Renate Zöller Was ist eigentlich Heimat?

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Inhaltsangabe zu „Was ist eigentlich Heimat?“ von Renate Zöller

»Heimat entdeckt man erst in der Fremde.« Siegfried Lenz Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat: aus politischen Gründen, aus wirtschaftlicher Not, für die Arbeit oder für die Liebe. Ihre Hoffnungen und Erwartungen an das neue Zuhause tragen sie mit sich. Wie gestalten sich die Wege zwischen Verlust und Neuanfang? Was macht es mit Menschen, wenn sie ihre Heimat aufgeben müssen? Wenn die Sehnsucht das Ankommen überschattet? Wenn die Integration misslingt? Davon erzählen Heimatlose, Heimatsuchende und Heimatexperten in diesem Buch. Eine vielstimmige Annäherung an ein ambivalentes Gefühl, das heute mehr denn je von Bedeutung ist.

Heimat ist ein Gefühl der Vertrautheit, der Geborgenheit, oft gebunden an Personen, manchmal nostalgische Verklärung der Vergangenheit ...

— Äxl
Äxl

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    Was ist eigentlich Heimat?
    Äxl

    Äxl

    30. March 2016 um 20:27

    Heimat ist ein Gefühl der Vertrautheit, der Geborgenheit, oft gebunden an Personen, manchmal nostalgische Verklärung der Vergangenheit ... Was Heimat den Menschen bedeutet, dieser Frage geht Renate Zöller in diesem Buch, das zum größten Teil aus den Erzählungen der Erlebnisse ihrer Interviewpartner besteht, nach. Diese Heimatverbundenen und Heimatlosen erzählen von ihren Schicksalen, ihrer glücklichen Verbundenheit zu einer manchmal konkreten und manchmal abstrakten Heimat, zumeist gebunden an ein Gefühl von Vertrautheit und Geborgenheit im Rahmen der Familie, von Freunden, der sozialen Gemeinschaft. Sie erzählen aber auch vom Verlust der alten und dem nicht finden einer neuen Heimat, von sozialer Kälte und Distanziertheit, von Isolation und Orientierungslosigkeit, von der rastlosen Suche nach einem Ort zum Niederlassen. Gerahmt werden die Erzählungen von kurzen Zusammenfassungen der Autorin und eingespielten Expertenerkenntnissen zum Thema. Es stellt sich dabei deutlich heraus, dass Heimat meist mit Menschen und sozialer Nähe, mit Vertrautheit mit sozialen Codes und sozialer Orientierung zusammenhängt. Heimat muss dabei kein Ort, keine Region oder kein Land sein, das Heimatgefühl kann aber stark mit diesen zusammenhängen. Orte, Regionen und Länder können dann auch zu nostalgisch verklärten Bezugspunkten werden, insbesondere wenn sich die Rahmenbedingungen in der Heimat stark verändern, v.a. wenn die soziale Gemeinschaft sich auflöst, oder wenn die neue Heimat nach einem Ortswechsel keine Anknüpfungspunkte bietet und den Heimatlosen Orientierungslos sich selbst überlässt. Dieses Buch zeigt sehr schön, wie Heimat, Sozialisation, Identität und letztlich Integration zusammenhängen. Ein Buch aus dem man viel lernen kann. Nicht nur, aber auch in Anbetracht der gegenwärtigen Fragestellungen um Fluchtmigration und die Integration Geflüchteter in die deutsche Gesellschaft.

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