Renate Kaiser

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Renate Kaiser

Lebenslauf von Renate Kaiser

Jahrgang 1964, verheiratet, eine Tochter Studium der Betriebswirtschaftslehre, Schwerpunkt Marketing Tätigkeit in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Seit zehn Jahren freie Mitarbeiterin für das interaktive Leseförderprogramm www.antolin.de. Seit 2006 Leitung von Schreibgruppen zum Kreativen Schreiben für Kinder und Jugendliche, in Jugendzentren, kirchl. Einrichtungen, Schulen. 2009 Veröffentlichung mehrerer Kurzgeschichten für Erwachsene in Anthologien. 2010 erschien der erste Jugendroman "Lehrer, Liebe, Lügen" Seit 2010 Projekt "In einem Jahr ein Buch" mit Viertklässern einer Grundschule im Rahmen des NRW-Projektes "Kultur und Schule" Mitorganisation und Jurymitglied beim Schreibwettbewerb www.schreibtalente.de.

Alle Bücher von Renate Kaiser

750 Gramm pro Woche

750 Gramm pro Woche

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Erschienen am 01.09.2010
Lehrer, Liebe, Lügen

Lehrer, Liebe, Lügen

 (2)
Erschienen am 04.03.2010
In einem Jahr ein Buch

In einem Jahr ein Buch

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Erschienen am 09.06.2011
750 Gramm pro Woche (SMS-Bücher)

750 Gramm pro Woche (SMS-Bücher)

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Erschienen am 08.05.2012
Lehrer, Liebe, Lügen (SMS-Bücher)

Lehrer, Liebe, Lügen (SMS-Bücher)

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Erschienen am 08.05.2012

Neue Rezensionen zu Renate Kaiser

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Sayuchan85s avatar

Rezension zu "Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume" von Renate Kaiser

Rezension zu "Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume" von Renate Kaiser
Sayuchan85vor 6 Jahren

Meine Meinung:
Es ist echt komisch ein Buch zu lesen, wo man die Schauplätze so genau kennt, den auch ich bin jedes Jahr auf den Japan-Tag in Düsseldorf. Manchmal hatte ich das Gefühl ich lese von Freunden. Mir hat die Story sehr gut gefallen. Das heimlich tuen, das Verschwörerische von Omi Weiherfeld. Alles sehr gut durchdacht gewesen. Man hat richtig mitgefiebert, schafft Miriam nun ihr erstes Cosplay? Wie reagieren die Eltern auf ihr “outing” kommt die noch mit den Mexxler (User von Animexx) zusammen? Wie wird die Con laufen? Ich habe die 236 Seiten so verschlungen das ich nichtmal eine Woche gebraucht habe (Kind, Mann und Haushalt müssen ja auch erledigt werden) Miri kommt sehr sympathisch herüber. Das “Ende” fand ich dann echt erschreckend ACHTUNG SPOILER! Das die Eltern Miri wegen ein paar schlechten Noten einfach in ein Internat abschieben. Nur um sie auch von ihren Hoby wegzubekommen, doch das Blatt wendet sich und Miri lernt Tamara kennen eine Internatsschülerin und eine von 8 weiteren internats-Cosplayern. Miri wird in der Clique aufgenommen und ist am Ende sogar ein bisschen verliebt wie es sie raus ließt und sehr happy ihr Hobby nun mit 8 weiteren auszuüben.

Charaktere:
Miriam Schaller: Miri ist 15 wird im laufe des Buches 16 Jahre alt, sie liebt Mangas und entdeckt für sich das Cosplayen
Familie Schaller: Mama, Papa und Bruder Schaller. Lieen das feine Leben in Düsseldorf, legen viel wert auf gute Noten, Leon Miri´s kleiner Bruder, ist ein Musterschüler. Miri´s Eltern halten nichts von Cosplayern
Irmgard Weiherfeld: Die Nachbarin von Miri, 72 Jahre alt und an einen Rolator gefesselt. Miri geht für sie einkaufen und wird on Irmgard als Enkelin “adoptiert” Omi Weiherfeld wird zu Mitverschwörerin und bringt Miri das nähen bei.
Svenja Becker: Beste Freundin von Miri und bringt sie in die Welt des Cosplays. Sie ist 17 und macht eine Lehre zur Fotografin.
Tamara: Spätere Freundin, Cosplayerin.

Cover:
Das Cover ist im typischen Manga Style gehalten, erst dachte ich auch ich habe einen normalen Manga in der Hand doch wunderte ich mich das Es eben “normal” gebunden ist, nicht wie ­ein Manga wo man ja von Rechts nach Links ­ließt. Mir gefällt die Zeichnung sehr gut auch im Inneren findet man ein paar Mangazeichnungen zum Buch. Die Typografie passt super zum Titel und Inhalt des Buches, wo es ums Nähen ­eigener Cosplays geht. Super gewählt und ansprechend. Die Szene wird sich sofort angesprochen fühlen.

Fazit:
Erst dachte ich ich bekomme einen Manga zu lesen, doch schon die Buchbindung ließ mich stocken, erst da sah ich das es eine Nipponovel ist und sie sagt mehr sehr zu. Ja ich habe sogar wieder Lust bekommen Manga zu lesen und vielleicht auch für nächstes Jahr am Japan-Tag hier in Düsseldorf auch ein Cosplay zu nähen. In allein eine tolle Story, dadurch das ich hier wohne auch sehr nah irgendwie. Bin schon traurig das die Story nun endet, vielleicht gibt es davon mal mehr Bände, so wie die jetzt 9 Cosplayer im Internat sich vorbereiten und auf Con´s gehen. Würde ich 100% kaufen und Lesen

Danke an KiBuLo.de für das Rezensions Exemplar.

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Rezension zu "750 Gramm pro Woche" von Renate Kaiser

Rezension zu "750 Gramm pro Woche" von Renate Kaiser
Sophia!vor 7 Jahren

Auf eindrucksvolle Weise schildert die Autorin Renate Kaiser, welche negativen Konsequenzen ein Umzug mit verbundenem Schulwechsel und einem Umgang mit falschen Freunden haben kann.
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Tabea ist 13, als sie aus ihrem gewohnten Umfeld herausgerissen wird. Ihre Eltern ziehen in eine neue Stadt und entreißen Tabea ihren bisherigen Freunden. An der neuen Schule fällt es dem Mädchen vergleichsweise schwer, neue Freundschaften zu schließen. Der einzige, der überhaupt mit ihr spricht, wird von allen anderen nur verächtlich „Professor“ genannt. Doch Tabea möchte nicht zu den Außenseitern gehören. Nur mühsam gelingt es ihr, innerhalb einer Mädchenclique Fuß zu fassen. Als sie sich das erste Mal treffen, machen diese sich jedoch schon über Tabeas Äußeres lustig. Obwohl sie eine normale, durchaus schlanke Figur hat, empfinden Aurelia, Celine und Dana ihr Gewicht als unpassend und machen Scherze darüber. Doch Tabea möchte unbedingt dazu gehören. Daher lässt sie sich darauf ein, jede Woche an Gewicht zu verlieren. Doch egal was sie tut, ihre neuen Freundinnen sind damit nicht gerade zufrieden. Damit treiben die Tabea immer mehr in einen Teufelskreis aus Essensverzicht und Abnehmen. Wird sie die Wahrheit erkennen, bevor es zu spät ist?
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Was in einer medial geprägten Welt, in der Serien wie Germany's next Topmodel den Schlankheitswahn regelrecht propagieren, wird es gerade für junge Mädchen immer schwieriger, diesem Schönheitsideal zu entsprechen. Und auch die Einsicht, dass zu Schönheit eben mehr gehört, als ein knöchernder Körper, stellt sich immer seltener ein. Verunsicherung und der Wunsch dazuzugehören, stellen wichtige Risikofaktoren im Leben eines jungen Mädchens dar. In dieser Geschichte begleiten die Leser die Protagonistin auf ihrem schwierigen Weg und können beispielhaft lernen, was wirklich zählt in einer Freundschaft. Ein didaktisch anspruchsvolles, empfehlenswertes Jugendbuch!

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Anka2010s avatar

Rezension zu "Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume" von Renate Kaiser

Rezension zu "Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume" von Renate Kaiser
Anka2010vor 7 Jahren

Die Hauptprotagonistin Miri ist 15, fast 16 Jahre alt und seit kurzer Zeit in die Welt der Cosplayer eingetaucht. Zusammen mit ihrer älteren Freundin Svenja, bereitet sie sich auf eine große Convention vor. Jeder Cosplayer braucht natürlich ein tolles Kostüm. So entscheidet sich Miri für eine sehr aufwendige Verkleidung. Cosplayer gehen jedoch nicht in den nächst besten Karnevalsladen, um sich ihre Kostüme auszusuchen, nein, sie schneidern sie selbst. In ihrer Nachbarin und "Ersatzoma" Omi Weiherfeld, findet Miri schnell Unterstützung und zusammen nähen sie ihr erstes Cos.

Das junge Teenager-Mädchen stammt aus einem sehr strengen Elternhaus. Deshalb hält sie ihr neues Hobby geheim, da sie weiß, dass ihre Eltern alles andere als begeistert wären. Sie machen sich über die verkleideten Jugendlichen lustig. Für sie zählen gute Noten und Markenklamotten. Deshalb gibt es innerhalb der Familie immer wieder Probleme. Fast täglich muss sich Miri rechtfertigen, warum sie ihre Zeit lieber mit Omi Weiherfeld oder ihrer älteren Freundin Svenja verbringt, als mit ihren Mitschülern. Um diese schwierige Familie beneidet sie wohl keiner. Beim Lesen war ich immer wieder froh, in einer so liebevollen Familie aufgewachsen zu sein. Während Miri sich intensiv mit der Planung ihres Cosplays und dem Austausch mit anderen Cosplayern über ein spezielles Internetforum beschäftigt, leiden ihre Schulnoten unter der Vernachlässigung. Sie schreibt ihre erste 6, was natürlich ein riesiges Donnerwetter zu Hause zur Folge hat. Knallhart drohen ihre Eltern ihr damit, sie in ein Internat abzuschieben, sollten ihre Noten nicht besser werden. Eine Eskalation ist vorprogrammiert.

Svenjas Familie ist das genaue Gegenteil von Miris Elternhaus. Svenjas alleinerziehende Mutter ist hellauf begeistert vom Hobby ihrer Tochter und unterstützt sie, wo immer sie kann. Vielleicht ein bisschen too much... "total peinlich", findet Svenja.

Miri ist jedoch nicht auf den Mund gefallen, lässt sich von ihren strengen Eltern nichts sagen und feuert ihnen schon auch mal die ein oder andere Beschimpfung entgegen. In diesem Sinne ein "normaler", rebellierender Teenager, mit dem sich sicher viele junge Mädchen identifizieren können.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Miris Fortschritte bezüglich des selbst genähten Cos zu begleiten. Das Verhältnis, das sie zu ihrer alten Nachbarin pflegt, hat mich gerührt. Beide genießen ihre gemeinsamen Stunden. Miri fühlt sich das erste Mal verstanden und akzeptiert und auch Omi Weiherfeld blüht beim Nähen richtig auf. Endlich wird sie wieder gebraucht und kann sich nützlich machen. Auch bei Miris familiären Problemen steht ihr die alte Dame zur Seite und macht ihr Mut.

Was die zwei Freundinnen auf der Convention erleben, ob Miris Cosplay rechtzeitig fertig wird und ob es ihr gelingt, dieses große Event ihren Eltern zu verschweigen, das verrate ich natürlich nicht.

Ich fand es toll, in diese neue Welt einzutauchen. Die Beschreibungen der aufwendigen Kostüme aber auch die der fröhlichen Community, haben mir sehr gefallen. Die Cosplayer scheinen ein nettes und offenen Völkchen zu sein, das leider sehr unter Vorurteilen und Ignoranz zu leiden hat. Schade, denn - wie Miri es so schön sagt - ist es nicht toll, wenn sich Jugendliche mit dem Nähen von Kostümen beschäftigen und sich nicht jedes Wochenende die Birne mit Alkohol und Drogen zudröhnen?

Renate Kaiser schreibt sehr flüssig und frisch. Die moderne Jugendsprache war passend und ließ die Charaktere noch echter wirken. Anfangs haben mich Zeichen wie :) oder ^^ etwas gestört, doch schnell wurden auch diese einfach mitgelesen. Sie passten schließlich zu den SMS oder den Chats.

Die Illustratorin Martina Peters, die übrigens zusammen mit Renate Kaiser auf der Leipziger Buchmesse gelesen hat, steuert Manga-typische Illustrationen bei. Da ich, wie gesagt, keinen Bezug zu diesen Zeichnungen habe, waren sie für mich eher nebensächlich, haben dem Buch aber noch eine besondere Note gegeben.

Ein tolles und frisches Buch, das meine Erwartungen voll und ganz erfüllt hat. Es ist der erste deutsche Jugendroman, der sich dem Thema Cosplay annimmt und ich bin der Meinung, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist, die Atmosphäre und das "Feeling" innerhalb der Community authentisch zu transportieren.
Ich bin froh, dass ich mich auf diese neue Erfahrung eingelassen habe und lege die "Nippon Novel" jedem ans Herz, der entweder bereits Erfahrungen in der Cosplay-Szene gesammelt hat, oder offen für etwas Neues ist.

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Gespräche aus der Community

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RenateKaisers avatar
Am 06. Juni startet eine Leserunde des Jugendromans "750 Gramm pro Woche". Er behandelt die Themen Magersucht, Ausgrenzung, Anerkennung in der Clique, Außenseiter. Das Buch richtet sich an Jugendliche ab ca. 12 Jahren. Der Schenk Verlag stellt 20 Leseexemplare zur Verfügung, für die man sich jetzt bewerben kann. Ich freue mich auf einen regen Austausch mit euch zu diesem leider immer aktuellen Thema.
S
Letzter Beitrag von  Starbucksvor 7 Jahren
Rezension Ein Umzug, eine neue Schule, Eltern, die einen nicht verstehen und auch noch den kleinen Bruder bevorzugen! So geht es Tabea, die sich erst einmal schwertut, neue Freunde im Rheinland zu finden. Dumm, dass sich auch nur der Streber der Klasse für sie interessiert, der in der Pause lieber Bücher liest, als mit anderen zu reden. Nett ist er ja, der Niklas, aber ein totaler Außenseiter, den alle nur 'Professor' nennen, während die tolle Mädchenclique einen Bogen um Tabea macht oder sie hänselt. Als Tabea endlich zu einem Treffen der Clique eingeladen wird, stellt sich heraus, dass die Mädels nicht nur Alkohol trinken, sondern auch noch das Ziel haben, pro Woche 750 Gramm abzunehmen. Tabea macht zögernd mit, erkennt aber schließlich doch, wer die richtigen Freunde sind.. '750 Gramm' pro Woche ist kein Buch, dass die Magersucht eines Mädchens beschreibt. Es thematisiert aber, wie einfach Mädchen (und sicher auch Jungen) da hineinfallen können; es geht um Einsamkeit, Gruppenzwang, Freundschaft, Markenzwang, etc, alles, was Jugendliche heute in der Schule so erleben... Dabei hatte ich durchaus erst erwartet, mehr über Magersucht zu lesen, dachte auch, das Buch ist bald durch, wann kommt es denn endlich? Im Nachhinein betrachtet gibt dieses Buch, so wie es geschrieben ist, aber viel mehr Anlass für Diskussionen und gibt damit auch viel für den Unterricht (Deutsch/Biologie) her. Das Buch ist in sich sehr schlüssig und gut aufgebaut, es gibt einen deutlichen Höhepunkt mit Aha-Effekt. Auch die Eltern von Tabea, die anfangs eher emotionslos dargestellt werden, wenden sich. Für sie ist Umzug und Jobwechsel natürlich auch nicht einfach, und während der jüngere Bruder sich mit seinen Wünschen und Sorgen eher bemerkbar macht, behält Tabea ihre Sorgen eher für sich. Ganz normal für Mädchen in diesem Alter. Auch die Länge des Buches ist für das Alter sehr angemessen. Das Cover ist sehr ansprechend. Der LWC-Club sollte in der Beschreibung im Umschlag aber bitte nicht Loose, sonder Lose-Weight-Club heißen! Ich hatte per PN einen sehr sehr regen Kontakt mit der Autorin und finde, sie ist sehr professionell und aufgeschlossen. Ich wünsche mir noch mehr solcher Geschichten mit ähnlich problematischen Themen für Jugendliche. Alles in allem lese ich selbst nicht so gern Kinderbücher und hatte mich wegen des Themas beworben, aber dieses Buch steht schon in meinem 'Keeper'-Regal und wird auch seinen Weg in meinen Unterricht finden!
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Renate Kaiser wurde am 05. Januar 1964 in Quierschied (Saarland (Deutschland) geboren.

Renate Kaiser im Netz:

Community-Statistik

in 45 Bibliotheken

auf 4 Wunschlisten

von 2 Lesern gefolgt

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