Die Schattenseite des Mondes

von Renate Klöppel 
4,4 Sterne bei18 Bewertungen
Die Schattenseite des Mondes
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Ein beklemmender Bericht über ein Leben mit Schizophrenie.

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Wow! Man erlebt die Phasen der Krankheit als wäre man selbst gerade mittendrin.

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Inhaltsangabe zu "Die Schattenseite des Mondes"

Schizophrenie - ein Leben auf der Schattenseite des Mondes 'Ich weiß, wie es ist, wenn man verrückt wird.' Maria ist 28 Jahre alt, als sie ihren ersten psychotischen Schub durchmacht. Die Kunststudentin und frisch verheiratete Mutter eines kleinen Sohnes durchläuft in den Jahren darauf alle Höhen und Tiefen der Schizophrenie. Mit ihr erleben Mann und Sohn die Phasen der Hoffnung, die Krankheit medikamentös in den Griff zu bekommen, und durchleiden die zahlreichen Rückschläge, die mit Klinikaufenthalten und Trennungen von der Familie verbunden sind. Im Stil eines Doku-Dramas hat Renate Klöppel die Krankheitsgeschichte von Maria aufgezeichnet. Sie will damit nicht nur Betroffenen und ihren Angehörigen Mut machen, sondern einem breiten Publikum Einblick geben in diese 'andere' Wahrnehmungswelt.
So mitreißend wie Hannah Greens Weltbestseller 'Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen'.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499619410
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.12.2004

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein beklemmender Bericht über ein Leben mit Schizophrenie.
    Die Schattenseite des Mondes ...

    Was ist zu tun, wenn die eigene Kreativität mit Wahn verknüpft ist? Wenn das Eine ohne das Andere nicht zu haben ist? Dann leidet ein Mensch, der eigentlich ein Künstler, ein Maler sein möchte, wie die junge Kunststudentin aus München. Der Wahn schleicht sich in ihr Leben und ergreift von ihr Besitz. Er diktiert das Handeln, kontrolliert ihre Gedanken und zerstört ihre Familie. Es dauert nicht lange und sie landet in einer psychiatrischen Heilanstalt.

    Die Autorin versteht es, eine beklemmende Nähe zu erschaffen und zieht den Leser tief in ihre Gedankenwelt und Vorstellungen hinein. Aber gerade dadurch wird nachvollziehbar, was sie empfindet, wie groß die Macht der inneren Stimmen ist und welche Hilflosigkeit daraus resultiert. Verständnis keimt auf und die Erkenntnis, dass die Kreativität der Künstlerin an diese andere Welt geknüpft ist. Dagegen ersticken die Psychopharmaka jegliche künstlerische Regung, lassen sie dumpf und müde werde. In diesem Zustand gelingt es ihr zwar halbwegs den normalen Alltag zu bewältigen, aber ein Leben als Malerin wird unmöglich. Immer wieder enden die Versuche ohne Medikamente auszukommen im Chaos.

    Die Krankheit Schizophrenie - gespaltene Persönlickeit - spiegelt den Zwiespalt der Protagonistin wider. Künstlerin oder Mutter? Künstlerin oder fürsorgliche Ehe- und Hausfrau? Der Spagat zwischen beiden Welten gelingt ihr nicht. Die möglichen Ursachen für die Erkrankung, Vererbung und das Erleben in der eigenen Kindheit werden nur angerissen, aber nicht tiefgründiger dargestellt. Trotzdem entsteht für den Leser ein anschauliches Bild vom Leben mit Schizophrenie. Für mich war die Geschichte sehr aufschlussreich.         

    Kommentare: 1
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Ein Einblick in die Welt der Schizophrenie

    Ich musste das Buch für die Schule lesen und es ist mit Abstand das Beste, das ich je für die Schule gelesen habe. Wir haben das Thema psychische Störungen, insbesondere Schizophrenie, im Unterricht durchgenommen und zum Abschluss mussten wir das Buch lesen.
    Renate Klöppel erzählt in ihrem Buch die Geschichte von Maria. Maria wird schon früh krank und erhält dann die Diagnose Schizophrenie.
    Das Buch behandelt das Thema Schizophrenie sehr gut. Es zeigt dem Leser was sich in den Köpfen der Schizophrenie-Erkrankten so abspielt und so kann man vieles auch nachvollziehen. Das Buch hat mich zum Teil sehr schockiert und auch traurig gemacht. Ich konnte das Verhalten Marias nachvollziehen, doch das Verhalten und Handeln ihrer Familie war mir auch sehr klar.
    Das Buch zeigt das Leben einer Schizophrenie-Erkrankten und das Leben mit einer Schizophrenie-Erkrankten. Immer wieder sieht man wie nah beieinander Normalsein und Kranksein ist.
    Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Das Buch macht den Betroffenen sehr viel Mut und die, die sich für die Krankheit interessieren verschafft es einen sehr guten Einblick in die "andere" Wahrnehmungswelt.

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    erdbeerliebe.s avatar
    erdbeerliebe.vor 6 Jahren
    Rezension zu "Die Schattenseite des Mondes" von Renate Klöppel

    Ein Bericht, wie ihn das Leben geschrieben hat. Da einige Stellen doch recht sachlich (oder: wie aus einer Distanz geschildert) geschrieben worden sind, hat mich das Buch nicht völlig emotional mitgegriffen, dennoch konnte ich mit Maria, der Protagonistin des Buches, mitfühlen und habe zudem einen guten Einblick in ihre 'Eigenart' bekommen.

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    philines avatar
    philinevor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Schattenseite des Mondes" von Renate Klöppel

    Der Art-Erlebnisbericht gewährt einen sehr guten Einblick in die Geschichte. Sie ist mitreißend und zeigt, wie sich jemand mit Schizophrenie fühlt und was um ihn herum passiert.

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    Grossstadtkinds avatar
    Grossstadtkindvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wow! Man erlebt die Phasen der Krankheit als wäre man selbst gerade mittendrin.
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    B
    Bree
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    muggy
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    Calley
    T
    Taomoatvor einem Jahr
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    Tess-xyvor 3 Jahren

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