Renate und Ulrich Dehner Schluss mit diesen Spielchen! (Sonderausgabe)

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Inhaltsangabe zu „Schluss mit diesen Spielchen! (Sonderausgabe)“ von Renate und Ulrich Dehner

»Ich weiß genau, was als Nächstes kommt, immer die gleiche Leier.« Bestimmte Auseinandersetzungen laufen mit penetranter Regelmäßigkeit und exakt nach demselben Muster ab. Solche psychologischen Spiele kosten Zeit und Nerven, sind unproduktiv und verursachen nichts als Frust. Renate und Ulrich Dehner zeigen die Mechanismen der verschiedenen alltäglichen Spielchen, bieten konkrete Lösungsstrategien und verraten zahlreiche Tricks, wie man sie durchschaut und effektiv abstellen kann.

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    Schluss mit diesen Spielchen! (Sonderausgabe)
    R_Manthey

    R_Manthey

    21. August 2015 um 14:32

    In manchen Situationen weiß man einfach nicht wie einem geschieht. Gerade hatte man noch die beste Laune und schon hängt man mitten in einem Streit. Unser Gegenüber hatte geschickt einen verbalen Köder ausgelegt, den wir ohne groß nachzudenken einfach schluckten. Vielleicht haben wir auch einen wunden Punkt, den der andere kennt und sehr geschickt auszunutzen versteht, um uns sein Spiel aufzuzwingen, bei dem wir eigentlich nicht mitmachen wollten. Warum passiert uns das? Vielleicht weil wir nicht über den Dingen stehen, über die Fallstricke des eigenen Egos stolpern, die Strukturen solcher Spiele nicht verstehen oder weil wir ihr Drehbuch nicht kennen. Dabei kann man solche Spiele leicht durchschauen, denn sie laufen immer auf dieselbe Weise ab. Dieses Buch schildert und erklärt die Strukturen solcher Manipulationsversuche sehr gut. Sie benutzen dazu die sogenannte Transaktionsanalyse. Das manipulative Spiel beginnt in der Regel immer damit, dass der Manipulierende über eine verzerrte Wahrnehmung die Realität und sein durch viele Einflüsse, Verletzungen oder Fehlwahrnehmungen geprägtes Kopfkino miteinander vermischt. Ein klares Kennzeichen für den Spielbeginn sind meistens pauschale Vorwürfe, die man sich so nicht gefallen lassen will. Reagiert man jedoch auf sie, dann befindet man sich schon mitten in der Spieleröffnung. Die Autoren erklären nicht nur die Dramaturgie solcher Aufführungen, sondern auch, wie man es vermeidet, in sie einbezogen zu werden. Eigentlich ist das ganz einfach: Man muss nur die Spieleröffnung durchschauen und immun gegen persönliche Angriffe werden. Ignoriert man solche Attacken nämlich einfach gelassen und bleibt man immer auf der Sachebene, dann lässt man den Spielführer geschickt ins Leere laufen und das Spiel sofort in sich zusammenfallen. Im Text findet man eine Reihe von konkreten Anregungen dazu. Die wichtigsten Informationen, die man aus diesem Buch jedoch erhält, sind zahlreiche Beschreibungen von konkreten Manipulationsversuchen. Wenn man sie erst einmal kennt und in ihrer Anlage durchschaut hat, wird es viel leichter, das ganze Theater schnell zu beenden. Leider überziehen die Autoren ihre Anwendung der Transaktionsanalyse gelegentlich auch ein wenig. Immer wenn sie die konkreten Spielbeschreibungen verlassen, wird der Text zäh und verliert an Frische. Insbesondere das 7. Kapitel ("Das Egogramm") , in dem man über die verschiedenen Ich-Zustände belehrt wird und anschließend auch noch sein eigenes Egogramm (eine Art merkwürdiges Balkendiagramm) erstellen soll, verwirren mehr als sie für den Laien irgendeinen praktischen Nutzen erbringen. Das Buch ist bei all den vielen sehr nützlichen Informationen über manipulative Spiele auch ein Beispiel dafür, wie man am Ende die Welt nur noch durch die Brille einer Theorie zu sehen vermag. Denn nicht alles, was die beiden Autoren schildern, sind tatsächlich solche Spiele oder Manipulationsversuche, sondern eher Missverständnisse. Wenn Frauen beispielsweise meinen: "Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann wüsstest du ...", dann ist das ein klassisches Missverständnis und kein Spiel, wie die Autoren behaupten. Frauen denken anders als Männer. Und natürlich umgekehrt. Über den Satz: "Bei diesem Spiel, das erstaunlicherweise trotz der vereinigten Bemühungen der Humanpsychologie und der Frauenzeitschriften immer noch gespielt wird, wird Liebe mit Gedankenlesen verwechselt.", kann man lachen oder den Kopf schütteln - eines ist aber sicher, ändern wird sich an diesem immer wiederkehrenden Missverständnis nichts, trotz aller "vereinigten Bemühungen" von wem auch immer. Es gibt im Text noch zahlreiche Beschreibungen von Verhaltensweisen, die zwar in die Transaktionsanalyse gepresst werden, aber eigentlich in eine andere Kategorie gehören. Das kann man ignorieren, weil man nämlich ganz nebenbei noch etwas anders lernt, was bei einigen dieser Verhaltensweisen manchen überraschen wird, nämlich, dass sie eigentlich Ausdruck einer leidenden Seele sind, obwohl man das auf den ersten Blick vielleicht nicht sieht oder vermutet. Alles in allem findet man also in diesem Buch eine klare Erläuterung der Struktur und der Dramaturgie manipulativer Spiele, die immer dann besonders lehrreich ist, wenn die Autoren nah am konkreten Fall bleiben. Darüber hinaus erklären sie bestimmte Verhaltensweisen auf eine Weise, die dazu beiträgt diese überhaupt erst wirklich zu verstehen, weil man sie nämlich gewöhnlich ganz anders bewerten würde.

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