Renate Kampmann

 3.7 Sterne bei 85 Bewertungen
Autor von Die Macht der Bilder, Im Schattenreich und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Renate Kampmann

Die Macht der Bilder

Die Macht der Bilder

 (31)
Erschienen am 01.10.2015
Im Schattenreich

Im Schattenreich

 (22)
Erschienen am 06.09.2010
Fremdkörper

Fremdkörper

 (18)
Erschienen am 02.04.2007
Fremder Schmerz

Fremder Schmerz

 (14)
Erschienen am 15.07.2009

Neue Rezensionen zu Renate Kampmann

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Siko71s avatar

Rezension zu "Die Macht der Bilder" von Renate Kampmann

Spannend von A bis E
Siko71vor 2 Jahren

Dr. Leonie Simone, Rechtsmedizinerin ermittelt im Mordfall eriner toten Frau, die auf recht eigenartige Weise zugerichtet worden. Leonie macht darauf bald die Bekanntschaft mit dem Thriller Autor Georg Bachmann. Dieser gesteht ihr dann das er die Morde voraussehen kann. Bachmann gerät immer weiter in den Verdacht selbst der Mörder zu sein. Aber das Blatt nimmt eine Wende mit der niemand gerechnet hat.

Ein wirklich sapnnender Krimi, der auch die schrecklichen Seiten der Gerichtsmedizien zeigt. Der Leser bekommt ebenfalls einen Einblick in der Vergangenheit von Leonie. Manche Stellen sind recht ausfühlich beschrieben, was dann den Spannungsbogen doch etwas nach unten drückt. Trotzdem ist mir der Krimi 4 Sterne wert.

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mistellors avatar

Rezension zu "Die Macht der Bilder" von Renate Kampmann

Spannender Krimi um eine Pathologin
mistellorvor 2 Jahren

"Die Macht der Bilder" von Renate Kampmann  ist ein sehr spannender Krimi um die Pathologin Dr. Leonie Simon. Sie ist eine sehr couragierte Frau, die um ihre Kompetenz, ihre Wunden aus ihrer Vergangenheit, um ihren Status als Frau und um Vertrauen und Freunde kämpfen muss.
Leonie wird zu einem Mordopfer gerufen, es ist ihr erster Tag als Oberärztin in der Forensik.
Natürlich bekommt sie Schwierigkeiten mit ihren männlichen Kollegen, sowohl in ihrem eigenen Institut als auch bei der Polizei.
Die sehr unterschiedlichen Beziehungen, die Leonie zu verschiedenen Personen hat, machen unter anderem den Reiz dieses Romans aus. Ihre zum Teil sehr wechselhafte und manchmal chaotische Verbindungen zu anderen Protagonisten des Buches sorgen für Spannung, lassen den Leser aber auch die Protagonistin Leonie besser verstehen, da die Verbindungen stets von den Traumata ihrer Kindheit beeinflusst werden. Das Ringen um die Überwindung dieser Verletzungen bringen eine Tiefe in dieses Buch, das man selten in einem Kriminalroman findet.
Der Fall selbst, die Suche nach einem möglichen Serienkiller gestaltet sich auch sehr wechselhaft und zeigt wahre Polizeiarbeit, in die Leonie eingebunden wird. Der Leser wird oft auf die falsche Spur geführt, hat einige Verdächtige, ohne sich vor Ende des Romans entscheiden zu können, da es oft neue Verdachtsmomente gibt.
Die Lösung ist dann doch überraschend.
In diesem Krimi wird der Fall zufriedenstellend gelöst, trotzdem endet das Buch nicht. Leonie findet bei der Aufarbeitung ihrer Kindheit ebenfalls Ungereimtheiten, die der Leser unbedingt geklärt haben möchte. Gottseidank gibt es schon den zweiten Roman, den ich mir sofort besorgen werde.
Ich gebe diesem Krimi 4 Sterne.   

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Karokoenigins avatar

Rezension zu "Die Macht der Bilder" von Renate Kampmann

Die Macht der Bilder
Karokoeniginvor 6 Jahren

"Die Macht der Bilder" ist der erste Roman rund um die fiktive Gerichtsmedizinerin Dr. Leonie Simon. Zu Anfang des Buches ist sie gerade erst wieder in ihre alte Heimat Hamburg zurückgekehrt, der sie jahrelang aufgrund von traumatisierenden Erlebnissen in ihrer Kindheit den Rücken gekehrt hatte. Jetzt aber ist sie als Oberärztin am gerichtsmedizinischen Institut der Uni-Klinik Hamburg-Eppendorf angestellt und scheint sich auch anfänglich sehr gut eingefunden zu haben. Als dann aber eine seltsam zugerichtete Frauenleiche gefunden wird, gerät das alles ins Wanken. Dr Leonie Simon lernt Georg Bachmann kennen, der weitere Morde voraussagt, aber nie genaue Angaben machen kann, sodass die Polizei und auch Leonie Simon immer zu spät kommen und nur eine weitere Leiche finden. Das löst in Leonie Simon auch Erinnerungen an ihre eigene Jugend aus. Sie träumt von ihrer Mutter, die sie tot - erstochen - in ihrem Schlafzimmer fand und muss sich langsam der Tatsache stellen, dass ihr Vater, den sie jahrelang für ihren Mörder hielt, gar nicht der Schuldige ist.
Mir hat "Die Macht der Bilder" bis auf ein paar wenige Punkte sehr gut gefallen. Leonie Simon war mir als Protagonistin sehr sympathisch, da sie auch in ihrem Job sehr unkonventionell scheint und auch gegen ihren Vorgesetzten und die "guten Kontakte" aufbegehrt. Sie ist sehr jung für den Job, den sie inne hat und meiner Meinung nach zeigt sich dies auch deutlich. Immer wieder wird angedeutet, dass sie wohl Schwierigkeiten hat, sich ihre Arbeit einzuteilen. Sie vergisst Dinge, die sie nur ungern erledigt und beschäftigt sich lieber mit Dingen, die sie gar nichts angeht. Denn dass sie sich in die Ermittlungsarbeiten einmischt geht dem zuständigen Hauptkommissar Kaminski gehörig gegen den Strich.

"Er war Herr über Leben und Tod und er besaß die Macht der Bilder." (S. 499)


Wie es sowohl dieses Zitat, als auch der Titel des Romans es zeigen, befasst sich dieser Krimi auch sehr stark mit dem Thema Kunst. Einerseits, weil Dr Leonie Simon als Protagonistin an Kunst interessiert ist und dies auch bei verschiedenen Episoden - wenn sie den Nachlass ihres Vaters sortiert und entrümpelt zum Beispiel - angeschnitten wird, als auch in der Auflösung des Falls. Die möchte ich aber nicht beschreiben, da es zumindest für mich sehr überraschend kam am Ende und ich doch nicht die Spannung nehmen möchte.

Mein einziges Problem mit dem Krimi ist die Tatsache, dass sowohl Georg Bachmann als auch der Polizeifotograf Thomas Schneider hellseherische Fähigkeiten zu haben scheinen. Da das Buch sonst sehr auf Fakten beruht und für den Laien sehr nachvollziehbar erscheint, stört mich diese Begebenheit doch sehr. Während des Lesens hatte ich mir doch erhofft, dass dieser Umstand zum Ende hin aufgeklärt wird. Ich persönlich kann mich nicht so gut damit abfinden, dass diese Thematik einfach ungeklärt im Raum steht, auch nachdem man das Buch beendet hat. Dass durch irgendeine seltsame Begebenheit eine Verbindung zwischen den beiden Gehirnen von Bachmann und Schneider entstanden sein soll, wird ebenfalls nicht richtig geklärt und für mich wirkt die Aufklärung des Falls wirklich mehr erzwungen, als wirklich "gelöst".
Der Krimi bekommt von mir gute 4 Herzen, da er mir während des Lesens doch sehr viel Spannung und Lesefreude bereitet hat. Gerne werde ich also so schnell wie möglich auch den zweiten Roman mit Dr Leonie Simon - "Im Schattenreich" - lesen.

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