Renée Wum Mein Gang durch die Hölle

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Inhaltsangabe zu „Mein Gang durch die Hölle“ von Renée Wum

Koby erträgt viele Jahre lang, zuerst in Schule und Internat, dann in seinem Sportclub, Mobbing, Schläge, Misshandlungen, Missbrauch durch Mitschüler und einen Erzieher. Eines Tages bricht er unter seiner ständigen Angst, vor allem der immer wiederkehrenden Todesangst vor dem Ertrinken und dem Eingesperrtsein, zusammen. Im Krankenhaus findet er endlich Mut, einen Teil seiner Leidensgeschichte zu erzählen. Als er feststellt, dass seine Eltern und die Ärzte ihm Glauben schenken, bricht er ein weiteres Mal zusammen. Übergroß ist seine Scham, und er stellt sich immer wieder die Frage, warum er das alles mit sich machen ließ. Doch sein Leidensweg ist noch nicht zu Ende …

Wichtiges Thema, jedoch schlechte Umsetzung

— SaintGermain

Wichtige Thematik, leider schlecht verpackt.

— Steph86

Ein schlimmes Schicksal - aber ganz schlecht in Buchform umgesetzt!

— buchfeemelanie

Missbrauchsthematik ist wichtig und schockierend, in diesem Buch allerdings sehr schlecht umgesetzt!

— hundeliebhaber

Schockierend!

— mabuerele

Ein erschreckendes Schicksal, schonungslos dokumentiert - Ein Buch das aufrüttelt und schockiert!

— Jungenmama

Einfach schockierend und erschreckend...

— nellsche

Ein sehr erschreckender Bericht eines Mobbing - Opfers! Nichts für zart Besaitete

— Diana182

Schlimm was dort beschrieben wird und es lässt sicher niemanden kalt. Aber es ist wirklich schlecht beschrieben!

— Fay1279

Ein aneinanderreihen von negativen schrecklichen Erlebnissen aus dem Leben eines 15 jährigen Jungen

— claudi-1963

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  • Leserunde zu "Kinderseelenallein" von Ann Helena Neudek

    Kinderseelenallein

    AnnHelenaNeudek

    Zur aktuellen Sommerlesezeit läuten der Patmos Verlag und ich eine neue Leserunde zu "Kinderseelenallein" ein. Dieses anspruchsvolle Buch polarisiert: Einige fühlen sich besonders berührt, weil vieles nur zwischen den Zeilen angedeutet bleibt, andere weniger, weil sie krasse Szenen vermissen. Machen Sie sich selbst ein Bild! Viel Erfolg beim Bewerben um eines der 15 Leseexemplare. Sonnige Grüße Ann Helena Neudek  _______________________________________________________ Eine leise, poetische Darstellung einer demütigenden Kindheit, der Frage nach dem Warum und wie es danach weitergeht. INHALT: Eine junge Frau, Anfang dreißig, heiratet glücklich ihre große Liebe. Doch immer wieder werden Risse in ihrem Leben sichtbar, durch die sie ihre Selbstzweifel und Kindheitserinnerungen einholen. Als sie schwer krank und daraufhin entlassen wird, fällt sie in ein tiefes Loch von Depressionen und Ängsten. Durch die Auseinandersetzung mit dem nun unerfüllt bleibenden eigenen Kinderwunsch, bricht ihre Vergangenheit gänzlich wieder hervor: Sie stammt aus einer angesehenen Bilderbuchfamilie, hinter deren Fassade es jedoch auch Gewalt und Verachtung gab. Dann wurde das hochsensible kleine Mädchen von ihren Eltern geschlagen und in ihrer Persönlichkeit gedemütigt.  In diesem leisen und poetischen Buch taucht die Ich-Erzählerin ein in ihre eigenen Schatten und Todesfantasien und sie beginnt, sich ihnen zu stellen. In einer Therapie macht sie sich auf die Suche nach sich selbst. Als sie dabei ihre entwertete, abgespaltene Hochbegabung entdeckt, wird vieles klarer. Sie beginnt zu verstehen, warum ihre Eltern dem Kreislauf der eigenen Gewalterfahrungen zunächst nicht entkommen sind. Die Liebe zu ihrem Mann und die Kraft der Worte helfen ihr nun, das Vergangene zu verabschieden und sich mehr und mehr selbst zu vertrauen.  > mehr als jedes zehnte Kind in Deutschland wird körperlich oder seelisch misshandelt  > über elterliche Gewalt in gehobener Bildungsschicht  > eine Geschichte mit poetischer Kraft über Selbstfindung und Versöhnung __________________________________________ VERLOSUNG: Mitmachen geht ganz leicht: Einfach bis zum 25.07.2017. bewerben und in ein paar Sätzen schildern, was Sie/Dich am Titel, an der Beschreibung, am Thema bewegt und weshalb Sie/Du dazu eine Rezension schreiben möchten/st. Wir wünschen allen viel Spaß beim Mitmachen und drücken fest die Daumen! (Auslosung am 26.07.2017., Benachrichtigung der Gewinner über LovelyBooks spätestens am 27.07.2017., Versand in den darauf folgenden Tagen.) Der Patmos Verlag wünscht allen Gewinnern eine berührende Lesezeit und ist sehr gespannt auf die Rückmeldungen!

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    • 169
  • Leserunde zu "Mein Gang durch die Hölle" von Renée Wum

    Mein Gang durch die Hölle

    spagetti

    MEIN GANG DURCH DIE HÖLLE   Über das Buch Die Handlung des Buches beruht auf einer wahren Geschichte. Koby erträgt viele Jahre lang, zuerst in Schule und Internat, dann in seinem Sportclub Mobbing, Schläge, Misshandlungen, Missbrauch durch Mitschüler und einen Erzieher. Eines Tages bricht er unter der ständigen Angst, vor allem der immer wiederkehrenden Todesangst vor dem Ertrinken und dem Eingesperrtsein zusammen. Im Krankenhaus findet et endlich Mut, einen Teil seiner Leidensgeschichte zu erzählen. Als er feststellt, dass seine Eltern und die Ärzte ihm Glauben schenken, bricht er ein weiteres Mal zusammen. Übergross ist seine Scham, und er stellt sich immer wieder die Frage,warum er das alles mit sich machen liess. Doch sein Leidensweg ist  noch nicht zu Ende.......... Eine kleine Leseprobe   An ihrem freien Mittwochnachmittag gingen die Schüler, die das Einverständnis sowohl von ihren Eltern als auch von den Erziehern hatten, wieder einmal in die Stadt, um Kleinigkeiten einzukaufen. Koby hatte vor, alleine in die Stadt zu gehen, er war schon draussen, da griffen ihn Kevin und Andy am Arm, zogen ihn mit und riefen den anderen zu: Wir gehen dann schon mal vor, Koby will sich was kaufen. Er möchte, dass wir mit ihm kommen, um ihn zu "beraten". Er wehrte sich, schlug um sich, dafür kriegte er den Ring von Kevin zwischen die Beine. Seinen selbst entworfenen Schutz hatte er diesmal nicht mitgenommen, er war nicht darauf vorbereitet. Er krümmte sich vor Schmerz, sie zogen ihn einfach mit sich. Vor der Krankenschwester würde er nie und nimmer die Hose herunter lassen, dafür schämte er sich zu sehr.  Als die Internatsschüler sich so wie jeden Tag gegen 16.00 Uhr zu Fuss zum Internat begaben, hagelte es einige Schläge voll auf Kobys Nacken: "Du hast bestimmt dein Maul bei deinen Eltern aufgerissen". Auf dem kurzen Weg zum Internat gab es natürlich keine Aufsicht. Um keine Schläge abzukriegen, die oft auf dem Wege zum Internat ausgeteilt wurden, waren die anderen Schüler heute sehr schnell vor ihm unterwegs. Koby konnte seinen Peinigern selten ausweichen, immer war mindestens einer da. Heute war er zu langsam gewesen, die anderen waren ganz schnell hochgelaufen, er sah sie nicht mehr..... Für mehr Informationen und Blick ins Buch: http://amzn.to/1Cd7Drw INTERNETSEITE: www.buecherwum.com https://www.facebook.com/renee.wum Wenn ihr bei der Leserunde dabei sein und ein Buch gewinnen wollt, bewerbt euch bitte bis zum 11. Februar, indem ihr auf den blauen Bewerbungsknopf klickt: mit der Antwort auf die Frage : Warum möchtet ihr dieses Buch gewinnen? Alle Bücher sind signiert und werden auf Wunsch mit einer Widmung versehen. Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Gluck! Die Bücher werden am 12. Februar verschickt und die Leserunde kann dann am 18. Februar beginnen, (wenn jede(r) Leser(in) das Buch erhalten hat). * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - sowie zum Schreiben einer Rezension auf Lovelybooks und amazon.de und wenn möglich noch auf anderen gängigen Kanälen.    

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    • 249
  • Grausam in mehrfacher Hinsicht

    Mein Gang durch die Hölle

    SaintGermain

    15. May 2016 um 14:57

    Koby erträgt viele Jahre lang, zuerst in Schule und Internat, dann in seinem Sportclub, Mobbing, Schläge, Misshandlungen, Missbrauch durch Mitschüler und einen Erzieher. Eines Tages bricht er unter seiner ständigen Angst, vor allem der immer wiederkehrenden Todesangst vor dem Ertrinken und dem Eingesperrtsein, zusammen. Im Krankenhaus findet er endlich Mut, einen Teil seiner Leidensgeschichte zu erzählen. Als er feststellt, dass seine Eltern und die Ärzte ihm Glauben schenken, bricht er ein weiteres Mal zusammen. Übergroß ist seine Scham, und er stellt sich immer wieder die Frage, warum er das alles mit sich machen ließ. Doch sein Leidensweg ist noch nicht zu Ende … Das Buch beschreibt (nach einer wahren Begebenheit) dias Martyrium eines jungen asiatisch aussehendem Buben. Dasa Cover des Buches ist gut gemacht und absolut stimmig. Ob die Geschichte wirklich so stattgefunden hat, kann ich natürlich nicht bezeugen. V.a. in den letzten Kapiteln klang die Geschichte für mich immer unglaubwürdiger (Elektroschocks in Auto eingebaut, Jungen im Chalet, keine Spuren, keine Beweise, Hecke bei Schule, ...). Einige Beweise müssten sich definitiv finden lassen. Zum anderen scheint Koby (lt. Buch) unter paranoiden Halluzinationen zu leiden und teilweise selbst zu glauben er habe einiges nur geträumt. Wenn Koby allerdings auch nur einen Bruchteil der in diesem Buch beschriebenen Qualen erleiden musste, erklärt dies seine Paranoia und muss weitererzählt werden. Was mich an dem Buch aber etwas stört ist der Schreibstil. Es handelt sich bei dem Geschriebenen um Abläufe, die plötzlich von einem zum anderen Tag oder einer Uhrzeit wechseln. Man muss sich sehr konzentrieren, um mithalten zu können. Das hemmt den Lesefluss sehr. Außerdem gibt es viele Wiederholungen. Dies hätte man etwas besser zusammenfassen können. Zudem haben sich viele Fehler eingeschlichen, die unbedingt noch einmal überarbeitet werden müssten. Auch fehlte mir eine Einleitung bzw. ein Prolog zur Einstimmung, sowie ein Epilog, wie es Koby jetzt ergeht. (Einiges durfte ich in eienr Leserunde mit der Autorin herausfinden.) Eine Einteilung in Kapitel wäre sicher auch von Vorteil gewesen. Das Buch ist (durch die emotionale Bindung der Autorin zu Koby) relativ emotionslos geschrieben; teilweise erkennt man Hass auf die Täter bzw. die Rechtssprechung. Einiges hätte ein guter Verlag sicher verbessern können, aber das Buch ist im R.G.Fischer-Verlag erschienen, der erwiesenermaßen ein reiner DKZ-Verlag ist. Laut Autorin hat dieses Buch einen Sinn, wenn mindestens ein Mobbing-Fall deswegen nicht zustande kommt. Damit hat sie absolut recht. Außerdem war es das 1. Werk der Autorin.  Ich war einige Male dabei das Buch abzubrechen, war aber doch an Kobys Schicksal interessiert. Fazit: Wichtiges Thema, jedoch schlechte Umsetzung

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  • Ein Gang durch die Hölle

    Mein Gang durch die Hölle

    buchfeemelanie

    Puh, dieses Buch war leider überhaupt nicht meines. Coby ist in einer Internatswelt voller Misshandlungen und Anfeindungen gefangen. Lehrer und Erzieher wollen nichts sehen, die Eltern tun es lange nicht. Und auch, als er die Schule verlässt, wird es nicht besser. Negativ ist mir bereits der Schreibstil aufgefallen. Das Buch ist in keine Abschnitte eingeteilt, sondern runtergeschrieben. Für mich war das Buch zwar schockierend, aber sehr emotionslos geschrieben ( was für manche bestimmt gut ist, aber gerade bei Biografien möchte ich emotional gefangen sein). Es gibt oft Wiederholungen und dabei wird vieles eher oberflächlich beschrieben. Das Ganze wirkt hin und wieder ungeordnet, da Zeitsprünge geschehen, die der Leser nicht genau nachvollziehen kann. Gerade Zeitangaben wären hilfreich gewesen. Was für den Leser bestimmt einfacher gewesen wäre, wäre, wenn Coby uns vorher vorgestellt wurde. Mir wurde erst nach und nach klar, dass er sich auf keiner normalen Schule befindet, sondern eine Sonderschule mit angeschlossenen Internat besucht hat. Coby selbst bleibt für mich eher eine Figur, zu der ich als Leserin keine Verbindung aufbauen kann. Ohne jetzt jemand die Schuld zuweisen zu wollen, fällt es mir ein bisschen schwer zu glauben, dass es die Eltern nicht bemerkt haben wollen. Klar verstellen sich Kinder und erzählen den Eltern nicht alles. Aber man merkt es doch an seinem Verhalten. Stattdessen wirkt es so, als durch das Buch der eigene Frust abgebaut werden soll (was ich auch verstehen kann). Dabei wird aber jedem ein Vorwurf gemacht. Obwohl es ja ein Tatsachenbericht ist, fällt mir manches schwer zu glauben. Ich hatte ja das Glück, dass Buch begleitet mit der Autorin lesen zu können. Daher wurde einiges dazu erklärt. Ich finde aber, diese vielen " da war ja noch viel mehr" Andeutungen helfen nicht, wenn der Großteil sein Buch bestellt und damit allein gelassen wird. Die Familie soll bitte weiter für die Wahrheit kämpfen, aber dafür klarere Linien schaffen. Nicht dass ich denke, dass der Autor lügt, sondern es wird ja selber zugegeben, dass auch nicht ganz klar war, ob Coby geträumt hat. Es ist klar, dass für einen Teil der Mängel auch der Verlag verantwortlich ist.

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    • 2
  • Mein Gang durch die Hölle

    Mein Gang durch die Hölle

    Booky-72

    09. May 2016 um 09:38

    Ein sehr emotionales Buch der Autorin Rénee Wum. Über Mobbing hat man ja schon oft gelesen oder gehört. Das hier ist aber das Schlimmste, was Kindern, bzw. hier dem Jungen Koby angetan werden konnte. Und was systematisch sein junges Leben zerstört hat. Der Schreibstil ist nicht so flüssig, wie man es im Allgemeinen erwartet. Jedoch handelt es sich um eine Geschichte aus dem wahren Leben und das ist ja grade hier keineswegs geradlinig verlaufen und das kann ruhig auch so geschrieben sein. Vor allem der Junge und damit auch seine ganze Familie brauchen so viel Kraft und neues Vertrauen ins Leben und das wünsche ich von ganzem Herzen. Da mich dieses Buch so sehr berührt hat, gebe ich 4 Sterne, es ist auf seine Weise lesenswert und auch zu empfehlen.

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  • Mein Gang durch die Hölle

    Mein Gang durch die Hölle

    Steph86

    Buchinhalt Koby erträgt viele Jahre lang, zuerst in Schule und Internat, dann in seinem Sportclub, Mobbing, Schläge, Misshandlungen, Missbrauch durch Mitschüler und einen Erzieher. Eines Tages bricht er unter seiner ständigen Angst, vor allem der immer wiederkehrenden Todesangst vor dem Ertrinken und dem Eingesperrtsein, zusammen. Im Krankenhaus findet er endlich Mut, einen Teil seiner Leidensgeschichte zu erzählen. Als er feststellt, dass seine Eltern und die Ärzte ihm Glauben schenken, bricht er ein weiteres Mal zusammen. Übergroß ist seine Scham, und er stellt sich immer wieder die Frage, warum er das alles mit sich machen ließ. Doch sein Leidensweg ist noch nicht zu Ende …   Leseeindruck Meine schlechte Bewertung tut mir echt selbst ein bisschen leid, weil es sich einfach um eine krasse Story handelt, die auch veröffentlich gehört. Aber leider nicht so. So jetzt fang ich mal von vorne an. Wo war denn bitte die Betreuungsarbeit vom Verlag? Gab es denn überhaupt kein Lektoriat. Hier nur mal eine kleine Übersicht, der Dinge welche mich gestört haben: - fehlende Abschnitte (keine Thematische Gliederung) - Wiederholungen über das ganze Buch - grammatikalische Fehler - Zeitsprünge in den Textstellen - Satzstellungsfehler uvm. Dies sind alles Dinge, wo auch ein Verlag seinen Autor unterstützen kann (muss). Aber auch der Schreibstil macht es dem Leser sehr schwer beim Lesen. Der Inhalt ist natürlich tragisch und schockierend, aber leider fehlen jegliche Emotionen. Viele Dinge werden einfach nur oberflächlich abgehandelt, so dass mir die Nähe zum Buch total gefehlt hat. Es wirkt da eher wie ein Sachbuch, als über eine biografische Story. Schade!

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    • 2

    claudi-1963

    18. March 2016 um 14:29
  • Einmal Opfer - immer Opfer?

    Mein Gang durch die Hölle

    mabuerele

    Koby ist Internatsschüler. Er freut sich auf das neue Schuljahr, da er in die Sekundarstufe aufsteigen darf. Doch schon auf der Busfahrt wird klar, dass es in der Schule eine aus fünf Schülern bestehende Clique gibt, die andere terrorisiert. Koby wird schnell zu ihrem Opfer. Das Buch schockiert. Detailgenau und wiederholt werden die Grausamkeiten geschildert. Drohungen und Gewalt sind das eine, der beständige Zwang, am Wochenende so zu tun, als ob alles in Ordnung sei, das andere. Hinzu kommt, dass Lehrer und Erzieher die Täter decken. Erst nach einem Zusammenbruch bekommen die Eltern mit, was geschieht. Das Buch kann man nur abschnittsweise lesen. Die letzten Seiten habe ich quer gelesen. Das Buch macht wütend, aber es berührt kaum. Und genau ist das Problem. Es ist eine Aufzählung von Ungeheuerlichkeiten. Die Emotionen der Protagonisten kommen dabei viel zu kurz. Außerdem fehlen einige sachliche Informationen. Erst nach und nach wird klar, dass es sich um eine Internatsschule für Kinder handelt, die psychische oder physische Probleme haben. In welchem Land die Geschichte spielt, wird nie im Buch erwähnt. So wunderte es mich, dass die Eltern weder vom Internat noch von den Ärzten informiert werden mussten, wenn die Kinder in die Klinik eingewiesen wurden. Keinem der Ärzte ist aufgefallen, dass es sich um Missbrauchsopfer handelte. Doch nicht nur in der Schule, auch in der Ausbildungsstätte und im Sportverein wird Koby zum Opfer. Wer das Buch liest, braucht gute Nerven. Es ist heftig und ohne eine Spur von Hoffnung. Dafür schwingt auf vielen Seiten Wut und Frust mit. Jede Anzeige, jedes Hilfeersuchen wurde abgeschmettert oder nach kurzer Zeit ad acta gelegt. Und das in Europa? Im letzten Teil hatte ich Probleme mit den schnell wechselnden Orten und Zeiten. Nicht nur hier fehlte ein aufmerksames Lektorat. Was mir bis zum Ende nicht klar war, ist die Zielstellung des Buches. Normalerweise sollen Bücher zu dem Thema aufrütteln und für den Blick auf den anderen und seine Probleme sensibilisieren. Das verpufft aber in dem Moment, wo die Schlussfolgerung lautet, dass es sowieso keine Hilfe gibt. Und genau das klingt an vielen Stellen des Buches an. Für einen Betroffenen, der das Buch liest, wirkt das niederschmetternd. Erwartet hatte ich Adressen von Ansprechpartnern und Hilfsorganisationen. All das scheint es für Koby nicht gegeben zu haben. Das Buch lässt mich mit einer Menge an Fragen zurück. Eine der Fragen ist unter anderen die nach der Zielgruppe. Ein Jugendbuch ist es meiner Meinung nach auf keinen Fall.

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    • 11

    buchfeemelanie

    10. March 2016 um 14:01
  • Mein Gang durch die Hölle

    Mein Gang durch die Hölle

    hundeliebhaber

    Der Klappentext lässt auf ein Internatsleben am Abgrund schließen, dem Koby ausgesetzt ist. Leider konnte mich das Buch keineswegs überzeugen oder fesseln. Der Protagonist wird zu Beginn der Lektüre vorgestellt, noch bekommt der Leser Informationen über sein soziales Umfeld, seine Persönlichkeit und seine Wünsche - ich habe praktisch nichts über Koby erfahren. Außer, dass er in seiner Zeit im Internat auf vielschichtige Art und Weise misshandelt wird und sich erst sehr spät dazu entscheidet, sein Schweigen zu brechen. Die Figur bekommt für mich keinerlei Tiefe, was zum einen an mangelnden bzw. oberflächlichen Beschreibungen seines Inneren und seines Charakters liegt. Zum anderen hemmt der Schreibstil eher beim Lesen, als dass er mich bewegt, mitgenommen oder gefesselt hat. Renée Wum berichtet über die Missbrauchsgeschichte eines Jugendlichnen - und zwar in Berichtform. Es werden die (oft oberflächlichen und ungenauen) Beschreibungen aneinandergereiht, mit vorwurfsvollem Unterton, sodass insgesamt mein Eindruck von einer Anklage, Vorwurf und Schuldzuweisung geschieht. Mir fehlte ein Fokus in der Erzählung, da der Leser weder in Kobys Gedanken- und Gefühlswelt, noch in die der Täter, der Eltern oder der Lehrer mitgenommen wurde. Ich kann weder eine Intention, noch einen roten Faden noch einen Mehrwert erkennen. Abgesehen davon, dass der Schreibstil eintönig und stockend ist, und ich Kobys Geschichte daher nicht flüssig, gut strukturiert und mit harmonischer Erzählung erleben konnte, werden viele Dinge wiederholt, dabei jedoch nicht präzisiert, und andere Angaben gemacht als zuvor, was irritierend und unglaubwürdig ist. Außerdem hatte ich beim Lesen den Eindruck, wie bereits angedeutet, dass die Autorin zu sehr in Kobys Geschichte verwickelt und daher (emotional) befangen ist. Ihr fehlt meines Erachtens der Abstand, mit dem man Kobys Internatserlebnisse betrachten müsste, um die Geschichte (literarisch) gut umsetzen zu können. Und auch wenn auf dem Cover "Nach einer wahren Geschichte" steht, muss es sich beim Inhalt nicht um einen Tatsachenbericht handeln. Auch ein Missbrauchsfall kann in Romanform, mit Fokus auf den Protagonisten, dargestellt werden und den Leser so vielleicht eher berühren als durch einen nüchternen Bericht, der anklagend wirkt und dem Leser keinerlei Fragen beantwortet, sondern mit mehreren als zu Beginn der Lektüre zurücklässt.

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    • 2
  • Ein erschreckendes Schicksal, schonungslos dokumentiert - Ein Buch das aufrüttelt und schockiert!

    Mein Gang durch die Hölle

    Jungenmama

    Wie kann es sein, dass ein Jugendlicher in der heutigen Zeit immer wieder unter körperlicher und seelischer Gewalt leiden muss und niemand die Übergriffe bemerkt bzw. meldet? Diese Frage habe ich mir beim Lesen des Buches "Mein Gang durch die Hölle" immer wieder gestellt. Autorin Renée Wum (Pseudonym) schildert schonungslos die realen, durch nachträgliche Gespräche und Ortsbesichtigungen mit Koby erfahrenen, Begebenheiten. Es beginnt alles mit der Fahrt ins Internat und endet erst Jahre später. Und endet es wirklich? Der Leser wird direkt in Kobys wahre Lebens- und Leidensgeschichte hineinkapituliert und erfährt wie dieser über Jahre hinweg verschiedenste gewalttätige Übergriffe durch Mitschüler, Aufsichtspersonen, Ausbilder und Sportbetreuer/innen ertragen muss. Dabei passiert dies nicht nur an einem, sondern an zahlreichen verschiedenen Orten und erinnerte mich immer wieder an Foltermethoden, die man ggf. aus Schockerfilmen aus dem Fernsehen kennt. Die Autorin hat einen ungewöhnlichen und nicht sehr ausgefeilten Schreibstil. Man spürt, dass sie sich das Erfahrene von der Seele geschrieben hat ohne auf literarische Feinheiten zu achten. So erschien mir das Buch wie eine Niederschrift von Begebenheiten, die schockierend in ihrer Offenheit ist, aber wenig Empathie birgt. Eine Schilderung von Vorfällen (teilweise auch wiederholt) ohne wirkliche Emotionen...welche ich als Leser schon vermisst habe. Andererseits wäre ein Lesen des kompletten Buches auch fast unerträglich gewesen, wenn die Gefühle der Autorin spürbarer gewesen wären, denn immerhin ist sie eng mit Koby verbunden und kämpft/e um Gerechtigkeit für ihn und seine Leidensgefährten. Dennoch hätte eine kurze Einführung, eine Gliederung und eine durchdachtere Kapitelaufteilung (ggf. mit Zeit/Ortsangaben), sowie ein Nachwort dem Verständnis der Hintergründe des Buches ungemein geholfen. Koby, so kann man zwischen den Zeilen herauslesen ist ein sensibler 15jähriger der, trotz seiner eigenen Angst, Mitgefühl empfindet und gerne anderen Helfen würde. Aber genau diese Angst ist es die ihn und auch andere Betroffene daran hindert sich zu wehren, gemeinsam gegen die Täter aufzubegehren und sich selbst zu helfen. So dauert das Leiden an und tritt erst Jahre später ans Licht. Es wird besser bevor es wieder schlimmer wird ...ein scheinbar endloser Kreis aus Gewalt und Schikane, dessen Verursacher auch heute noch nicht ihre gerechte Strafe erhalten haben! Fazit: Ein Buch das schockiert, aufrüttelt aber auch viele offene Fragen hinterlässt. Geschrieben von einer Person die nachträglich für Gerechtigkeit kämpft und um Aufmerksamkeit/Sensibilisierung ringt. Kein Mutmachbuch, sondern ein schonungsloser Tatsachenbericht!

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    • 9

    Jungenmama

    03. March 2016 um 10:41
    claudi-1963 schreibt Schutzumschlag bei einem Taschbuch wird aber schwierig werden, da ist ein Einleger sicher besser.

    Das sollten Verlag und Autorin ausmachen ... Einleger geht natürlich auch beim aktuellen Druck und vor allem schnell - noch vor der Buchmesse!

  • Mein Gang durch die Hölle

    Mein Gang durch die Hölle

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2016 um 09:10

    Soeben habe ich das Buch " Mein Gang durch die Hölle " beendet und was soll ich sagen ? Tatsachenberichte haben es in sich. Während des Lesens musste ich weinen, war ich wütend und zugleich fassungslos. Ich habe mich gefragt, wie grausam doch manche Menschen sein können. Worum es geht: Koby erträgt viele Jahre lang, zuerst in Schule und Internat, dann in seinem Sportclub, Mobbing, Schläge, Misshandlungen, Missbrauch durch Mitschüler und einen Erzieher. Eines Tages bricht er unter seiner ständigen Angst, vor allem der immer wiederkehrenden Todesangst vor dem Ertrinken und dem Eingesperrtsein, zusammen. Im Krankenhaus findet er endlich Mut, einen Teil seiner Leidensgeschichte zu erzählen. Als er feststellt, dass seine Eltern und die Ärzte ihm Glauben schenken, bricht er ein weiteres Mal zusammen. Übergroß ist seine Scham, und er stellt sich immer wieder die Frage, warum er das alles mit sich machen ließ. Doch sein Leidensweg ist noch nicht zu Ende …   Meine Meinung: Ein schockierendes Buch, welches man lesen sollte. Sehr lesenswert, aber nichts für zarte Gemüter. Einziger Kritikpunkt, deswegen die 4 Sterne, der Schreibstil ist nicht für jeden was! Mir hat das Buch auf jeden Fall gut gefallen und ich vergebe daher 4 Sterne!

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  • Mein Gang durch die Hölle

    Mein Gang durch die Hölle

    nellsche

    29. February 2016 um 18:38

    Koby erträgt viele Jahre lang, zuerst in Schule und Internat, dann in seinem Sportclub, Mobbing, Schläge, Misshandlungen, Missbrauch durch Mitschüler und einen Erzieher. Eines Tages bricht er unter seiner ständigen Angst, vor allem der immer wiederkehrenden Todesangst vor dem Ertrinken und dem Eingesperrtsein, zusammen. Im Krankenhaus findet er endlich Mut, einen Teil seiner Leidensgeschichte zu erzählen. Als er feststellt, dass seine Eltern und die Ärzte ihm Glauben schenken, bricht er ein weiteres Mal zusammen. Übergroß ist seine Scham, und er stellt sich immer wieder die Frage, warum er das alles mit sich machen ließ. Doch sein Leidensweg ist noch nicht zu Ende…Der Leser wird von Beginn an in die Leidensgeschichte von Koby geworfen. Es wird beschrieben, wie das Mobbing durch die Mitschüler begann. Darauf folgten schnell körperliche Misshandlungen, die auch zum sexuellen Missbrauch führten. Die Seele von Koby wurde Stück für Stück zerstört. Aus einem aufgeweckten Teenager wurde ein ängstlicher und in sich gekehrter Junge. Koby war ganz alleine und hatte keine Hilfe. Sein vermeintlicher Freund stand ihm nicht zur Seite, sondern half später bei den Übergriffen. Auch von den Aufsichtspersonen, Erziehern und Lehrern bekam Koby keine Hilfe. Keiner glaubte ihm oder wollte ihm Glauben schenken. Ganz im Gegenteil: ein Erzieher beteiligte sich aktiv an dem Missbrauch.Die Misshandlungen waren ganz schrecklich zu lesen. Ich dachte immerzu: das muss doch jemand merken, das muss man Koby doch anmerken, warum tut denn niemand was? Es war sehr schwer zu verstehen, dass es wirklich keinen Erzieher oder Lehrer gab, der die Taten und die Veränderungen von Koby bemerkte und was unternahm. Soetwas will man einfach nicht wahr haben. Ich fand es erstaunlich, dass Koby sich am Wochenende bei seinen Eltern so sehr verstellen konnte, so dass diese keine Ahnung von den Misshandlungen hatten. Und extrem enttäuscht bin ich von der Polizei und der Justiz. Wenn man diese wahre Geschichte liest, ist es wahrlich kein Wunder, dass so viele Opfer sich nicht trauen, die Täter anzuzeigen.Ich wünsche Koby von Herzen, dass er die schrecklichen Erlebnisse irgendwann halbwegs verarbeiten kann...Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Es ist wirklich harte Kost! Der Schreibstil ist nicht perfekt, da es sich ja auch nicht um eine professionelle Schriftstellerin handelt. Da es sich dadurch aber nicht ganz so gut lesen ließ, vergebe ich vier Sterne.

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  • Die schlimmsten Geschichten schreibt das wahre Leben - Mobbing an der Schule

    Mein Gang durch die Hölle

    Diana182

    29. February 2016 um 14:47

    Das Cover wirkt düster und zeigt die Umrisse einer schwarzen Gestalt. Sie reißt die Hände hoch und scheint nach Hilfe zu rufen. Auf mich wirkt sie ehr verloren und verängstigt. Dieses Bild ist zusammen mit dem Titel perfekt gewählt und drückt die komplette Stimmung des Buches aus. Ein wahrerer Gang durch die Hölle! Die wahre Geschichte eines Mobbing – Opfers, wobei hier Mobbing schon mehr als Überschritten wurde! Kurz zum Inhalt: Koby ist 15 Jahre alt. Er ist ein liebenswerter, aufgeschlossener Junge, der sich für andere Leute einsetzt und hilft, wo er nur kann. Er würde sein letztes Geld geben, um einer Obdachlosen Essen zu kaufen- auch wenn er das Geld gerade viel nötiger brauchen könnte. Denn mit dem Gang ins Internat ist nichts mehr, wie es einmal war. Hier beginnt ein erschreckender Leidensweg, den man sich nicht einmal in seinen schlimmsten Albträumen vorstellen könnte! Diesen Weg geht er mehrere Jahre komplett alleine! Seine Eltern will er nicht belasten und alles Schlimme von ihnen abwenden. Aber auch die „Pädagogen“ greifen nicht ein – sie machen mit! Nun zu meiner Meinung: Diese Geschichte ist nichts für zart Besaitete. Es werden viele Ereignisse erwähnt, welche ich mir nicht mal in Albträumen vorstellen hätte können. Es ist sehr erschreckend, wozu Menschen bzw. hier sogar auch Kinder in der Lage sein können! Die Autorin schildert authentisch die einzelnen Geschehnisse, welche Koby über sich ergehen lassen musste und lässt den Leser somit an seinem langen, furchtbaren Leidensweg teilhaben. Ich war als Mutter eines Sohnes an vielen Stellen sehr ergriffen und geschockt. Tränen konnte ich mir hier und da nur sehr schwer verkneifen. Viele Leser werden hier allerdings auch den etwas holprigen Schreibstil ankreiden. Ich hatte anfangs auch meine Probleme, aber mir ist bewusst, dass es sich hier um einen authentischen Bericht handelt. Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit und ich stelle es mir sehr schwer vor, sich solch eine Geschichte von der Seele zu schreiben. Und einmal runtergeschrieben möchte man sie bestimmt nicht noch nachträglich „Schön und flüssig“ schreiben- denn das ist die Geschichte nun mal nicht! Sie ist erschreckend und grausam! Man hat das Gefühl, als würde man die Geschichte von der betroffenen Person erzählt bekommen. Hier berichtet eine Mutter über den Leidensweg ihres Sohnes und hofft nun auf Gerechtigkeit. Sie kämpft wie eine Löwin und davor ziehe ich den Hut! Ich hoffe, dass die Geschichte sehr viele Leser erreicht. Vielleicht sogar weitere Opfer, die sich nun ebenfalls trauen an die Öffentlichkeit zu treten. Vielleicht aber auch die Täter, die hier vor Augen geführt bekommen, was sie Jahrelang getan haben! Mein wichtigster Satz aus diesem Buch: Leute, die Wegschauen und gar nicht reagieren, unterstützen die Täter - und machen sich damit zum Mittäter! Ich wünsche Koby und seiner Familie, aber auch allen anderen Opfern, alles erdenklich Gute und hoffe, dass sie irgendwann ein halbwegs normales Leben führen können.

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  • Koby´s Hölle auf Erden

    Mein Gang durch die Hölle

    claudi-1963

    24. February 2016 um 11:16

    Koby ein einfacher, sensibler, fröhlicher Junge verbringt seine letzten Jahre in einem Internat. Dort bekommt er es mit einer Bande von 5 Jungs zu tun, die ihn mobben,schlagen,misshandeln und drangsalieren. Jeden wird Koby mehr von diesen 5 angefeindet und auf das schrecklichste missbraucht, kein Lehrer sieht etwas oder möchte etwas sehen und die anderen Schüler haben selbst Angst. Sei es im Schwimmbad wo man ihn untertaucht, das er Angst hat zuertrinken. Oder in der Toilette wo sie ihn mit dem Kopf in die Toilette stecken und teilweise noch missbrauchen dazu. Nach viele Jahren des Schweigens weil er Angst hat die 5 tun auch seinen Eltern etwas an, bricht Koby sein Schweigen, aber keiner will ihm glauben. Viel zu lange hat er gewartet, das sieht er jetzt ein. Schwerstens psychisch angeschlagen geht er nicht mehr zur Schule, aber die Anfeindungen,Misshandlungen und Mobbing gehen weiter, im Sportverein und auch in der Ausbildungsstelle. Meine Meinung: Leider kann ich diesem Buch nur 2 Sterne geben. Für mich ist dieses Buch ein aneinanderreihen von negativen Erlebnissen.Mich hat dieses Buch einerseits erschüttert, anderseits auch sehr stutzig gemacht und es lässt den Leser dann auch mit vielen Fragen stehen. Dieser Tatsachenbericht, wurde nur nach Erzählungen von Koby geschrieben. Durch die psychischen Probleme Kobys und die Zeit , weiß man im Enddefekt nicht was alles bis ins Detail passiert ist.(Er sagt ab und an in dem Buch ob er wohl geträumt hat). Ich habe keinen Psychologischen Bericht entdeckt in diesem Buch, geschweige den irgendetwas positives entnommen, das es nach einer Behandlung aufwärts geht, sehr schade das man da nichts mehr am Ende erfahren hat. Und so endet das Buch dann auch mit vielen offenen Fragen. Ich hatte dann für mich beschlossen auf Seite 157 mit dem Buch abzubrechen und den Rest des Buches nur noch überflogen. Zu schlecht war die sprachliche Umsetzung dieses Buches, Fehler, mehrfach dieselben Sätze und Ereignisse. Meiner Meinung nach hätte dieses Buch so gar nicht verlegt gehört, sondern sollte nochmals gründlich korrigiert werden, ein großer Fehler des Verlags und nicht der Autorin. Ich bin mir leider nicht sicher ob man sich diese Buch an tun muss, weil es für manche zu heftig ist.

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  • Leserunde zu "Mein Gang durch die Hölle" von Renée Wum

    Mein Gang durch die Hölle

    spagetti

    MEIN GANG DURCH DIE HÖLLE Über das Buch Die Handlung des Buches beruht auf einer wahren Geschichte. Alle darin vorkommenden Personen, Orte und Institutionen sind verfremdet; eventuelle Ähnlichkeiten mit realen Begebenheiten und tatsächlich lebenden oder bereits verstorbenen Personen wären rein zufällig. Koby erträgt viele Jahre lang, zuerst in Schule und Internat, dann in seinem Sportclub, Mobbing, Schläge, Misshandlungen, Missbrauch durch Mitschüler und einen Erzieher. Eines Tages bricht er unter der ständigen Angst, vor allem der immer wiederkehrenden Todesangst vor dem Ertrinken und dem Eingesperrtsein zusammen. Im Krankenhaus findet er endlich Mut, einen Teil seiner Leidensgeschichte zu erzählen. Als er feststellt, dass seine Eltern und die Ärzte ihm Glauben schenken, bricht er ein weiteres Mal zusammen. Übergross ist seine Scham, und er stellt sich immer wieder die Frage, warum er das alles mit sich machen liess. Doch sein Leidensweg ist noch nicht zu Ende ………… Eine kleine Leseprobe: An ihrem freien Mittwochnachmittag gingen die Schüler, die das Einverständnis sowohl von ihren Eltern als auch von den Erziehern hatten, wieder einmal in die Stadt, um Kleinigkeiten einzukaufen, sich Geschäfte anzuschauen. Koby hatte vor, alleine in die Stadt zu gehen, er war schon draussen, da griffen ihn Kevin und Andy am Arm, zogen ihn mit und riefen den anderen zu: „Wir gehen dann schon mal vor, Koby will sich was kaufen. Er möchte, dass wir mit ihm kommen, um ihn zu beraten.“ Er wehrte sich, schlug um sich, dafür kriegte er den Ring von Kevin zwischen die Beine. Seinen selbst entworfenen Schutz hatte er diesmal nicht mitgenommen, er war nicht darauf vorbereitet. Er krümmte sich vor Schmerz, sie zogen ihn einfach mit sich. Vor der Krankenschwester würde er nie und nimmer die Hose herunter lassen, dafür schämte er sich zu sehr. ........................... Als die Internatsschüler sich so wie jeden Tag gegen 16.00 Uhr zu Fuss zum Internat begaben, hagelte es einige Schläge voll auf Kobys Nacken: "Du hast bestimmt dein Maul bei deinen Eltern aufgerissen". Koby war im Begriff zu sagen: "Ihr seid doch alle nur neidisch", er sagte aber gar nichts und liess diese Schläge über sich ergehen. Auf dem kurzen Weg zum Internat gab es natürlich keine Aufsicht. Um keine Schläge abzukriegen, die oft auf dem Wege zum Internat von den fünfen ausgeteilt wurden, waren die anderen Schüler heute sehr schnell vor ihm unterwegs. Koby konnte seinen Peinigern selten ausweichen, immer war mindestens einer da. Heute war er zu langsam gewesen, die anderen waren ganz schnell hochgelaufen, er sah sie nicht mehr...... Für mehr Informationen und Blick ins Buch: http://amzn.to/1Cd7Drw Meine Internetseite lautet: www.buecherwum.com https://www.facebook.com/renee.wum Wenn ihr bei der Leserunde dabei sein und ein Buch gewinnen wollt, bewerbt euch bitte bis zum 4. November, indem ihr auf den blauen Bewerbungsknopf  klickt:  mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr dieses Buch gewinnen? Alle Bücher sind signiert und werden auf Wunsch mit einer Widmung versehen. Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! Die Bücher werden am 5. November verschickt und die Leserunde beginnt am 15. November. *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde – sowie zum Schreiben einer Rezension auf Lovelybooks und amazon.de und wenn möglich noch auf andere gängige Kanäle.

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  • Ein Martyrium

    Mein Gang durch die Hölle

    Loki_Laufeyson

    Hallo. Dieses Buch ist keine leichte Kost. Die Dinge sind grausam, schockierend. Wie kann ein Mensch nur so viel ertragen? Kein Wunder, dass er zusammenbricht. Ich habe immer wieder kaum den Zeilen getraut - dass sowas nicht auffliegt? Dass hier vollkommen übertrieben wurde, dass Koby Wahnvorstellungen hat. Es gibt kein Happy End, es gibt keine glücklichen Zufälle - "Mein Gang durch die Hölle" beruht auf einer realen Begebenheit, lediglich Namen wurden verfremdet. Und Koby hat diesbezüglich KEINE Wahnvorstellungen, es wurde nicht übertrieben: Es wurden sogar Dinge weggelassen. Das erfuhr ich im Zuge einer Leserunde mit dem Autor. Für eventuelle Spoiler entschuldige ich mich im Vorraus. Das Cover zeigt die Schemen eines jungen Mannes - Koby oder einem seiner Gefährten wie z.B. Simon, nehme ich an. Eines verzweifelten, jungen Mannes, eingesperrt hinter einer vereisten Scheibe, unerschütterlich einen Weg aus diesem Albtraum suchend. Der Titel hätte nicht besser gewählt werden können. Womit hat ein unschuldiger, freundlicher, selbstloser, hilfsbereiter Junge wie Koby so etwas verdient? Ein Martyrium, eine Wanderung durch die einsamsten, eisigsten, tiefsten, grausamsten, widerwärtigsten Wege keines geringeren Ortes als der Hölle. Es geht um Koby. Mit seinem Eintritt in die Sekundarstufe (Oberschule) in einem Internat in Belgien beginnt für ihn ein Albtraum. Fünf Jungen; angeführt von Kevin, tyrannisieren die Schule und ihre Mitschüler auf Stich und Tritt. Beleidigungen? Kinderkram!Drohungen, schlimmste Gewalt, sexueller Missbrauch und Erpressung sind an der Tagesordnung. Und niemandem fällt etwas auf. Die Erzieher ergötzen sich an dem Leid der Schüler und die Lehrer möchten keine Verantwortung übernehmen. Das Internat ist wie eine Enklave, nichts dringt nach draußen, nichts darf nach draußen dringen. Und dafür wird mit allen Mitteln gesorgt. Die Unschuldigen bekommen von den Aufsichtspersonen sinnferne Strafen; Schlafentzug und Nahrungsmangel sind die Folgen. Hauptsache, die Angestellten erhalten regelmäßig ihr Gehalt und der Ruf der "Anstalt" bleibt unbefleckt. So wird geschwiegen. Koby versucht zu entkommen. Doch es misslingt. Gehirnwäsche, Psychoterror in der reinsten Form muss er über sich ergehen lassen. Immer wieder steht er aufs Neue auf, versucht Widerstand zu leisten - vergeblich, denn niemand glaubt ihm, niemand steht hinter ihm; es gibt niemanden der dass könnte. Doch eines Tages bricht er zusammen, psychisch wie auch körperlich von all der erlittenen Gewalt. Er kommt ins Krankenhaus. Er weigert sich zu sprechen, zu sehr schämt er sich, zu effektiv war die Gehirnwäsche. Doch schließlich erzählt er. All sein Leid, all seine Qualen. Man möchte es kaum glauben, es ist ein Skandal, nicht? Doch die Vertuschung war und bleibt erfolgreich. Erpresst und gedemütigt, weigern sich Zeugen auszusagen, alle schweigen und die Enklave erhöht ihre Mauern. Koby wird als notorischer Lügner erwiesen, mit Wahnvorstellungen und unter Medikamenten ruhig gestellt. Doch seine Familie glaubt ihm, steht ihm bei, möchte um jeden Preis die Wahrheit ans Licht bringen, aber wie? Doch sein Martyrium geht noch weiter. Nachdem Schulabbruch, bis er wieder wenigstens einigermaßen psychisch Stabil ist, sucht er sich einen Arbeitsplatz. Dort trifft er nur auf Hohn oder Neid. Mit dem "Wahnvorstellungen"- Zeichen gebrandmarkt wird er wie ein geistig Beschränkter behandelt. Er wird verfolgt, weiterhin bedroht, angehalten zu schweigen. Das Netz aus Beziehungen ist weitaus komplizierter als gedacht; sollte er es auch nur wagen, erneut ein Wort gegen einen der 5 aus seiner ehemaligen Schule zu richten wird er das bitter bereuen. Im Sportverein dann, gelangt er in die Gesellschaft von den wirklichen Psychopathen. Leuten ohne Skrupel. Folterer, Entführer. Alles katalysiert. Dies ist kein Buch über Mobbing, sondern über vertuschte, schwerwiegende Verbrechen und die Unfähigkeit der Polizei und Justiz. Es ist eine Anklage gegen die Gesellschaft. Unsere Gesellschaft. Über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, Wahrheit, schwere, bittere Wahrheit. Es fällt mir wirklich schwer, dieses Buch zu beurteilen. Es beruht auf einer realen Begebenheit. Erstmals ein ganz großes Lob an den Autor, dass er die Kraft hatte, dass alles aufzuschreiben. Den Menschen müssen die Augen geöffnet werden. Man kann nicht fassen, dass das die Realität sein soll! Da sind dystopische Romane lächerlich im Vergleich. Ich gebe zu, teilweise dachte ich wirklich, dass mich der Autor an der Nase herumführen wollte, dies alles erdacht wäre. Ein Mensch kann dass, was Koby ertragen hat, doch nicht solange aushalten. Der Schreibstil ist leicht gewöhnungsbedürftig, mit etwas ungewohnten und kantigen Formulierungen und einer satten Menge an Rechtschreibfehlern, aber daran werde ich gar nicht urteilen. Die Geschichte ist so schockierend. Deprimierend. Niemand hat Widerstand geleistet, niemand konnte Widerstand leisten. Perfekt organisiertes Verbrechen. Koby ist wirklich stark gewesen, dass alles durchzustehen. Immer noch durchzustehen; die Verbecher wurden nicht gefasst. Womöglich üben sie weiterhin ihre abartigen Praktiken aus. Koby ist kein "Opfer", er ist kein Außenseiter, im Buch ist er nur ein vollkommen gewöhnlicher Junge, kein Streber, kein Schulschwänzer. Freundlich, ehrlich. Ich hoffe und wünsche Koby von ganzem Herzen dass er endlich die bessere Seite des Lebens kennenlernt, dass er endlich leben kann ohne immer nur auf Missbrauch und Gewalt zu stoßen. Dass die Verbrecher ihre Strafe bekommen, die Mauern der Enklave niedergebrannt werden. Vielleicht habe ich nicht die richtigen Worte für dass gefunden, dann tut es mir leid, es scheint diese nicht zu geben. Womöglich habe ich nicht gut genug zusammengefasst. Es ist ein schweres Buch. Nicht einfach zu lesen, nicht immer leicht zu verstehen. Manchmal etwas durcheinander. Logikfehler hier und da. Die zwei Sterne Abzug sind für die stilistischen Schwächen - Sprache, Rechtschreibung, Logik. Ich möchte niemandem zu nahe treten, die Handlung ist wirklich grauenhaft - nicht wegen der Umsetzung, sondern deshalb, weil sie so real ist. Daran richtet sich auch keine Kritik. Fazit: Dieses Buch sollte jeder lesen, auch wenn es nicht leicht ist.

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