Renata Petry Hilgensee

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Inhaltsangabe zu „Hilgensee“ von Renata Petry

Drei Stiftsfräulein auf Mörderjagd 1904. In Hilgensee, einem Stift für adlige protestantische Damen, geschehen merkwürdige Dinge: ein ungeklärter Todesfall, ein geköpfter Hahn in einem Baum, eine erdrosselte Stiftsdame - welch ein Skandal! Der selbstredend schleunigst vertuscht werden soll. Aber die drei Stiftsfräulein Änne, Alwine und Gertrud (gänzlich unterschiedlich in Temperament und Alter) forschen in alten Chroniken nach und kommen einem unschönen, uralten Ritual auf die Spur. Glücklicherweise lässt sich zur Regeneration immer ein entspannendes Teestündchen oder eine abendliche Sherryrunde einschieben, damit der Belastungen für die zarte Konstitution nicht zu viele werden. Doch schließlich wird es brenzlig für die Detektivinnen.

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  • Skandal im Damenstift ...

    Hilgensee
    engineerwife

    engineerwife

    31. May 2017 um 09:33

    Skandal im Damenstift! In der Tat trifft diese Aussage hier den Nagel auf den Kopf. Ich musste mich erstmal schlau machen, was denn ein Damenstift überhaupt ist. Hier das Ergebnis, das Wikipedia mir präsentierte: „Ein Frauen-/Damenstift ist eine religiöse Lebensgemeinschaft für Frauen, die ohne Ablegung von Gelübden in einer klosterähnlichen Anlage leben. Die in einem solchen freien weltlichen Stift lebenden (im Mittelalter meist adligen) Damen werden als Kanonissen, Chorfrauen oder Stiftsdamen bezeichnet, daher werden häufig auch die Begriffe Damenstift oder Kanonissenstift verwendet.“ Aha, nun begann die Geschichte ein wenig mehr Sinn zu machen. Mit dem Einstieg in den Roman tat ich mich jedoch ein bisschen schwer, da man von der Vielzahl der Namen und der jeweiligen Verbindungen schier erschlagen wird. Als sich das Trio zusammengesetzt aus Alwine, Änne und Gertrut jedoch endlich formierte, kam ein wenig Klarheit in die Angelegenheit. Ganz zauberhaft versteht es die Autorin die Atmosphäre in eben diesem Damenstift Hilgensee zur Jahrhundertwende des zwanzigsten Jahrhunderts zu vermitteln. Etwas überzogen erscheint mir jedoch der Kriminalfall an sich. Ein nettes Buch, das mir mal wieder einen Einblick in eine mir bis dahin doch unbekannte Welt verschaffte aber mehr nicht. Man kann, muss es aber nicht gelesen haben.

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  • Rezension zu "Hilgensee" von Renata Petry

    Hilgensee
    Querbeetleserin

    Querbeetleserin

    28. March 2010 um 07:46

    Ein Damenstift,das an einem idylischen See liegt,ist hier der Schauplatz merkwürdiger Ereignisse.Immer wieder werden Tiere aufgfunden,die geköpft und aufgehängt wurden.Drei furchtlose Damen versuchen,den oder die Täter ausfindig zu machen und die Gründe für die Taten herauszufinden.Das eine der drei selbst in Lebensgefahr schwebt,bemerken die drei Damen erst,als es fast zu spät ist. Eine nette und unterhaltsame Geschichte die Anfang der 90er spielt und sehr flüssig zu lesen ist.

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  • Rezension zu "Hilgensee" von Renata Petry

    Hilgensee
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. May 2009 um 11:39

    Änne von Schalck ist das, was man damals als Alte Junger bezeichnet hat. Nach einer nicht standesgemäßen Liebe zieht sie sich ins evangelische Damenstift Hilgensee zurück. Die Eingewöhnung fällt ihr schwer und zunächst ist sie nicht begeistert, als ihre Stitfsschwestern Alwine und Gertrud sie ungefragt "adoptieren". Bald jedoch erwächst aus der Zwangsgemeinschaft eine echte Freundschaft und als sich mysteriöse Dinge auf Hilgensee ereignen, ist die Abenteuerlust der drei Damen schnell geweckt und die beginnen auf eigene Faust zu ermitteln. Renata Petry hat ein atmosphärisch Dichtes und sehr vergnügliches Bild eines Damenstiftes zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezeichnet. Ihre Protagonistinnen sind liebevoll gezeichnet und manchmal sehr verschroben. Die spannende Geschichte wird immer mit einem Augenzwinkern erzählt und neben dem Krimiplot gibt es durchaus auch Passagen, bei denen man herzhaft lachen kann. Ich hatte eine äußerst vergnügliche Woche in Hilgensee. Die Protagonistinnen sind mir ans Herz gewachsen und ich fand das Damenstift klasse. Bis zum Schluss habe ich mitgerätselt und lag zumindest zur Hälfte völlig falsch. Ich fand die Auflösung spannend und die letzten Seiten dieses Buches hatten dann noch sehr rührende Momente. Für Fans von Tante Dimity und Miss Marpel ist dieses Buch uneingeschränkt empfehlenswert. Die Protagonisten sind mindestens genauso schrullig *g*

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