Renate Welsh Liebe Schwester

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Inhaltsangabe zu „Liebe Schwester“ von Renate Welsh

Ein wunderbar humorvoller Roman über zwei Schwestern und das Leben und die Liebe im AlterVon der Schöpferin des berühmtesten kleinen Vampirs in der Literatur, genannt ›Das Vamperl‹.Josefa und Karla, zwei Schwestern, beide verwitwet, leben seit Jahren gemeinsam in der ehemaligen elterlichen Wohnung in Wien. Ihre Beziehung ist liebevoll bis bissig – wie mit zunehmendem Alter und unterschiedlichen Charakteren nicht anders zu erwarten. Klar, daß sie sich gelegentlich auf die Nerven gehen, wirft doch jede der anderen vor, herrschsüchtig und rechthaberisch zu sein. Während Karla mit ihren geschwollenen Beinen Fotos sortiert und in Anagrammen zu sprechen liebt, versucht Sefa den Haushalt und die Einkäufe zu erledigen. Gelegentlich gehen auch beide zum Friedhof, um die Gräber der Eltern und Ehemänner zu versorgen.Eines Tages erinnert sich die in Amerika lebende Enkelin von Karla ihrer österreichischen Wurzeln und beginnt Fragen zu stellen. So kommt Bewegung in das Leben der beiden Frauen. Nicht immer stimmen ihre Erinnerungen überein, und es kommt zum Streit. Doch je tiefer sie eintauchen in die Vergangenheit, um so unwichtiger werden die kleinen Beschwerden des Alltags und um so lebendiger wird die Gegenwart. Diesem Umstand verdanken die beiden Damen die Bekanntschaft eines älteren Herrn, der unerwartete Gefühle weckt ...

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  • Schwesterliebe

    Liebe Schwester
    taigala

    taigala

    24. October 2015 um 21:27

    2 Schwestern, leben miteinander und kennen sich. Sie kennen sich so gut, dass es schnell anstrengend wird. Jede Bewegung, jeder Seufzer ist bekannt, hat eine Bedeutung, wird in eine bestimmte Richtung gedeutet. Doch sie finden zueinander, unterstützen sich liebevolll. Dann tritt ein Mann in ihr Leben und auch hier geht das Schwesternsein einen schön zu lesenden Weg. Gute Lektüre vor dem Schlafengehen. Nicht zu spannend und sehr herzlich.

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  • Rezension zu "Liebe Schwester" von Renate Welsh

    Liebe Schwester
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. September 2012 um 09:31

    Es kann durchaus vergnüglich sein, wenn sich Schwestern nach dem Verlust ihrer Ehemänner in einer Wohngemeinschaft zusammenfinden. Jedenfalls vermittelt diesen Eindruck der Roman von Renate Welsh. Es fragt sich freilich, ob nicht die Beschwernisse des Alters das Idyll, das die Autorin gezeichnet hat, doch etwas trüber aussehen lassen. Und dass von den zwei Schwestern nicht die humorvolle und „unkomplizierte“ jüngere, sondern die etwas „hölzerne“ ältere für einen jüngeren Mann von Interesse sein könnte, erscheint ebenfalls etwas unwahrscheinlich; das hat die Autorin wohl selbst gesehen, weshalb sie der jüngeren Schwester eine Art Fußleiden „angedichtet“ und sie damit etwas weniger anziehend gezeichnet hat. Überhaupt hätte die ganze Geschichte an Glaubwürdigkeit gewonnen, wenn die Schwestern jeweils jünger gemacht worden wären. Anderseits bekommt die literarische Verarbeitung des Verhältnisses zweier zusammenlebender verwitweter Schwestern zueinander erst dadurch seinen richtigen Reiz, dass die Gesichtswinkel weit gefasst werden. Auch die altersbedingten Verhaltensweisen, deren Darstellung den eigentlichen Kern des Romans ausmacht, sind in den von der Autorin gewählten Altersabschnitten ausgeprägter. So muss man den Roman nehmen wie er ist. Eine unterhaltsame Beschreibung von Freuden und Leiden des Alters, in der die heiteren Seiten überwiegen, wie es durchaus einmal vorkommen mag und wie es der Leserkreis gerne hört - und liest.

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