Renée Pleyter Tödlicher Hermannslauf

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Inhaltsangabe zu „Tödlicher Hermannslauf“ von Renée Pleyter

Wie jedes Jahr treffen sich die verfeindeten Wissenschaftler Weidinger und Mehlbaum beim Hermannslauf. Im Jahr 2009 geschieht es: Einer der beiden findet auf dem Teutberg endlich das entscheidende archäologische Indiz, welches ihm den lang erhofften Erfolg garantiert. Der andere, der seine Felle davonschwimmen sieht, versucht ihm das Relikt abzujagen. Mitten unter den Hermannsläufern beginnt nun eine Verfolgung auf Leben und Tod ...

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— Hydon

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  • Kampf zweier Forscher

    Tödlicher Hermannslauf

    Hydon

    23. July 2014 um 14:25

    Die Forscher Mehlbaum und Weidinger, die sich beruflich schon seit Jahren als erbitterte Gegner gegenüber stehen, treten erneut beim Hermannslauf an, der auch immer ein Wettstreit zwischen ihnen beiden ist. Doch dieses Jahr ist alles anders, denn plötzlich geht es um mehr, als nur die Ehre des Sieges. Um es vorweg zu nehmen, dies ist kein Krimi zum mitraten, denn es ist von vornherein klar, dass hier jemand stirbt (siehe Titel) und wer es ist. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt. Einmal die der Polizeiermittler, die versuchen die Ursache für den Todesfall beim Hermannslauf zu ermitteln und parallel dazu die tatsächlichen Geschehnisse beim Lauf zwischen Mehlbaum und Weidinger. Der Leser weiß also im Grunde was passiert ist, zumindest das Endergebnis, aber es ist trotzdem spannend, heraus zu finden, wie es letztendlich dann dazu kam. Zeitweise fiebert man richtig mit den Figuren mit und denkt sich insgeheim "Los doch, bleib einfach stehen und lauf nicht weiter, dann bist du gerettet", auch wenn man weiß, dass es so nicht enden wird. Mir persönlich hat vor allem der Einblicke in das Wissenschaftliche Gerangel um die Lokalisierung der Hermannsschlacht gefallen und es war ebenso interessant, den Hermannslauf auch mal aus Sicht eines Läufers miterleben zu können. Die Figuren Mehlbaum und Weidinger sind gut ausgearbeitet. Zwei Wissenschaftler mit unterschiedlichem Standpunkt und Ambitionen. Beide gleichermaßen interessant, wie unsympathisch.   Fazit: Ein kurzweiliger und flüssig zu lesender Krimi, der sich gut als Urlaubslektüre eignet, vor allem wenn man gerade im Lipperland unterwegs ist ;)

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  • Rezension zu "Tödlicher Hermannslauf" von Renée Pleyter

    Tödlicher Hermannslauf

    sabisteb

    13. August 2010 um 11:50

    Die beiden Arminius Forscher Weidlinger und Mehlbaum verbindet seit ihrer Kindheit eine Fehde. Mehlbaum war als Kind immer der Klügere und Erfolgreichere der beiden, Weidlinger hingegen ist der erfolgreichere Wissenschaftler und Forscher, auch wenn er diesen Erfolg nicht unbedingt mit lauteren Mitteln erworben hat. Jedes Jahr pflegen die beiden ihre intime Feindschaft indem sie gegeneinander beim Hermannslauf antreten. Als Mehlbaum am Rande der Strecke pünktlich zum Jubiläum der Varusschlacht einen spektakulären archäologischen Fund macht, spitzt sich Feindschaften der beiden zu. Dieser Fund würde Weidlingers Karriere ein Ende bereiten und ihn als Lügner abstempeln, das kann er nicht zulassen, zumal Mehlbaum auch noch eine Affäre mit seiner Frau hatte. Dieser Krimi spielt auf zwei Zeitebenen. Einerseits erlebt man die Fehde der beiden Wissenschaftler in Echtzeit mit, andererseits erhält man Informationen über die später stattfindenden Ermittlungen im Mordfall Weidlinger und Mehlbaum. Die Autoren karikiert geschickt die Macken vieler Wissenschaftler, ihre Fehden, ihr Geltungsbewusstsein und ihre Verschrobenheit, gewürzt mit einer Prise Lokalkolorit. Auch wenn dieser Krimi zunächst sehr dünn anmutet, so bewirkt dieses Format jedoch, dass man den Hermannslauf und die Fehde der beiden in Leseechtzeit miterlebt, was diesem Krimi Tempo und Witz verleiht. Kurzweilig, witzig und sehr unterhaltsam gepaart mit einer gehörigen Portion Ironie. Nicht nur etwas für geplagte Uniangestellte, die täglich mit den Weidlingers und Mehlbaums dieser Welt zu kämpfen haben.

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