Das bisschen Hüfte, meine Güte

von Renate Bergmann 
4,1 Sterne bei78 Bewertungen
Das bisschen Hüfte, meine Güte
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Positiv (62):
Jassi1993s avatar

Witzig, Spritzig!

Kritisch (3):
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Band 1 fand ich toll, Band 2 leider nicht so

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Inhaltsangabe zu "Das bisschen Hüfte, meine Güte"

Hinfallen, Aufstehen, Körnchen trinken
Renates Rollator rollt und rollt, aber nicht vollkommen rund: 82 Jahre, 4 Ehemänner und 3000 Flaschen Korn haben Spuren hinterlassen, jemand muss an die Hüfte ran – und Renate deshalb ins Krankenhaus. Und weil so ein Mensch ja kein Koyota ist, dem man einfach ein neues Ersatzteil einbaut, geht Renate im Anschluss an die Ohpee dahin, wo es wehtut, zu den Bandscheiben und Raucherecken, zu den Kurschatten und höhenverstellbaren Betten: In die Reha, die sie kurzerhand zur Kur erklärt und rockt. Nach sechs Wochen Wandlitz ist sie um viele Geschichten, einen pinkfarbenen Jockeyanzug, ein paar Schuhe mit Spannweite H, eine ganz besondere Halskette und eine Erkenntnis reicher:
'Frau Köster hat neulich gesagt 'Hauptsache, oben klar und unten dicht.''
Da hat se recht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499270444
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:31.07.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Pixibuchvor 7 Monaten
    Das bißchen Hüfte, meine Güte

    Ein weiteres Buch von Renate Bergmann, bei dessen Lektüre man immer nur lachen muß, denn die Frau erzählt, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Ihre kennt Renate Bergmann nicht? 82 Jahre alt, viermal verwitwet, eine esotherische Tochter. Sie ist ein Putzteufel, trinkt gern Korn und hat einige gute Freunde: Ilse und Kurt, Gertrud und Günther. Sie geht mit ihren Freundinnen auf Beerdigungen (bei den vielen Leuten fällt das nicht auf) und nimmt dann Torten, Kuchen und Aufschnitt in den Tupperdosen mit nachhause, als Kleinrentner steht ihr das zu, meint sie. Renate wohnt in Berlin. Endlich heiratet ihr Neffe. Bei dessen Hochzeit will sie den Brautstrauß nicht auffangen und springt deswegen zur Seite, stürzt zu Boden und bricht sich die Hüfte. Sie kommt ins Krankenhaus, wo ihr eine neue Hüfte eingesetzt wird. Aber Renate wäre nicht Renate, wenn sie dies alles widerstandslos mit sich geschehen ließe. Immer hat sie was zu motzen und einen Satz bereit. Dann kommt sie auf Reha, nur eine Stunde von ihrer Wohnung entfernt. Und hier hat sie so manches zu berichten. Von ihren Anwendungen, von den harten Handtüchern, dem Essen und sie lernt auch noch einen Kurschatten kennen. Wirklich witzig und auch sehr ironisch erzählt sie von ihrer Kur. Wie sie die Fremdwörter verwendet, manchmal weiß man erst im zweiten Anlauf, was sie damit meint. Jede Seite dieses Buches macht Spaß, gelesen zu werden. Ich bin ein großer Fan von Renate und hoffe, dass sie uns noch vieles mitzuteilen hat.

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    abuelitas avatar
    abuelitavor einem Jahr
    von Kurschatten und Raucherecken ....

    Endlich hat Renate Bergmann ihren Neffen Stefan unter die Haube gebracht! Das wurde aber auch Zeit…..

    Viel hatte sie zu tun mit ihrer Freundin zusammen diese Hochzeit auszurichten und noch mehr damit, die junge Ariane auf den Ehestand vorzubereiten. Kann die junge Frau doch nicht einmal ein Huhn ausnehmen!

    Auf der Hochzeit selber dann stürzt Renate , weil sie dem Brautstrauss ausweichen will – und sie weiss gleich: die ist hin, die Hüfte!

    Was danach folgt ist eben typisch Bergmann – witzig, spritzig und unterhaltsam erzählt sie von ihrem Krankenhausaufenthalt und dann ihrer Kur – ähhm, nein Reha natürlich.

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    Anis avatar
    Anivor einem Jahr
    Hinfallen, aufstehen, Körnchen trinken...

    Renate Bergmann ist 82 Jahre alt und vierfache Witwe. Dennoch steht sie mit beiden Beinen fest im Leben. Das ändert sich schlagartig, als Renate auf der Hochzeit ihres Neffen versucht dem geworfenen Brautstrauß zu entgehen. Sie stürzt, muss operiert werden und danach zur Reha. Nicht etwa zur Kur, wie das früher so üblich war, denn das zahlt die Krankenkasse ja nicht mehr, sondern zur Reha in Wandlitz - dem ollen Bonzennest. Nach dem Motto: " Hinfallen, aufstehen, Körnchen trinken " stellt Renate sich auch dieser Herausforderung, denn sie will unter allen Umständen vermeiden, dass sie ins Heim oder noch viel schlimmer, zu ihrer Tochter Kirsten ziehen muss.....

    Renate Bergmann ist das Pseudonym des Schriftstellers Torsten Rohde. 2014 erschien das erste Buch mit der Online-Oma-Renate. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe, die von Renates Fans mit großer Begeisterung gelesen wird. Der Einstieg in diesen Roman verläuft mühelos. Selbst wenn man noch kein Buch der Reihe gelesen hat und Renate Bergmann nicht kennt, wird man keine Probleme haben, Renate und ihr Umfeld kennenzulernen und dann richtig zuzuordnen. Denn Renate weiß was sich gehört und stellt sich selbst, ihre Freunde, ihre Familie und ihre Bekannten vor. Dabei plaudert sie locker vor sich hin, sodass man das Gefühl hat, direkt von ihr angesprochen zu werden und ihr gegenüber zu sitzen. Mit der Aussprache von Fremdworten tut sich Renate etwas schwer, da darf man sich beim Lesen also nicht wundern, aber genau das macht den Charme der Bücher aus und lässt sie so lebendig wirken. 
    Renate verschlägt es in dieser Erzählung in die Reha nach Wandlitz. Von Ärzten, Krankenschwestern und Putzfrauen lässt sie sich aber keinesfalls die Butter vom Brot nehmen. Das wäre ja auch noch schöner, denn einer Renate Bergmann macht so schnell keiner was vor. Sie hat also einiges zu erzählen und da sie das auf ihre ganz eigene Art erledigt, kann man sich entspannt zurücklehnen und den Erlebnissen der Online-Oma folgen. Es gibt einige Szenen, bei denen man ganz unverhofft schmunzeln muss. Das ist mal wieder typisch für Renate! 

    Für mich war dieses Buch mittlerweile die dritte Begegnung mit Renate Bergmann und die hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Ich musste einige Male unverhofft schmunzeln und bin durch ihre lockere Erzählweise förmlich durch das Buch geflogen. Da es sich bei dieser Erzählung auch nicht nur um eine Aneinanderreihung von Episoden handelt, sondern um eine ganze Geschichte, die erzählt, wie es überhaupt zu dem Sturz kam, den Krankenhausaufenthalt und die Reha zusammenfasst, hat mir das Buch besonders gut gefallen. Denn ich mag es einfach, wenn sie eine größere Geschichte erzählt, in der die Handlung sich langsam aufbaut. Dass sie dabei natürlich auch manchmal abschweift und ziemlich weit ausholt, ist ja typisch für Renate und das nehme ich auch gerne in Kauf. Ich vergebe deshalb vier von fünf Bewertungssternchen und freue mich auf weitere Abenteuer mit der Online-Oma.   

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    moccabohnes avatar
    moccabohnevor einem Jahr
    und täglich grüßt das Murmeltier

    Im Urlaub wollte ich dem 2. Band noch eine Chance geben…

     

    Renate Bergmann stürzt ausgerechnet auf der Hochzeit ihres Neffens und bricht sich die Hüfte. Von dort geht es direkt ins Krankenhaus und dann zur Reha, wo sie nicht nur die Pflegeschwestern zur Weißglut bringt….

     

    Die Lacher wiederholen sich, es wird z.B. vom Tomatentelefon oder Koyota gesprochen und Renates Bekannten auch mit ihren Macken vorgestellt.

    Daher ist es überhaupt nicht notwendig den ersten Teil von Renate Bergmann zu kennen.

     

    Ich bin nur froh, noch nie mit Renate Bergmann im Krankenhaus oder der Reha gewesen zu sein :-)

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    peedees avatar
    peedeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Band 1 fand ich toll, Band 2 leider nicht so
    Band 1 fand ich toll, Band 2 leider nicht so

    Online-Omi, Band 2: Ein freudiges Ereignis: Stefan, ihr Neffe (obwohl, eigentlich ist er gar nicht ihr Neffe, das ist verwandtschaftlich etwas komplizierter), heiratet! Ein nettes Mädel, die Ariane, und sie ist sogar schon schwanger! Renate übernimmt mal kurzum die Hochzeitsplanung, schliesslich weiss eine 82-Jährige nur zu gut, was das Beste für die jungen Leute ist. Bei der Hochzeit knickt sie um und die Hüfte ist kaputt! Zuerst in die Klinik für die OP, danach in die Reha…

    Erster Eindruck: Wie bereits bei Band 1 ein witziges Cover, hier mit den Senioren bei der Aquagymnastik – schön.

    Dies ist der zweite Band einer Reihe, lässt sich aber auch gut als Einzelband lesen, da die verschiedenen Protagonisten zu Beginn vorgestellt werden.

    Mich hat irritiert, dass Stefan und Ariane die Hochzeitsplanung tatsächlich von Renate machen lassen (und diese sogar Arianes Eltern von der Planung ausschliesst). Und auch, dass die in der Original-Klappenbeschreibung angekündigte Hüft-OP erst viel später vorkommt, als gedacht.

    Meine zwei Highlights:
    - „Wir hatten früher auch schon eBay, nur war das ohne Computer, und es hiess Kirchenbasar.“ Ja, wo sie recht hat…
    - „Aber man darf sich nicht beklagen und muss annehmen, was das Schicksal oder die Krankenkasse für einen bereithält.“

    Ich habe erst vor ein paar Tagen Band 1 von und mit Renate Bergmann gelesen und war über den Humor wirklich begeistert, so dass ich mich kurzum auf Band 2 stürzte. Aber dann meine grosse Enttäuschung: Ich fand diesen zweiten Band nicht ansatzweise so lustig, wie den ersten! Wieso? Das kann ich mir auch nicht erklären. Vielleicht, weil doch etliche der Witze, wie die Versprecher (z.B. „Ossiporose“, „Fässbock“, „Koyota“) natürlich schon im ersten Band vorkamen. Auch das ganze Drumherum um den Kehrdienst im Haus war für mich schon im ersten Band abgedeckt. Schweren Herzens kann ich nur 2 Sterne für diesen Band geben, schade.

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    Lesefeuers avatar
    Lesefeuervor 2 Jahren
    [Rezension] „Das bisschen Hüfte, meine Güte“ von Renate Bergmann

    „Das bisschen Hüfte, meine Güte“ ist ein Humor-Buch von Renate Bergmann und erschien 2015 im Rowohlt Verlag.

    Hinfallen, Aufstehen, Körnchen trinken. Renates Rollator rollt und rollt, aber nicht vollkommen rund: 82 Jahre, 4 Ehemänner und 3000 Flaschen Korn haben Spuren hinterlassen, jemand muss an die Hüfte ran – und Renate deshalb ins Krankenhaus. Und weil so ein Mensch ja kein Koyota ist, dem man einfach ein neues Ersatzteil einbaut, geht Renate im Anschluss an die Ohpee dahin, wo es wehtut, zu den Bandscheiben und Raucherecken, zu den Kurschatten und höhenverstellbaren Betten: In die Reha, die sie kurzerhand zur Kur erklärt und rockt. Nach sechs Wochen Wandlitz ist sie um viele Geschichten, einen pinkfarbenen Jockeyanzug, ein paar Schuhe mit Spannweite H, eine ganz besondere Halskette und eine Erkenntnis reicher: «Frau Köster hat neulich gesagt 'Hauptsache, oben klar und unten dicht.'» Da hat se recht.

    Meine Meinung:
    Vor einigen Jahren habe ich schon das erste Buch von Renate Bergmann gelesen und auch der Rest meiner Familie hat es gelesen. Immer mal wieder, in witzigen Momenten, kommen bei uns Anekdoten von Renate Bergmann zum Vorschein. So nach dem Motto: „Weißt du noch, wie Renate Bergmann zur Kreuzfahrt gefahren ist und dies und das gemacht hat“? Auch „Das bisschen Hüfte, meine Güte“ hat mich wieder sehr gut unterhalten. Die Online-Omi muss zur Reha und erlebt wieder allerhand lustiges und merkwürdiges. Ich habe immer wieder laut auflachen müssen oder den Lieben neben mir kleine Anekdoten erzählt oder vorgelesen. Sowas Lustiges will man eben doch manchmal einfach teilen. Lustig fand ich beispielsweise: „Ich habe beim Bällewerfen den zweiten Platz gemacht. Schwester Sabine hat Nasenbluten“. Herrlich. Manchmal sind mir die Geschichten etwas zu lang und sie könnten mich mit etwas Kürze mehr ansprechen, aber in allem kann ich das Buch sehr gerne weiterempfehlen. So für zwischendurch.

    Ich mag die Cover von Renate Bergmann immer sehr gerne. Hier weiß man schon, dass man ein lustiges Buch in dem Händen hält.

    Renate Bergmann, geb. Strelemann, wohnhaft in Berlin. Trümmerfrau, Reichsbahnerin, Haushaltsprofi und vierfach verwitwet: Erst eroberte sie Twitter – und mit ihren Büchern dann die ganze analoge Welt. Torsten Rohde steckt hinter dem Twitter-Account @RenateBergmann. „Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker“ war seine erste Buch-Veröffentlichung – und ein sensationeller Erfolg, auf die mittlerweile etliche weitere, nicht minder erfolgreiche Bände und ausverkaufte Lesetouren folgten.

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    aga2010s avatar
    aga2010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Nette Anekdoten zum Schmunzeln..
    Nette Anekdoten zum schmunzeln...


    In den zweiten Buch von Renate Bergmann "Das bisschen Hüfte, meine GÜTE" erzählt die Oma Renate über ihren abenteuerlichen sechs Wochen Reha Aufenthalt.
    Mit viel Witz und Scharm und sehr vielen Ausschweifungen erzählt sie nebenbei von Friseuren, mit Tuba waren auf Beerdigungen, Kurts Autokünsten etc.
    Man muss immer wieder schmunzeln was sie so erlebt
    ...ein wenig übertrieben habe ich manchmal gedacht aber ich habe mich amüsiert...
    Um ehrlich zu sein wenn ich in ihren alter noch so ein Spannendes Rentner leben führen werde dann ist alles in Lot.

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    Engelchen07s avatar
    Engelchen07vor 2 Jahren
    Die Internet-Omi muß in Kur

    Diesmal mischt Renate Bergmann die Reha-Klinik auf. Aufgrund einer Hüft - OP muß sie nämlich für 6 Wochen in die Reha - Klinik. Wie gewohnt witzig und zum kugeln.

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    Perles avatar
    Perlevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wieder lustig und total aus dem Leben gegriffen! Renate Bergmann weiß noch mit 82 - wie man lebt und laibt.
    Renate Bergmann - Das bisschen Hüfte, meine Güte

    Klappentext:
    Renates Rollator rollt und rollt, aber nicht vollkommen rund. 82 Jahre, 4 Ehemänner und 3000 Flaschen Korn haben Spuren hinterlassen, jemand muss an die Hüfte ran - und Renate deshalb ins Krankenhaus. Und weil so ein Mensch ja kein Koyota ist, den man einfach ein neues Ersatzteil erinbaut, geht Renate im Anschluss an die Ohpee dahin, wo es weh tut, in die Reha zu den Bandscheiben und Raucherecken, zu den Kurschatten und höhenverstellbaren Betten.
    Nach sechs Wochen Wandlitz ist sie im viele Geschichten, einen pinkfarbenen Jockeyanzug ein paar Schuhe mit Spannweite H, eine ganz besondere Halskette und eine Erkenntnis reicher:

    "Frau Köster hat neulich gesagt: "Hauptsache, oben klar und unten dicht." Da hat se recht."

    Eigene Meinung:
    Dieses Buch entdeckte ich vor gut zwei Wochen in der Stadtbücherei in der Nachbarstadt und nahm es kurzentschlossen mit. Hatte ja schon ihr "Zucker-Buch" gelesen und war jetzt auf ihre anderen Geschichten der Online-Omi neugierig.

    Es kamen wieder bekannte Namen aus ihrem ersten Buch drin vor, wie Stefan und Kirsten ihre Tochter, aber auvh ein paar neue. Diesmal war sie in Reha nicht in Kur, so nannte man es heute, denn heutzutage müssen die 82-jährigen mit der Zeit gehn und alles neumodische mitmachen, sogar ein Händi, das sogenannte Tomatentelefon muss man (Omi) heute besitzen und Klamotten online bestellen oder über TV. 

    Ich konnte wieder teilweise sehr schmunzeln. Das mit dem Pflaumenhefekuchen fand ich noch am Besten. Ich begann Sonntagabend die ersten 50 Seiten unerhalb 30 Stunden die 256 Seiten durch und kann heute mit dem nächsten beginnen "Über Topflappen freut sich ja jeder". Sie hat ja mehrere von diesen tollen lustigen Geschichten geschrieben, die so schön aus dem Leben gegriffen sind. Ich muss dann an frühere Jahre denken, wo man das ein oder andere selber gemacht oder miterlebt hat. Das waren noch Zeiten.

    Ich sah viele bunte Bilder vor meinen Augen während des Lesens, ich konnte mir die Omi Renate Bergmann und ihre Freunde richtig vorstellen, beim Einkaufen oder bei Beerdigungen. Es wird ja viel gegessen und getrunken, ihren K'orn liebt sie ja mit 82 noch, jeder hat ja im Alter was, worauf er nicht verzichten kann, für den einen ist es die Cola und für den anderen eben den Korn. Jedem das Seine!

    Schreibfehler waren auch welche dabei, wo ich drüber weggelesen habe.

    Alles in einem ein fröhliches Buch zum Schmunzeln.
    Ich hatte eine gute Untzerhaltung und kann es jedem Weiterempfehlen, der solche Geschichten von Renate Bergmann steht. Hoffentlich lebt sie noch paar Jahre und kann noch vieles aus ihren erlebten 82 Jahren berichten, man möchte ja erfahren, wie andere so leben und das Leben geniessen und damit umgehn.

    Hierfür vergebe ich gut und gerne liebgemeinte 5 Sterne!


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    Schaefche85s avatar
    Schaefche85vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: amüsant, aber eher zum Schmunzeln
    amüsant, aber schwächer als der Vorgänger

    Renate Bergmann schwebt im 7. Himmel: Ihr Enkel Stefan hat endlich eine Freundin gefunden. Gut, Ariane ist nicht perfekt und muss in Haushaltsdingen noch einiges lernen, aber sie ist mit Stefan zusammen und die beiden heiraten. Renate Bergmann und ihre Freundinnen sind in ihrem Element: Hochzeit planen, Kleid mit aussuchen, Kuchen organisieren und backen,... doch dann passiert es, mitten auf der Feier: Renate Bergmann fällt und steht nicht wieder auf. Gebrochene Hüfte. Doch Renate Bergmann wäre nicht Renate Bergmann, wenn sie nicht auch im Krankenhaus und in der Reha alles im Griff hätte.

    Wie auch sein Vorgänger liest sich "Das bisschen Hüfte, meine Güte" sehr flüssig, ich musste oft sehr schmunzeln. Es begegnen einem so einige "alte Bekannte", also Sprüche und Episoden, die man schon von Twitter kennt, wenn man Renate Bergmann dort folgt, aber ich fand es ganz amüsant zu sehen, wie sie in den Kontext der Erzählungen eingebunden wurden. Dennoch fand ich den Vorgänger besser, bei dem ich öfter mal herzhaft lachen musste. Dieser Band war mehr zum Schmunzeln, wobei das nicht heißt, dass er schlecht oder nicht lustig war. Bei Renate Bergmann bleibt einem an vielen Stellen nur lachen bzw. schmunzeln, weil einem sonst auffallen würde, wie anstrengend dieser Typ Frau schnell sein kann, weil man ihrer Ansicht nach den Haushalt nicht ordentlich führt...

    Die Figuren haben alle vom Leben ihre Ecken und Kanten mitbekommen, aber sie haben das Herz am rechten Fleck. Die meisten konnte ich richtig vor mir sehen, weil sie sehr eindrücklich beschrieben werden. Gleichzeitig hoffe ich doch sehr, dass Kurt bald den Koyota verkauft - es wäre das Beste für alle Beteiligten. Doch insgesamt lebt Renate Bergmanns Twitter-Account davon, dass sie erzählt, wie sie ihre Welt, Kurt, Ilse und alle, die dazugehören erlebt, über sie lacht und staunt. Und davon leben auch die Bücher. Einem werden die Senioren näher gebracht, in all ihrer Verschiedenheit, wie sie mit den Änderungen, die die letzten Jahrzehnte gebracht haben, umgehen. Klar ist Renate Bergmann nicht real, aber die Idee dahinter ist spannend und amüsant. Es wird zwar kein Klischee ausgelassen, aber es steckt auch viel Wahrheit dahinter.

    Fazit: Klares Muss für alle Fans von Renate Bergmann!

    Reihenfolge:

    1. Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker

    2. Das bisschen Hüfte, meine Güte!

    3. Kennense noch Blümchenkaffee? (bisher nur als eBook)

    4. Über Topflappen freut sich ja jeder

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