Renate Dorrestein Alles voller Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Alles voller Hoffnung“ von Renate Dorrestein

Eine hoffnungsvolle Geschichte über Schuld, Liebe, Vertrauen und den perfekten Plumpudding Igors Leben verläuft in ruhigen Bahnen. Tagsüber schraubt er an Wohnmobilen herum, nachmittags wartet seine Großmutter mit Plumpudding auf ihn, und abends schauen sie gemeinsam fern. Igor hat zwar nicht den Verstand eines Nobelpreisträgers, findet aber, dass es ihm sehr gut geht. Doch alles ändert sich, als er das obdachlose Punk-Mädchen Lisa kennenlernt und sie bei einem gemeinsamen Ausflug ins Grüne ein Baby finden. Von den Eltern fehlt jede Spur. Fest davon überzeugt, es sei absichtlich dort ausgesetzt worden, nehmen die beiden das Kleine einfach mit. Renate Dorrestein schreibt in ihrem neuen Roman »Alles voller Hoffnung« über die guten Absichten unvollkommener Menschen und darüber, dass nicht einmal selbstlose Hingabe und köstlicher Plumpudding einen vor den Katastrophen des Lebens retten können.

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  • Rezension zu "Alles voller Hoffnung" von Renate Dorrestein

    Alles voller Hoffnung

    Gospelsinger

    15. September 2011 um 14:47

    Der 16jährige Igor hat es geschafft, er darf in einer Behindertenwerkstatt arbeiten. Auch seine Großmutter, bei der er aufwächst, ist darüber glücklich und verwöhnt ihn wie gewohnt mit selbst gemachten Süßspeisen. Dass er seine Mutter, die ihn wegen ihrer Drogensucht nicht aufziehen darf, nicht kennt, stört Igor nicht. Er ist mit seinem Leben zufrieden, erst recht, als er sich verliebt. Komischerweise gefällt das seiner Oma überhaupt nicht. Denn das anspruchslose, ruhige Leben der beiden ändert sich durch Igors obdachlose Freundin Lisa schlagartig. Besonders, als Igor und Lisa ein vermeintlich ausgesetztes Baby finden und kurzerhand retten, also mitnehmen. Igors Großmutter hält das Baby für Lisas Kind, und das Zusammenleben zu viert funktioniert auch so einigermaßen, aber dann überschlagen sich die Ereignisse. Igor verliert seine Arbeit, Lisa verschwindet, das Baby auch, und dann taucht Igors Mutter auf… Dieses besondere Buch hat mich völlig begeistert. Es ist aus der Perspektive der Handelnden geschrieben, wobei die Sichtweise von Igor besonders lesenswert ist. Igor ist durch einen Sauerstoffmangel während der Geburt geistig behindert, und so ist seine Denkweise sehr einfach und folgt einer völlig anderen, dabei aber immer nachvollziehbaren, Logik. Man muss ihn mit seinem sonnigen Gemüt einfach gern haben. Auch seine Großmutter ist sympathisch, obwohl sie öfter grummelig ist. Dazu hat sie ja auch Grund genug, hat sie doch ihr eigenes Leben und ihre eigenen Wünsche geopfert, damit sie sich um Igor kümmern kann, eine Aufgabe, die sie hervorragend meistert. Selbst die unzuverlässige Lisa hat ihre guten Seiten, und auch die Nebenfiguren sind plastisch und authentisch gezeichnet Dieses warmherzige und witzige Buch ist eine hinreißende Lektüre, die hoffentlich viele Leser findet.

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  • Rezension zu "Alles voller Hoffnung" von Renate Dorrestein

    Alles voller Hoffnung

    Solifera

    28. August 2011 um 17:40

    Igor ist 16 Jahre jung und seit seiner Geburt aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung geistig behindert. Seine Mutter Jolie ist mit 16 Jahren von zu Hause ausgerissen. Aber nicht nur das: Sie ist drogenabhängig und daher wurde ihr der Sohn mit 5 Jahren weggenommen. Nun lebt Igor schon seit 11 Jahren bei seiner Oma Nettie. Sie war früher eine wirklich gut aussehende Frau, die viele Künstler malen wollten. Aber inzwischen ist sie vom Schicksal gezeichnet. Sie hat, um an Geld zu kommen, sich als Toilettenfrau verdingt. Mittlerweile geht sie in ihrer Rolle als Igors Oma richtig auf und verwöhnt ihn mit leckeren Gerichten. Er hat endlich eine Arbeit in einer betreuten Werkstätte. Dort findet er schnell Freunde. Eines Tages lernt er zufällig Lisa kennen, die eine Obdachlosenzeitung kauft. Der Funke springt immer mehr über und die beiden werden ein Paar. Beim Spazierengehen finden sie ein scheinbar elternloses Baby und nehmen es mit. Oma Nettie nimmt alle drei auf, im Glauben, das Baby wäre das von Lisa. Es ist aber alles nicht so einfach als kleine Familie. Probleme und Geheimnisse stellen sich in den Weg. Wird alles gut ausgehen für Igor, Nettie und Lisa? Die Sprache ist leicht, teils komisch, aber auch ernst gehalten. Man kann sich sowohl in Igor als auch in seine Oma Nettie hineinversetzen und ihre Denken und Handeln nachfühlen. Jedes Leben und jeder Mensch ist auf seine Weise besonders und hat eine echte Chance auf das wahre Leben und Glück verdient. Die Autorin hat hier einen einfühlsamen, warmherzigen Roman über das Erwachsenwerden und die erste große Liebe geschrieben mit dem Hintergrund, dass es Igor durch seine geistige Behinderung nicht leicht hat.

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