Renate Taucher Justina - Was bleibt ist Zukunft

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Inhaltsangabe zu „Justina - Was bleibt ist Zukunft“ von Renate Taucher

Justina ist jung, schön und reich, und lebt im Fin de Siècle in Wiener Neustadt. Sie könnte ihre Jugend unbeschwert genie-ßen, wären da nicht die erschreckenden Visionen, die sie seit dem Tod ihrer Großmutter quälen. Doch dann verheiratet sie ihr Vater gegen ihren Willen mit Conrad Maria Kruger, einem Maschinenfabrikanten. Obwohl Conrad Kruger versucht, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen und sie auf Händen trägt, macht sie ihm fortan das Leben zur Hölle. So steuert die Ehe der beiden unaufhörlich auf eine Katastrophe zu… Mit diesem spannenden Roman setzt Renate Taucher ihre Reihe faszinierender Frauenschicksale fort.

Sehr intensives Leseerlebnis

— Ladybella911
Ladybella911

Gute Beschreibungen und interessante Protagonistin

— LuiseLou
LuiseLou

Sehr gut recherchiert, angenehme Sprache und eine faszinierende Protagonistin. Empfehlenswert!

— MagicN
MagicN

Schicksalsjahre einer recht widerspenstigen jungen Frau des österreichischen Bürgertums im ausgehenden 19. Jahrhundert. Überraschend!

— Sookie70
Sookie70

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  • Ein unglückseliges Arrangement

    Justina - Was bleibt ist Zukunft
    Ladybella911

    Ladybella911

    26. October 2016 um 03:47

    Wer war diese geheimnisvolle Komtess Altazy, die seiner Frau so unverschämt ähnlich sah ? Conrad beschloss, diskrete Nachforschungen anzustellen, denn er brauchte Klarheit. In diesem Buch geht es um das Leben von Justina, die in einer von ihrem Vater arrangierten Ehe mit dem wesentlich älteren Conrad Maria Kruger, einem Maschinenfabrikanten lebt. Justina ist jung, schön und vermögend und sie macht ihrem ungeliebten Ehemann das Leben zur Hölle, obwohl dieser versucht, ihr jeden nur denkbaren Wunsch zu erfüllen. Außerdem quälen sie seit ihrer frühesten Jugend Albträume, die sich dahingehend manifestieren, dass ihr Personen als Tote erscheinen, kurz bevor sie sterben. Über dieses Phänomen kann sie mit niemandem sprechen, außer mit dem Pater Prior und einer Nonne aus einem nahegelegenen Kloster. Dank der bildhaft fein gestalteten Sprache, der Lebendigkeit und Authenzität der Charaktere, tauchen wir ganz tief ein in die damalige Zeit des Wiens im Fin de Siècle. Justina ist unglücklich und versucht, sich durch viele Reisen mit Justus ihrem Sohn und Maria einer Vertrauten, von ihrem Schicksal abzulenken. Aber die Situation eskaliert, ihr Sohn kommt ums Leben, und nach und nach verliert sie den Bezug zur Realität, es kommt zu einer Katastrophe. Am Ende des Buches fragt man sich als Leser ob man dabei war wie eine Frau dem Wahnsinn verfällt, oder ob die Träume und Erscheinungen, die auch bei anderen Personen auftreten, Realität auf verschiedenen Zeitebenen sind. Ein ungewöhnliches Buch, welches mich sowohl durch die feingeschliffene Sprache, die fein gezeichneten Charaktere wie auch durch die Handlung in seinen Bann zog. Irgendwie bleibt man am Ende sprachlos und sehr nachdenklich zurück, und weiß nicht genau, ob man einen historischen Roman oder eine Mystery-Geschichte gelesen hat.  

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  • Eine andere Zeit

    Justina - Was bleibt ist Zukunft
    LuiseLou

    LuiseLou

    25. October 2016 um 20:18

    Das Buch entführt den Leser in eine andere Zeit. Man erlebt, wie sich Justinas Leben ändert und wie sie selbst agiert. Interessant sind vor allem die Schilderungen der damaligen Begebenheiten. An einigen Stellen hat leider das Lektorat versagt und es fehlen u.a. Punkte. Ansonsten aber wirklich unterhaltsam.

  • Buchverlosung zu "Justina - Was bleibt ist Zukunft" von Renate Taucher

    Justina - Was bleibt ist Zukunft
    RenateTaucher

    RenateTaucher

    Liebe Leser!
    Der Roman spielt im ausgehenden 19. Jahrhundert in Wiener Neustadt, südlich von Wien und basiert auf einer tatsächlichen Familiengeschichte. Er ist ür alle Fans der "guten, alten Zeit" die richtige Lektüre, unterhaltsam und spannend.
    Ich wünsche viel Glück bei der Verlosung und viel Spass beim Lesen!
    Renate Taucher

    • 34
  • Ein wunderbarer Roman

    Justina - Was bleibt ist Zukunft
    MagicN

    MagicN

    23. March 2016 um 19:56

    Bereits von Beginn an hat mich das Buch gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig und der Bucheinband gefällt mir sehr gut. Er passt ausgezeichnet zu der Geschichte.Die eigensinnige Protagonistin, die sich von niemandem etwas sagen lassen will, fasziniert mich und ist für die Zeit, in der sie lebt, eine sehr starke Frauenfigur. Die Liebe und übertriebene Fürsorglichkeit ihrem Sohn gegenüber und die Verachtung gegenüber ihrem Mann, den sie eigentlich gar nicht heiraten wollte, sind sehr gut beschrieben und heben Justinas exzentrischen Charakter hervor.Die Visionen, von denen die Protagonistin immer wieder heimgesucht wird, verleihen der ganzen Geschichte etwas Geheimnisvolles und auch Mystisches.Am schönsten fand ich die Tatsache, dass sich am Ende des Buches der Kreis schließt, da die Autorin sich noch einmal indirekt auf den Anfang bezieht. Wer sich also noch an den Beginn der Geschichte erinnern kann, wird verstehen, was ich meine.Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne historische Romane liest und jedem, der sich für vergangene Zeiten und faszinierende Charaktere interessiert! Ein gelungenes Werk!

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  • Kurzweilige Frauengeschichte mit Lokalkolorit

    Justina - Was bleibt ist Zukunft
    Sookie70

    Sookie70

    23. March 2016 um 11:23

    Justina, Tochter aus bestem Hause, soll gegen ihren Willen verheiratet werden. Sie fügt sich ihrem Schicksal aber keineswegs sondern leistet erbitterten Widerstand. Dabei zeigt sie sich aber nicht in erster Linie als emanzipierte Frau, sondern macht ihrem Bräutigam nach Kräften das Leben schwer... Authentischer, wunderbar recherchierter Roman auf Grundlage einer wahren Familiengeschichte, kurzweilig, leicht zu lesen und mit einem recht überraschenden Ende. Ein Muss für Liebhaberinnen historischer Frauenromane!

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