußeres bedacht, lebt seit der Trennung von ihrem Freund alleine. Sie geht jeden Morgen ins Fitnessstudio, redet mit ihrem Essen und verzichtet auf Fleisch. Sie besitzt kaum Familiensinn und lebt nach eigener Auskunft lieber allein als sich noch einmal auf einen Mann einzulassen. Die Journalistin Katja, die sie aus dem Fitnessstudio kennt und mittlerweile ihre Freundin ist, lädt sie zu einem Essen ein. Scheinbar haben Katja und ihr Mann Fred schon gelegentlich versucht Katja zu verkuppeln, indem sie auch mögliche Partner eingeladen haben. Dieses Mal möchte Katja Gerit überzeugen über sie, die erfolgreiche Anwältin, eine Homestory schreiben zu dürfen. Katja möchte Gerit als freundliche, hilfsbereite Frau mit Familiensinn präsentieren um das Bild einer menschlichen Richterin zu schaffen und damit den Weg zur Justizministerin für sie ebnen. Gerit lehnt dies aber strikt ab, was Katja aber nicht daran hindert ihr einen Fotografen auf den Hals zu hetzen. Leicht angetrunken lässt sie sich nachts nach Hause bringen und stolpert beim Treppenlaufen zu ihrer Wohnung über die obdachlose Frau namens Julia, die Gerit schon während der Woche morgens entdeckt hatte. Da sie sich beim Sturz den Fuß verstaucht hat, hilft ihr die Obdachlose in den Lift. Dies ist der Beginn der Story um die zwei scheinbar so gegensätzlichen Frauen, die mehr streiten als gut miteinander auszukommen, aber auch auf keinen Fall lieber getrennte Wege gehen möchten. Es stellt sich heraus, dass Sonja, früher erfolgreiche Modedesignerin, nach der Trennung von einem Filmproduzenten ihr Leben nicht mehr in den Griff bekam. Und genau dieser Mann verbindet die zwei Frauen. Denn Katja lebte mit diesem ominösen Simon, als Julia zeitgleich mit ihm eine Affäre hatte. Im Roman lernen sich die Frauen langsam immer besser kennen, fahren dann sogar auch gemeinsam nach Frankreich in den Urlaub, auch wenn sich dies eher aus einer Notsituation ergab. Mehr soll jedoch an dieser Stelle nicht verraten werden. Die Begegnung hat teilweise fast unglaublich großen Einfluss auf den Lebensstil beider Frauen. Gerit lernt wieder mehr loszulassen und auch wieder unüberlegte Dinge zu tun. In Sonja wird der Wunsch nach Glamour und gutem Leben, das sie ja gut kannte, noch einmal geweckt. Im Roman werden einige soziale Probleme wie Flaschensammeln um zu überleben oder Schlafplatzsuche angesprochen. Auch die Macht der Medien wird durch die vereitelte Stelle als Justizministerin zum Thema und man schreit als Leser fast danach, kläre das Missverständnis doch auf. Damit hat mich der Roman sehr angesprochen und auch bewegt. Auch der Bericht, wie die falsche oder enttäuschte Liebe zu einem Mann ein Leben eigentlich zerstören kann, ist sehr bewegend. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, es gibt aber auch einige Szenen, die ich für sehr unwahrscheinlich halte z.B. die zufällige Statistenrolle oder einige Entscheidungen und Handlungen von Gerit. Dies empfand ich fast eine Spur zu sehr nach Idylle lechzend und zu sehr nach Happy End ringend. Der spritzige und flüssig lesbare Schreibstil sagte mir aber insgesamt zu. Es sind einige spitze Formulierungen, die zum Schmunzeln verleiten und deshalb lautet mein Gesamtfazit: Durchaus lesenswert.

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  • Zwei Frauen - Eine Liebe

    Fliegen lernen

    DarkDragonDreamtime

    13. July 2013 um 13:22

    In dem Roman "Fliegen lernen" von Renée Karthee erschienen am 10.06.2013 im Ullstein Verlag, geht es um zwei Frauen die gegensätzlicher nicht sein könnten. Gerit Liebke eine pragmatische Richterin, welche unnahbar scheint und Sonja Wirsching eine vom Leben und der Liebe gebeutelte Frau welche als "Person ohne festen Wohnsitz" gelegentlich in fremden Hausfluren ihr Nachtquatier aufschlägt. Doch eines haben diese Frauen gemeinsam: sie liebten beide den selben Mann und wurden beide von eben jenem verletzt und verlassen. Nun fahren sie gemeinsam nach Frankreich und rechnen dort mit ihrer Vergangenheit ab, mit ungeahnten Folgen. Das Buch ist ganz unterhaltsam geschrieben und bietet sich für einen schönen Lesetag in der Sonne an. Die Geschichte ist an manchen Stellen nicht so nachvollziehbar, weil besonders die Hauptperson Gerit sich manchmal nicht ganz so verhält wie man es eigentlich vermuten würde. Ich hatte mir einen tieferen Sinn erhofft, zwar waren manchmal ein paar schlaue, tiefsinnige Sprüche zu vernehmen, doch im Großen und Ganzen, diente die Geschichte nur zur puren Unterhaltung. Oftmals gab es recht gute Passagen, die man auch flüssig durchlesen konnte und die sehr kurzweilig verfasst waren. Am Ende des Buches kamen dann zwei Kehrtwenden, vielleicht für den einen vorhersehbar, für den anderen wiederum auch nicht, die einem die letzten Kapitel noch spannend gemacht haben, einmal eine negative und eine sehr positive, doch man will ja nicht zuviel verraten. Aufjedenfall hatte ich kein schlechtes Gefühl als ich das Buch entgültig zuschlug. Es war schön zu lesen und empfehlenswert für diejenigen die leichte, fluffige Frauenlektüre mögen.

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  • Fliegen lernen

    Fliegen lernen

    Michelangelo

    25. June 2013 um 11:52

    Die erfolgreiche alleinstehende Richterin Gerit Liebke stolpert nachts im Treppenhaus über die Obdachlose Sonja. Nach diesem Ereignis kreuzen sich ihre Wege immer öfter. Gerit reagiert darauf zunächst sehr ungehalten. Im Laufe des Romans erfahren wir , wie Sonja in diese Lage gekommen ist und was diese so unterschiedlichen Frauen in irgendeiner Weise verbindet. Das Leben beider ist irgendwie miteinander verbunden und wird kräftig durcheinander gewirbelt - nichts ist mehr so,wie es vorher war…… Der Roman ließ sich leicht und flüssig zu lesen. Die Personen sind sehr bildhaft beschrieben, die unterschiedlichen Charaktere von Gerit und Sonja wurden sorgfältig ausgearbeitet. Die Autorin brilliert immer wieder durch humorvolle und witzige Beschreibungen der Verhaltensweisen der beiden Frauen in den unterschiedlichen Situationen , in die Gerit und Sonja geraten .Das brachte mich immer wieder zum Schmunzeln und verstärkte den Spaß am Lesen noch weiter . Die Handlung des Romans ist turbulent und sehr interessant . Sie regt einen aber zum Nachdenken an, wie schnell man aus einer gut geordneten und scheinbar problemlosen Lebenssituation bis ans Ende der Leiter abstürzen kann und dass es dann fast unmöglich ist, ohne Hilfe aus diesem Loch wieder herauszukommen. Ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Mit dem Ende des Romans bin ich sehr zufrieden gewesen-Fortsetzung gewünscht! Das Buch ist als Urlaubslektüre und zur Entspannung zu empfehlen-  4 Sterne von mir!

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