Renate Eckert

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Brunnenkind, Novemberfeuer und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Hungrige Schatten

Neu erschienen am 27.11.2018 als Taschenbuch bei MainBook.

Alle Bücher von Renate Eckert

Novemberfeuer

Novemberfeuer

 (2)
Erschienen am 30.04.2016
Brunnenkind

Brunnenkind

 (2)
Erschienen am 25.08.2017
Hungrige Schatten

Hungrige Schatten

 (1)
Erschienen am 04.06.2007
Hungrige Schatten

Hungrige Schatten

 (0)
Erschienen am 27.11.2018

Neue Rezensionen zu Renate Eckert

Neu
anja_bauers avatar

Rezension zu "Brunnenkind" von Renate Eckert

Woher stammt Ilka?
anja_bauervor einem Jahr

Ilka erfährt bei einem Unfall von ihrem Vater eine Lüge über ihr Leben. Dieses zerbricht in tausend Teile und nun versucht sie, die Wahrheit über ihre Kindheit und Adaption herauszufinden. Die Spur führt nach Bad Kissingen, der Kurstadt von einst Sissi. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit hilft ihr der charismatischen Dr. Paul Lindwasser. Doch dann will sie jemand umbringen und sie weiß nicht, auf wen sie sich nun verlassen kann.

Der Roman beginnt im Jahr 1934. Schon da wird auf ein Geheimnis hingewiesen. Dann geht es mit dem ersten Kapitel im Jahr 2016 weiter. Ilka Maurer erfährt nach 27 Jahren, das sie adoptiert wurde. Und auf der Suche nach ihrer Vergangenheit kommt sie in Bad Kissingen an. Die räumliche Trennung tut auch ihrer Partnerschaft gut.

Die Protagonisten sind hier auch wieder gut und realistisch dargestellt. Aber auch die Gegend rund um Bad Kissingen und Bad Kissingen selber sind gut beschrieben und man kann sich in den Ort reinversetzten.

Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Wie auch die Hintergrundsgeschichten einzelner Bauwerke und geschichtlichen Geschehnisse in Bad Kissingen.

Trotzdem hat mir hier diesmal ein wenig gefehlt. War es die Spannung, die mich in „Novemberfeuer“ gefesselt hat? Oder doch das ich nicht so mit Bad Kissingen vertraut bin, wie mit Schweinfurt?

 Trotzdem habe ich „Brunnenkind“ gerne gelesen. Vielleicht sehe ich ja demnächst Bad Kissingen mit anderen Augen.

Das Cover ist jedenfalls wieder total passend und zeigt die Wandelhalle in Bad Kissingen am Abend, wie sie erleuchtet. 

Novemberfeuer und Brunnenkind sind unabhängig voneinander zu lesen. Erschienen sind beide Romane beim mainbook Verlag.

 

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anja_bauers avatar

Rezension zu "Novemberfeuer" von Renate Eckert

sehr guter Erstlingskrimi
anja_bauervor einem Jahr

Franziska hat gerade eine Trennung von ihrem Manne und die damit hervorgerufenen Folgen hinter sich. Daher nimmt sie die Gelegenheit war für einen Neuanfang als Lehrerin in einem Internat.   Doch ihre 16-jährige Tochter Hannah ist gar nicht begeistert von Wetterstein bei Schweinfurt.

Alles beginnt sehr erfolgreich. Doch dann gibt es einen Todesfall beim Elite Internat. Ein Schüler stürzt vom Turm des Schlosses.  Nun ist ihr Neubeginn in Gefahr Doch so leicht lässt sich Franziska nicht unterkriegen und stellt Nachforschungen an. Dabei gerät sich in einem Labyrinth von Geheimnissen Intrigen und dubiosen Machenschaften bei dem Lehrer Kollegium.

Novemberfeuer von Renate Eckert liegt schon länger auf meine Wunschliste. Schon allein, weil es eine fränkische Autorin ist und weil dieser Krimi bei Schweinfurt spielt.

Als ich dann anfing, war ich sogleich mittendrin in dem Geschehen, denn viele Orte kenne ich selber in diesem Buch. Ich stand am Anfang gleich mit auf dem Residenzplatz in Würzburg, bin in Schweinfurt mit Einkaufen gewesen und sogar das Eiscafé kenne ich.  Als wir (mein Mann und ich9 dann letztens Richtung Hassberge / Steigerwald fuhren, kam mir gleich wieder Wetterstein und die Gegend in den Kopf.

Aber nun zu der Story selber. Bis zur Mitte des Buches passiert nicht viel, außer dass man Franziska kennenlernt und so auch ihre Mitmenschen. Man lernt die Gegend und auch die Umstände dort kennen. Renate Eckert lässt den Leser sich mit einleben in den Alltag des Internats und auch spürt man am Anfang die leichte Angst und Ungewissheit, ob Franziska es schafft, dort integriert zu werden und ob sie mit ihrer „Familie“, wie ihre Schüler dort genannt werden, zurechtkommt und sie akzeptiert wird.

Aber ich finde, diese erste Hälfte des Krimis fesselt einen trotzdem. Schon allein durch den interessanten Schreibstil. Gut Spannung kommt hier nicht auf. Dann in der zweiten Hälfte wird es noch interessanter, weil ja dort der Todesfall hinzukommt. Man kann diesen Krimi – ich sag jetzt Krimi dazu, denn für einen Psychothriller würde ich diesen Roman nicht bezeichnen, was nicht abwertend sein soll – nicht aus der Hand legen.

Die Gegend ist gut dargestellt und ich finde, auch wenn man diese Gegend nicht kennt, kann man sie sich gut vorstellen. Ich allerdings bin dort immer mitgelaufen, spazieren gegangen, einkaufen usw. Und dann das Leo – wie die Schweinfurter sagen. Ich habe beim lesen dieses Krankenhaus bildlich gesehen!

Die Protagonisten sind realistisch und gut dargestellt. Man kann sich in sie hineinversetzten und sie sind natürlich. Anders als in manchen anderen Krimis.

Das Cover finde ich zwar jetzt nicht ganz so passend, aber trotzdem toll. Es zeigt … Kirche in Schweinfurt und einen Teil des Rathauses. Novemberfeuer der Titel ist feurig und der Schriftzug Renate Eckert „bröckelig“ wie altes Gemäuer. Sehr stimmig alles zueinander, gerade mit dem schwarzen Hintergrund.

Mich hat Renate Eckert voll überzeugt mit ihrem Erstlingskrimi.

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MissNorges avatar

Rezension zu "Brunnenkind" von Renate Eckert

Nichts ist mehr, wie es einmal war
MissNorgevor einem Jahr

Kurz zur Geschichte
(lt. Verlagsseite)
Was geschieht, wenn du mitten im Leben stehst und über Nacht deine Identität verlierst?
Sie ist jung. Sie ist stark – und ihr Leben zersplittert von einer Sekunde auf die andere in tausend Teile. Als ihr Vater einen Unfall hat, erfährt Ilka, dass sie adoptiert wurde und alles, was sie geglaubt hatte, eine Lüge war. Von da an hat sie nur noch ein Ziel: die Wahrheit herauszufinden.
Die Spur führt sie nach Bad Kissingen und zur einflussreichen Familie von Hohenbach. Bald beschleicht sie das Gefühl, das mit dieser Familie etwas überhaupt nicht stimmt. Mit Hilfe des charismatischen Arztes Dr. Paul Lindwasser setzt sie Stein auf Stein. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Die junge Frau begreift, dass sie sich nur noch auf sich selbst verlassen kann. Auf ihrer gefährlichen Suche hat sie nur eine Waffe: ihren Mut und den unbedingten Willen, ihr Leben zu rekonstruieren.

Meine Meinung
Ein Jahr musste ich auf das neue Buch von Renate Eckert warten und ich kann sagen, es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Gut Ding will Weile haben, diese Devise trifft auf diesen Roman zu 100% zu.
Der Prolog entführt uns kurz in das Jahr 1934, ehe das erste Kapitel dann im Jahr 2016 ansetzt. Aber keine Angst, der Bogen der Geschichte spannt sich dann vom Früher bis ins Heute sehr logisch und aufschlussreich. Diese Verbindung ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Personen sind alle so angelegt, das selbst die, die eine Nebenrolle habe, gut und detailliert vorstellbar sind. Natürlich kommt man der Hauptprotagonistin Ilka Maurer sehr nah, denn sie teilt mit dem Leser intensiv ihre Gedanken- und Gefühlswelt, die durch den Brief mit der erwähnten Adoption, natürlich ins Schwanken gerät. Wie kann man auch nach 27 Jahren auf einmal vor vollendete Tatsachen gestellt werden und niemand kann einem einen Hinweis zur Vergangenheit mitteilen? Diese Suche, nach ihrer Herkunft, treibt Ilka nach Bad Kissingen und auch in die Arme einer neuen Liebe. Diese innere Zerrissenheit und die Ungewissheit hat Renate Eckert sehr gekonnt in Worte gefasst. Der Schreibstil, wie schon bei "Novemberfeuer" ist wieder sehr klar, fein, stilsicher und genau auf den Punkt, ohne viel Drumherum. Das mag ich sehr an ihren Büchern. Mit einigen spannenden Vorkommnissen, schleicht sich auch so leicht eine kleine Krimigeschichte ein, die sich aber sehr gut an den Rest der Story anpasst. Auch die Liebesszenen sind nie plump oder übertrieben, sondern genau so, wie es hätte wirklich sein können. Beeindruckt haben mich auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten von Bad Kissingen und der Judenfriedhof. Bis zu diesem Buch war mir die Schönheit dieser Stadt gar nicht richtig bewusst.
Ich bin wirklich froh, das sich Frau Eckert die Zeit genommen hat um diese Geschichte entstehen zu lassen, das merkt man an jedem Satz und sie hat mir somit wunderbare Lesestunden bereitet.

Fazit
Ein Roman, der sich wunderbar lesen lässt und der die Vielfalt der Gefühlswelt auf und ab fährt. Neben Liebe, Freundschaft, Vertrauen und einem Neubeginn, trifft man aber auch auf Neid, Missgunst, Enttäuschung und eine schwierige, geschichtliche Vergangenheit.
Zudem machen die herrlichen Beschreibungen von Bad Kissingen Lust auf einen Tagesausflug in diese tolle, kleine Stadt.

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