Renata Thiele

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Cover des Buches Die verschollenen Noten (ISBN: 9783945025390)

Die verschollenen Noten

(13)
Erschienen am 01.03.2016

Neue Rezensionen zu Renata Thiele

Cover des Buches Die verschollenen Noten (ISBN: 9783945025390)
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Rezension zu "Die verschollenen Noten" von Renata Thiele

kapralmalgorzata
Renata Thiele nimmt ihre Leser in "Die verschollenen Noten" mit auf eine tiefgründige Reise, die Musik, Geheimnisse und die Bedeutung von Familie miteinander vereint.

Die Geschichte folgt Clara, einer jungen Musikstudentin, die nach dem Tod ihrer Großmutter ein altes Notenbuch findet. Darin sind verschollene Noten eines mysteriösen Musikstücks enthalten, das Clara immer mehr in seinen Bann zieht.

Im Zuge ihrer Suche nach dem Ursprung dieses Stücks wird Clara nicht nur mit den Geheimnissen ihrer eigenen Familie konfrontiert, sondern auch mit den unerfüllten Träumen und Verlangen ihrer Großmutter, die sie nie gekannt hat. Thiele gelingt es, Clara als eine authentische, nachdenkliche und entschlossene Protagonistin darzustellen, deren Entwicklung über die Seite hinweg berührt.

Das Buch beeindruckt nicht nur durch seine gut gezeichneten Charaktere, sondern auch durch die kunstvolle Einbindung von Musik als zentrales Thema. Musik wird nicht nur als Kunstform dargestellt, sondern auch als eine Sprache, die tief in die Seele eines Menschen spricht. Thiele vermittelt auf eindrucksvolle Weise, wie Musik als Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart wirken kann.

Das Besondere an „Die verschollenen Noten“ ist, dass es den Leser in die emotionalen Tiefen der Figuren eintauchen lässt. Der Schreibstil ist fließend und poetisch, und die Geschichte entwickelt sich auf eine Weise, die sowohl spannend als auch nachdenklich stimmt. Thiele versteht es, eine perfekte Balance zwischen der Entfaltung der Charaktere und dem geheimnisvollen Aspekt der Geschichte zu finden.

Die Auflösung des Geheimnisses ist überraschend und gleichzeitig sehr befriedigend, und das Ende lässt einen mit einer Mischung aus Hoffnung und Melancholie zurück. Die Autorin lässt den Leser mit einem Gefühl der Erfüllung zurück, als ob man selbst ein Stück der Vergangenheit entdeckt hätte, das nun zu seiner eigenen Geschichte gehört.

„Die verschollenen Noten“ ist ein Buch, das einen bleibenden Eindruck hinterlässt – eine tiefsinnige, berührende Erzählung über die Entdeckung der eigenen Wurzeln, die Bedeutung von Erinnerungen und die unzerstörbare Kraft der Musik. Ein echtes Meisterwerk, das sowohl die Seele streichelt als auch den Geist herausfordert.

Cover des Buches Die verschollenen Noten (ISBN: 9783945025390)
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Rezension zu "Die verschollenen Noten" von Renata Thiele

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"Die verschollenen Noten" – Eine fesselnde Geschichte über Musik, Geheimnisse und Familie

Renata Thiele gelingt mit "Die verschollenen Noten" ein faszinierendes Werk, das nicht nur Musikliebhaber begeistert, sondern auch alle, die sich für Geheimnisse und die emotionale Tiefe menschlicher Beziehungen interessieren. Die Geschichte folgt Clara, einer talentierten Musikstudentin, die nach dem Tod ihrer Großmutter ein altes Musikalienbuch findet. In diesem Buch entdeckt sie Noten eines Stücks, das ihrer Großmutter gehört haben soll – ein Werk, das die Familie seit Jahren zu vergessen scheint.

Während Clara das Rätsel um diese verschollenen Noten zu entschlüsseln versucht, reist sie nicht nur durch die Geschichte der Musik, sondern auch in die eigene Familiengeschichte, die von unerfüllten Träumen und verlorenen Chancen geprägt ist. Thiele versteht es, den Leser in eine emotionale Achterbahnfahrt zu führen, wobei Musik eine zentrale Rolle spielt. Ihre Beschreibungen von Melodien und deren Einfluss auf die Protagonisten sind so lebendig, dass man fast die Musik selbst hören kann.

Die Charaktere sind liebevoll gestaltet, besonders Clara, die durch ihre Entschlossenheit und ihre innige Verbindung zur Musik sehr nahbar wirkt. Der Schreibstil von Thiele ist fließend und einladend, und die Geschichte wird mit einer Mischung aus Spannung, Nostalgie und Hoffnung erzählt. Die Auflösung des Geheimnisses ist überraschend und lässt den Leser nachdenklich zurück.

Insgesamt ist "Die verschollenen Noten" eine tiefgründige Geschichte über Musik, das Finden von sich selbst und die Bedeutung von Erinnerungen. Renata Thiele hat ein wunderschönes Werk geschaffen, das sowohl unterhält als auch berührt – ein echtes Leseerlebnis!

Cover des Buches Die verschollenen Noten (ISBN: 9783945025390)
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Rezension zu "Die verschollenen Noten" von Renata Thiele

mabuerele
Suche nach Chopins Noten

„...Er mochte keine resoluten Frauen...“

Das Buch beginnt mit einem kursiv wiedergegebenen Traum von Nina.

Dann geht es in das Jahr 1834. der vor drei Jahren nach Frankreich emigrierte Frederic Chopin ist zusammen mit Ferdinand Hiller auf den Weg nach Aachen um an den Niederrheinischen Musikfestspielen teilzunehmen. In Brüssel machen sie kurz Station.

Dann wechselt die Geschichte in die jüngere Vergangenheit. In Brüssel kommt Gracyna Sawicka an. Die junge Polin wird bei Professor Claude Bonnet als Au - Pair - Mädchen arbeiten und gleichzeitig Musik studieren.

Nina richtet in Aachen ihre erste Wohnung ein. Sie arbeitet als Stadtführerin.

Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Kriminalroman geschrieben. Das Buch lässt sich zügig lesen, auch wenn ich mir eine etwas größere Schrift gewünscht hätte.

Im Vergangenheitsstrang verschenkt Chopin einige Notenblätter an Claudine, der Tochter des Tuchhändlers, deren Begabung er erkennt. Er hat sie mit dem Porträt der jungen Frau verziert. In den Wirren des zweiten Weltkriegs gehen diese Seiten verloren. Claude Bonnet ist ein Nachfahre und auf der Suche nach den Noten. Nina erfährt bei einer Veranstaltung in Aachen davon. Auch sie möchte die Noten finden, weil sie befürchtet, das ein alter Bekannter, den sie zur gleichen Zeit sieht, ein finsteres Spiel plant.

Der Schriftstil des Buches ist hochwertig. Die Orte werden ausführlich beschrieben. Die Teile, die sich mit dem Aufenthalt von Chopin in Aachen beschäftigen, zeugen von intensiver und exakter Recherche. Obiges Zitat bezieht sich auf Chopin. Gleichzeitig werden dabei historische Entwicklungen gestreift, so die Besetzung Polens. Interessante Gespräche, die uns heute schmunzeln lassen, gibt es um die Zukunft der Eisenbahn.

Auch in der Gegenwart lerne ich manche historische bedeutsame Stadt kennen. Ich denke insbesondere an Eupen. Als Stadtführerin zeigt mir Nina natürlich auch die Besonderheiten von Aachen. Für Humor und Auflockerung sorgen die Hausbewohner von Nina. Jeder ist auf seine besondere Art ein Unikum. Privatsphäre wird in dem Haus eher klein geschrieben. Nicht ohne Probleme ist Ninas Beziehung zu Dirk, dem Kriminalisten. Zwischen Grazyna und Nina entwickelt sich eine Freundschaft, die beiden nutzt. Nach und nach erhalte ich Einblicke in die Geschehnisse, die zum Verschwinden der Noten geführt haben.

Ein ausführliches Postskriptum mit vielen Fotos ergänzt die Geschichte.

Das Cover mit der jungen Frau vor den Noten, die zart die Säulenreihe schmücken, passt zum historischen Strang der Geschichte.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Kombination von historischen Geschehen mit einem aktuellen Kriminalfall sorgt für Abwechslung und Spannung.

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