Renate Höhne , Andrea Micus Und ich habe nichts geahnt

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Inhaltsangabe zu „Und ich habe nichts geahnt“ von Renate Höhne

Renate Höhne ist im Oktober 2010 63 Jahre alt. Vor wenigen Wochen hat sie mit ihrem acht Jahre jüngeren Mann Detlef Silberhochzeit gefeiert, sie haben ein komfortables Leben und Renate liebt ihren Mann, der sie auf Händen trägt, von Herzen. Seit einer Afrika-Reise vor 30 Jahren ist Detlef HIV-positiv, das ist der einzige Wermutstropfen in ihrem Glück. Doch dann bricht Renates heile Welt innerhalb von Sekunden zusammen.Während ihr Mann an einem Samstag Vormittag die Einkäufe erledigt, stürmen plötzlich Polizeibeamte in die Wohnung. Es stellt sich heraus: Detlef ist ein seit einiger Zeit gesuchter Doppelmörder, der innerhalb weniger Wochen kaltblütig zwei Männer regelrecht hingerichtet hat. Doch das ist noch nicht alles. Während der Polizeiverhöre erfährt Renate weitere schockierende Details über ihren Mann, von denen sie nicht die leiseste Ahnung hatte 20 Jahre lang. Doch sie gibt nicht auf, stellt sich der Realität und beginnt ein neues Leben. Ohne Geld, ohne Freunde, ohne Familie, aber in der Gewissheit, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist.

Erschreckend was diese Frau erlebt hat und wahnsinnig beeindruckend, wie sie danach den Weg zurück ins Leben fand. Lesenswert!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Und ich habe nichts geahnt
    Babscha

    Babscha

    16. August 2015 um 02:05

    Lediglich ein paar kurze Gedanken zum Buch: Ende 2010 erfährt die Autorin, dass ihr Ehemann über lange Jahre ein bizarres Doppelleben geführt, ihr gesamtes  Geld veruntreut und einen Doppelmord im entsprechenden Milieu verübt hat. Sie erzählt in ihrem Buch von ihrer kindheitsgeprägten vollständigen Fixierung auf diesen Mann, die ihr bis ziemlich zum Schluss jeden klaren, realitätsorientierten Gedanken verwehrte und sie in einer Scheinwelt gefangen hielt, und wie es ihr gelang, sich zu guter Letzt dann doch noch aus diesem inneren Dilemma zu befreien. Die Geschichte als solche ist sicherlich sehr außergewöhnlich und damit interessant zu lesen. Dennoch bin ich mit dem Buch aufgrund der speziellen, etwas selbstorientierten und irgendwie wie eine Rechtfertigung wirkenden Erzählweise in Verbindung mit den stellenweise etwas strapazierenden Berichten über die "traumhaften" Jahre mit ihrem Ehemann nicht so richtig warm geworden. Nichtsdestotrotz verdient der Mut, sich gegenüber der Öffentlichkeit in derart expliziter und auch selbstkritischer Weise zu einem solchen die inneren Grundfesten erschütternden Thema zu erklären, durchaus Respekt und Anerkennung.  

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