Renate Bergmann , Tex Rubinowitz Süßer die Böller nie klingen ...

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Inhaltsangabe zu „Süßer die Böller nie klingen ...“ von Renate Bergmann

Alle Jahre wieder versuchen wir auf Biegen und Brechen, noch schnell die besten Erlebnisse und die größten Emotionen unterzubringen: Weihnachten soll der Höhepunkt familiärer Liebe und Besinnlichkeit werden, Silvester hingegen die fetteste Party des Jahres mit den coolsten Freunden und natürlich einem traumhaften Kuss unterm Mistelzweig. Und in den Tagen "zwischen den Jahren" wollen wir endlich mal zur Ruhe kommen, gute Gespräche führen, oder all das erledigen, was wir in den letzten zwölf Monaten erfolgreich aufgeschoben haben. Doch alle Jahre wieder kommt es dann garantiert ganz anders als geplant – gerade weil man eben diese Familie und diese Freunde hat, und weil nach dem Druck der verordneten Besinnlichkeit meist die Panik einsetzt, wo und mit wem und mit welchem Raclette man mit oder ohne Böller vollkommen entspannt ins neue Jahr rutscht! Diese Anthologie versammelt humorvolle Geschichten namhafter Autoren rund um die erwartungsbeladenen Feiertage - mit Beiträgen von Renate Bergmann, Harald Braun, Dietrich Faber, Christian Gasser, Tobi Katze, Tania Kibermanis, Käthe Lachmann, Judith Luig, Sandra Lüpkes, Mia Morgowski, Tex Rubinowitz, Sören Sieg, Jessica Wagener, Edgar Wilkening und Jenni Zylka.

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    Süßer die Böller nie klingen ...

    fraeulein_lovingbooks

    02. January 2017 um 19:18

    Inhalt Alle Jahre wieder versuchen wir auf Biegen und Brechen, noch schnell die besten Erlebnisse und die größten Emotionen unterzubringen: Weihnachten soll der Höhepunkt familiärer Liebe und Besinnlichkeit werden, Silvester hingegen die fetteste Party des Jahres mit den coolsten Freunden und natürlich einem traumhaften Kuss unterm Mistelzweig. Und in den Tagen „zwischen den Jahren“ wollen wir endlich mal zur Ruhe kommen, gute Gespräche führen, oder all das erledigen, was wir in den letzten zwölf Monaten erfolgreich aufgeschoben haben.Doch alle Jahre wieder kommt es dann garantiert ganz anders als geplant – gerade weil man eben diese Familie und diese Freunde hat, und weil nach dem Druck der verordneten Besinnlichkeit meist die Panik einsetzt, wo und mit wem und mit welchem Raclette man mit oder ohne Böller vollkommen entspannt ins neue Jahr rutscht!Diese Anthologie versammelt humorvolle Geschichten namhafter Autoren rund um die erwartungsbeladenen Feiertage – mit Beiträgen von Renate Bergmann, Harald Braun, Dietrich Faber, Christian Gasser, Tobi Katze, Tania Kibermanis, Käthe Lachmann, Judith Luig, Sandra Lüpkes, Mia Morgowski, Tex Rubinowitz, Sören Sieg, Jessica Wagener, Edgar Wilkening und Jenni Zylka.(Quelle: Rowohlt )Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. In „Süßer die Böller nie klingen…“ gibt es 15 Kurzgeschichten von 15 verschiedenen Autoren, die unterschiedlicher nicht sein könnten.Im ersten Kapitel „Junge, Junge!“ von Harald Braun habe ich mich wie der Hauptcharakter gefühlt – zumindest in den Szenen in der Familie während der Weihnachtstage:„Beladen mit in letzter Sekunde erworbenen Geschenken und dem Gefühl, mehr Menschen in drei Tagen treffen zu müssen, als im gesamten Rest des Jahres.“ (S.9)Bei mir bezieht es sich mehr auf den letzten Teil des Satzes – natürlich, viele sagen, das Weihnachten ein Fest für die Familie ist, aber diese Art vom Fest könnte man auch im Sommer feiern.  Aber warum sollte man auf einmal alle Menschen treffen, die einem den Rest des Jahres kaum bis wenig für einen interessieren? So kommt der Satz für mich rüber und spricht mir damit aus der Seele.Die Geschichte von Renate Bergmann, die von einer Senioren-Gruppe handelt, die mal ohne eine ganz bestimmte Dame mit ihrem Hund feiern möchte. In den Bergen, mit einer Busreise…da wird vieles anders als erwartet. Stellenweise habe ich Tränen gelacht, weil es urkomisch ist und ich manche Überprüfungsrituale auch von meinem Partner kenne. Der ist zwar noch kein Rentner, aber trotzdem sehr auf Sicherheit während der Abwesenheit bedacht.In „Wer braucht schon Zimt und Nelken“ reisen wir mit der Hauptprotagonistin nach Brasilien und entdecken, wie Weihnachten dort gefeiert wird.„Vier Saunen, drei Aufläufe und eine Tischbombe“ entführt uns nach Finnland und lernen beim Lesen, das es dort gesetzlich vorgeschrieben ist, das man Schutzbrillen beim Knallen tragen muss. Wäre die Idee nicht auch mal was für Deutschland? Ich habe die Geschichte direkt an Silvester gelesen und habe mich auf einen bunten Mix von lustigen und vielleicht auch traurigen Geschichten gefreut. Leider wurde ich enttäuscht – einzig die oben vier Geschichten sind mir im Gedächtnis geblieben. Sie waren entweder sehr gut geschrieben und spannend oder lustig bis zur letzten Seite.Bei den anderen 11 Geschichten habe ich mich gelangweilt oder sie waren langatmig geschrieben, sodass ich ab und zu keine Lust hatte, die Geschichte zu beenden.Die Schreibstile gingen von flüssig und leicht verständlich zu übertrieben kitschig und furchtbar schlecht geschrieben. Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.  Sterne

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