Renate Martienssen Mediterran gekocht - einfach (und) köstlich

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Inhaltsangabe zu „Mediterran gekocht - einfach (und) köstlich“ von Renate Martienssen

Geboren in Radebeul am 4. März 1945. Im Bayerischen Wald aufgewachsen lebte und arbeitete sie einige Jahre in München. Danach ging sie ein Jahr als Au-pair nach England und anschließend nach Frankreich, wo sie ihren späteren Ehemann, einen Spanier, kennenlernte, welchen sie ein Jahr darauf in Valencia heiratete. Innerhalb der nächsten acht Jahre wurden ihre vier Kinder geboren. 1991 starb ihr Mann José Luis in Las Palmas, wo sie gerade arbeiteten und wohnten. Danach kehrte sie wieder nach Valencia zurück, wo sie heute noch lebt. Als ihre Tochter Susana, welche schon seit vielen Jahren Vegetarierin war, zum Veganismus wechselt, fängt Renate Martienssen an, Kochrezepte für ihre Tochter zu erfinden. Die Ansammlung von immer mehr Rezepten erweckte in ihr die Idee, ein Kochbuch für Veganer zu schreiben. Das vorliegende, vielseitige Kochbuch ist ein Beweis dafür, dass vegane Ernährung nicht langweilig sein muss, sondern dass sie im Gegenteil sehr schmackhaft, sehr gesund und obendrein auch noch preiswert sein kann!

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  • Rezension zu "Mediterran gekocht - einfach (und) köstlich: Veganes Kochbuch" von Renate Martienssen

    Mediterran gekocht - einfach (und) köstlich
    literaturschock

    literaturschock

    28. August 2012 um 18:15

    Was macht eine Deutsche, die in Valencia lebt und deren vegetarisch lebenden Tochter schließlich Veganerin wird? Richtig, sie denkt sich alle möglichen leckeren, mediterranen Rezepte aus und sammelt diese in einem kleinen Kochbuch. Der Focus liegt bei Renate Martienssen vor allem auf dem Schackhaften, Gesunden und Preiswerten. Klar ist, dass sich im Laufe der Jahre jede Menge Rezepte ergeben und so entschied sich die Autorin, diese in einem praktischen Ringbuch zu veröffentlichen. Das Negative zuerst: Es handelt sich hier nicht um ein durchdesignetes Hochglanzkochbuch, das mit fünf Bildern pro Rezept aufwartet, um Leser und Hobbyköche gleichermaßen einzulullen. Tatsächlich sind die vorhandenen (wenigen) Bilder ungefähr so, wie sie jeder von uns vom Mittagsmenü mit einer normalen Kamera schießen könnte. Ein bisschen vermisst habe ich Angaben zur benötigten Zubereitungszeit. Damit bin ich allerdings auch schon am Ende mit den Punkten, die mir an "Mediterran kochen" nicht so gut gefallen haben. Das Buch zeichnet sich vor allem durch Bodenständigkeit aus. Nahezu alle verwendeten Zutaten sind problemlos im normalen Handel erhältlich. Die Gerichte sind nicht zu kompliziert und erinnern an ganz normale südländische Hausmannskost. Für meinen Geschmack verwendet Frau Martienssen ein bisschen zu viele Sojaprodukte, aber durch die Vielfalt an Rezepten wird das problemlos wett gemacht. Mein erster Nachkochversuch waren Falafel für das 3. Odenwälder Literaturschock-Treffen am 04.08.2012 und nicht nur bei Vegetariern kamen diese sehr gut an. Zwar fehlte mir ein Teil der angegebenen Gewürze, doch der eigenen Kreativität sind hier wie in jedem Kochbuch keine Grenzen gesetzt. Wohlklingende (und wohlschmeckende) Rezepte wie "Gnocchi a la Romana" oder "Escalivada" (Auberginen-Paprika-Gemüse) reichen sich die Hand mit Gerichten, die fast jeder kennt. So zum Beispiel eine vegane Paella oder der griechische Salat, Tzatziki oder Sangria. Die Kapitel sind aufgeteilt in 14 Vorspeisen, 10 Suppen, 7 Salate, 6 kleine Gerichte / Pasteten / Empanadas, 27 Hauptgerichte, 3 Beilagen, 12 Süßspeisen, 13 mal Kuchen und Gebäck, 6 Brotaufstriche und 2 Getränke. Außerdem gibt es noch ein Kapitel "Verschiedenes", in dem man Anleitungen für die Herstellung von Seitan oder Räuchertofu findet. Insgesamt sind hier also über 100 Rezepte vertreten. Hut ab. Sehr praktisch empfinde ich bei Kochbüchern immer wieder die auch hier vorliegende Ringbuchlochung. Was nützt mir ein Kochbuch, das so (teuer) designed wurde, dass ich Angst habe, es zu benutzen? "Mediterran kochen - zu 100% vegan" steht also ganz im Zeichen der Alltagstauglichkeit für die regelmäßige Anwendung (und Abwandlung). Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung nicht nur für Veganer, sondern für alle Menschen, die gerne aufgeschlossen tierfreundliche Gerichte ausprobieren möchten.

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