Renegald Gruwe

 3,8 Sterne bei 5 Bewertungen
Autor von Deckfarbe, Spreeleichen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Renegald Gruwe

Renegald Gruwe, Jahrgang 56, lebt in Berlin als Musiker, Zeichner und Schriftsteller. Über das Verfassen von Liedtexten kam er zum Schreiben von Belletristik. Musikalisch geprägt von dem amerikanischen Musiker und Sänger Tom Waits und in der gestaltenden Kunst beeinflußt von dem niederländischen Grafiker und Zeichner M.C. Escher entwickelte Renegald Gruwe seine Ausdrucksmöglichkeiten von der surrealistischen Federzeichnung über die Musik bis zur Gegenwartsliteratur. Renegald Gruwe trommelte als Schlagzeuger in diversen Gruppen und Bands vorwiegend im Rock- und Jazzbereich. Er spielte mit Gruppen wie „Bizarr“ und der „Alec Tailer Band.“ Mit dem Bassisten Andy Förster gründete er die Band „Deep Förster.“ Hier schreibt er die Texte. Er arbeitete er auch als Tontechniker und Musikproduzent. Geboren in Berlin lebt der Autor in und mit der Stadt. „Irgendwann habe ich begriffen daß es keinen Sinn macht mich mit diesem Steinhaufen anzulegen. So verschmolz ich mit allem was Berlin an Gutem und Schlechtem hervorgebracht hat." Seine Lebensmaxime lautet "Augen und Ohren auf und durch" und ist gleichzeitig Motivation seiner literarischen Arbeit.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Renegald Gruwe

Cover des Buches Deckfarbe (ISBN: 9783839215470)

Deckfarbe

 (4)
Erschienen am 05.02.2014
Cover des Buches Spreeleichen (ISBN: 9783839218914)

Spreeleichen

 (1)
Erschienen am 03.02.2016
Cover des Buches Mord in Germania (ISBN: 9783839222331)

Mord in Germania

 (0)
Erschienen am 11.04.2018
Cover des Buches Gedankenteilung (ISBN: 9783960270300)

Gedankenteilung

 (0)
Erschienen am 22.02.2016

Neue Rezensionen zu Renegald Gruwe

Cover des Buches Deckfarbe (ISBN: 9783839215470)Bokmasks avatar

Rezension zu "Deckfarbe" von Renegald Gruwe

Deckfarbe
Bokmaskvor 6 Jahren

Dieses literarische Romandebüt von Renegald Gruwe hat mich schlichtweg begeistert. Ich hoffe sehr auf weitere Romane des Autors.

Gustave Garoche, seines Zeichens Maler, sitzt in Venedig und bekommt nichts Rechtes mehr auf die Leinwand gebannt. Als ihm das Geld ausgeht, schreibt er seinem Freund in Berlin einen Brief und kündigt sein Erscheinen in Berlin an. Garoche hofft, bei seinem Freund Eduard seine Schaffenskrise zu überwinden. Doch auch in Deutschland ist es sehr schwer für Garoche, seine Bilder in einer Galerie unterzubringen. Die Nationalsozialisten sind sehr auf dem Vormarsch und die Menschen in Deutschland werden immer mehr in ihrem Leben eingeengt.
Garoche bekommt ein Angebot von einem Galeristen, welches nicht gerade legal ist. Doch bevor er seinen Freund um Geld bitten muss, nimmt er dieses Angebot an.
Als Belgier hat er noch etwas mehr Freiheiten als die Menschen in Deutschland, doch als er offene Anfeindungen gegenüber Juden mitbekommt und es sich bei seiner illegalen Arbeit immer mehr zuspitzt, fällt Garoche in ein Loch, aus dem es fast kein Entrinnen mehr gibt.

Doch wie die Geschichte ausgeht, das solltet ihr wirklich selber lesen.

Für mich hat dieser eher ruhige Roman so einen Tiefgang, dass ich die Empfindungen von Garoche am eigenen Leib gespürt habe. Einfach fantastisch geschrieben. In diesem Werk regiert nicht die Gewalt der Nationalsozialisten, sondern die Gedanken und Empfindungen des Protagonisten.

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