Renate Naber , Cornelia Ehses TodesSüße

(10)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 3 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(1)
(4)
(3)
(2)
(0)

Inhaltsangabe zu „TodesSüße“ von Renate Naber

Mord im Schokoladenmuseum, Mord in der Altstadt – herzlich willkommen in Köln! Eines Morgens hängt eine Leiche kopfüber im Schokoladenbrunnen, der Hauptattraktion im Museum am Rheinufer. Ist der Tote in der warmen Schokolade ertrunken? Womöglich der eigenen Schokogier erlegen? Sehr schnell findet Museumsmitarbeiterin und passionierte Naschkatze Karina Sprängel heraus, dass ganz andere Hintergründe eine Rolle spielen. Zusammen mit, aber auch schon mal gegen Kriminalkommissar Stephan Printz nimmt die Hobbydetektivin mit der feinen Spürnase die Ermittlungen auf, denn dann überschattet ein zweiter Mord das karnevalistische Treiben der Saisoneröffnung am 11. November. Die Ermordeten haben einiges gemeinsam: So waren beide einflussreiche Manager in der Schokoladenindustrie – eine erste Spur deutet auf mögliche Verstrickungen in zwielichtige Rohstoffgeschäfte. Ein gefährliches, unübersichtliches Terrain für Außenstehende. Karinas ebenso ungewöhnliche, wie unprofessionelle Ermittlungsmethoden treiben den introvertierten Kommissar, der lieber mit seinen Blumen als mit Menschen spricht, schier zur Verzweiflung. Wer, außer Miss Marple vielleicht – käme schon auf die Idee, eine Voodoo-Priesterin zu befragen oder Inspirationen aus der Kakaotasse zu ziehen? Ein hochspannender Kriminalroman, der zeigt, wie nah Traum und Albtraum beieinander liegen. Eine fein gewobene Geschichte, die, angereichert mit zartestem Schokoladenschmelz, humorvoll und sinnlich die Abgründe der menschlichen Seele offen legt und dabei wirtschaftliche und politische Zusammenhänge eines Industriezweigs beleuchtet, der mit seinen Produkten so viele Menschen glücklich macht. Ein Krimi, in dem der Leser sich gruseln kann, ohne dass ihm je Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken abhanden kommen - guten Appetit!

Endlich ein Roman aus Köln und auch noch gut geschrieben. Ich wusste immer wo sich gerade aufgehalten wurde.

— Schneeflocke2013
Schneeflocke2013

Schokoladen Thriller

— esposa1969
esposa1969

Stöbern in Krimi & Thriller

Durst

Sehr spannender, literarischer skandinavischer Kriminalroman

Magicsunset

Die Bestimmung des Bösen

Der Thriller „Die Bestimmung des Bösen“ ist spannend und mitreißend, verlangt aber sicherlich eine kleine Affinität zur Kriminalbiologie.

buecherherzrausch

Unter Fremden

Krimi mit Tiefgang, sehr lesenswert!

Kittycat007

SOG

Rachefeldzug in Island!

baerin

Bretonisches Leuchten

Comm. Dupin als Urlauber - kaum vorstellbar. Diesmal ein echt ruhiger Krimi.

Bellis-Perennis

Der Totensucher

Wunderbar spannend....

abetterway

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leserunde zu "TodesSüße" von Renate Naber

    TodesSüße
    KSB_MediaGmbH

    KSB_MediaGmbH

    Liebe Leser, ein neuer Genusskrimi ist bei uns erschienen. Dabei spielt Schokolade, aber auch der Kölner Karneval eine große Rolle... Inhalt: Mord im Schokoladenmuseum, Mord in der Altstadt – herzlich willkommen in Köln! Eines Morgens hängt eine Leiche kopfüber im Schokoladenbrunnen, der Hauptattraktion im Museum am Rheinufer. Ist der Tote in der warmen Schokolade ertrunken? Womöglich der eigenen Schokogier erlegen? Sehr schnell findet Museumsmitarbeiterin und Naschkatze Karina Sprängel heraus, dass ganz andere Hintergründe eine Rolle spielen... http://www.genusskrimi.de/todessuesse.html Die Autorinnen sind: Renate Naber und Cornelia Ehses. Wir verlosen 10 Exemplare unter allen, die uns folgende Frage beantworten können: Wann beginnt die 5. Jahreszeit in Köln? Die Bewerbungsfrist geht bis zum 3. Dezember 2013. Wir freuen uns auf unsere 1. Leserunde hier! Euer KSB-Media-Team

    Mehr
    • 219
  • Mord im Schokoladenmuseum - Köln mal von der süssen Seite

    TodesSüße
    Wildpony

    Wildpony

    20. January 2014 um 14:02

    TodesSüße -  Renate Naber u. Cornelia Ehses Kurzbeschreibung Amazon: Mord im Schokoladenmuseum, Mord in der Altstadt herzlich willkommen in Köln! Eines Morgens hängt eine Leiche kopfüber im Schokoladenbrunnen, der Hauptattraktion im Museum am Rheinufer. Ist der Tote in der warmen Schokolade ertrunken? Womöglich der eigenen Schokogier erlegen? Sehr schnell findet Museumsmitarbeiterin und passionierte Naschkatze Karina Sprängel heraus, dass ganz andere Hintergründe eine Rolle spielen... Zusammen mit, aber auch schon mal gegen Kriminalkommissar Stephan Printz nimmt die Hobbydetektivin mit der feinen Spürnase die Ermittlungen auf, denn dann überschattet ein zweiter Mord das karnevalistische Treiben der Sessionseröffnung am 11. November. Die Ermordeten haben einiges gemeinsam: So waren beide einflussreiche Manager in der Schokoladenindustrie eine erste Spur deutet auf mögliche Verstrickungen in zwielichtige Rohstoffgeschäfte. Ein gefährliches, unübersichtliches Terrain für Außenstehende. Karinas ebenso ungewöhnliche, wie unprofessionelle Ermittlungsmethoden treiben den introvertierten Kommissar, der lieber mit seinen Blumen als mit Menschen spricht, schier zur Verzweiflung. Wer, außer Miss Marple vielleicht käme schon auf die Idee, eine Voodoo-Priesterin zu befragen oder Inspirationen aus der Kakaotasse zu ziehen? Ein hochspannender Kriminalroman, der zeigt, wie nah Traum und Albtraum beieinander liegen. Eine fein gewobene Geschichte, die, angereichert mit zartestem Schokoladenschmelz, humorvoll und sinnlich die Abgründe der menschlichen Seele offen legt und dabei wirtschaftliche und politische Zusammenhänge eines Industriezweigs beleuchtet, der mit seinen Produkten so viele Menschen glücklich macht. Ein Krimi, in dem der Leser sich gruseln kann, ohne dass ihm je Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken abhanden- kommen - guten Appetit! Mein Leseeindruck: Ein spannender Krimi, der mich gut unterhalten hat - ohne besonders blutrünstig zu sein. Außerdem handelt er in der schönen Stadt Köln, die ich seit einigen Jahren wirklich ins Herz geschlossen habe. Und da ich auch das Schokoladenmuseum schon besucht habe, war der Krimi für mich eine weitere Reise nach Köln, in dem es nicht nur um 2 Morde, sondern auch um ihre Hintergründe geht, die weit nach Afrika zurück reichen an die Elfenbeinküste. Es gibt auch sehr sympatische Hauptprotagonisten wie z.B. Karina Sprängel, ihres Zeichens absolute Naschkatze sowie ihre Freundinnen und dann der junge Afrikaner Tabio, der als Kind von einem Kölner Lehrerehepaar adoptiert wurde. Rassendiskriminierung sowie Geldgier im Schokoladen-/ Kakaogeschäft sind ebenfalls mit in die Geschichte verwoben. Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi, dem jedoch irgendwie ein Quäntchen Pepp noch fehlt. Ein unterhaltsamer Einblick in das Schokogeschäft und in die schöne Stadt Köln, vor allem zur Karnevalszeit, gehört ebenfalls mit dazu. Kann das Buch allen Krimi-Lesern empfehlen, die ohne viel Blut gern mal einen gemütlichen Krimi lesen. Vergebe 4 Sterne für das unterhaltsame Buch!

    Mehr
  • TodesSüße von Renate Naber und Cornelia Ehses

    TodesSüße
    Rinnerl

    Rinnerl

    Annähernd zeitgleich werden am 11.11. - zu beginn der 5 Jahreszeit - in Köln zwei Männer ermordet. Dem einen wird im Hinterhof einer Kölner Altstadtkneipe in den Kopf geschossen, der andere ertrinkt im Schokobrunnen des Schokoladenmuseums. Ein Zufall? Die beiden Opfer kannten sich und waren bis kurz vor ihrem Tod gemeinsam auf einer Tagung der Schokoladenindustrie in vorgenanntem Museum. Karina Sprängel, Angestellte des Museums und selbsternannte Hobbydetektivin nimmt die Ermittlungen auf, ebenso wie Kommissar Printz von der Kölner Kripo und sein Team (auf das der eigenbrötlerische Pflanzenliebhaber getrost verzichten könnte.) Obwohl ich das Thema sehr interessant fand, hat das Buch meinen Geschmack leider überhaupt nicht getroffen. Das Problem der sklavenähnlichen Arbeitsbedingungen auf den Kakaoplantagen wäre für mich sehr spannend gewesen, leider wurde es nur in gedanklichen Rückblenden des Kellners Tabio kurz angerissen. Mafia, Voodoo, Bestechung, sexueller Missbrauch von Kindern, Auftragsmorde … Dafür, dass das Buch relativ kurz ist (247 Seiten), war mir das zuviel „drumrum“. In jedem Kapitel wurde mindestens einmal heiße Schokolade getrunken, Pralinen gegessen oder Kuchen vertilgt. Ja, es geht ums Schokoladenmuseum und der Titel heißt ja auch „TodesSüße“ aber mir war das zuviel des Guten. Mein größtes Handycap war allerdings, dass ich mit keiner der Figuren wirklich warm geworden bin, ich fand alle gleichermaßen uninteressant oder im schlimmsten Fall nervig. Printz, der mürrische Einzelgänger, wurde ganz zum Schluss ein klein wenig zugänglicher, aber oft hab ich mir während des Lesens gedacht: Junge, was ist eigentlich dein Problem? Get over it oder such dir Hilfe! Karina Sprängel - Miss Marple light - ist absolut nicht mein Fall. Ich konnte mit der Frau nichts anfangen und ihre sogenannten Freundinnen fand ich sogar noch schlimmer. Leider trotz der vielen Schokolade nicht mein Geschmack.

    Mehr
    • 3
  • Ein schokoladiger Köln-Krimi...

    TodesSüße
    TochterAlice

    TochterAlice

    04. January 2014 um 11:05

    Kölsche Originale, Kölner Karneval - und vor allem das Schokoladenmuseum in der Südstadt - das alles ist Thema in diesem stark auf Lokales fokussierten Krimi. Die Geschichte - zwei Männer, die beide Teil einer Besuchergruppe im Schokoladenmuseum waren, sterben fast gleichzeitig auf unnatürliche Weise: während der Eine in einer nahen Kneipe umgenietet wird, wird dem anderen die Besucherattraktion im Museum - der Schokoladenbrunnen - zum Verhängnis. Sowohl die Polizei als auch Karina, Angestellte des Schokoladenmuseums und ihres Zeichens Privatdetektivin - selbsternannte - versteht sich, beginnen zu ermitteln, wobei Karina das ein oder andere Mal der Polizei voraus ist. Das alles könnte so schön sein - aber Karina und ihre beiden Freundinnen Perlchen und Nicole sind ein unerträglicher, notgeiler und indiskreter Hühnerhaufen, der schwer zu ertragen bzw. zu erlesen ist, zumindest aus meiner Sicht. Kommissar Printz und sein nicht unbedingt homogenes Team kommen da zwar wesentlich sympathischer rüber, aber sie haben - auf gut kölsch - nicht allzuviel zu kamellen und bekommen vom Autorinnenteam zudem so eklatante Fehler bzw. Hindernisse in ihre Ermittlungstätigkeit eingebaut, dass auch hier das Lesen keine rechte Freude macht. Das Lokalkolorit ist zwar nett, aber die ganzen Lokalgrößen sind viel zu bemüht in die Handlung eingebaut. Als abschließendes Highlight gibt es ein paar verlockende Rezepte für Pralinen und Trinkschokolade, aber die machen - im wahrsten Sinne des Wortes - den Kohl auch nicht mehr fett.

    Mehr
  • TodesSüße

    TodesSüße
    Anastasia7

    Anastasia7

    03. January 2014 um 11:36

    Dieser köstliche Krimi beginnt gleich rasant mit dem Tod von 2 Männern, die fast gleichzeitig am 11.11. in Köln ums Leben kommen. Der ermittelnde Kommissar Stephan Printz wird als sehr eigenbrödlerisch und exentrisch dargestellt. Am liebsten würde er alleine arbeiten, Teamarbeit ist nichts für ihn. Außerdem liebt er seine Pflanzen, mit denen er alles bespricht. Im Laufe der Geschichte wird er allerdings etwas zugänglicher und immer sympathischer. Die Morde scheinen mit der Großindustrie Kakao- und Schokoladenhandel zu tun zu haben. Menschenrechtsausbeutung, Börsenspekulationen, illegale Kartellbildungen und viele andere Wirtschaftsprobleme werden hier angeschnitten. Der Leser erfährt immer mehr über Tabio, einem Jungen von der Elfenbeinküste, der seine Eltern und Geschwister im Alter von 6 Jahren tot in der Hütte aufgefunden hat. In Auszügen werden seine Familie und das harte, ungerechte Leben in Afrika geschildert. Auch heutzutage gibt es noch Kinderarbeit und Ausbeutung von Armen in sogenannten Drittländern. Dieses Buch regt dazu an, über unsere Verantwortung allen Lebewesen und der Natur gegenüber nachzudenken. Nicht umsonst gibt es heutzutage das Label des „Fair-Trade“, in fast allen Lebensmittelbereichen. Unterwartete Hilfe bekommt die Kölner Polizei von Karina Sprängel, der Eventmanagerin des Schokoladenmuseums und nebenberufliche Detektivin. Die Spannung steigt, als auch noch Verbindungen zur Mafia aufgedeckt werden. Den kriminaltechnischen Hintergrund finde ich sehr ausführlich und gut beschrieben, der ist ziemlich real dargestellt. Die beiden Autorinnen scheinen sich sehr gut in polizeilicher Kriminalarbeit auszukennen. Der Mittelteil des Buches zieht sich etwas hin, da er sich mit der Gedankenwelt von Karina Sprängel, mit ihren Ritualen und der ständigen Betonung darauf, dass sie von Klein auf im Schokoladenwahn aufgewachsen ist, beschäftigt. Ich liebe Schokolade ebenfalls, allerdings muss ich nicht mein gesamtes Leben und Denken danach ausrichten. Das fand ich schon sehr übertrieben. Die Namen der Figuren sind sehr einprägsam und gut gewählt. Z.B. Stephan Printz = Kriminalhauptkommissar, der Retter von Karina. Der Bezug zum Titel ist teilweise gegeben, da die Morde nicht alle mit dem Schokoladen-museum zu tun haben, sondern eher mit der Mafia. Jedoch hat der Mord im Museum die Polizei auf die richtige Spur geführt. Der Einband ist in Dunkelbraun gehalten und vorne ist flüssige Schokolade zu sehen. Außerdem tropft etwas Blut herunter, was eindeutig auf einen „süßen“ Tod hindeutet. Aufgefrischt durch witzige und kluge Sprüche ist dieser geschmackvolle Krimi geeignet für jeden Fan von spannender Lektüre und süßer Schokolade. Der beste Spruch aus diesem Buch ist für mich: „Schokolade ist Glück, das man essen kann. Ein Genuss für alle Liebhaber der süßen Gaumenfreuden!

    Mehr
  • Aktuelles und interessantes Thema, aber bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück

    TodesSüße
    Talitha

    Talitha

    26. December 2013 um 15:00

    Zwei Morde erschüttern Köln am 11.11., Karnevalsanfang. Zwei Schokoladenindustrie-Manager werden ermordet: der eine wird erschossen, der andere im Schokoladenbrunnen des Schokoladenmuseums ertränkt. Karina, Mitarbeiterin im Museum und Miss Marple-Fan ermittelt neben der offiziellen Polizei... Das Buch ist gut geschrieben und unterhaltsam. Leider sind die Charaktere in ihren Handlungen etwas flach und unmotiviert. Trotz der wirklich dramatischen Ereignisse reflektieren sie nicht und entwickeln sich auch nicht weiter. Die "Miss Marple"-Anlehnung fand ich etwas überzogen und unrealistisch.  Was mir am meisten gefehlt hat war eine etwas kritischere Reflexion der Figuren auf die Problematik der Schokoladenproduktion und der Armut und Sklaverei der afrikanischen Arbeiter auf den Plantagen (eine Figur kommt von der Elfenbeinküste, dessen Geschichte in Erinnerungsblasen erzählt wird). Da hätte man deutlich mehr draus machen können. Stattdessen muss man sich als Leser durch die Schokoladenfressorgien von Karina durchkämpfen. Leider trotz des leckeren und aktuellen Themas überhaupt nicht mein Geschmack.

    Mehr
  • Zu wenig Spannung

    TodesSüße
    Curin

    Curin

    26. December 2013 um 10:58

    Zum Karnevalsbeginn am 11.11 geschehen in Köln zwei merkwürdige Morde. Die Opfer verbindet ihre Tätigkeit in der Schokoladenbranche. Mit der Aufklärung der Morde wird Komissar Printz beauftragt, der jedoch lange im Dunkeln tappt, während die Angestellte des Schokoladen-museums Karina auf eigene Faust ermittelt.... Mit einem angenehm lesbaren Schreibstil ist es den beiden Autorinnen gelungen, eine interessante Geschichte rund um das Schokoladen-museum und Köln zu entwickeln. Insbesondere wird Schokolade in allen Formen thematisiert und verspeist, so dass ich selbst andauernd Hunger darauf bekam. Dafür gibt es hinten im Buch auch ein paar Rezepte zum Selbermachen. Leider kommt nur in den ersten und letzten Kapiteln so richtig Spannung auf. Dazwischen scheinen die Ermittlungen der Polizei stehn zu bleiben und die Hobbydetektivin Karina mit ganz anderen Dingen, wie der Beschattung eines untreuen Mannes beschäftigt zu sein. Die erschaffenen Figuren wirken leider nicht immer glaubhaft, wie z. B ein Auftragskiller der russischen Mafia. Auch der Auftritt einer Vodoofrau erschien mir nicht sehr passend. Mir hat jedoch auch gefallen, dass mehrere Handlungstränge miteinander verknüpft wurden, wie die Familiengeschichte des Afrikaners Tabio und dessen Tätigkeit im Museum. Insgesamt ist ,,Todessüße`` ein netter Regionalkrimi, der jedoch wenig Spannung aufbaut und ein wenig langgezogen wird.      

    Mehr
  • Tod im Schokobrunnen

    TodesSüße
    Matzbach

    Matzbach

    25. December 2013 um 11:02

    Pünktlich zur Eröffnung der Karnevalssession am 11.11. geschehen in Köln zwei Morde, einer im Schokoladenmuseum, der andere in einer nahe gelegenen Kneipe. Da beide Opfer Manager in der Schokoladenindustrie waren und zuvor an einer Verbandsveranstalltung im Schokoladenmuseum teilgenommen haben, liegt der Verdacht auf der Hand, dass es sich um den gleichen Täter handelt. Getrennt voneinander nehmen Karina Sprängel, Eventmanagerin im Schokoladenmuseum und Hobby-Detektivin, und Kommissar Stephan Printz die Ermittlungen auf, die beide in Lebensgefahr bringen. Printz ist Columbo-Fan, und das merkt der Leser. Ähnlich wie bei diesen Krimis ist der Leser oft weiter als die Ermittler, was der Unterhaltung etwas Abbruch tut (deshalb mag ich auch keine Columbo-Krimis). Leider bleiben am Ende auch einige Fragen offen, die hier aber nicht verraten werden sollen. Etwas überzogen sind auch die Voodoo-Episoden, dafür den Abzug.

    Mehr
  • Schokoladen-Thriller

    TodesSüße
    esposa1969

    esposa1969

    23. December 2013 um 18:14

    Hallo meine lieben Leser,  ich berichte nun über dieses Buch, welches ich vor ein paar Tagen beendet habe: == TodesSüße [Taschenbuch] == . == Preis: == Das Taschenbuch liegt regulär bei 12,50 Euro. . == Buchrückentext: == Mord im Schokoladenmuseum, Mord in der Altstadt herzlich willkommen in Köln! Eines Morgens hängt eine Leiche kopfüber im Schokoladenbrunnen, der Hauptattraktion im Museum am Rheinufer. Ist der Tote in der warmen Schokolade ertrunken? Womöglich der eigenen Schokogier erlegen? Sehr schnell findet Museumsmitarbeiterin und passionierte Naschkatze Karina Sprängel heraus, dass ganz andere Hintergründe eine Rolle spielen... Zusammen mit, aber auch schon mal gegen Kriminalkommissar Stephan Printz nimmt die Hobbydetektivin mit der feinen Spürnase die Ermittlungen auf, denn dann überschattet ein zweiter Mord das karnevalistische Treiben der Sessionseröffnung am 11. November. Die Ermordeten haben einiges gemeinsam: So waren beide einflussreiche Manager in der Schokoladenindustrie eine erste Spur deutet auf mögliche Verstrickungen in zwielichtige Rohstoffgeschäfte. Ein gefährliches, unübersichtliches Terrain für Außenstehende. Karinas ebenso ungewöhnliche, wie unprofessionelle Ermittlungsmethoden treiben den introvertierten Kommissar, der lieber mit seinen Blumen als mit Menschen spricht, schier zur Verzweiflung. Wer, außer Miss Marple vielleicht käme schon auf die Idee, eine Voodoo-Priesterin zu befragen oder Inspirationen aus der Kakaotasse zu ziehen? Ein hochspannender Kriminalroman, der zeigt, wie nah Traum und Albtraum beieinander liegen. Eine fein gewobene Geschichte, die, angereichert mit zartestem Schokoladenschmelz, humorvoll und sinnlich die Abgründe der menschlichen Seele offen legt und dabei wirtschaftliche und politische Zusammenhänge eines Industriezweigs beleuchtet, der mit seinen Produkten so viele Menschen glücklich macht. Ein Krimi, in dem der Leser sich gruseln kann, ohne dass ihm je Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken abhanden- kommen - guten Appetit! . == Leseeindrücke: == Ich finde es gut aufgebaut, dass man einmal in der Kursivschrift über Tabios Kindheit lesen kann und dann wieder in der normalen Schrift das Hier und Jetzt in Tabios Leben erfährt. Tabio, dessen Eltern und Geschwister ihr Leben, als er noch nicht einmal zur Schule ging, grausam ausgelöscht wurde. Bis zu diesem Abschnitt denkt der Leser noch, dass sie ermordet wurden ... Dann wird die Leiche des Fieslings Weinberg kopfüber im Schokobrunnen von der türkischen Reinemachefrau gefunden.... Ausserdem ist das Buch sehr gut aufgemacht, dass der Leser denken muss: "Tabio kann es ja gar nicht gewesen sein, denn das wäre zu offensichtlich!" Schnell merkt man aber, gerade weil man Tabio dann nicht mehr verdächtigt, eben weil es zu offensichtlich wäre, ist man umso mehr überrascht wenn man später erfährt WER der Möder war!Wie bereits eben erwähnt, vermutet man bei dem Tod von Weinberg den wahren Täter erst mal nicht, weil es eben zu offensichtlich wäre den zu vermuten, der es offensichtlich war. Dieser Krimi-Thriller fängt dann doch an politisch verzwickt zu werden, die Russen-Mafia ist im Spiel und in fast jedem Kapitel taucht irgendwie ein neuer Name auf, was mich ein bisschen verwirrt hat. Tabios Eltern wurden im übrigen nicht umgebracht - wie vermutet - sondern der Vater hat sich und die Familie selbst gerichtet - weil sein Leben nicht mehr lebenswert war unter den gesundheitlichen und ausbeuterischen Bedingungen unter denen er arbeiten musste. Und auch hier immer wieder die in Kursivschrift verfasste Rückblicke auf Tabios früheres Leben. Alles in allem war das Buch spannend zu lesen und ich habe es in einem Rutsch weg gelesen, allerdings haben mich eben die vielen ständigen Auftritte von irgendwelchen Personen, bei denen ich Schwierigkeiten hatte sie zuzuordnen etwas verwirrt. Viielen Dank, dass ich mitlesen durfte! by esposa1969

    Mehr