Renate Kaiser Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume

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Inhaltsangabe zu „Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume“ von Renate Kaiser

Miriam hat's nicht leicht: Ihre Eltern verlangen eine perfekte Vorzeigetochter, ihre Mitschülerinnen interessieren sich nur perfekte Outfits und hübsche Jungs, und ihre Leistungen in der Schule. alles andere als perfekt. Aber die 15-jährige Gymnasiastin hat eigene Vorstellungen von einem perfekten Leben. Gemeinsam mit Svenja, einer erfahrenen Cosplayerin, bereitet sie sich auf eine ganz besondere Rolle vor − denn die beiden Freundinnen haben sich zur Teilnahme am Cosday in Frankfurt angemeldet. Dass dazu ein selbstgeschneidertes Kostüm gehört, ist noch eine der kleineren Hürden, die Miriam auf ihrem Weg in die Cosplay-Welt zu nehmen hat. Der erste Cosplay-Roman aus der Feder einer deutschen Autorin - exklusiv als NIPPON NOVEL!

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  • Rezension zu "Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume" von Renate Kaiser

    Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume
    Neujahrsgirl

    Neujahrsgirl

    06. July 2012 um 21:19

    Meine Meinung: Es ist echt komisch ein Buch zu lesen, wo man die Schauplätze so genau kennt, den auch ich bin jedes Jahr auf den Japan-Tag in Düsseldorf. Manchmal hatte ich das Gefühl ich lese von Freunden. Mir hat die Story sehr gut gefallen. Das heimlich tuen, das Verschwörerische von Omi Weiherfeld. Alles sehr gut durchdacht gewesen. Man hat richtig mitgefiebert, schafft Miriam nun ihr erstes Cosplay? Wie reagieren die Eltern auf ihr “outing” kommt die noch mit den Mexxler (User von Animexx) zusammen? Wie wird die Con laufen? Ich habe die 236 Seiten so verschlungen das ich nichtmal eine Woche gebraucht habe (Kind, Mann und Haushalt müssen ja auch erledigt werden) Miri kommt sehr sympathisch herüber. Das “Ende” fand ich dann echt erschreckend ACHTUNG SPOILER! Das die Eltern Miri wegen ein paar schlechten Noten einfach in ein Internat abschieben. Nur um sie auch von ihren Hoby wegzubekommen, doch das Blatt wendet sich und Miri lernt Tamara kennen eine Internatsschülerin und eine von 8 weiteren internats-Cosplayern. Miri wird in der Clique aufgenommen und ist am Ende sogar ein bisschen verliebt wie es sie raus ließt und sehr happy ihr Hobby nun mit 8 weiteren auszuüben. Charaktere: Miriam Schaller: Miri ist 15 wird im laufe des Buches 16 Jahre alt, sie liebt Mangas und entdeckt für sich das Cosplayen Familie Schaller: Mama, Papa und Bruder Schaller. Lieen das feine Leben in Düsseldorf, legen viel wert auf gute Noten, Leon Miri´s kleiner Bruder, ist ein Musterschüler. Miri´s Eltern halten nichts von Cosplayern Irmgard Weiherfeld: Die Nachbarin von Miri, 72 Jahre alt und an einen Rolator gefesselt. Miri geht für sie einkaufen und wird on Irmgard als Enkelin “adoptiert” Omi Weiherfeld wird zu Mitverschwörerin und bringt Miri das nähen bei. Svenja Becker: Beste Freundin von Miri und bringt sie in die Welt des Cosplays. Sie ist 17 und macht eine Lehre zur Fotografin. Tamara: Spätere Freundin, Cosplayerin. Cover: Das Cover ist im typischen Manga Style gehalten, erst dachte ich auch ich habe einen normalen Manga in der Hand doch wunderte ich mich das Es eben “normal” gebunden ist, nicht wie ­ein Manga wo man ja von Rechts nach Links ­ließt. Mir gefällt die Zeichnung sehr gut auch im Inneren findet man ein paar Mangazeichnungen zum Buch. Die Typografie passt super zum Titel und Inhalt des Buches, wo es ums Nähen ­eigener Cosplays geht. Super gewählt und ansprechend. Die Szene wird sich sofort angesprochen fühlen. Fazit: Erst dachte ich ich bekomme einen Manga zu lesen, doch schon die Buchbindung ließ mich stocken, erst da sah ich das es eine Nipponovel ist und sie sagt mehr sehr zu. Ja ich habe sogar wieder Lust bekommen Manga zu lesen und vielleicht auch für nächstes Jahr am Japan-Tag hier in Düsseldorf auch ein Cosplay zu nähen. In allein eine tolle Story, dadurch das ich hier wohne auch sehr nah irgendwie. Bin schon traurig das die Story nun endet, vielleicht gibt es davon mal mehr Bände, so wie die jetzt 9 Cosplayer im Internat sich vorbereiten und auf Con´s gehen. Würde ich 100% kaufen und Lesen Danke an KiBuLo.de für das Rezensions Exemplar.

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  • Rezension zu "Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume" von Renate Kaiser

    Miri maßgeschneidert - Cosplay, Jeans und Rüschenträume
    Anka2010

    Anka2010

    26. March 2012 um 10:22

    Die Hauptprotagonistin Miri ist 15, fast 16 Jahre alt und seit kurzer Zeit in die Welt der Cosplayer eingetaucht. Zusammen mit ihrer älteren Freundin Svenja, bereitet sie sich auf eine große Convention vor. Jeder Cosplayer braucht natürlich ein tolles Kostüm. So entscheidet sich Miri für eine sehr aufwendige Verkleidung. Cosplayer gehen jedoch nicht in den nächst besten Karnevalsladen, um sich ihre Kostüme auszusuchen, nein, sie schneidern sie selbst. In ihrer Nachbarin und "Ersatzoma" Omi Weiherfeld, findet Miri schnell Unterstützung und zusammen nähen sie ihr erstes Cos. Das junge Teenager-Mädchen stammt aus einem sehr strengen Elternhaus. Deshalb hält sie ihr neues Hobby geheim, da sie weiß, dass ihre Eltern alles andere als begeistert wären. Sie machen sich über die verkleideten Jugendlichen lustig. Für sie zählen gute Noten und Markenklamotten. Deshalb gibt es innerhalb der Familie immer wieder Probleme. Fast täglich muss sich Miri rechtfertigen, warum sie ihre Zeit lieber mit Omi Weiherfeld oder ihrer älteren Freundin Svenja verbringt, als mit ihren Mitschülern. Um diese schwierige Familie beneidet sie wohl keiner. Beim Lesen war ich immer wieder froh, in einer so liebevollen Familie aufgewachsen zu sein. Während Miri sich intensiv mit der Planung ihres Cosplays und dem Austausch mit anderen Cosplayern über ein spezielles Internetforum beschäftigt, leiden ihre Schulnoten unter der Vernachlässigung. Sie schreibt ihre erste 6, was natürlich ein riesiges Donnerwetter zu Hause zur Folge hat. Knallhart drohen ihre Eltern ihr damit, sie in ein Internat abzuschieben, sollten ihre Noten nicht besser werden. Eine Eskalation ist vorprogrammiert. Svenjas Familie ist das genaue Gegenteil von Miris Elternhaus. Svenjas alleinerziehende Mutter ist hellauf begeistert vom Hobby ihrer Tochter und unterstützt sie, wo immer sie kann. Vielleicht ein bisschen too much... "total peinlich", findet Svenja. Miri ist jedoch nicht auf den Mund gefallen, lässt sich von ihren strengen Eltern nichts sagen und feuert ihnen schon auch mal die ein oder andere Beschimpfung entgegen. In diesem Sinne ein "normaler", rebellierender Teenager, mit dem sich sicher viele junge Mädchen identifizieren können. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, Miris Fortschritte bezüglich des selbst genähten Cos zu begleiten. Das Verhältnis, das sie zu ihrer alten Nachbarin pflegt, hat mich gerührt. Beide genießen ihre gemeinsamen Stunden. Miri fühlt sich das erste Mal verstanden und akzeptiert und auch Omi Weiherfeld blüht beim Nähen richtig auf. Endlich wird sie wieder gebraucht und kann sich nützlich machen. Auch bei Miris familiären Problemen steht ihr die alte Dame zur Seite und macht ihr Mut. Was die zwei Freundinnen auf der Convention erleben, ob Miris Cosplay rechtzeitig fertig wird und ob es ihr gelingt, dieses große Event ihren Eltern zu verschweigen, das verrate ich natürlich nicht. Ich fand es toll, in diese neue Welt einzutauchen. Die Beschreibungen der aufwendigen Kostüme aber auch die der fröhlichen Community, haben mir sehr gefallen. Die Cosplayer scheinen ein nettes und offenen Völkchen zu sein, das leider sehr unter Vorurteilen und Ignoranz zu leiden hat. Schade, denn - wie Miri es so schön sagt - ist es nicht toll, wenn sich Jugendliche mit dem Nähen von Kostümen beschäftigen und sich nicht jedes Wochenende die Birne mit Alkohol und Drogen zudröhnen? Renate Kaiser schreibt sehr flüssig und frisch. Die moderne Jugendsprache war passend und ließ die Charaktere noch echter wirken. Anfangs haben mich Zeichen wie :) oder ^^ etwas gestört, doch schnell wurden auch diese einfach mitgelesen. Sie passten schließlich zu den SMS oder den Chats. Die Illustratorin Martina Peters, die übrigens zusammen mit Renate Kaiser auf der Leipziger Buchmesse gelesen hat, steuert Manga-typische Illustrationen bei. Da ich, wie gesagt, keinen Bezug zu diesen Zeichnungen habe, waren sie für mich eher nebensächlich, haben dem Buch aber noch eine besondere Note gegeben. Ein tolles und frisches Buch, das meine Erwartungen voll und ganz erfüllt hat. Es ist der erste deutsche Jugendroman, der sich dem Thema Cosplay annimmt und ich bin der Meinung, dass es der Autorin sehr gut gelungen ist, die Atmosphäre und das "Feeling" innerhalb der Community authentisch zu transportieren. Ich bin froh, dass ich mich auf diese neue Erfahrung eingelassen habe und lege die "Nippon Novel" jedem ans Herz, der entweder bereits Erfahrungen in der Cosplay-Szene gesammelt hat, oder offen für etwas Neues ist.

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