Renate Feyl Die profanen Stunden des Glücks

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Inhaltsangabe zu „Die profanen Stunden des Glücks“ von Renate Feyl

Große Romane im kleinen Format. Renate Feyl erzählt die Geschichte der Sophie von La Roche, der ersten deutschen Romanautorin um 1771, ihrer literarischen Laufbahn und ihrer ungewöhnlichen Lebensmaximen.

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  • Renate Feyl - Die profanen Stunden des Glücks

    Die profanen Stunden des Glücks

    esmerabelle

    11. December 2016 um 14:37

    Als 1771 ihr erster Roman "Das Fräulein von Sternheim" erscheint, ist niemand so überrascht über den sofortigen Erfolg, wie die Autorin selbst. Sophie von La Roche ist vor allem Ehefrau eines Mannes, der in der Regierung wichtige Posten bekleidet, vierfache Mutter und eine Dame der Gesellschaft. Das Schreiben ist für sie nur Vergnügen und Methode, um ihre moralischen Werte weiterzugeben, auf Gehalt kann sie verzichten. Doch die Lage ändert sich drastisch, als ihr Mann in Ungnade fällt und schließlich stirbt, so dass Sophie sich gezwungen sieht, selbst für die finanzielle Versorgung aufkommen zu müssen. In "Die profanen Stunden des Glücks" beschränkt sich Renate Feyl fast ausschließlich auf die Jahre in Sophie von La Roches Leben, in denen sie schriftstellerisch aktiv war. Sophie, die als Verfasserin des ersten deutschen Frauenromans und als die erste Frau, die von der Schriftstellerei leben konnte, gilt, und die Großmutter von Bettina von Arnim und Clemens Brentano ist, war durchaus eine ungewöhnliche Vertreterin ihrer Zeit. Auf der einen Seite vertrat sie entschieden die Werte ihrer Epoche, alle ihre Schriften, sowohl die Romane, als auch die Zeitschrift, die sie später herausgab, beschäftigten sich in erster Linie mit den Regeln des Anstandes für die Damenwelt und erteilten Ratschläge zum korrekten Verhalten in allen Lebenslagen. Trotzdem war sich Sophie nicht zu schade dazu, eben genau diese Regeln zu überschreiten und selbst, gegen den Willen ihres Mannes, in das Geschäftsleben einzutreten. Wenn auch nicht etwa, um die Rechte der Frauen einzufordern, sondern allein, weil die Not es gebot und sie darin die logischste Lösung sah. Der Stil des Romans ist klar und ein wenig nüchtern, wie Sophies Charakter. Es entsteht eine gewisse Distanz, die ich des öfteren bedauert habe, die aber das Gesamtbild abgerundet hat. Insgesamt ein interessanter Einblick in das Leben einer starken Frau, die von den Größen ihrer Zeit, u.a. Wieland, Goethe, Lenz und Schiller, bewundert und um Rat gebeten wurde, aber auch ein Teil deutscher Geschichte in einer Zeit voller politischer Unsicherheiten und Veränderungen.

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  • Rezension zu "Die profanen Stunden des Glücks" von Renate Feyl

    Die profanen Stunden des Glücks

    Buecherteich

    17. February 2013 um 20:32

    Man glaubt, dabei gewesen zu sein.
    Mit großer Liebe zum Detail beschreibt Renate Feyl das Leben berühmter Frauen.
    Ein Dank an meine Tante, die mir das Buch schenkte.

  • Rezension zu "Die profanen Stunden des Glücks" von Renate Feyl

    Die profanen Stunden des Glücks

    Carriecat

    30. November 2012 um 23:06

    Ich muss zugeben, dass mich die schöne Optik dieses kleinen Büchleins zum Lesen verleitet hat, das andere Cover hätte es definitiv nicht geschafft. Aber dieser biografische Roman ist eine lesenswerte Gesellschaftskritik, die einem neue Blickwinkel auf die nur scheinbar gute alte Zeit ermöglicht. Die Hauptperson heiratet zum Beispiel nicht ihre Liebe, sondern muss einen Mann mit Geld und Karriere nehmen. DIe Ehe nimmt sie als Verpflichtung sehr ernst, gibt die perfekte Haushaltsvorsteherin und Gastgeberin. Aber bitte mit getrennten Schlafzimmern! Trotzdem sind einige Kinder entstanden, die sie auch in beste Lebensverhältnise bringen will: "Das Beamtentum und der deutsche Wald nähren ihren Mann" und für die Töchter muss eine gute Partie her. Nebenbei schreibt sie auch noch Romane und wird von der Gesellschaft bewundert. Doch dann passiert der Anfang vom Ende.... und die erfolgsverwöhnte Protagonistin lernt die Schattenseiten des Lebens kennen.... Der Schreibstil passt zwar zur Zeit, aber die altmodischen Begriffe und die betulichen Äußerungen machen es dem Leser nicht gerade leicht. Manchmal gab es auch Sprünge in Zeit und Raum, die im Fließtext nicht ersichtlich waren. Die Geschichte im ersten Teil plätschert etwas vor sich hin und konnte mich nicht so recht fesseln. Der zweite Teil hingegen schon.

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  • Rezension zu "Die profanen Stunden des Glücks" von Renate Feyl

    Die profanen Stunden des Glücks

    Golightly

    20. December 2006 um 22:33

    Die Lebensgeschichte der Sophie von LaRoche, der "Großmutter der Brentanos", die als erste Frau in Deutschland eine erfolgreiche Schriftstellerin wird. Klassisch, literarisch und unterhaltsam.

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