Renee Milan

 4 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Renee Milan

Die fränkische Autorin Renee Milan, reist viel in der Welt herum und versucht so viele Kulturen und Menschen wie möglich kennen zulernen. Wenn sie nicht unterwegs ist, arbeitet und lebt sie mit ihrem Ehemann in München. In ihrem Debütroman "Die Leihmutter" setzt sie sich mit einem kontroversen Thema auseinander. Die Protagonistin Daniela muss aus Geldnöten auf das Angebot einer reichen Industriellenwitwe, Lisbeth Sibert, eingehen. Sie soll die Leihmutter für das Kind,ihres im sterben liegenden Sohnes, sein und das Erbe sichern. Sie wird dabei nicht nur in Familienstreitigkeiten rein gezogen, sondern entdeckt nach und nach, dass sie Gefühle für das kleine Wesen in ihrem Bauch entwickelt...

Alle Bücher von Renee Milan

Die Leihmutter

Die Leihmutter

 (3)
Erschienen am 02.07.2018
Eine Frau mit Makel

Eine Frau mit Makel

 (0)
Erschienen am 01.07.2019

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Rezension zu "Die Leihmutter" von Renee Milan

Gut durchdacht, interessant geschrieben 4,5*
Lesegenussvor 4 Monaten

Das Buch erzählt von der jungen Daniela, die kurz vor ihrer Haftentlassung ein sonderbares Angebot erhält. Sie soll als Leihmutter fungieren, ein Kind austragen von dem Sohn einer für sie bis dahin erst einmal Unbekannten. Der  Sohn war bei einem Autorennen in München so schwer verletzt worden, dass keine Chance auf Heilung besteht. Mit im Auto saß seine Freundin und war nur leicht verletzt. Sie reagiert wie vermutet und fliegt schon nach kurzer Zeit zurück nach Kanada. Daniela sieht ihr in gewisser Weise sehr ähnlich und so entscheidet sie sich für ein bessere Zukunft, zumal sie nichts zu verlieren hat bei diesem Angebot. Im Gegenteil. Es ist auch noch sehr lukrativ. Ansonsten würde sie nach der Haft, wo sie lt. ihrer Aussage unschuldig saß, auf der Straße wohnen. Braucht es Mut oder nicht, solch einen Schritt zu gehen?
Die Autorin Renee Milan legt mit "Die Leihmutter" einen Roman vor, der schon durch seinen Titel Aufmerksamkeit erregt. Falls jemand aus der etwas älteren Generation sich an den Titel erinnert, ja es gab ein gleichnamiges Buch von Marie Luise Fischer. Doch sie unterscheiden sich - jede Geschichte steht für sich.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht also Daniela. Da aufgrund der Gesetzeslage eine Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist, wird sie in einer top Anlage in Holland gebracht.  Lisbeth, die Mutter des verunglückten Jens, setzt alles in Bewegung. Es verändert sich vieles von nun an für Daniela. Sie durchläuft dort einen enormen Prozess und wird von ein paar ganz tollen Frauen, die in dem Bungalow dort mit ihr leben, umsorgt. Nun, nur dass sie von jetzt an dauerhaft im Mittelpunkt steht, sich irgendwie eine Angestellte fühlt, die zu funktionieren hat, trifft ihren Nerv.
Die Autorin zeichnet ein stimmiges und authentisches Bild der einzelnen Charaktere bzw. Personen. Die gesamte Handlung ist wirklich gut geschrieben. Ich mochte den Schreibstil. Einerseits leitet er einen schnell und flüssig durch die Geschichte, und schafft dann auch noch ein gewisses Gefühl beim Lesen. Natürlich gab es einige Fragen für mich, aber die wurden gelöst.
Der Roman befasst sich damit, wie es ist, wenn man davor steht, ein Familienmitglied zu verlieren. Hier liegt der Schwerpunkt darauf, dass das Familienunternehmen nicht verloren geht, dass ein Erbe, ein Enkel die Wende in dem erbitterten Familienstreit, dem Familienimperium bringt.
Ich finde das Cover von den Farben her erfrischend und harmonisch.

"Die Leihmutter" von Renee Milan ist ein realistisch vorstellbarer als auch unterhaltsamer Roman. Die Charaktere, der flüssige Schreibstil, eine Handlung, die durchaus nachdenklich stimmt, gerade was das Hauptthema betrifft, haben mir ein paar wunderbare Lesestunden beschert. Am Ende habe ich es mit einem positiven Gefühl zugeklappt.
► In jedem Ende liegt ein neuer Anfang! ◄

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