Ufpassä, nöd aapassä!

von Renato Kaiser 
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Ufpassä, nöd aapassä!
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Die Geschichte, die uns der Autor als dicken Bären aufbindet, trieft vor Humor und ist umgarnt mit feinstofflicher Satire.

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Inhaltsangabe zu "Ufpassä, nöd aapassä!"

Als Ostschweizer hat man es nicht leicht und am schwersten als emigrierter Ostschweizer. Renato Kaiser, mit ostrandständiger Herkunft Mitgründer der Berner Lesebühne "Rauschdichten", erzählt ungeschminkt seine Geschichte als Ostschweizer in der Fremde. Denn er fand Hilfe in der Selbsthilfegruppe der Anonymen Ostschweizer. Seine Erlebnisse bei den AOsind nun erstmals nachzulesen und anzuhören. Natürlich im reinsten Ostschweizer Dialekt.
Der Berner Autor Christoph Simon meint zum Buch: "Es ist wahr, dass Ostschweizer Dialekt die feinste Mundart der Schweiz ist, aber kein einziges weises Buch ist in dieser Sprache geschrieben worden. Als Rauschdichterkollege von Renato Kaiser ist es mir eine grosse Freude, diese Aussage nun widerlegt zu sehen."

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783905825466
Sprache:
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:85 Seiten
Verlag:Der gesunde Menschenversand
Erscheinungsdatum:10.11.2012

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    Aurelios avatar
    Aureliovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die Geschichte, die uns der Autor als dicken Bären aufbindet, trieft vor Humor und ist umgarnt mit feinstofflicher Satire.
    Vom Überlebenskampf eines Ostschweizers in Bern

    In seinem Buch "Uufpassä, nöd aapassä" erzählt der Spoken-Word-Artist Renato Kaiser vom harten Überlebenskampf eines St. Gallers in Bern. Wegen seines Sprachfehlers, er leidet an einem Ostschweizer Dialekt, wird er von den Einheimischen - den Barbaren, wie er diese auch nennt - denunziert und ausgelacht.

    Durch eine Annonce angelockt stolpert der Autor in die Fänge der Selbsthilfegruppe "Anonyme Ostschweizer". Deren Anführer erschleicht sich sein Vertrauen und alsbald wähnt sich Renato bei den heimlichen Treffen unter Seinesgleichen in Sicherheit. Doch das wiedererwachte Selbstwertgefühl hält nicht lange an. Als er sich bei einem Anlass offenkundig als St. Galler zu erkennen gibt, treiben die Ansässigen einen üblen Scherz mit ihm, was die zutiefst in ihrem Stolz verletzten Anonymen Ostschweizer nicht auf sich sitzen lassen wollen. Die aufgebrachte Gruppe mutiert zu einem unberechenbaren Rudel angeschossener Wölfe und entwickelt eine Eigendynamik, die bis zur Eskalation führt.

    Konsequent dem Motto des Titels folgend hat der Autor sein Werk in Mundart verfasst, was nebenher den Leser dazu einlädt, sich den Gepflogenheiten der Berner anzuschließen und schadenfreudig über den verschnupften Klang zwischen den Silben mit ihnen zu lachen. Die Geschichte, die uns der Autor als dicken Bären aufbindet, trieft vor Humor von leicht bis deftig und ist umgarnt mit feinstofflicher Satire.

    Wem sich die Gelegenheit bietet, Renato Kaiser live auf der Bühne zu erleben, sollte sie sich nicht entgehen lassen. Charmant schleicht sich der Comedian in die Herzen des Publikums und beschert ihm mit seiner Performance einen Abend voll lachende Tränen.

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