Renate Klöppel Die Schattenseite des Mondes

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Inhaltsangabe zu „Die Schattenseite des Mondes“ von Renate Klöppel

Schizophrenie - ein Leben auf der Schattenseite des Mondes «Ich weiß, wie es ist, wenn man verrückt wird.» Maria ist 28 Jahre alt, als sie ihren ersten psychotischen Schub durchmacht. Die Kunststudentin und frisch verheiratete Mutter eines kleinen Sohnes durchläuft in den Jahren darauf alle Höhen und Tiefen der Schizophrenie. Mit ihr erleben Mann und Sohn die Phasen der Hoffnung, die Krankheit medikamentös in den Griff zu bekommen, und durchleiden die zahlreichen Rückschläge, die mit Klinikaufenthalten und Trennungen von der Familie verbunden sind. Im Stil eines Doku-Dramas hat Renate Klöppel die Krankheitsgeschichte von Maria aufgezeichnet. Sie will damit nicht nur Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen, sondern einem breiten Publikum Einblick geben in diese «andere» Wahrnehmungswelt. So mitreißend wie Hannah Greens Weltbestseller «Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen».

Ein beklemmender Bericht über ein Leben mit Schizophrenie.

— wakinyan
wakinyan

Wow! Man erlebt die Phasen der Krankheit als wäre man selbst gerade mittendrin.

— Grossstadtkind
Grossstadtkind

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  • Die Schattenseite des Mondes ...

    Die Schattenseite des Mondes
    wakinyan

    wakinyan

    10. June 2016 um 07:37

    Was ist zu tun, wenn die eigene Kreativität mit Wahn verknüpft ist? Wenn das Eine ohne das Andere nicht zu haben ist? Dann leidet ein Mensch, der eigentlich ein Künstler, ein Maler sein möchte, wie die junge Kunststudentin aus München. Der Wahn schleicht sich in ihr Leben und ergreift von ihr Besitz. Er diktiert das Handeln, kontrolliert ihre Gedanken und zerstört ihre Familie. Es dauert nicht lange und sie landet in einer psychiatrischen Heilanstalt. Die Autorin versteht es, eine beklemmende Nähe zu erschaffen und zieht den Leser tief in ihre Gedankenwelt und Vorstellungen hinein. Aber gerade dadurch wird nachvollziehbar, was sie empfindet, wie groß die Macht der inneren Stimmen ist und welche Hilflosigkeit daraus resultiert. Verständnis keimt auf und die Erkenntnis, dass die Kreativität der Künstlerin an diese andere Welt geknüpft ist. Dagegen ersticken die Psychopharmaka jegliche künstlerische Regung, lassen sie dumpf und müde werde. In diesem Zustand gelingt es ihr zwar halbwegs den normalen Alltag zu bewältigen, aber ein Leben als Malerin wird unmöglich. Immer wieder enden die Versuche ohne Medikamente auszukommen im Chaos. Die Krankheit Schizophrenie - gespaltene Persönlickeit - spiegelt den Zwiespalt der Protagonistin wider. Künstlerin oder Mutter? Künstlerin oder fürsorgliche Ehe- und Hausfrau? Der Spagat zwischen beiden Welten gelingt ihr nicht. Die möglichen Ursachen für die Erkrankung, Vererbung und das Erleben in der eigenen Kindheit werden nur angerissen, aber nicht tiefgründiger dargestellt. Trotzdem entsteht für den Leser ein anschauliches Bild vom Leben mit Schizophrenie. Für mich war die Geschichte sehr aufschlussreich.         

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  • Ein Einblick in die Welt der Schizophrenie

    Die Schattenseite des Mondes
    LissisWelt

    LissisWelt

    25. July 2015 um 16:51

    Ich musste das Buch für die Schule lesen und es ist mit Abstand das Beste, das ich je für die Schule gelesen habe. Wir haben das Thema psychische Störungen, insbesondere Schizophrenie, im Unterricht durchgenommen und zum Abschluss mussten wir das Buch lesen. Renate Klöppel erzählt in ihrem Buch die Geschichte von Maria. Maria wird schon früh krank und erhält dann die Diagnose Schizophrenie. Das Buch behandelt das Thema Schizophrenie sehr gut. Es zeigt dem Leser was sich in den Köpfen der Schizophrenie-Erkrankten so abspielt und so kann man vieles auch nachvollziehen. Das Buch hat mich zum Teil sehr schockiert und auch traurig gemacht. Ich konnte das Verhalten Marias nachvollziehen, doch das Verhalten und Handeln ihrer Familie war mir auch sehr klar. Das Buch zeigt das Leben einer Schizophrenie-Erkrankten und das Leben mit einer Schizophrenie-Erkrankten. Immer wieder sieht man wie nah beieinander Normalsein und Kranksein ist. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Das Buch macht den Betroffenen sehr viel Mut und die, die sich für die Krankheit interessieren verschafft es einen sehr guten Einblick in die "andere" Wahrnehmungswelt.

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  • Rezension zu "Die Schattenseite des Mondes" von Renate Klöppel

    Die Schattenseite des Mondes
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    25. May 2012 um 11:40

    Ein Bericht, wie ihn das Leben geschrieben hat. Da einige Stellen doch recht sachlich (oder: wie aus einer Distanz geschildert) geschrieben worden sind, hat mich das Buch nicht völlig emotional mitgegriffen, dennoch konnte ich mit Maria, der Protagonistin des Buches, mitfühlen und habe zudem einen guten Einblick in ihre 'Eigenart' bekommen.

  • Rezension zu "Die Schattenseite des Mondes" von Renate Klöppel

    Die Schattenseite des Mondes
    philine

    philine

    01. July 2007 um 21:03

    Der Art-Erlebnisbericht gewährt einen sehr guten Einblick in die Geschichte. Sie ist mitreißend und zeigt, wie sich jemand mit Schizophrenie fühlt und was um ihn herum passiert.