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HeleneHanisch

vor 5 Monaten

Lehrjahre, Wanderjahre, Meisterjahre, Paper in the box

Es ist wirklich ein Unterschied, ob man ein PDF am Bildschirm liest oder ein Buch in der Hand hält. Letzteres macht deutlich mehr Spaß.

Die Lehrjahre mit der Seegfrörene sind wieder sehr anschaulich beschrieben. Man schlottert förmlich bei beschriebenen Kälte. Der Meister "Generos" (noch nie gehört, diesen Namen) scheint ja wirklich ein Multitalent gewesen zu sein. Gut, solche Lehrmeister zu haben.

Die Wanderjahre sind köstlich. Der "gute" Lehmann, schon wieder ein Genie in Erwins Leben. Die erste Woche in Würzburg muss ja eine spannende Angelgenheit für den frisch gebackenen Elektrogesellen gewesen sein.

Und der Puff-Besuch in Stuttgart. Der arme Erwin! Nun – er hat die "peinliche" Situation ja unbeschadet überstanden.

Dass er die Herausforderung mit der Styroporfabrik annimmt – und besteht, zeigt den Charakter dieses Mannes. Für ihn scheint es nichts zu geben, was nicht zu schaffen ist.

Auch die Meisterjahre – eine spannende Angelegenheit. Es ist beeindruckend, mit welchem Durchhaltevermögen und welcher Zielstrebigkeit Erwin Kaeß seinen Weg geht. Und gerade dieses Kapitel zeigt, dass es kein Zuckerschlecken ist, erfolgreich zu werden. Fleiß und das berühmte Quäntchen Glück (der Lehrer in der Meisterschule) gehören dazu.

Auch der Aufenthalt in Irland ist ein unterhaltsames Kapitel. Der Linksverkehr! Wie er die Aufgabe gemeistert hat, das zweite Hotel auch noch elektrisch zu renovieren, zeugt von der Tatkraft und dem Ideenreichtum dieses Unternehmers.

Alles in allem zeigen diese Kapitel anschaulich, was für ein Kerl in Erwin Kaeß steckt: ein selbstbewusster Mann, der nur nach vorn schaut, Probleme nicht als Probleme, sondern als Herausforderungen sieht und zuversichtlich an sie herangeht – und letztendlich auch meistert. Dass das alles nicht so einfach ist wie es scheint, steht deutlich zwischen den Zeilen.

Erwin Kaeß ist ein Mann, der weiß, was er will! Das ist wohl eine wichtige Zutat für Erfolg.

Neben der spannenden Geschichte auch wichtig ist der Schreibstil. Unterhaltsam, stets auf dem Punkt, rasant. Alles in allem: eine Lektüre, die ich mit Freude lese.

Limericks

vor 5 Monaten

Lehrjahre, Wanderjahre, Meisterjahre, Paper in the box

Die Seegfrörne mit dem Fest darauf kann ich mir lebhaft vorstellen, ist vor einigen Jahren (fast 25 Jahre her) mit dem Seilersee in Iserlohn auch passiert... Das hat schon was wenn das Eishockeytraining auf den See verlegt wird und man hinterher Glühwein und Bratwurst bekommt... ;-)

Die Lehrjahre und Wanderjahre sind sehr anschaulich geschildert, man kann sich gut reinfinden und es wird nichts beschönigt.

Auch die Meisterjahre kann man unter unter dem Satz zusammenfassen: Lehrjahre sind keine Herrenjahre... Respekt wie Erwin das alles hinbekommen hat, weiß aus meiner Umschulungszeit wie es ist den ganzen Tag zu arbeiten, nebenbei Haushalt und Familie zusammenzuhalten und für die Schule zu lernen...

Beim Abenteuer Irland mußte ich doch herzhaft lachen, konnte mir genau vorstellen wie er mit dem Linksverkehr zu kämpfen hatte, mir hat damals mit meinem Gastvater eine Stunde fahren im ruhigen Stadtviertel von Southbourne gereicht...

Rose75

vor 5 Monaten

Lehrjahre, Wanderjahre, Meisterjahre, Paper in the box

In diesem Abschnitt hat mir das Kapitel "Heidi" am besten gefallen. Erwin und Heidi sind für einander geschaffen. Das Hochzeitsbild zeigt zwei wunderschöne glückliche Menschen. Gibt es einen bestimmten Grund warum die beiden bis nach Ottobeuren gefahren sind für die Hochzeit? Hatten die beiden damals schon einen Faible für besondere Locations?

Beruflich ging es für den Erwin Schlag auf Schlag. Die Firmen rund um Memmingen die angesprochen wurden, gibt es heute noch.

Leseratte61

vor 5 Monaten

Lehrjahre, Wanderjahre, Meisterjahre, Paper in the box
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In diesem Teil hat mir besonders gefallen, dass Erwin alle Herausforderungen, die sich ihm bieten auch annimmt und Vorteile daraus zieht. Natürlich hatte er auch noch das Glück von guten Meistern und Lehrern umgeben zu sein, das hat für ihn weitere Vorteile gebracht.
Erwin hat immer wieder über den Tellerrand geschaut und einen Stillstand gab es für ihn nie. Diese Lernbereitschaft fehlt vielen Menschen in dieser Ausprägung, da es zu Erwins Zeit noch üblich war, einen Beruf zu erlernen und in diesem bis zur Rente zu arbeiten. Er hat sich einen vielfältigen Wissensvorsprung geschaffen, auf den er immer wieder zugreifen kann. Dazu zählen auch Teamfähigkeit und Menschenkenntnis.
Ich ziehe meinen Hut vor diesem Mann.

RenateBlaes

vor 5 Monaten

Lehrjahre, Wanderjahre, Meisterjahre, Paper in the box
@Rose75

Der Grund in Ottobeuren zu feiern, war die schöne Basilika. Und wenn man schon dort war, hat man im Wirtshaus in der Nähe das Mittagessen eingenommen..

MichaelZisch

vor 4 Monaten

Lehrjahre, Wanderjahre, Meisterjahre, Paper in the box
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Erwin Kaeß findet die große Liebe, Heirat 1968, das 1. Kind ist unterwegs, die beruflichen Wanderjahren enden mit der Übernahme eines Elektogeschäfts, doch das nächste Abenteuer wartet auf Erwin Kaeß Irland. Der Linksverkehr macht ihm zu schaffen. Unterhaltsam.

Aischa

vor 4 Monaten

Lehrjahre, Wanderjahre, Meisterjahre, Paper in the box

Ein tolles Kapitel, sehr amüsant! Etwa Heidis Abneigung gegen den Familiennamen Kaeß! Bloß gut, dass sie Erwin dennoch geheiratet hat, sie hat sicher erheblich zu seiner Karriere beigetragen. Dennoch hat der Arme 18 kg abgenommen, in seiner Anfangszeit mit dem Elektrogeschäft.
Überhaupt habe ich mir hier immer wieder gedacht: "Hut ab!" Ohne Englischkenntnisse mal eben einen Auftrag in Irland anzunehmen, das hätte nicht jeder im Kreuz!
Erwin ist ein richtiger Macher, man hat den Eindruck, dass er Herausforderungen geradezu sucht, dass er es braucht, etwas Neues aufzubauen.
Und neben all seinen beruflichen Tätigkeiten hat er immer noch Zeit und Energie für diverse Posten in der Freizeit gefunden: Vorstand im Tennisverein, im Gewerbeverein, Mitglied in der Faschingszunft - er ist einfach nicht zu bremsen.
Alles ist sehr anschaulich geschrieben, auch gefällt es mir, dass die Kapitel zwar chronologisch sind, aber in sich abgeschlossen, fast wie kleine Kurzgeschichten.

Aischa

vor 4 Monaten

Lehrjahre, Wanderjahre, Meisterjahre, Paper in the box

HeleneHanisch schreibt:
Alles in allem zeigen diese Kapitel anschaulich, was für ein Kerl in Erwin Kaeß steckt: ein selbstbewusster Mann, der nur nach vorn schaut, Probleme nicht als Probleme, sondern als Herausforderungen sieht und zuversichtlich an sie herangeht – und letztendlich auch meistert. Dass das alles nicht so einfach ist wie es scheint, steht deutlich zwischen den Zeilen.

Toll zusammengefasst, du bringst es auf den Punkt.

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