Renate Behr Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst

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Inhaltsangabe zu „Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst“ von Renate Behr

Im Jahr 2007 erschüttern mehrere Vermisstenmeldungen die Kleinstadt Werne. Zunächst verschwindet Friedhelm Opendieck, Ehemann der bekannten Werner Unternehmerin Annette von Bechtholf-Opendieck. Dann sind nacheinander drei junge Frauen aus Werne und Lünen nicht mehr aufzufinden. Erst, als der junge Polizeibeamte Christian Wörner Kommissar Jens Wischkamp bittet, einen Zusammenhang der Vermisstenfälle zu untersuchen, gibt es neue Erkenntnisse. Mindestens zwei der verschwundenen jungen Frauen können mit Friedhelm Opendieck in Verbindung gebracht werden. Als einige Wochen später seine Psychotherapeutin Beatrice Mengels ermordet aufgefunden wird, deutet alles auf Friedhelm Opendieck als Täter hin. Aber die Fahndung nach ihm bleibt erfolglos. In seinem siebten Fall später greifen die Schatten der Vergangenheit nach Kriminalkommissar Jens Wischkamp. Beim Abbruch der Schule am Windmühlenberg im Jahr 2013 in Werne werden menschliche Knochen gefunden. Handelt es sich dabei um die Überreste der Vermissten? Bei genauerer Untersuchung des Fundes stellt sich heraus, dass dort nicht nur drei, sondern fünf menschliche Leichen versteckt worden waren. Aus Tätern werden Opfer und Kriminalkommissar Wischkamp verfolgt die Spuren bis in die Vergangenheit. Wird es ihm gelingen, die Wahrheit ans Licht zu bringen?

Spannendes mitknobeln ist bis zum Schluss Programm, dieses gelungenen Krimis

— SzenarioLicht
SzenarioLicht

Ein wunderbarer Krimi

— zitroenchen76
zitroenchen76

Zu viele Wiederholungen, zu wenig Überraschungen ... aber ein sympathisches Ermittlerteam, das ich schnell ins Leserherz geschlossen habe.

— angi_stumpf
angi_stumpf

In seinem siebten Fall greifen die Schatten der Vergangenheit nach Kriminalkommissar Jens Wischkamp. Spannung pur ist garantiert!

— renate_behr
renate_behr

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  • Leserunde zu "Werne Krimi 7 - Kommissar Wischkamp: nichts als blauer dunst" von Renate Behr

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    renate_behr

    renate_behr

    Es wird eine Leserunde ohne Unterteilung. Teil 7 der Werne-Krimi-Reihe hat folgenden Klappentext: Im Jahr 2007 erschüttern mehrere Vermisstenmeldungen die Kleinstadt Werne. Zunächst verschwindet Friedhelm Opendieck, Ehemann der bekannten Werner Unternehmerin Annette von Bechtholf-Opendieck. Dann sind nacheinander drei junge Frauen aus Werne und Lünen nicht mehr aufzufinden. Erst, als der junge Polizeibeamte Christian Wörner Kommissar Jens Wischkamp bittet, einen Zusammenhang der Vermisstenfälle zu untersuchen, gibt es neue Erkenntnisse. Mindestens zwei der verschwundenen jungen Frauen können mit Friedhelm Opendieck in Verbindung gebracht werden. Als einige Wochen später seine Psychotherapeutin Beatrice Mengels ermordet aufgefunden wird, deutet alles auf Friedhelm Opendieck als Täter hin. Aber die Fahndung nach ihm bleibt erfolglos. In seinem siebten Fall später greifen die Schatten der Vergangenheit nach Kriminalkommissar Jens Wischkamp. Beim Abbruch der Schule am Windmühlenberg im Jahr 2013 in Werne werden menschliche Knochen gefunden. Handelt es sich dabei um die Überreste der Vermissten? Bei genauerer Untersuchung des Fundes stellt sich heraus, dass dort nicht nur drei, sondern fünf menschliche Leichen versteckt worden waren. Aus Tätern werden Opfer und Kriminalkommissar Wischkamp verfolgt die Spuren bis in die Vergangenheit. Wird es ihm gelingen, die Wahrheit ans Licht zu bringen?

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  • Menschen verschwinden in Werne

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    irismaria

    irismaria

    22. February 2015 um 15:43

    „nichts als blauer dunst“ ist der siebte Fall der Werne Krimi Reihe in der Renate Behr die Fälle von Kommissar Wischkamp erzählt. Ich kannte die Vorgängerbände nicht, bin aber sehr gut in die angenehm zu lesende Story hineingekommen, die in zwei Zeitebenen spielt. Da ist zum einen das Jahr 2007, in dem in der Kleinstadt Werne mehrere Personen verschwinden: drei junge Frauen und Friedhelm Opendieck, die möglicherweise mit ihnen ein Verhältnis hatte. Die Frau des Verschwundenen, die Unternehmerin Annette von Bechtholf-Opendieck, scheint über den Verlust ihres Mannes nicht traurig zu sein. Vielleicht hat er sich auch mit den Frauen abgesetzt? Kommissar Jens Wischkamp ermittelt in verschiedene Richtungen, doch ohne richtigen Erfolg. Bewegung kommt wieder 2013 in den Fall, als beim Abbruch der Schule am Windmühlenberg in Werne menschliche Knochen gefunden werden. Wischmann und seine Kollegen stoßen dabei auf einige Überraschungen… Mir hat der Krimi gut gefallen, was vor allem an der Art liegt, wie die Personen beschrieben werden. Sie wirken lebendig und sind plausibel dargestellt und es ist schön, mal einen Kommissar mit normalem Familienleben zu erleben. Der Fall ist interessant zu verfolgen und auch wenn eigentlich kein Alternativtäter in Sicht ist als der echte, ist das Buch durchweg spannend.  

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  • ... nichts als blauer Dunst

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    22. February 2015 um 13:55

    Es ist bereits zwei Tage her, dass Friedhelm Opendieck verschwunden ist, als seine Frau Annette von Bechtholf-Opendieck ihn als vermisst meldet. Sie hat sich wohl weiter keine Gedanken gemacht, weil er öfter mal eine Affäre hatte. Christian Wörner stutzt, weil zeitnah auch noch drei junge Frauen als vermisst gemeldet werden. Das ist eindeutig zu viel für Werne. Er bittet Kommissar Jens Wischkamp sich die Akten einmal anzusehen. Als dann Friedhelms Therapeutin ihn auch als vermisst meldet und kurz darauf verschwunden ist, wird die Polizei tätig, aber die Ermittlungen ergeben keine Anhaltspunkte. Erst Jahre später tauchen Skelette in einer alten Schule auf, die abgerissen werden soll. Sind das die Knochen der vermisst gemeldeten Frauen? Der Krimi lässt sich gut und flüssig lesen. Die Protagonisten sind ausreichend und authentisch dargestellt. Wischkamp Wischkamp ist ein sympathischer Mensch, der auch bei seinen Kollegen beliebt ist. Er verlässt sich gerne auf sein Bauchgefühl, das ihm aber bei diesem Fall zwar Bauchgrummeln verursacht, aber lange nicht wirklich weiterbringt. Annette von Bechtholf-Opendieck ist eine sehr unsympathische Frau, die man von Anfang an gerne als Täterin sieht. Aber ist sie mit ihrem unverschämtes Auftreten auch wirklich die Mörderin? Es wird sehr genau ermittelt und manchmal ist es die Idee, aus der Erfahrung geboren, die einen weiterbringt. So zeigt sich nach und nach, dass der Fall größere Kreise zieht als erwartet. Auch wenn es einige Wiederholungen gab, blieb die Geschichte bis zum Schluss realistisch und spannend. Unterhaltsamer und spannender Kurzkrimi.

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  • Serienmord in Werne?

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    Leela

    Leela

    18. February 2015 um 20:19

    Werne im Jahr 2007: Mehrere Personen werden als vermisst gemeldet, darunter Friedhelm Opendieck, der Mann einer vermögenden Unternehmerin. Da die anderen Vermisste, drei jüngere Frauen, Opendieck ale mit Opendieck in Kontakt gekommen waren, glaubt die Polizei, dass dieser der Täter sein könnte und sich abgesetzt hat. Einige Jahre später wirft ein Knochenfund in einer abbruchreifen Schule die Theorien der Ermitler rund um Jens Wischkamp jedoch über den Haufen... Der Krimi fällt durch eine sehr schöne Covergestaltung auf - da wird man gleich neugieriger. Auch die Geschichte kann die ersten Erwartungen jedoch erfüllen, denn der Krimi ist, obwohl er recht kurz ist, durchweg spannend und schafft es, den Leser auf einige falsche Fährten zu führen. Er überzeugt zwar nicht durch Action, wie manch andere Geschichten, aber dafür kann man sich vorstellen, dass so etws auch in der Realität passieren könnte, was ich durchaus auch gut finde. Die Charaktere sind überwiegend interessant, "dozierten" mir aber teilweise zuviel, wodurch ich einige Dialoge als unnatürlich lang empfand. Der Geschichte an sich tat das keinen Abbruch, nur kann ich mir nicht vorstellen, dass in der Wirklichkeit solche Dialoge entstehen, die sich aus kompletten Textblöcken zusammensetzen. Abgesehen von wenig Unstimmigkeiten hat mich dieser kurze, realistische Krimi ansonsten gut unterhalten und mich neugierig auf weitere Fälle des Ermittlers gemacht.

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  • Ein sehr rätselhafter Fall, der den Leser zum knobeln animiert

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    SzenarioLicht

    SzenarioLicht

    18. February 2015 um 08:44

    Klapptext: Im Jahr 2007 erschüttern mehrere Vermisstenmeldungen die Kleinstadt Werne. Zunächst verschwindet Friedhelm Opendieck, Ehemann der bekannten Werner Unternehmerin Annette von Bechtholf-Opendieck. Dann sind nacheinander drei junge Frauen aus Werne und Lünen nicht mehr aufzufinden. Erst, als der junge Polizeibeamte Christian Wörner Kommissar Jens Wischkamp bittet, einen Zusammenhang der Vermisstenfälle zu untersuchen, gibt es neue Erkenntnisse. Mindestens zwei der verschwundenen jungen Frauen können mit Friedhelm Opendieck in Verbindung gebracht werden. Als einige Wochen später seine Psychotherapeutin Beatrice Mengels ermordet aufgefunden wird, deutet alles auf Friedhelm Opendieck als Täter hin. Aber die Fahndung nach ihm bleibt erfolglos. In seinem siebten Fall später greifen die Schatten der Vergangenheit nach Kriminalkommissar Jens Wischkamp. Beim Abbruch der Schule am Windmühlenberg im Jahr 2013 in Werne werden menschliche Knochen gefunden. Handelt es sich dabei um die Überreste der Vermissten? Bei genauerer Untersuchung des Fundes stellt sich heraus, dass dort nicht nur drei, sondern fünf menschliche Leichen versteckt worden waren. Aus Tätern werden Opfer und Kriminalkommissar Wischkamp verfolgt die Spuren bis in die Vergangenheit. Wird es ihm gelingen, die Wahrheit ans Licht zu bringen? Mein Leseeindruck: Ein interessanter Fall, der sich in zwei unterschiedlichen Zeiten abspielt. Den Beginn setzt 2007 das Verschwinden von mehreren Personen. Ein zeitlicher Sprung im Buch unterbricht die Ermittlungen, der damals geschlossenen Fälle und versetzt uns in das Jahr 2013 in dem plötzlich Leichenteile gefunden werden. Ich empfehle ab dem Zeitsprung das Buch einfach ein paar Tage liegen zu lassen. Einige Widerholungen die, wenn man sich in die Ermittlerrolle versetzt sehr sinnvoll sind, kommen dann besser zum Tragen und vermitteln nicht das Gefühl einer Endlosschleife. Der Spannungsbogen ist sehr gut gestaltet und man ist bis zum Schluss am Rätsel beteiligt. Sei es an der Suche nach dem Mörder oder aber als dieser Bekannt ist nach einer Möglichkeit ihn zu überführen. Da hat es für mich gar keinen Einfluss gehabt ob ich den Mörder erahnte oder auf den letzten Seiten die Identität schon dargelegt war. Im Gegenteil die verzwickte Situation in der sich die Ermittler befinden ist durchaus fesselnd und spannend. Die Charaktere sind symphatisch und realistisch. Keine überzogene Polizeiarbeit sondern Ermittlungsakrebie wie sie durchaus im täglichen Arbeitsbereich der Polizei möglich ist. Auch die eingebundenen familiären Segmente der einzelnen Protagonisten sind anschaulich, realistisch und gut dosiert gewählt. Es ergibt sich ein rundes Bild. Mein Fazit: Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für einen ausgefeilten und spannenden Krimi. Ein Buch was wirklich Lust auf weitere Teile aus der Reihe Werne Krimi macht.

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  • Rezension zu "Werne Krimi 7 - nichts als blauer dunst"

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    Zsadista

    Zsadista

    17. February 2015 um 13:34

    2007, Friedhelm Opendieck, Ehemann der reichen Unternehmerin Annette von Bechtholf-Opendieck verschwindet. Frau Bechtholf-Opendieck meldet ihren Ehemann nach zwei Tagen als vermisst. Wieso erst nach zwei Tagen? Naja, er hatte wohl gerne eine Affäre über’s Wochenende. Doch dann verschwinden auch noch 3 junge Frauen. Und kurze Zeit später die Psychologin, bei der Friedhelm heimlich war. Auch zumindest zwei der Frauen kannte Friedhelm. Ist er etwa der Mörder der Frauen? Zumindest führt seine Spur zu der Psychologin. Doch die Ermittlungen verlaufen ins Leere und weder Friedhelm, noch die Frauen werden gefunden. 2013 sind die Fälle immer noch nicht abgeschlossen. Dann soll die alte Schule abgerissen werden. Die Arbeiten fördern skelettierte Knochen zu tage. Nach einer Untersuchung stellt sich heraus, dass diese Knochen von den vermissten Frauen sind. Doch wo ist nun Friedhelm? Eine erneute Fahndung wird eingeleitet. Doch auch ein anderer Verdächtiger rückt nun ins Licht. Werden die Fälle nach Jahren doch noch gelöst? „nichts als blauer dunst“ ist der siebte Teil der Krimi Reihe um Kommissar Wischkamp. Man kann den Teil aber sehr gut lesen, ohne die Teile davor zu kennen. Der Schreibstil ist flott, fesselnd und spannend. Obwohl ich den Täter ziemlich früh in Verdacht hatte, hat die Erkenntnis den Lesegenuss um nichts geschmälert. Die Ermittler Wischkamp und Wörner waren mir sehr sympathisch. Die Mischung aus Beruf und Privatleben von Wischkamp fand ich genau richtige Maß. Alles in allem hat mir der Krimi sehr gut gefallen, vor allem, weil er auch nicht übermäßig blutig und brutal war. Hier wurde ein Auge auf den Fall und die Ermittlung gelegt. Ich mag das sehr und dafür gibt es auch die volle Punktzahl. Außerdem bin ich nun auf der Jagd nach den anderen Bänden. 

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  • Nichts als blauer Dunst

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    Martinchen

    Martinchen

    09. February 2015 um 17:28

    ist der Titel Nr. 7 der Werner Krimireihe und dieser "blaue Dunst" zieht sich durch das ganze Buch. Worum geht es: Die reiche Annette von Bechtholf-Opendieck meldet ihren Mann als vermisst. Sonderlich traurig scheint sie nicht zu sein. In kurzer Folge verschwinden drei junge Frauen, sehr ungewöhnlich für Unna. Nachdem auch noch die Leiche der Psychotherapeutin findet, wird sehr schnell der vermisste Ehemann als Täter verdächtigt. Die Polizeit kommt jedoch zunächst nicht weiter. Sechs Jahre soll das örtliche Schulgebäude abgerissen werden. Dabei werden Knochen von fünf Menschen gefunden. Kommissar Jens Wischkamp und Polizeimeister Christian Wörner nehmen die Ermittlungen wieder auf. Wieso sind es fünf Skelette? Wie passt eines in die Reihe, das älter ist als die anderen? Das Buch ist flüssig geschrieben und gut lesbar. Dies ist u.a. auch auf die lebendigen und realistischen Dialoge zurückzuführen. Neben der Polizeiarbeit wird auch das Privatleben von Jens Wischkamp beschrieben. Er und seine Frau erwarten ihr erstes Kind - der Leser teilt Vorfreude Ängste - ganz wunderbar erzählt. Zum Fall: er ist gut recherchiert und absolut glaubwürdig. Ein paar Wiederholungen weniger wären mehr gewesen, für mich persönlich auch eine sorgfältigere Korrektur. Beides minderte den Lesespaß aber ebenso wenig wie die Tatsache, dass sich mein schon früh entstandender Verdacht bestätigte. Meine Befürchtung, es sei zu schwierig mit Band 7 einzusteigen, erwies sich als völlig unbegründet. Alle notwendigen Infos werden dem "neuen" Leser in einer Art und Weise gegeben, die auch die Werne-Krimi-Fans nicht langweilen dürfte. Fazit: ein kurzweiliger Krimi mit ausgesprochen sympathischen Protagonisten. Ich freue mich darauf, weitere - bereits erschienene und künftig erscheinende - Bände zu lesen.

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  • Gemischte Gefühle ...

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    Die Geschichte: Eine unsympathische reiche Frau meldet ihren Mann bei Polizist Christian Wörner als vermisst. Sonderlich traurig scheint sie über den Verlust allerdings nicht zu sein. Sie spricht von diversen Affären ihres untreuen Ehemannes und vermutet, dass er vielleicht mit einer seiner Gespielinnen durchgebrannt sei. Angesichts ihres Verhaltens ist Christian schnell geneigt, deren Vermutung zu glauben: mit dieser furchtbaren Person möchte man wirklich nicht sein Leben verbringen. Kurz darauf verschwinden allerdings auch noch drei junge Frauen spurlos und diese Vermisstenquote ist doch ungewöhnlich für die sonst eher ruhige Gegend. Ein Leichenfund macht schließlich aus dem vermissten Ehemann einen dringend Tatverdächtigen – die Fahndung verläuft allerdings ergebnislos. Nach einigen Jahren werden bei Abbrucharbeiten verschiedene Skelette gefunden. Kommissar Jens Wischkamp und sein Kollege Christian Wörner nehmen die Ermittlungen wieder auf. Ob sie den Fall jetzt endlich abschließen können? Meine Meinung: Der Schreibstil gefiel mir gleich sehr gut. Das Buch las sich flüssig und die Dialoge wirkten lebendig und glaubwürdig. Die Ermittler Wörner und Wischkamp sind mir sofort sympathisch gewesen. Eine kurze einleitende Erklärung brachte mir auch die Vergangenheit von Kommissar Jens Wischkamp und seiner Frau näher, so dass ich auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände die wesentlichen Eckdaten kannte. Das Privatleben von Jens spielte auch im Buch eine nicht unwesentliche Rolle. Mir als Buchreihenfan hat das super gefallen, denn dadurch wirken die Charaktere noch menschlicher und man fühlt sich ihnen als Leser näher. Auch positiv aufgefallen ist mir, dass die Autorin umfassend recherchiert hat. Die Ermittlungen wirkten glaubwürdig, es wurden keine Wunder vollbracht, sondern es steckte akribische, aufwändige Arbeit dahinter. Der aufzuklärende Kriminalfall erschien zunächst sehr undurchsichtig. Eine Vermutung hatte ich allerdings schon recht früh und die verdichtete sich zunehmend. Der titelgebende blaue Dunst zog sich wie ein roter Faden durch das Buch, doch auch dieser konnte vieles nicht verschleiern. Größter Kritikpunkt meinerseits sind die vielen Wiederholungen, die mir irgendwann das Gefühl vermittelten, ich würde als Leser nicht ganz ernst genommen: Details und Fakten wurden ständig “wiedergekäut”. Dabei sollte doch das gerade den Reiz eines spannenden Krimis ausmachen: auf versteckte Hinweise zu achten, auf glaubhafte falsche Spuren geführt zu werden, scheinbar unwichtige Details zu erkennen. Das fehlte mir hier gänzlich und so schlich sich bald das Gefühl ein, die Story würde sich im Kreis drehen und nicht so recht vorwärts kommen. Die leider wenig überraschende Auflösung wurde dann in Rekordzeit abgehandelt. Es gab keine weiteren Erklärungen darüber, wie das alles zu bewerkstelligen war. Das wirkte dann auf mich etwas konstruiert und nicht sehr glaubwürdig. Am Ende konnte allerdings wieder die Geschichte über das Privatleben von Jens Wischkamp einiges gutmachen: es gab eine berührende Szene, die auch durchaus den Wunsch weckte, die Reihe weiterhin zu verfolgen. So klappte ich das Buch mit sehr gemischten Gefühlen zu … Fazit: Schöner Schreibstil, sympathische Ermittler und eine zunächst recht spannende Story. Dann wiederholt sich alles viel zu oft und mir fehlten Überraschungen und Wendungen … die Auflösung wird dagegen in wenigen Sätzen abgehandelt. An manchen Stellen zu viel, an anderen zu wenig.

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    • 2
  • Nichts als blauer Dunst

    Kommissar Wischkamp - nichts als blauer dunst
    zitroenchen76

    zitroenchen76

    07. February 2015 um 07:10

    Dies ist der siebte Band der Werne Krimireihe. 2007 meldet die unsympathische Frau Annette von Bechthold-Opendieck ihren Mann als vermisst. Danach verschwinden noch drei junge Frauen spurlos. Herr Opendieck kannte alle drei. Hatte er mit ihnen Affären? Als seine Psychotherapeutin tot gefunden wird, vermutet man Herrn Opendieck als Täter. 2013 wird die Schule abgerissen und es werden mehrere Knochen gefunden. Nach und nach stellt sich heraus, daß fünf Skelette im Lüftungsschacht gelagert wurden. Der Kommissar Jens Wischkamp und sein Kollege Christian Wörner nehmen die Ermittlungen wieder auf. Hat der Fund etwas mit den vermissten Personen von 2007 zu tun? Wer ist die Leiche, die schon zehn Jahre länger da liegt? Ein wunderbarer Krimi. Absolut realistisch geschrieben. Fesselnd und flüssig zu lesen. Auch wenn es der siebte Band der Reihe ist, kann man das Buch wunderbar alleine lesen. Jens wird in diesem Band Vater - macht ihn noch sympathischer und menschlicher. Gefällt mir sehr gut und ich werde sicher noch die vorherigen Bände lesen.

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