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Limericks

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend

Was ich sehr schön finde - es fängt damit an dass erzählt wird wie Fam. Kaeß an das Anwesen kommt, wo Erwin später aufwächst, leider ohne Vater, da dieser im Krieg gefallen ist. Sehr gut beschrieben wird dann der Alltag auf dem Hof, auch Erwin und seine Geschwister helfen mit. Sehr schön find ich auch dass das alte Schulzeugnis abgeildet ist, finde so alte Dokumente immer sehr spannend. Bilder unterstützen den Verlauf der Geschichte und machen sie dadurch lebendig und erlebbarer...

HeleneHanisch

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend

In dieser Leserunde ist ja schwer was los ... also mach ich mal mit, obwohl ich nicht zu den Gewinnerinnen gehöre.

Ich gehöre zu den Vorablesern und durfte schon lesen, bevor das Buch gedruckt war.

Grundsätzlich lese ich sehr gern Biografien, weil sie im Gegensatz zu Romanen eine wahre "Geschichte" erzählen.

An dieser Biografie hat mir schon der Prolog gefallen, der mit einem genialen Satz beginnt: "Schuld war Hitler".

Dann habe ich mich den Kapiteln mit der Kindheit beschäftigt und wurde an vielen Stellen an meine eigene Kindheit erinnert, denn ich bin auch in einem Bauerndorf aufgewachsen.

Man riecht förmlich den Duft der Jahreszeiten, das frisch gemähte Gras im Frühling, den Staub bei der sommerlichen Getreideernte, die Äpfel im Herbst und den Tannenduft am Weihnachtsabend.

"Ganz normale Tage" ist ein Kapitel, das ich mit leiser Freude gelesen habe, und ich fühlte mich um Jahrzehnte zurückversetzt.

Was mich auch berührt hat, war das Kapitel, wo Erwins Mutter durch das Rheuma bedingt den Hof aufgeben muss. Wie die Mutter gelitten hat und Erwin die erste große Hoffnung spürte, dem Bauernleben Adieu sagen zu können.

Alles in allem: Kindheit und Jugend sind tolle Kapitel. Und angenehm anders als man sich eine Unternehmerbiografie vorstellt.

RenateBlaes

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend
@HeleneHanisch

Danke, liebe Helene!

Rose75

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend

HeleneHanisch schreibt:
An dieser Biografie hat mir schon der Prolog gefallen, der mit einem genialen Satz beginnt: "Schuld war Hitler".

Ja, da musste ich auch erstmal schlucken. :-) Da ist aber durchaus was wahres dran.
Ich bin mir sicher, dass das Leben vom Erwin Kaeß, mit Vater, anders verlaufen wäre.

Rose75

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend

In diesem sehr umfangreichen Bericht über seine Kindheit haben wir viel vom Leben in der Landwirtschaft zur damaligen Zeit erfahren.

"Der kleine Weiler" Isigatweiler ist ca. 70 km von mir entfernt und vielleicht ergibt sich mal die Gelegenheit da vorbei zu fahren. Die Landschaft um den Bodensee ist wunderschön.

Der "Sonntagsauflug" zum Pfänder hat mich an eine Klassenfahrt erinnert. Wir waren auch mal bei diesem Wildpark. Der arme kleine Erwin, hat da echt nen Schrecken bekommen.

"Ganz normale Tage" im Jahresverlauf können ganz schön anstrengend sein. Dieses Kapitel hat mir besonders gefallen, weil ich selber einen bäuerlichen Hintergrund habe. Jetzt steht auch gerade Apfelernte an und die Fässer werden mit Most gefüllt.

Bis jetzt ist es ein Lebenslauf wie einer von vielen. Ein junger Bub, der schon von klein auf lernt, dass einem das Leben nichts schenkt.
Oder vielleicht doch?......

Aischa

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend
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Ein schöner, anschaulicher Einstieg: das arbeitsreiche Leben auf dem Hof, dem der Baue fehlte, die Dorfschule, die Abhängigkeit vom Wetter, die Selbstverständlichkeit, mit der Kinder in der Landwirtschaft mitarbeiten mussten.
Die damalige Zeit ist gut eingefangen, ohne Kitsch oder Verklärung. Erwin scheint ja bereits früh das Taktieren entdeckt zu haben, lernt er doch nur deshalb Flöte, weil die Lehrerin die Ehefrau des Schulleiters ist und er sich dadurch Vorteile erhofft.
Schrecklich, dass sich der kleine Erwin als Halbwaise weniger wert vorkam.
Das schwere Schicksal seiner Mutter hatte für Erwin also auch etwas Gutes: Sie musste den Hof aufgeben, und so war er nicht länger gezwungen, seine Zukunft in der Landwirtschaft zu sehen.
Bislang gefällt mir die Lebensgeschichte sehr gut, und die zahlreichen zeitgenôssischen Fotografien sind eine wirkliche Bereicherung.

Aischa

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend

Rose75 schreibt:
Der "Sonntagsauflug" zum Pfänder hat mich an eine Klassenfahrt erinnert. Wir waren auch mal bei diesem Wildpark.

Auch ich habe daran persönliche Erinnerungen, mein erster Mann und ich sind mit seinen Eltern, die am Bodensee wohnen, öfter auf den Pfänder gefahren.

MichaelZisch

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend
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Sehr viele Bilder, der Vater ist im Krieg gefallen, alle müssen auf dem Hof mithelfen, interessante Bilder, Heiratsurkunde vom 18. Jahrhundert, Schulzeugnis, runden die Kapitel ab. Ein schöner, interessanter Lesebeginn.

MichaelZisch

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend
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Die Armut in der Jugend, keine Geschenke zum Geburtstag. An Weihnachten und am Namenstag gab es selbstgestrickte und genähte Kleidung. Die Zeit im und nach dem Krieg war bitter. Durch den Bauernhof gab es genug zum trinken und essen.

Leseratte61

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend
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Die Beschreibung der Kindheit und Jugend ging mir unter die Haut. Die Armut war ja noch bis in die sechziger Jahre spürbar, so dass ich mir das Leben von Erwin sehr gut vorstellen konnte. Auch die Mitarbeit der Kinder auf dem Hof kenne ich, ich war selbst kein Kind von Bauern und "durfte" mithelfen, meine Freundinnen "mussten". Glücklicherweise hatte Erwin wenigstens immer genug zum Essen.
Die Zeit ist super gut eingefangen, Hut ab.

RenateBlaes

vor 5 Monaten

Kindheit und Jugend

Ging mir genauso. Bin auch in einem Bauerndorf aufgewachsen. Und "durfte" mithelfen, was mir großen Spaß gemacht hat. Ich war mehr bei meinen Bauernfreunden als daheim. Das einzige, was ich nie gemacht habe, war Kühe zu melken. Das haben nur die Erwachsenen gemacht. Die Bäuerin, konkret gesagt.

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