Renate Eckert Brunnenkind

(2)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Brunnenkind“ von Renate Eckert

Ilka Maurer aus Schweinfurt hat alles, was sie sich gewünscht hat: eine eigene Wohnung und einen Vertrag als freie Übersetzerin. Doch über Nacht gerät ihre Welt aus den Fugen. Ihr Vater fällt nach einem Unfall ins Koma und Ilka entdeckt, dass der Mann, der sie großgezogen hat, gar nicht ihr leiblicher Vater ist. Ihr bisheriges Leben war eine Lüge ...
Doch das lässt Ilka keine Ruhe. Sie forscht nach ihren Wurzeln, die Spur führt nach Bad Kissingen und zur Familie von Hohenbach. Bald muss sie erkennen, dass ihre Recherchen nicht nur boykottiert, sondern immer gefährlicher werden. Jemand ist offenbar wild entschlossen, dunkle Familiengeheimnisse zu bewahren und schreckt auch vor Mord nicht zurück. Ilka begegnet dem charismatischen Arzt Dr. Paul Lindwasser, der sie bei ihrer Suche unterstützt. Doch welche Rolle spielt er wirklich und kann sie ihm, kann sie überhaupt noch jemandem trauen?

Eine Frau, deren Leben sich durch einen Satz vollkommen ändert und alles auf den Kopf stellt ...

— MissNorge

Stöbern in Romane

Die Zweisamkeit der Einzelgänger

Leider die Erwartungen der Lücke nicht erfüllt...

Vielhaber_Juergen

Die Wolkenfrauen

Ein grandioses Werk , mit einem realen Hintergrund. Eine Frau auf der Suche nach den Wurzeln , ihre Familie in Marokko

Arietta

Das Haus ohne Männer

Hat mich leider nicht überzeugt.

evafl

Winterengel

Ein zauberschönes Weihnachtsmärchen <3

janinchens.buecherwelt

Das Papiermädchen

Für mich leider bisher der schlechteste Musso. Es war einfach nur okay. Das Einzige was mir so richtig gefiel, war das Ende. 2,5 - 3 Sterne!

TraumTante

Das Wunder

Hat mich im Laufe der Geschichte immer mehr berührt und bewegt. Sehr beklemmende Atmosphäre

Federzauber

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Woher stammt Ilka?

    Brunnenkind

    anja_bauer

    03. November 2017 um 16:56

    Ilka erfährt bei einem Unfall von ihrem Vater eine Lüge über ihr Leben. Dieses zerbricht in tausend Teile und nun versucht sie, die Wahrheit über ihre Kindheit und Adaption herauszufinden. Die Spur führt nach Bad Kissingen, der Kurstadt von einst Sissi. Auf der Suche nach ihrer Vergangenheit hilft ihr der charismatischen Dr. Paul Lindwasser. Doch dann will sie jemand umbringen und sie weiß nicht, auf wen sie sich nun verlassen kann. Der Roman beginnt im Jahr 1934. Schon da wird auf ein Geheimnis hingewiesen. Dann geht es mit dem ersten Kapitel im Jahr 2016 weiter. Ilka Maurer erfährt nach 27 Jahren, das sie adoptiert wurde. Und auf der Suche nach ihrer Vergangenheit kommt sie in Bad Kissingen an. Die räumliche Trennung tut auch ihrer Partnerschaft gut. Die Protagonisten sind hier auch wieder gut und realistisch dargestellt. Aber auch die Gegend rund um Bad Kissingen und Bad Kissingen selber sind gut beschrieben und man kann sich in den Ort reinversetzten. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Wie auch die Hintergrundsgeschichten einzelner Bauwerke und geschichtlichen Geschehnisse in Bad Kissingen. Trotzdem hat mir hier diesmal ein wenig gefehlt. War es die Spannung, die mich in „Novemberfeuer“ gefesselt hat? Oder doch das ich nicht so mit Bad Kissingen vertraut bin, wie mit Schweinfurt?  Trotzdem habe ich „Brunnenkind“ gerne gelesen. Vielleicht sehe ich ja demnächst Bad Kissingen mit anderen Augen. Das Cover ist jedenfalls wieder total passend und zeigt die Wandelhalle in Bad Kissingen am Abend, wie sie erleuchtet.  Novemberfeuer und Brunnenkind sind unabhängig voneinander zu lesen. Erschienen sind beide Romane beim mainbook Verlag.  

    Mehr
  • Nichts ist mehr, wie es einmal war

    Brunnenkind

    MissNorge

    25. August 2017 um 00:25

    Kurz zur Geschichte(lt. Verlagsseite)Was geschieht, wenn du mitten im Leben stehst und über Nacht deine Identität verlierst?Sie ist jung. Sie ist stark – und ihr Leben zersplittert von einer Sekunde auf die andere in tausend Teile. Als ihr Vater einen Unfall hat, erfährt Ilka, dass sie adoptiert wurde und alles, was sie geglaubt hatte, eine Lüge war. Von da an hat sie nur noch ein Ziel: die Wahrheit herauszufinden.Die Spur führt sie nach Bad Kissingen und zur einflussreichen Familie von Hohenbach. Bald beschleicht sie das Gefühl, das mit dieser Familie etwas überhaupt nicht stimmt. Mit Hilfe des charismatischen Arztes Dr. Paul Lindwasser setzt sie Stein auf Stein. Bis jemand versucht, sie umzubringen. Die junge Frau begreift, dass sie sich nur noch auf sich selbst verlassen kann. Auf ihrer gefährlichen Suche hat sie nur eine Waffe: ihren Mut und den unbedingten Willen, ihr Leben zu rekonstruieren.Meine MeinungEin Jahr musste ich auf das neue Buch von Renate Eckert warten und ich kann sagen, es hat sich auf alle Fälle gelohnt. Gut Ding will Weile haben, diese Devise trifft auf diesen Roman zu 100% zu.Der Prolog entführt uns kurz in das Jahr 1934, ehe das erste Kapitel dann im Jahr 2016 ansetzt. Aber keine Angst, der Bogen der Geschichte spannt sich dann vom Früher bis ins Heute sehr logisch und aufschlussreich. Diese Verbindung ist der Autorin sehr gut gelungen. Die Personen sind alle so angelegt, das selbst die, die eine Nebenrolle habe, gut und detailliert vorstellbar sind. Natürlich kommt man der Hauptprotagonistin Ilka Maurer sehr nah, denn sie teilt mit dem Leser intensiv ihre Gedanken- und Gefühlswelt, die durch den Brief mit der erwähnten Adoption, natürlich ins Schwanken gerät. Wie kann man auch nach 27 Jahren auf einmal vor vollendete Tatsachen gestellt werden und niemand kann einem einen Hinweis zur Vergangenheit mitteilen? Diese Suche, nach ihrer Herkunft, treibt Ilka nach Bad Kissingen und auch in die Arme einer neuen Liebe. Diese innere Zerrissenheit und die Ungewissheit hat Renate Eckert sehr gekonnt in Worte gefasst. Der Schreibstil, wie schon bei "Novemberfeuer" ist wieder sehr klar, fein, stilsicher und genau auf den Punkt, ohne viel Drumherum. Das mag ich sehr an ihren Büchern. Mit einigen spannenden Vorkommnissen, schleicht sich auch so leicht eine kleine Krimigeschichte ein, die sich aber sehr gut an den Rest der Story anpasst. Auch die Liebesszenen sind nie plump oder übertrieben, sondern genau so, wie es hätte wirklich sein können. Beeindruckt haben mich auch die Beschreibungen der Örtlichkeiten von Bad Kissingen und der Judenfriedhof. Bis zu diesem Buch war mir die Schönheit dieser Stadt gar nicht richtig bewusst. Ich bin wirklich froh, das sich Frau Eckert die Zeit genommen hat um diese Geschichte entstehen zu lassen, das merkt man an jedem Satz und sie hat mir somit wunderbare Lesestunden bereitet.FazitEin Roman, der sich wunderbar lesen lässt und der die Vielfalt der Gefühlswelt auf und ab fährt. Neben Liebe, Freundschaft, Vertrauen und einem Neubeginn, trifft man aber auch auf Neid, Missgunst, Enttäuschung und eine schwierige, geschichtliche Vergangenheit. Zudem machen die herrlichen Beschreibungen von Bad Kissingen Lust auf einen Tagesausflug in diese tolle, kleine Stadt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks