Renate Taucher

 4.7 Sterne bei 11 Bewertungen
Autorin von Justina - Was bleibt ist Zukunft, Eine Spur zu viel und weiteren Büchern.
Autorenbild von Renate Taucher (©private)

Lebenslauf von Renate Taucher

Renate Taucher wurde 1952 in Wiener Neustadt geboren. Bereits in sehr jungen Jahren begann sie mit dem Schreiben. 2012 erschien ihr erster Roman "Wer ist der Pokorny" bei United p.c. als Softcover-Ausgabe. Zwei Jahre später veröffentlichte Renate Taucher ihren Historienroman "Justina - Was bleibt ist Zukunft." Beide Werke zeichnen sich durch viel Bezug zur Region aus. Im November 2016 erschien Renate Tauchers dritter Roman, bei dem sie sich auf ein völlig neues Terrain begab:  "Eine Spur zuviel" ist ein Englandkrimi - bei dem allerdings ihr Heimatbezug durch eine der Hauptprotagonistinnen erhalten bleibt. Mit dem Wiener Neustadt-Krimi "Alter Tod" kehrt Renate Taucher 2019 literarisch wieder in ihre Heimat zurück.Die Autorin lebt auch heute noch im Süden von Wien und arbeitet bereits an zwei weiteren Veröffentlichungen.

Neue Bücher

Tote Lügner lügen nicht

Erscheint am 01.10.2020 als Taschenbuch bei Verlag Federfrei.

Alle Bücher von Renate Taucher

Cover des Buches Justina - Was bleibt ist Zukunft (ISBN: 9783710316074)

Justina - Was bleibt ist Zukunft

 (4)
Erschienen am 21.08.2014
Cover des Buches Eine Spur zu viel (ISBN: 9783710329883)

Eine Spur zu viel

 (3)
Erschienen am 17.11.2016
Cover des Buches Wer ist der Pokorny? (ISBN: 9788490155592)

Wer ist der Pokorny?

 (2)
Erschienen am 11.06.2012
Cover des Buches Alter Tod (ISBN: 9783990740477)

Alter Tod

 (2)
Erschienen am 01.04.2019
Cover des Buches Tote Lügner lügen nicht (ISBN: 9783990741122)

Tote Lügner lügen nicht

 (0)
Erscheint am 01.10.2020

Neue Rezensionen zu Renate Taucher

Neu

Rezension zu "Alter Tod" von Renate Taucher

„Crimen criminem invocat“
Bellis-Perennisvor 10 Monaten

Als Vorbereitung für die Landesausstellung 2019 sollen umfassende Renovierungsarbeiten in den Kasematten der ehemaligen Kaiserstadt Wiener Neustadt durchgeführt werden. Deshalb betritt Lorenz Emich vom städtischen Bauamt die Kasematten und stolpert über eine Leiche.

Man verständigt sofort das LKA und Chefinspektor Peter Wannek trifft gemeinsam mit seinem neuen Partner Norbert Meier in Wiener Neustadt ein. Die beiden trauen ihren Augen nicht, als sie in der Nähe der Leiche einen zweiten Toten finden. Doch damit nicht genug, bei der Suche nach einem passenden Tatwerkzeug entdecken sie einen eingemauerten, mumifizierten Toten. Drei Tote auf einen Schlag? Da muss Unterstützung her. Die erhält Wannek, der als schroff gilt und wenig von Frauen bei der Kripo hält, ausgerechnet in Form der Wiener Neustädter Polizistin Gruppeninspektorin Miriam Beck.  

Nun ja, die beiden „frischen“ Toten sind bald identifiziert: Der eine, Klaus Friedhelm Stankovsy war Richter, der andere war Siegfried Schneck, ein pensionierter Kriminalbeamter. Recht bald ist klar, dass Schneck den Richter ermordet hat. Nur was ist das Motiv? Und wer hat dann Schneck auf dem Gewissen? 

Es scheint als hätte Schneck den Richter und andere honorige Bürger von Wiener Neustadt erpresst. Doch womit? Langsam arbeiten sich die Kriminalisten vorwärts und stoßen auf immer mehr Geheimnisse.  

Miriam Beck erhält immer wieder nur langweilige Recherchearbeit im Polizeicomputer bzw. in den Archiven zugeteilt, während Meier und Wannek, den spannenden Außendienst absolvieren. Um die Identität der, in Anlehnung an die Gletschermumie Ötzi, „Neuzi“ genannten Mumie herauszufinden, nimmt sie sich die Akten der Vermisstenfälle der letzten 30, 40 Jahre vor und stößt auf einen bekannten Namen. 

Meine Meinung: 

Ich mag Krimis, die in mir gut bekannten Gegenden spielen. Inzwischen ist die erwähnte Niederösterreichische Landesausstellung beinahe wieder Geschichte. Zweimal habe ich dabei die Kasematten besichtigt. Die weit verzweigten unterirdischen Gängen bieten sich für Verbrechen aller Art geradezu an! 

Sehr geschickt verquickt die Autorin die Verbrechen, die eng miteinander verbunden sind. Die sogenannte heile Welt der angesehenen Familie Stankovsky erhält einen Kratzer nach dem anderen, bis sie gänzlich auseinander fällt. Langsam, Schicht für Schicht wird der Lack abgetragen bis ein rostiges Gebilde überbleibt, das in der Nazi-Zeit seinen Anfang gefunden hat. Lug‘ und Trug‘ bauen aufeinander auf. „Crimen criminem invocat“ - ein Verbrechen zieht das nächste nach sich, sagten schon die alten Römer. 

Der Krimi liest sich locker und flüssig. Die Charaktere sind gut herausgearbeitet. Der etwas altmodische Peter Wannek muss zugeben, dass Frauen in der Kriminalpolizei ihren Mann stehen können und auch mit seinem neuen Partner Norbert Meier läuft es nun ganz gut. Schade ist nur, dass Miriam Beck wieder in ihren alten Polizeialltag zurückkehren muss. Die Dienstzuteilung zum LKA ist vorbei. Ob die Autorin ein Einsehen hat und Miriam Beck den Wechsel zur Kriminalpolizei möglich macht? Auf der Rückseite des Buches steht ja viel versprechend „Miriam Beck steht in ihrem ersten Fall einer Fülle von Rätseln gegenüber, die doch miteinander verwoben zu sein scheinen.“  

Gut gefällt mich auch, dass autochthone Namen wie Omasits angeführt werden, auch wenn die Kollegin dieses Namens dann nicht weiter in Erscheinung tritt. 

Erwähnt werden neben den Parkplatzproblemen und anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt auch die Maria Theresianische Militärakademie, die seit 1752 bis heute Offiziere und Offizierinnen ausbildet.  

Fazit: 

Ein Krimi, der durch gute Recherche besticht und auf Effekthascherei verzichtet. Gerne gebe ich diesem Österreich-Krimi 5 Sterne und hoffe auf eine Fortsetzung.

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Rezension zu "Eine Spur zu viel" von Renate Taucher

Tote in Südengland
Sookie70vor 4 Jahren

Miriam hat schon länger nichts mehr von ihrer Brieffreundin Kitty gehört. Sie macht sich auf den Weg nach Südengland, wo sie feststellt, dass kaum etwas von dem, was sie von Kitty zu wissen glaubte, die Wahrheit ist. Darüber hinaus ist Kitty spurlos verschwunden. Als die Polizei im Wald eine verkohlte Frauenleiche findet, liegt die Vermutung nahe, es könnte sich um Miriams Freundin handeln. Doch Inspector John W. Smith, von allen Dabbl-Ju genannt, kommt zu einem höchst überraschenden Schluss...

Renate Tauchers dritter Roman ist eine kurzweilige Kriminalgeschichte im Stil der klassischen England-Krimis. Lesenswert!

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Rezension zu "Eine Spur zu viel" von Renate Taucher

England-Krimi
RenateTauchervor 4 Jahren

INHALT:

Kitty Miller ist auf rätselhafte Weise spurlos verschwunden, ihr Mann wird verdächtigt, sie getötet zu haben. Dann wird im Wald eine verkohlte Frauenleiche entdeckt. Handelt es sich dabei um Kitty? Die Unbekannte wurde erdrosselt, mit Benzin übergossen und angezündet. Bald darauf wird eine weitere junge Frau in ihrer Wohnung in Bath auf brutale Art getötet. Chief Inspector Smith vermutet eine Verbindung zwischen den beiden grausamen Morden und stößt bei seinen Ermittlungen auf eine mysteriöse, schwarzhaarige Frau und ein Verwirrspiel aus Geldgier und Rache...


Es hat mir einen riesen Spaß gemacht, einmal einen Krimi zu schreiben und hoffe auf viele LeserInnen! :-)

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Justina - Was bleibt ist Zukunft
Liebe Leser!
Der Roman spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wiener Neustadt, südlich von Wien und basiert auf einer tatsächlichen Familiengeschichte. Er ist ür alle Fans der "guten, alten Zeit" die richtige Lektüre, unterhaltsam und spannend.
Ich wünsche viel Glück bei der Verlosung und viel Spass beim Lesen!
Renate Taucher
33 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Wer ist der Pokorny?
Zur Feier des Tages verlose ich eine Ausgabe von "Wer ist der Pokorny"!
21 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Renate Taucher im Netz:

Community-Statistik

in 7 Bibliotheken

auf 3 Wunschzettel

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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