Renate Sültz , Uwe H. Sültz Rünthe - meine Heimat - von der Bumannsburg über die D-Zug-Siedlung und Schacht 3 bis zu Marina Rünthe

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Inhaltsangabe zu „Rünthe - meine Heimat - von der Bumannsburg über die D-Zug-Siedlung und Schacht 3 bis zu Marina Rünthe“ von Renate Sültz

Mit diesem kleinen Fotobuch stellen wir Rünthe vor. Im Fernsehen liefen bereits unsere Filme über Rünthe. Heute sind die Filme noch im Internet zu sehen. Nun stellen wir ein kleines Fotobuch vor. Ob Kirchen, Sportplätze (SuS Rünthe 08 e.V., TLV Rünthe 77 e.V., TTC Bergk.-Rünthe 77 e.V.), die D-Zug-Siedlung, die Bumannsburg, die Siedlungen, Schacht III oder Marina Rünthe… folgen Sie uns auf unserer Rundreise mit Bildern, die einen hohen Wiedererkennungswert haben, durch Rünthe. Buchautor und Journalist Uwe H. Sültz erinnert sich: „Ich bin im Böggefeld 39 geboren. Es war der 6.Mai 1960. Früher hieß es noch „Im Böggefeld“. Es war die Wohnung meiner Großeltern Elisabeth Hotze, geb. Dreier, und Artur Hotze. Sehr viel Zeit habe ich dort verlebt und erlebt. In der Straße waren viele Löcher. Mit dem Fahrrad versuchte ich immer, so schnell es ging, meine Runden zu drehen und die Schlaglöcher zu umkurven. Nach einigen Stürzen schrubbte meine Oma den Schmutz aus meinen Kniescheiben. – Mein Opa erzählte mir auf dem Einkaufsweg vom Böggefeld bis zum Markt in Werne regelmäßig Geschichten. Es sollte mir wohl nicht langweilig werden. „Hier stand die Gaststätte „Zur Lippebrücke“. Sie gehörte Wilhelm Borgschulte. Wenn ein Auto hier vorbei wollte, musste der Fahrer entweder ein paar Pfennig zahlen oder einen Schnaps trinken. Dann kam der laaange Weg nach Werne. Je nach finanzieller Lage vom Opa gab es Bückling oder Makrele. – Mein Opa war Chauffeur bei der Zeche, daher sind D-Zug-Siedlung und Gut Haus Rünthe (Familie von Altenbockum zu Rünthe) für mich feststehende Begriffe. Meinen Opa begleitete ich auch regelmäßig zu seinem Zechenkumpel Max Staffetta in der Kanalstraße. Sofort hinter der Kanalbrücke gab es eine Abkürzung, auf diesem kleinen Pättken kamen wir schneller zu Max. Links lag das alte Kino „Tivoli“ von Rensing. Etwas weiter auf dem Hellweg gab es auch noch Opas Lieblingsgaststätte Kuhlmann. Natürlich gab es noch viele weitere Gasthäuser, denn der Hellweg war die Hauptverkehrsstraße. Das kleine Fachwerkhaus von Max Staffetta lag gegenüber vom Anemonenweg. Die Laterne strahlte direkt in das Wohnzimmer. Das Grundstück war groß, dahinter begann der Landwehrpark. Nach einer „guten“ Zigarre und einem leckeren Brot mit Butter und Salami gingen wir dann oft noch zu meiner Tante Helga. Opa sagte immer: „Und wenn wir Oma Dreier, Tante Hoffmann oder einen anderen Verwandten sehen, gibst du immer das schöne Händchen.“ ... ... ...

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