Renée Knight Deadline

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Inhaltsangabe zu „Deadline“ von Renée Knight

Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben. Doch dann hält sie plötzlich einen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und genau das hat Stephen Brigstocke gewollt. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß, was sie getan hat. Und jetzt soll sie dafür büßen. Bis zu ihrem letzten Atemzug ...

verkorkstes Ehefrauendrama ohne Spannung, dafür mit nervtötenden Charakteren!

— Ashimaus
Ashimaus

auf das Coverwechsel reingefallen... nach 86 Seiten trennten sich die Wege...

— Irrenmagnet
Irrenmagnet

Ein Debüt mit einem super Spannungsbogen

— Judiko
Judiko

Das Buch ist eigentlich der Hammer! Leider lässt es einen lange warten bis zu dieser Erkenntnis. Dennoch Leseempfehlung.

— Metalhepchen
Metalhepchen

Spannend aber nicht fesselnd, dass man es unbedingt lesen will

— LinhChittka
LinhChittka

Leider ziemlich enttäuschend, ich bin mit anderen Erwartungen an dieses Buch heran gegangen.

— ZeilenTraeumerei
ZeilenTraeumerei

Sehr spannende Geschichte und mit einem absolut überraschendem Ende, durchaus lesenswert.

— Anne4007
Anne4007

Gute Story, aber der Anfang hat sich sehr gezogen.

— Die-Lese-Eule
Die-Lese-Eule

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  • Themen
  • Eins der schelchtesten Bücher, welches ich je gelesen habe!

    Deadline
    Ashimaus

    Ashimaus

    02. June 2017 um 20:08

    Der Schreibstil ist für mich zwar flüssig lesbar, aber trotzdem irgendwie gewöhnungsbedürftig. Das Buch besteht aus viel Geschwafel und Umschreibungen. Niemand kommt wirklich mal zum Punkt und man hat das Gefühl, dass die Autorin krampfhaft versucht, Spannung und eine geheimnisvolle Atmosphäre aufzubauen. Die Spannung fehlt leider gänzlich. Der Leser wird in keinster Weise zum Weiterlesen animiert und ich kann nun wirklich verstehen, warum so viele Menschen dieses Buch abgebrochen haben! Auch ich bin an diesen Punkt gekommen… Ich habe aber weitergelesen, da ich es in einer tollen Leserunde mit der lieben Josefine (Instagram @jose.finchen) gelesen habe.  Und auch das blödeste Buch ist in einer Leserunde ertragbar Ich bin froh es trotzdem durchgezogen zu haben, da zum Schluss wirklich eine krasse Wendung dem Leser präsentiert wird. Damit habe ich nie und nimmer gerechnet! Mir fiel sogar, ehrlich gesagt, erstmal die Kinnlade herunter O.o Jedoch muss man sagen, dass das Buch dadurch nur etwas aufgewertet wird, es dadurch aber leider keinesfalls lesenswert wird! Es ist lediglich eine kleine Wiedergutmachung für den Leser, der sich durch das Buch gequält hat. Leider finde ich auch die Deklaration „psychologischer Spannungsroman“, wie es auf der alten Auflage steht, total überzogen. Es liest sich eher wie eine überdramatisierte GNTM-Folge. Das Rumgeheule aller nervt einfach nur und oftmals würde man die Charaktere gerne mal zur Besinnung schütteln. Die Charaktere sind mir alle unsympathisch und jeder hat einen an der Klatsche (Anders kann man es leider nicht ausdrücken)! Die Handlungen, insbesondere die der Protagonistin, kann man nicht nachvollziehen und führen beim Leser oftmals nur zum Kopfschütteln. Es fehlt den Charakteren einfach an Tiefe und dadurch wirken sie natürlich extrem unauthentisch. Und jeder weiß, gut ausgebaute Charaktere sind die halbe Miete! Das komplette Ende ist dann für meinen Geschmack nochmal zu sehr in die Länge gezogen worden. Man hätte generell das ganze Buch extrem verkürzen können. Die Story hat wirklich Potenzial, welches leider nicht genutzt wurde. Schade, wirklich schade! Da mir leider so gut wie nichts (bis auf die krasse Wendung) gefallen hat, kann ich  nur 1/5 Sterne geben!

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  • Unblutig, aber psychologisch grausam und spannend

    Deadline
    himbeerbel

    himbeerbel

    15. May 2017 um 10:03

    Als Catherine das Buch eines unbekannten Autors aufschlägt, das ihr scheinbar zufällig in die Hände geraten ist, stellt sie schockiert fest, dass die Geschichte sie 20 Jahre zurück in ihre eigene Vergangenheit führt und ein Geheimnis offenbart, von dem sie niemanden erzählt hat, nicht einmal ihrem Ehemann. Dieses Buch endet mit ihrem Tod, was sie in Angst versetzt, weil sie den Schriftsteller nicht kennt und nicht weiß, wie weit er gehen wird.In spannender Weise wird in diesem Buch in kurzen Kapiteln abwechselnd über das Jahr 1993 und das Jahr 2013, der Jetzt-Zeit, entweder in personaler Erzählweise oder in der Ich-Form über die Gedanken- und Erlebniswelt des Schriftstellers geschrieben. Im Laufe des Romans setzen sich die Handlungsstränge in logischer Reihenfolge zusammen und wenn man eigentlich glaubt zu wissen, wie alles zusammenhängt und warum es so weit gekommen ist, wendet sich das Blatt auf unvorhersehbare Weise. Danach werden die bis dato noch offengebliebenen Fragen nach und nach beantwortet, so dass dieses Buch schließlich zu einem runden Ende kommt.Die Charaktere sind in ihren unterschiedlichen Facetten beschrieben und weder ausschließlich gut noch ausschließlich böse. Sie sind zwar nicht vielschichtig, aber durchaus interessant und sorgen neben einer flüssigen Schreibweise und dem fast bis zum Schluss sorgsam gehüteten Geheimnis dafür, das man als Leser unbedingt wissen möchte wie es weiter geht und mehr oder weniger durchs Buch fliegt."Deadline" hat mich gut unterhalten und ich würde das Buch jedem empfehlen, der Lust auf einen unblutigen, aber psychologisch grausamen und spannenden Unterhaltungsroman hat.

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  • absolut nicht das, was ich mir erhofft habe!

    Deadline
    Lee-Lou

    Lee-Lou

    20. March 2017 um 13:46

    Bei diesem Buch handelt es sich um eine Geschichte, die quasi von Hinten nach Vorne aufgerollt wird. Absolut nichts Neues. Dennoch gibt es wirkliche Meisterwerke. Allerdings hat die Autorin in meinen Augen hier einiges falsch umgesetzt. Der Schreibstil ist sehr einfach, aber auch oberflächlich. Es gibt absolut keine Vorgeschichte und auch keine Beschreibung der Figuren. Es beginnt und alles ist bereits passiert. Catherine hat sogar schon das Buch gelesen - von dem sie nicht einmal weiß, wie dieses in ihr Schlafzimmer kam. Aber egal... - sie hat es einfach gelesen und nun vor jedem Schatten Angst. Der Leser wird hier direkt mit Ereignissen und Emotionen konfrontiert, die er (jedenfalls ich) wirklich NULL nachvollziehen kann, weil man einfach in das Geschehen hineingeworfen wird, ohne etwas auch nur im Ansatz erfahren zu haben. Ein Prolog wäre vermutlich hilfreich, den es aber nicht gibt. Zusätzlich gibt es nach jedem zweiten Kapitel einen Zeitsprung. Dieser soll den Leser sehr wahrscheinlich nach und nach an das Geheimnis heranführen. Aber auch das ist so oberflächlich geschrieben, dass es langweilt. Denn das, was ich bereits weiter oben beschrieben habe, setzt sich hier stumpf fort. Und jetzt hoffe ich, dass meine Negativleine ein Ende hat!

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  • Großartiger und spannender Thriller

    Deadline
    Caterina

    Caterina

    19. March 2017 um 11:31

     Meine Meinung zum Buch Gestaltung: Eher weniger durch das Cover, sondern viel mehr durch den sehr ansprechenden Klappentext, wurde ich auf dieses Buch neugierig gemacht. Es klang sehr viel versprechend und vor allem nach einem sehr guten Thriller, der hin und wieder Nervenkitzel sowie Gänsehautmomente erzeugen würde. Der Klappentext verrät nichts zu viel, erzeugt aber genug Spannung, dass ich dieses Buch lesen wollte. Und ich bereue es nicht! Einstieg: Augenblicklich beginnt die Autorin mit der eigentlichen Handlung und ich lernte auf den ersten Seiten durch den auktorialen Erzähler die Protagonistin Catherine kennen. Sogleich wird der Leser Zeuge, was dieses mysteriöse Buch mit der Protagonistin macht. Dadurch hob die Autorin gleich zu Beginn das Spannungslevel an, so dass ich von Anfang an an den Seiten klebte. Und so sollte es auch weitergehen. Charaktere: In verschiedenen Erzählweisen ließ Renée Knight ihre Protagonisten zu Wort kommen, was mir ausgesprochen gut gefiel. Auf der einen Seite haben wir Catherine, die mir gleich von Anfang an gefiel. Gleich zu Beginn verlieh die Autorin ihr einen sehr zerbrechlichen Touch, der sich aber nach und nach auflöst und ich als Leser selber nie genau wusste, was Catherine verbirgt. Das machte den Charakter noch interessanter. Auch fand ich es mehr als gut umgesetzt, dass die Autorin auch den Verfasser des Buches zu Wort kommen ließ. Dadurch erzeugte sie immer wieder einen gruseligen Touch und ich als Leser konnte auch in seine Gedankenwelt eintauchen. Das gefiel mir sehr gut. Handlung: Die Grundidee mit dem mysteriösem Buch, bei welchem sich weder Catherine noch ich selber mir lange nicht erklären konnten, wie es in die Hände der Protagonistin kam, gefiel mir auf der Stelle. Es verlieh dem gesamten Buch etwas gruseliges, was mir wirklich gut gefiel. Neben diesem Haupthandlungszweig, spielt sich in diesem Buch noch mehr ab und der Leser taucht nach und nach in die Vergangenheit der Hauptfigur ein. Ab und an war ich sehr überrascht in welche Richtung die Geschichte geht. Neben vielen Fragen, die auch am Ende nicht alle beantwortet wurden, kamen immer wieder überraschende und vor allem unerwartete Passagen, die das Spannungslevel durchgehend hoch ließen.  Schreibstil: Zunächst emfpand ich den Schreibstil von Renée Knight als sehr komplex und etwas sprunghaft. Aber irgendwie fesselte er mich auch von der ersten Seite. Durch die Komplexität konnte ich das Buch nicht einfach nebenbei lesen, sondern musste ihm nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch volle Konzentration schenken. Diese komplexe Erzählweise ließ im Laufe der Geschichte nach, so dass ich zügig voran kam. Renée Knight hat zudem einen sehr spannungsreichen und auch temporeichen Schreibstil, so dass es nie langweilig wurde. Eine großartige Mischung! Mein Urteil  Einfach nur großartig! So würde ich das Buch in wenigen Worten beschreiben. Renée Knight schrieb auf teilweise brutale und schockierende Art und Weise einen Thriller, der es echt in sich hat. Die Grundidee gefiel mir sehr schnell, aber von der eigentlichen Umsetzung, war ich sogar noch mehr begeistert. Lange Zeit konnte ich die einzelnen Charaktere nicht einschätzen, weil ich beim Lesen immer wieder etwas über die jeweilige Figur erfuhr, die sie wiederum in ein anderes Licht stellen ließen. Das gefiel mir ausgesprochen gut. Auch der zu Beginn doch recht komplexe Schreibstil, passt im Nachhinein wirklich großartig zur Handlung. Alles in allem konnte mich Renée Knight mit ihrem Thriller absolut überzeugen. Ich vergebe 5 von 5 Welten.

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  • Ein Debüt mit einem super Spannungsbogen...

    Deadline
    Judiko

    Judiko

    18. February 2017 um 08:34

    Sämtliche Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen… Diese Erklärung ist fein säuberlich, mit Rotstift, durchgestrichen. Ein Hinweis, den sie übersehen  hat, als sie das Buch aufschlug. Die Ähnlichkeit mit ihr ist unübersehbar. Die Namen mögen verändert sein, doch die Details sind unverkennbar. Ein Kapitel ihres Lebens, das sie unter Verschluss gehalten hat. Ein Geheimnis, das sie keinem Menschen anvertraut hat. Und doch steht es jetzt da – schwarz auf weiß. Das liest man, wenn man dieses Buch aufschlägt. „Deadline“ ist der Debütroman von Renée Knight und gefiel mir richtig gut. Vor allem wegen dem Spannungsbogen. Zum Inhalt: Catherine und ihr Mann Robert ziehen in ein kleineres Haus, da ihr Sohn inzwischen alt genug ist, allein zu wohnen. Nach dem Umzug fällt Catherine ein Buch in die Hände, was sie anfängt zu lesen. Schnell wird ihr klar, das, was sie da liest, ist ihre eigene kleine Geschichte. Eine Geschichte, die niemals Jemand erfahren sollte und dennoch muss es Jemanden geben, der sie kennt. Catherine gerät in Panik, denn was auf den letzten Seiten steht, ist das „neue“ Ende für ihre kleine, geheime Geschichte. ____________________ Diese Geschichte wird in abwechselnden Kapiteln erzählt. Einmal aus der Sicht von Catherine und einmal aus der Sicht von demjenigen, der Catherine besser zu kennen scheint, als sie es ahnt. Der Schreibstil ist großartig. Durch kurze abgehackte Sätze wirkt das Ganze fast ein wenig verstörend, was aber nicht negativ ist, in dem Fall. Es passt zu der Erzählform und der Geschichte. Die Spannung wird bis zur Mitte des Buches aufrechterhalten und man hat keine Ahnung, was damals passierte, lediglich, dass ihr Sohn dabei fast ums Leben gekommen wäre. Ich konnte diese Spannung kaum aushalten und wollte unbedingt wissen, was damals geschehen ist. So habe ich Seite um Seite gelesen um endlich zu erfahren, was es war. Jedes Mal, wenn ich dieses Buch aus den Händen legte, ließ es mich mit einer gewissen Unzufriedenheit zurück. Ab dem Moment, als ich endlich wusste, was damals geschehen ist, war ich zufrieden und konnte auch etwas entspannter weiter lesen und komischerweise hatte mich dann diese Geschichte leider ein Stück weit verloren. Aber…. …kurze Zeit danach schaffte es die Autorin mich erneut zu fassen. Vom Mount Everest ins Flachland und um dann nochmal Kraft zu tanken, für Aufstieg auf den K2. …Ich konnte zufrieden, mit einer Erkenntnis, dieses Buch zuschlagen, denn es gibt immer zwei Seiten! Diese Geschichte hat mir nochmal gezeigt, wie wir Menschen oftmals Schubladendenken haben. Dass man häufig glaubt, was man hört und sich voreilig eine Meinung bildet. Vielen Dank Renée Knight, für diese spannende Geschichte <3 und vielen Dank auch an Random House und den Goldmann Verlag, für dieses, zur Verfügung gestellte, Leseexemplar.

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  • Hält leider nicht, was es verspricht

    Deadline
    ZeilenTraeumerei

    ZeilenTraeumerei

    13. October 2016 um 21:39

    Inhalt Catherine und Robert sind glücklich und erfolgreich, bis Catherine eines Tages ein Päckchen mit einem Buch erhält, das alles ändert. Denn vor 20 Jahren geschah etwas, dass für immer ihr Geheimnis bleiben sollte, doch das Buch dieses mysteriösen Autors, zu dem Catherine nirgends eine Information finden kann, erzählt genau diese Geschichte und was sie so sehr versucht hat, hinter sich zu lassen, hat plötzlich schmerzliche Auswirkungen auf die Gegenwart. Meine Meinung Was sich zunächst anhört wie ein Thriller und als "Psychologischer Spannungsroman" angepriesen wird, entpuppte sich beim Lesen sehr schnell als Roman über Familie, Geheimnisse und Schuld - nicht ganz das, was ich erwartet hatte, aber ich wollte dem Buch natürlich dennoch eine Chance geben. Zu Beginn empfand ich die Geschichte als sehr zäh. Man erhält als Leser nur sehr mühsam Informationen darüber, worum es in diesem mysteriösen Buch, das Catherine zugeschickt wurde, eigentlich geht und so hatte ich nach gut 100 Seiten immer noch keine Ahnung womit ich es eigentlich zu tun habe. Als dann endlich die Lösung dazu geliefert wurde, erwartete ich einen Spannungsanstieg und dass nun endlich Dinge passieren würden, die die Geschichte voran treiben. Fehlanzeige! Stattdessen wurde sehr ausführlich und immer wieder von vorne die Gefühlswelt der handelnden Personen ausgeschlachtet. Diese ständigen Wiederholungen haben den Lesefluss leider ungemein gebremst. Letztendlich hatte ich bis zur Auflösung nicht das Bedürfnis, wissen zu wollen, wie die Geschichte nun ausgeht. Zugute halten muss man dem Buch allerdings, dass ich mit der Auflösung dann tatsächlich nicht gerechnet hätte und sie die komplette Geschichte in ein ganz anderes Licht gerückt hat. Geschrieben ist die Geschichte aus zwei verschiedenen Perspektiven: Zum Einen aus Catherines und zum Anderen aus der des Autors. Dies hat mir gut gefallen, weil man so von Anfang an beide Blickwinkel verfolgen konnte. Leider waren beide Protagonisten nicht sonderlich sympathisch; ich konnte in beiden Fällen das Handeln absolut nicht nachvollziehen und mich auch mit niemandem identifizieren. Jede einzelne Person in diesem Buch scheint das ein oder andere psychische Problem zu haben, was die ganze Geschichte auch irgendwie unglaubwürdig und wenig authentisch erscheinen ließ. Und auch nach Beenden des Buches kann ich daraus für mich irgendwie nichts ziehen; es ist einfach kein Buch, das ich lange in Erinnerung behalten werde. Fazit Ich konnte nicht mitfiebern, ich konnte nicht mitfühlen und ich kann leider auch nicht wirklich etwas aus diesem Buch mitnehmen. Letzten Endes hat dieses Buch mich einfach nur traurig gemacht, weil es so unglaublich negativ ist. Die Charaktere haben gesundheitliche Probleme und führen zerrüttete Beziehungen und am Ende scheint es nur Verlierer zu geben. Der Klappentext ist absolut irreführend und der schwierige Einstieg und die ständigen Wiederholungen bereits bekannter Tatsachen haben bei mir leider auch nicht zu Lesevergnügen geführt. Ich will Deadline nicht als schlechtes Buch abstempeln oder irgendjemandem davon abraten, aber meine Erwartungen wurden leider gar nicht erfüllt.

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  • Die Zeit deines Lebens ist abgelaufen...

    Deadline
    Lena_AwkwardDangos

    Lena_AwkwardDangos

    10. August 2016 um 21:51

    Thriller habe ich schon einige gelesen, aber einen "Psychologischen Spannungsroman"? Darunter kann man sich im Großen und Ganzen ein spannendes Buch vorstellen, dass die Psyche des Menschen näher beleuchtet, die Schockmomente und Brutalitäten eines Psychothrillers allerdings missen lässt. Der Roman beschäftigt sich mit Schuld, Lügen und Rache, bringt dem Leser verschiedene Sichtweisen näher und geht über die Vorstellung von Schwarz und Weiß weit hinaus. ♥ Cover & Aufmachung ♥ Deadline ist mir vor allem durch das interessante Cover aufgefallen. Der Titel des Romans wirkt, als sei er direkt in den Sand geschrieben und auch die Beschichtung des Buches ist rau, erinnert also stark an Sand. Ein Bezug zum Inhalt besteht ebenfalls, auf den ich allerdings nicht näher eingehen werde, da ich niemanden spoilern möchte. Die vereinzelt gesetzte rote Schrift wirkt bedrohlich auf den Leser, wodurch sich sofort eine sich anbahnende Gefahr vermuten lässt. Insgesamt fühlt sich die schwere Klappenbroschur sehr gut in der Hand an, hat allerdings einen etwas zu dünn geratenen Buchrücken, bei dem man wirklich aufpassen muss, dass keine Leserillen entstehen. Was mich etwas stört, ist, dass hier schon wieder der bereits englische Titel für die deutsche Ausgabe gegen einen anderen, ebenfalls englischen Titel ausgetauscht wurde. Der Sinn erschließt sich mir leider nicht ganz. ♥ Inhalt ♥ Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben, bis zum Ende ihres Lebens. Doch dann hält sie plötzlich diesen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte bis ins Detail erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und das ist genau das, was Stephen Brigstocke gewollt hat. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß von ihrem Geheimnis. Und er hat sich geschworen – sie soll büßen für das, was sie getan hat, bis zu ihrem letzten Atemzug… (Quelle: Goldmann) Die Ausgangslage des Romanes hörte sich unglaublich spannend an. Eine Frau, deren Geheimnis in einem Buch niedergeschrieben steht? Die Idee ist zwar nicht ganz neu, da sie schon zB im Film Number 23 auftauchte, allerdings ist die Ausführung ebendieser umso besser gelungen. Als Leser ist man am Anfang genau so unwissend über Catherines Geheimnis wie auch ihre Mitmenschen. Es ist noch unklar, in welche Richtung die Geschichte gehen soll und welche Ausmaße dieses Geheimnis annehmen wird, dass der sonst so perfekt erscheinenden Frau eine solche Last und Schuld aufbürdet, bis hin zur Schlaflosigkeit. Catherines Geschichte erfährt man erst Stück für Stück bis fast zum Ende des Buches, was es unglaublich spannend macht, da man nach kurzer Zeit schon unbedingt wissen möchte, was in ihrer Vergangenheit passiert ist. Besonders spannend wird es, indem sich die Kapitel aus ihrer Sicht mit denen aus der Perspektive des Autors abwechseln, der den Roman Das Opfer des Fremden veröffentlicht und es an Catherine verschickt hat. Seine Motive sind ebenfalls nicht von Anfang an ersichtlich und erschließen sich dem Leser, während er immer mehr Bruchteile vergangener Erinnerungen zugespielt bekommt. Wie bereits angedeutet, erinnert Deadline an einen intelligent konzipierten Thriller, ohne wirklich ein Thriller zu sein, denn Renée Knight setzt in ihrem Buch weder darauf, ihre Leser zu schocken, noch kommt es zu Gewalttaten uä... viel mehr werden die innere Psyche des Menschen, der Umgang mit äußerem Druck, Schuld, der Last eines schlechten Gewissens und der Verstrickung in eigene Lügen thematisiert. Deadline handelt von Bedrohung und psychischem Terror, und das aus zwei Perspektiven - der Perspektive des Täters und der des Opfers. Wer von beiden nun der Täter und wer das eigentliche Opfer ist, sei nun dahingestellt und kann jeder individuell für sich entscheiden. Oder eben nicht. Denn in Deadline gibt es kein Schwarz und Weiß, keine völlige Schuld und makellose Unschuld. Die Autorin zeigt eindrucksvoll, wie sehr sich die Frage nach Schuld beeinflussen lässt, je nachdem aus welcher Sicht man die Geschichte betrachtet. Und gerade das hat den Roman in meinen Augen unglaublich spannend und tiefründig gemacht. ♥ Charaktere ♥ Catherine ist eine erfolgreiche Karrierefrau, trägt aber ein dunkles Geheimnis mit sich, das niemals hätte ans Licht kommen soll - bis plötzlich dieser Roman auf ihrem Tisch lag. Das ganze Buch über konnte ich mich nicht entscheiden, was ich von ihr halten sollte. Einerseits tat sie mir wirklich leid, da sie mir nicht wirklich böse vorkam, sondern einfach irgendwie kaputt und gezeichnet vom Leben. Es gibt einige Dinge, die sie bereut und mit denen sie nie abschließen konnte, da ihre Fehler sie immer wieder verfolgen. Teilweise tat sie mir sehr leid, da sie für etwas, dass nicht aus ihrer boshaften Absicht entstanden ist, dermaßen terrorisiert wird, dann wiederum hatte ich aber auch einfach kein Mitleid mehr mit ihr, weil ich Catherine einfach unglaublich unsympathisch fand. Ihre berechnende Art, immer genau das zu sagen und zu machen, dass sie am besten dastehen und ihre Geheimnisse nicht auffliegen lässt, ist einfach ein Charakterzug, den ich bei anderen Menschen einfach überhaupt nicht leiden kann. So konnte ich auch nicht richtig mit ihr mitfühlen, als sie sich immer tiefer in ihr Lügennetz verstrickt hat. Besonders leid tat mir ihr Mann, der alles für diese Frau tun würde, aber eigentlich nur benutzt und immer wieder so gelenkt wird, dass es für Catherine möglichst angenehm ist. Der geheimnisvolle Mann, der Catherine den ominösen Roman zukommen lässt, kann Catherine aus ebendiesen Gründen auf den Tod nicht ausstehen. Sie verkörpert für ihn den Ursprung all seiner Probleme, ebenso gibt er ihr die Komplettschuld an einer Tragödie, die sich in der Vergangenheit abgespielt hat. Schnell wird klar, dass er auf gut Deutsch "nicht alle Tassen im Schrank hat", was aber gerade die psychologische Spannung von Deadline ausmacht. Er ist absolut unsympathisch, unmoralisch und besessen davon, seine Spielchen mit Catherine zu spielen. Leider liegt genau hier der Knackpunkt des Buches: Es gibt einfach keine Person, die man wirklich leiden kann. Zwar fällt es nicht schwer, sich mit Catherine und ihren Problemen zu identifizieren, jedoch brauche ich ein bisschen mehr als das, um beim Lesen richtig mit den Protagonisten mitzufiebern. ♥ Schreibstil ♥ Knights Schreibstil ist nicht schlecht, aber auch nichts Besonderes. Der Roman ließ sich flüssig und spannend lesen, sodass kaum Langeweile aufkommen konnte. Durch die recht kurzgehaltenen Kapitel und den Perspektivenwechsel wird dieser Effekt noch um einiges verstärkt. Leider merkt man nur daran, dass sie Kapitel sich immer abwechseln, aus welcher Perspektive die Geschichte gerade geschildert wird. Anhand der Wortwahl leider nicht. ♥ Fazit ♥ Ein gut konstruiierter, spannungsgeladener Roman über die Psyche des Menschen, der den Leser zweifeln lässt, was richtig und was falsch, was gut und was böse ist, wer schuldig ist und wer nicht. Deadline hat einige Schwächen, ist aber ein solider und nachdenklich stimmender Roman für zwischendurch. Wertung: 4/5

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  • Ein spannendes Familiendrama

    Deadline
    Anne4007

    Anne4007

    25. July 2016 um 13:26

    Inhalt: Catherine hat ein Geheimnis. Seit 20 Jahren trägt sie diesen einen Tag mit sich und wird nie vergessen was damals geschehen ist. Es sollte immer ihr Geheimnis bleiben, bis zu dem Tag als sie plötzlich einen Roman in den Händen hält, der genau ihre geheime Geschichte beschreibt. Doch wer kann von Ihrem Geheimnis wissen? Was will der Verfasser von ihr? Doch die letzten Seiten des Romans erschrecken Catherine. Sie schildern ihren eigenen Tod und Catherine gerät in Panik. Stephen Brigstocke kennt Catherine nicht, aber es weiß was sie getan hat. Meine Meinung: Die Geschichte plätschert Anfangs so vor sich hin und dennoch wird man in den Bann des Lebens der Protagonistin Catherine gezogen. Die Emotionen beim Lesen verändern sich, teils steht man der Protagonistin bei und teils stellt man sich gegen sie. Das Buch überzeugt als ein tiefgründiges Familiendrama, das in den Grundfesten durchaus erschüttert. Die Autorin hält bis zur letzten Seite Spannung und immer wieder führt sie den Leser in die falsche Richtung. Als Leser denkt man genau zu wissen wie es weitergeht und was dahinter steckt und dennoch wird man beim Lesen der nächsten Seiten immer wieder aufs Neue überrascht. Es kommt keine Langeweile auf. Fazit: Sehr spannende Geschichte und mit einem absolut überraschendem Ende, durchaus lesenswert.

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  • Gut gelungen jedoch mit Defiziten

    Deadline
    Buechertraeume

    Buechertraeume

    29. February 2016 um 06:36

    Erster Satz: "Catherine spannt sich an, doch es kommt nichts mehr, ihr Magen ist leer." Meine Meinung: Ich weiß gar nicht wo ich bei diesem Buch anfangen soll, denn es sitzt mir nach wie vor tief in den Knochen und das zurecht. Deadline hat ein tolles Cover. Oben ist es glatt und dann wird es rau, was mir echt gefällt, denn das macht echt was her. Mir gefällt auch der Schriftzug, der innen glatt ist und glänzt und außenrum ist es wieder rau. Ich finde dies ist sehr toll gelöst worden. Was definitiv mein Highlight am Cover ist, ist die Gestaltung von den Farben her, denn es wurde in Schwarz/Weiß oder Grau/Weiß gehalten und nur der Schriftzug der Autorin und das Genre sind in einem schönen hellen rot, was dem ganzen einen besonderen Charm schenkt. Als ich das erste mal meine Hand über das Cover gleiten lies, fand ich gefallen daran, denn es fühlte sich echt schön an. Auch der Schreibstil der Autorin Renee Knight ist fesselnd und lässt sich super lesen. Sie schreibt mit einem gewissen Fingerspitzengefühl und zieht den Leser/die Leserin sofort in ihren Bann damit. Was die Handlung des Buches angeht war ich weniger begeistert und eher erschrocken. Sie war echt nicht schlecht oder sonstiges aber für mich war es so, dass ich das Gefühl hatte es ist so vorhersehbar und genau dies hat mir die Spannung etliche male ausgebremst und genommen. Die Thematik war, finde ich, besitzergreifend und lässt einen auch nicht kalt und ich bin der Meinung, wenn die Spannung konstant gehalten worden wäre, dann wäre das Buch für mich auch sensationell gewesen. Was mir auch überhaupt nicht gefallen hat war, dass die Autorin dem Autor des Buches, welches Catherine in die Finger fiel, einen eigenen Handlungsverlauf bekommen hat, denn wenn ich einen Thriller lesen möchte, dann möchte ich den Täter nicht näher kennenlernen, denn so nimmt es ebenfalls die Spannung und dies war echt schade. Die anderen Charaktere waren dann doch deutlich besser und sie haben mir gefallen, weshalb ich das Buch auch zu Ende lesen musste, denn meine Neugier war dann doch sehr groß und ich musste einfach wissen wie es zu Ende geht. Fazit: Aufgrund der positiven Rezensionen musste ich das Buch einfach haben und auch lesen. Allerdings wurde ich leicht enttäuscht und ich merkte, dass die Geschmäcker echt unterschiedlicher nicht sein können, denn den einen sagte es regelrecht zu und dann gibt es mich, dem es nicht zu 100% zusagte. Das Buch ist eine tolle Lektüre und man kann es auch lesen, allerdings war es für mich nicht so wie ich es mir erhofft hatte. Jedoch sollte sich jeder selbst davon überzeugen und sich selbst eine Meinung darüber bilden, so wie ich es ebenfalls getan habe. Mein Fazit ist demnach, man hätte aus dem Buch noch was rausholen können, was leider nicht der Fall war. Bewertet mit 3,5 Büchern von 5.

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  • Ich bin neugierig, was uns noch alles aus der Feder von Renee Knight erwartet!

    Deadline
    numinala

    numinala

    28. February 2016 um 09:06

    Catherines Leben ist eigentlich perfekt. Verheiratet mit einem Mann, der sie liebt; der Sohn erwachsen und mittlerweile ausgezogen; erfolgreich im Job. Doch dann taucht plötzlich dieses Buch auf. Hat sie es sich gekauft? Oder vielleicht ihr Mann Robert? Hat ihr Sohn es vielleicht vergessen? Als Catherine anfing zu lesen, verschlug es ihr fast die Sprache. Konnte das sein? Dieses Buch beschreibt plötzlich das, was damals geschah. Was sie all die Jahre verheimlicht, verschwiegen, verdrängt hatte. Und dort steht alles - schwarz auf weiß. Aber wie kann das sein? Es gab doch keine Zeugen. Und nie hat sie auch nur ein Sterbenswort darüber verloren. Und doch - irgendjemand ist dahinter gekommen, hat alles niedergeschrieben, es veröffentlicht, für alle Menschen zugänglich gemacht... Catherines Welt beginnt zu schwanken. Was soll sie bloß tun? Wer steckt dahinter? Das nächste Exemplar des Buches taucht bei ihrem Sohn auf - ihr Leben beginnt zu zerbröckeln.... Fazit Ein psychologischer Spannungsroman? Was ist das denn? Jetzt im Nachhinein ist es mir klar geworden. Denn genau das ist dieses Buch. Kein Psychothriller, nichts mit enormer Brutalität, das auf Schock und Schrecken aus ist. Eher ein feingliedriges, tiefgründiges Familiendrama, das in den Grundfesten erschüttert. Der Schreibstil ist flüssig und doch wird das Buch von zwei verschiedenen Protagonisten erzählt - einmal von Catherine und einmal vom Verfasser des verhängnisvollen Buches. Der Leser ist hin und her gerissen. Mal steht man eher auf der einen Seite, mal eher auf der anderen. Renee Knight ist hier ein Debut gelungen, das zwar am Anfang etwas langatmig ist, das aber auf viele gute Bücher hoffen lässt. Ab dem ersten Drittel war es nicht einfach, das Buch aus der Hand zu legen. Der Drang endlich zu erfahren, was Catherine so lange Zeit vertuscht hatte wurde immer intensiver - Spannend gemacht! Ich bin neugierig, was uns noch alles aus der Feder von Renee Knight erwartet! Viele Grüße von der Numi

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  • Ein Spannungsroman ohne Spannung

    Deadline
    Miia

    Miia

    04. February 2016 um 10:59

    Inhalt:  Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben, bis zum Ende ihres Lebens. Doch dann hält sie plötzlich diesen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte bis ins Detail erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und das ist genau das, was Stephen Brigstocke gewollt hat. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß von ihrem Geheimnis. Und er hat sich geschworen – sie soll büßen für das, was sie getan hat, bis zu ihrem letzten Atemzug … Meine Meinung:  Der Klappentext des Buches hat mich definitiv neugierig gemacht. Catherine entdeckt ein Buch, in dem ihr einziges großes Geheimnis im Detail erläutert wird. Wir gehen mit ihr auf die Reise, wie sie sich ihren Ängsten stellt und von Seite zu Seite immer mehr der Wahrheit ins Gesicht schauen muss. Wir erleben aber auch die Sichtweise des Autors, der die Geschichte über Catherine geschrieben hat.  Ich finde, dass die Idee des Buches wirklich gut und neu ist. Dennoch verspricht das Buch zu viel. Es handelt sich hier um einen psychologischen Spannungsroman, aber es ist eigentlich keine Spannung enthalten. Die Geschichte läuft sehr seicht und plätschernd dahin und ist eher anstrengend zu lesen. Leider wird man mit den Charakteren nicht warm. Ihre Motive werden zwar erläutert und somit wird versucht Gründe für ihre Verhaltensweisen zu nennen, aber für mich wird es dadurch nicht logischer oder nachvollziehbarer.  Catherine ist extrem unsympathisch. Man kann absolut nicht verstehen, warum sie sich so von Mann und Kind abschottet, auch das große Geheimnis macht ihr Verhalten nicht erklärbar, sondern nur noch unlogischer. Ich mag nicht zu viel verraten, aber ich finde nicht, dass das was damals passiert ist, erklärt, warum sie sich so von anderen abschottet und gerade ihr Kind so im Stich lässt. Müsste es nicht genau andersherum sein? Wir erleben dann ja auch noch den Autor der Geschichte, der Catherine indirekt bedroht, ihr Angst macht. Ich kann diesen Autor absolut nicht ernst nehmen. Sein Verhalten, allein sein Aussehen und sein Alter sind für mich absolut NICHT angsteinflößend und ich kann auch nicht verstehen, warum Catherine so eine Angst vor ihm hat  - er ist einfach NULL bedrohlich. Sie könnte ihn wahrscheinlich mit einem kleinen Schubser außer Gefecht setzen. Daher verstehe ich auch überhaupt nicht, warum sie ihn nicht einfach zur Rede stellt, sondern sich weiterhin Angst machen lässt. Mir nimmt das irgendwie den Spannungsfaktor. Die Auflösung dagegen finde ich wieder gut, weil die Grundidee einfach gut ist. Die Umsetzung ist aus den genannten Gründen aber leider nicht gelungen. Fazit: Meine Rezi ist eher negativ ausgefallen, da ich keinerlei Bindung zu den Figuren aufbauen konnte. Die "Bedrohung" durch den Autor ist mir zu wenig bedrohlich, die Geschichte nicht spannend genug. Catherines Handlungen sind für mich absolut nicht nachvollziehbar. Die Grundidee und die Auflösung sind durchaus gelungen, aber schlecht umgesetzt. Daher 2 Sterne!

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  • ~ außergewöhnlich ~ fesselnd ~ komplex

    Deadline
    Katis-Buecherwelt

    Katis-Buecherwelt

    22. January 2016 um 20:34

    Klappentext: So schockierend und spannend, dass es einem den Atem nimmt. Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben, bis zum Ende ihres Lebens. Doch dann hält sie plötzlich diesen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte bis ins Detail erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und das ist genau das, was Stephen Brigstocke gewollt hat. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß von ihrem Geheimnis. Und er hat sich geschworen – sie soll büßen für das, was sie getan hat, bis zu ihrem letzten Atemzug … Zum Buch: Die Buchgestaltung ist komplett in schwarz-weiß gehalten und nur der Autorenname und die Genrebezeichnung sind in einem hellen Rot abgedruckt. Eine junge Frau, die am Strand mit ihrem Sohn spazieren geht, eigentlich etwas schönes, doch der Hinweis "Psychothriller" lies mir einen Schauer über den Rücken laufen. Der Titel ist geprägt und glänzend hervorgehoben. Es sieht fast so aus, als wären die Buchstaben in den Sand geschrieben. Im Inneren der Klappbroschüre fand ich angsteinflössende Zeilen, die mich richtig neugierig auf das Buch gemacht haben. Eine ganz tolle Aufmachung, die mir sehr gut gefallen hat. Erster Satz: "Catherine spannt sich an, doch es kommt nichts mehr, ihr Magen ist leer." Meine Meinung: Die Autorin Renee Knight schreibt mit ihrem Debütroman "Deadline" einen beachtlichen Psychothriller, der mich sehr gefesselt hat. Catherine verbirgt eine grausame Vergangenheit, die sie scheinbar gut verdrängt hat, bis zu dem Tag, als sie einen Roman in ihren Händen hält. Einen Roman über ihre Vergangenheit bishin zu ihrem eigenen grausamen Tod. Sie gerät in Panik und ihr Leben beginnt aus den Bahnen zu geraten. Der Autor des Buches Stephen Brigstocke kennt sie nicht, aber ihr Geheimnis. Und er sucht seine eigene Gerechtigkeit. Was hat Catherine damals schlimmes erlebt und was will der mysteriöse Autor von ihr? Dieses Buch hat mich wirklich beeindruckt, weil es etwas ganz anderes war, als ich erwartet hatte. Es handelt sich hier um einen Familien-Psychothriller, der in der Vergangenheit im Jahr 1993 und in der Gegenwart im Jahr 2013 spielt. Die Kapitel sind sehr kurz geschrieben und wechseln sich mit den Protagonisten Catherine, Stephen und zeitweise mit Robert ab, was sehr angenehm zu lesen ist und dadurch eine kleine Verschnaufpause zulässt. Der Schreibstil ist recht flüssig zu lesen, obwohl ich anfangs etwas Zeit benötigte, um mich daran zu gewöhnen. Ich musste sehr aufmerksam Lesen, weil ich immer wieder neue Puzzlestücke entdeckt habe, die ich dann zusammensetzen konnte. Ab und an war es etwas anstrengend, doch es lohnt sich. Zum Teil gibt es sehr kurze Sätze die aufeinanderfolgen und etwas holprig wirken, aber eine ganz besondere Tiefe und Aussagekraft vermitteln. Der Spannungsbogen blieb gleichmäßig, brachte mir aber keinen explosionsartigen Höhepunkt, was mir schlussendlich gefehlt hat, um eine volle Punktbewertung abgeben zu können. Der Verlauf der Geschichte war bruchstückhaft voraussehbar, doch am Ende überraschte mich die Autorin mit einem ganz anderem Abschluss. Die Charaktere waren sehr lebhaft und gut dargestellt. Bei Catherine haben mir die tieferen Emotionen gefehlt, um ihren erlebten Schmerz hautnah mitfühlen zu können. Es fanden sich ein paar ekelerregende und Gänsehaut bringende Szenen, bei denen ich mir ein paar Minuten Verschnaufpause gönnen musste. Ein gelungener erster Roman der Autorin Renee Knight, der mir viele spannende Lesestunden bereitete. Ich hoffe bald wieder etwas von ihr lesen zu dürfen. Fazit: "Deadline" ist ein beeindruckender Familien-Psychothriller mit einer durchweg spannenden Story. Ein Buch, in dem es um ein Buch geht und schon allein deshalb neugierig macht und mir viele aufregende Lesestunden bereiten konnte. ~ außergewöhnlich ~ fesselnd ~ komplex 

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  • Psychologischer Spannungsroman

    Deadline
    Arizona

    Arizona

    12. January 2016 um 14:57

    Winter ist Thriller-Lesezeit, getreu dieses Mottos bin ich ins neue Lesejahr gestartet. Da ich aber nicht gerne blutige Thriller lese fiel meine Wahl auf diesen hier: „Deadline“, der als psychologischer Spannungsroman ausgewiesen wird. Der Roman spielt in London im Jahr 2013. Er startet damit, dass Catherine ein Buch mit dem Titel „Das Oper des Fremden“ liest und mit Schrecken feststellen muss, dass dort im Buch über einen Vorfall in ihrem Leben geschrieben wird, den sie bisher sogar vor ihrem Mann und ihrem Sohn geheim gehalten hat. Sie ist und ihr Mann Robert sind beruflich beide recht erfolgreich und daher wohlhabend. Ihr erwachsener Sohn Nicolas ist bereits zuhause ausgezogen. Nach der Lektüre des Buches kommt jedoch die verdrängte Vergangenheit bei ihr wieder hoch, die Folge sind Schlafprobleme und auch sonst verwirrt sie das alles sehr. Irgendetwas scheint mit ihrem kleinen Sohn vorgefallen zu sein, damals vor 20 Jahren... Der zweite Handlungsstrang handelt von Stephen Brigstocke, einem frühpensionierten Lehrer, bei dem es im Beruf zuletzt ein paar Unstimmigkeiten gab. Seine Frau Nancy ist bereits vor einigen Jahren verstorben und er lebt recht zurückgezogen. Die beiden waren Lehrer und hatten als Hobby das Schreiben. Beim Aufräumen der Wohnung findet er ein versteckte Fotos und ein altes Manuskript seiner Frau... Die Kapitel wechseln nun immer zwischen den beiden Personen hin und her, es geht darum, was in der Vergangenheit vorgefallen ist und eben um das Buch, in dem der Vorfall beschrieben wird. Wie hängen die Geschichten von Stephen und Catherine zusammen? Gibt es noch eine andere Sichtweise der Dinge, die damals geschehen sind? Darum wie einen verdrängte Ereignisse aus der Vergangenheit wieder einholen können geht es in diesem psychologisch fein gestrickten Thriller. Und natürlich auch darum, wie es ist ein grosses Geheimnis in einer Ehe zu haben, um die Frage von Schuld etc. Eben auch um die ganze Familiengeschichte, das hat mir gut gefallen. Für mich war das genau die richtige Dosis Spannung, und alles ohne Blut etc. Ich fand es auch sprachlich gut gemacht, also nichts zu meckern!

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  • Zäher Anfang, passabeles Ende.

    Deadline
    ShellyBooklove

    ShellyBooklove

    25. November 2015 um 12:35

    Das Cover konnte mich sofort begeistern. Es ist nicht nur schön gestaltet worden, sondern auch von der Qualität her etwas ganz besonderes! Der abgebildete Sand wurde auf dem Cover mit einem körnigen Material versehen und fühlt sich wirklich an wie Sand. Eine wirklich tolle Idee, die bleibenden Eindruck hinterlässt! Psychologischer Spannungsroman. Was ist das? Das fragte ich mich, als ich das Genre auf dem Buch las. Mit großen Erwartungen kaufte ich mir also dieses Buch und erwartete feinsten Psychoterror. Das wurde mir nicht ganz geboten. Das Buch dreht sich eher um ein Familiendrama. Bis die Geschichte ihren Lauf nahm dauerte es ein wenig. Die Autorin wählte bewusst einen Storyverlauf in verschiedenen Erzählperspektiven und Zeiten. Der eine Teil handelt immer von Catherine und ihre Familie und der andere dreht sich um die Erzählungen Stephen Brigstockes. Spannung wurde zwar aufgebaut, aber es hätte durchaus etwas mehr sein können. Erst als es um die Entlüftung von Catherines Geheimnis ging, wurde es spannend und das dauerte eben für meinen Geschmack etwas zu lange. Trotzdem war es eine annehmbare Geschichte, die nicht nur Schwächen hat, sondern auch einige Stärken. Wer sich durch den etwas zähen Anfang kämpft, wird vom Ende doch begeistert sein. Es lohnt sich, wenn man Zeit und Lust investiert sich durch die Anfänge zu schmökern. "Deadline" konnte mich nicht vollends begeistern. Die Story beginnt etwas zäh bis Spannung aufkommt. Trotzdem ist der Autorin ein tolles Ende gelungen. Ich vergebe für diesen Thriller 4 von 5 Sternen.

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  • Enttäuschend, da eher ein Familendrama, denn ein psychologischer Spannungsroman

    Deadline
    Thrillerlady

    Thrillerlady

    Deadline von Renee Knight (Psychologischer Spannungsroman, 2015; Goldmann) - enttäuschend, da eher ein Familiendrama, denn ein psychologischer Spannungsroman - Inhalt lt. Amazon: Diesen einen Tag vor zwanzig Jahren wird Catherine nie vergessen. Was damals geschah, sollte für immer ein Geheimnis bleiben, bis zum Ende ihres Lebens. Doch dann hält sie plötzlich diesen Roman in den Händen, in dem ihre geheime Geschichte bis ins Detail erzählt wird. Bestürzt blättert sie eine Seite nach der anderen um. Wer kann so genau von den damaligen Ereignissen wissen, und was will der mysteriöse Verfasser des Buches von ihr? Als sie die letzte Seite aufschlägt, findet sie die grausame Antwort: Die Geschichte endet mit ihrem gewaltsamen Tod. Catherine gerät in Panik – und das ist genau das, was Stephen Brigstocke gewollt hat. Er kennt Catherine nicht, aber er weiß von ihrem Geheimnis. Und er hat sich geschworen – sie soll büßen für das, was sie getan hat, bis zu ihrem letzten Atemzug … Eigene Meinung: Bei diesem Buch handelt es sich um den Debütroman der britischen Autorin. Was war ich gespannt auf dieses Buch, denn die Meinungen darüber gingen schon sehr weit auseinander und so war ich gespannt, wie es mir gefallen würde. Der größte Fehler, der dabei wohl auftrat ist der, dass die meisten Leser meinten, dass es ein Psychothriller wäre, was sie dann auch so enttäuscht hat. Ist es allerdings nicht und er ist auch nicht als Solcher ausgewiesen, sondern als psychologischer Spannungsroman, was auch definitiv ein Unterschied zu einem Psychothriller darstellt, zu Recht, denn in diesem Fall haben wir es auch mit keinem zu tun! Allerdings ist es für mein Empfinden eben auch kein psychologischer Spannungsroman, da sowohl das Eine, die Psychologie, sowie die Spannung vollkommen fehlte, bzw. Letzteres einfach bei mir nicht zutage kommen wollte. Es ist allenfalls ein Roman über ein Familiendrama, mit einer zum Ende auftauchenden Überraschung, die das Blatt nochmal wendet, aber das ist definitiv nicht psychologisch und somit gibt es im gesamten Buch nicht ein einziges Element aus diesem Genre dazu. Schon der Einstieg ins Buch ist mehr verwirrend, trotz, dass es mit Kapitelüberschriften gekennzeichnet ist, die jeweils im Jahr 2013 und im Jahr 1993 spielen. Der Anfang war jedenfalls sehr verworren und total zusammenhangslos, so dass ich mich fragte, was die Autorin denn überhaupt damit sagen wollte. Erst später stieg ich besser durch und alles bekam irgendwie einen Sinn, um was es überhaupt geht. Ich fragte mich dann irgendwann, nachdem die Story nur so vor sich hinplätscherte, ohne das was Erwähnenswertes passierte, warum das Ganze erst nach 20 Jahren von Belang war, warum ausgerechnet jetzt und nicht schon wesentlich früher und warum die Personen so gehandelt haben, wie sie es taten. Ein Pluspunkt des Romans ist, dass er sich aufgrund seiner recht kurzen Kapitel schnell und doch dafür relativ gut weglesen ließ, immer in der Hoffnung, dass es endlich richtig anfängt und psychologisch wird, was nicht mehr in Erscheinung trat. Bei mir überwiegt allerdings die Enttäuschung darüber, dass es zu keinem Zeitpunkt richtig spannend für mich wurde und die Story immer gleichbleibend vor sich hinplätscherte, wenn auch nicht uninteressant. Aber das ist halt einfach für so ein Buch nicht genug! Dies konnte auch die Wendung, die sich zum Ende hin auftut nicht ändern, einfach da es nie für den Leser wahrnehmlich psychologisch wurde. Auch das Buch, von dem im Klappentext die Rede ist und um das sich alles handelt konnte meine Erwartungen nicht erfüllen, hatte ich mir das Ganze halt wesentlich anders vorgestellt. Es gibt zwar natürlich Auszüge daraus, aber hatte ich mir das doch intensiver vorgestellt. Fazit: Für mich ein enttäuschendes Debüt, von dem ich mir etwas Anderes erwartet hatte, als mich beim Lesen erwartete. Es ist kein psychologischer Spannungsroman, sondern eher ein Roman über ein Familiendrama. Allenfalls interessant, als spannend zu lesen. Schade, hätte gerne etwas Anderes geschrieben und somit fällt die Benotung auch nicht besonders gut aus. Note: 4    

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    • 4
    Igela

    Igela

    23. November 2015 um 06:14
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