Rennie Airth Totengedenken

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Inhaltsangabe zu „Totengedenken“ von Rennie Airth

England 1947. Die Wunden des Zweiten Weltkriegs sind kaum verheilt, als eine erschreckende Mordserie der Polizei Rätsel aufgibt: Wer tötet anscheinend unbescholtene Männer, die keine erkennbare Verbindung zueinander hatten? Und warum hat sich ein Opfer kurz vor seinem Tod nach dem ehemaligen Scotland-Yard-Inspector John Madden erkundigt? Der pensionierte Madden nimmt an der Seite seines früheren Protegés Detective Inspector Billy Styles die Ermittlungen auf und stößt auf eine alte Rechnung, die noch lange nicht beglichen ist.

Ein atmosphärisch dichter Krimi aus dem Nachkriegsengland, der einen in seinen Bann zieht, wenn man sich darauf einlässt.

— Kaoskoch

Für mich zu ruhig und wenig spannend. Das Privatleben des Ermittlers nimmt zu viel Raum ein!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Absolut packend geschrieben!

— Sternenstaubfee

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  • Atmosphärisch dichter Krimi aus dem Nachkriegsengland

    Totengedenken

    Kaoskoch

    09. September 2015 um 13:26

    Die Handlung von "Totengedenken"* spielt zwar im England des Jahres 1947, aber schnell wird klar, dass es eigentlich um den Ersten Weltkrieg geht. Das, so weiß ich inzwischen, ist auch bei den beiden ersten Bänden der Serie um John Madden so. "Totengedenken"* baut auf den Krimis "Nacht ohne Gesicht"* und "Orte der Finsternis"* auf, die bislang nur als eBook auf Deutsch erschienen. Der dritte Band der John-Madden-Reihe, "The Dead of Winter", ist leider noch nicht auf Deutsch erschienen, so dass oft fälschlicherweise von einer Madden-Trilogie die Rede ist. Die Handlung der Bücher ist aber in sich abgeschlossen und auch zu verstehen, ohne die ersten zwei bzw. drei Bücher zu kennen, denn alle Figuren werden bei ihrem ersten Auftreten kurz eingeführt. Zudem liegen zwischen den einzelnen Fällen jeweils einige Jahre, so dass sich Handlung und Charaktere nicht stringent entwickeln. John Madden, dessen Rückzug auf's Land sich schon im ersten Band ankündigte, lebt nun vollends als Farmer auf dem Land, ist aber gelegentlich in London, um sich um eine alte Verwandte und ihr baufälliges Haus zu kümmern. So kann er immer wieder in die Ermittlungen seiner ehemaligen Kollegen unterstützend eingreifen, auch, weil seine Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg wichtig sind. Ich war nur kurz enttäuscht, dass nicht das Nachkriegsengland oder das England des Zweiten Weltkriegs eine tragende Rolle in Airths drittem Roman spielt, denn der Kosmos um John Madden nahm mich schnell gefangen, so schnell, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und mir gleich die beiden Vorgängerbände auf den Reader lud. Und in den Teilen der Handlung, die in London spielen, werden die Narben, die der Krieg riss, doch immer wieder sichtbar: Ruinen, Lebensmittel- und Benzinrationierung ... Natürlich darf auch der vermeintlich typische Londoner Nebel nicht fehlen und muss die Ermittlungsarbeit gelegentlich ordentlich erschweren. Im Vergleich zu den ersten Bänden tritt Madden immer mehr in den Hintergrund, was mich aber nicht so sher störte, da die Charaktere seiner Kollegen an Profil gewinnen. Airth erzählt in ruhigem Ton von der Entwicklung der Mordserie und den Ermittlungen in den vorforensischen Zeiten, als es anscheinend mehr auf kleinteilige Detektivarbeit ankam. Spannend ist auch der Umstand, dass im Scotland-Yard-Team inzwischen auch Frauen mitarbeiten, womit sich manch alter Haudegen schwer tut. Etwa nach der Hälfte des Buches ist zu ahnen, wer für die Mordserie verantwortlich sein könnte und welches Motiv es gibt. Dennoch bleibt die Handlung spannend, nimmt unerwartete Wendungen. Und zum Schluss hin, als sich alles fügt, wird Airth unerwartet temporeich. Fazit: Ein atmosphärisch dichter Krimi aus dem Nachkriegsengland, der einen in seinen Bann zieht, wenn man sich darauf einlässt.

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  • Ruhiger Krimi aus dem Nachkriegsengland

    Totengedenken

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2015 um 18:16

    England 1947: Ozzie ist gerade beim Angeln und ist einigermaßen mit seinem Leben zufrieden, als er mit einem Schuss hingerichtet wird. Die Polizei ist zunächst ratlos. Wer wollte schon einen ehemaligen Bankdirektor töten? In den Unterlagen des Toten finden die Beamten einen angefangenen Brief. Darin wird der ehemalige Inspector John Madden erwähnt. Doch warum? Madden wird informiert und muss bald erfahren, dass es einen ähnlichen Mord schon in Schottland gab. Wie hängen die Delikte zusammen? "Totengedenken" war mein erster Roman von Rennie Airth. Erst beim Lesen habe ich erfahren, dass dieses Werk bereits der 3. Teil der John-Madden-Reihe ist. Dies hat mich schon geärgert, denn ich lese Reihen gern chronologisch. Vielleicht war das auch mit ein Grund, warum mich das gesamte Buch nicht überzeugen konnte. Der Roman wird von einem auktorialen Erzähler geschildert. Man verfolgt sowohl die Ermittlungen der Polizei, als auch dem Privatleben von John Madden und anderen Nebenfiguren. Dadurch werden eine Menge Personen eingeführt, die es mir nicht leicht gemacht haben, der Geschichte selbst zu folgen. Rennie Airth mischt die Ermittlungen mit Einblicken in das normale Leben von John Madden. Diese Mischung ist ihr in meinen Augen nicht wirklich gelungen. Denn durch die Einschübe wirkt das Werk in die Länge gezogen und zeitweise habe ich mich auch gelangweilt. Auch die Story an sich konnte mich nicht überzeugen. Sehr ruhig, ja fast still gehen die Ermittlungen vonstatten. Auf den ersten 100 Seiten war ich drauf und dran, den Roman beiseite zu legen, da so gut wie nichts passierte. Erst zur Mitte hin kam sowas wie Spannung auf, wobei auch diese für mich schnell verpuffte. Der Grund: nachdem die Untersuchungen erst gar nicht vorangingen, genügte ein Hinweis, um in John Madden eine mehr als wichtige und bahnbrechende Erinnerung hervorzurufen. Das war für mich zu schnell, zu unglaubwürdig, zu wenig durchdacht. Auch zu den Figuren selbst konnte ich keinen Zugang finden. Vielleicht lag es daran, dass sie, da es bereits Band 3 der Reihe ist, nicht eingeführt oder charakterisiert wurden. Zudem sind die handelnden Personen typisch britisch zurückhaltend und geben wenig von sich preis. Dieses Konzept kann funktionieren, für mich blieben John Madden und Co. aber farblos und ungenau. Ich war vor allem auf die Art der Ermittlungen kurz nach dem 2. Weltkrieg gespannt. Doch bis auf ein paar Hinweise wie Benzinrationierung und Verknappung der Lebensmittel hätte der Roman auch durchaus in den 90er Jahren spielen können. Hier hätte ich mir etwas mehr Einblick in die damalige Zeit gewünscht. Der Stil von Rennie Airth ist durchaus gut zu lesen. Ihre Erzählweise ist leise, bedacht und schweift auch gern mal ab. Ich kann mir gut vorstellen, dass man diesen Roman bei Kaminfeuer mit einem Glas Cherry genießen kann. Fazit: für mich war England kein Gedenken wert. Schade!

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  • Wenige Jahre nach dem Ende des II. Weltkrieges...

    Totengedenken

    dubh

    21. June 2015 um 15:39

    Großbritannien ist noch immer von den Nachwehen geprägt: in den Städten sind die Lücken, durch Bomben verursacht, deutlich zu sehen und noch sind Lebensmittel und Benzin rationiert... Doch seit Kriegsende ist die Labour Party an der Macht und nicht nur die Gesellschaft versucht sich in einem Neuanfang, sondern auch die Wirtschaft. In dieser Zeit erschüttert eine Mordserie die Öffentlichkeit: bei den Opfern handelt es sich um vermeintlich unbescholtene Männer und sie scheinen irgendwie miteinander verknüpft zu sein - doch die Polizei hat arge Probleme, ein Motiv zu erkennen. Dazu kommt ein nicht beendeter Brief - der an Scotland Yard adressiert ist und John Maden erwähnt -, den die Ermittler auf dem Schreibtisch eines Opfers finden. Der schon einige Zeit pensionierte Scotland-Yard-Inspector John Madden, der sich mit Frau und Kindern zurückgezogen hatte, unterstützt nun seine ehemaligen Kollegen und nach und nach finden sich Hinweise auf eine Lynchjustiz... Leider wurden ja nicht alle Krimis von Rennie Airth ins Deutsche übersetzt. Bei "Totengedenken" handelt es sich um den vierten Fall des Ermittlers John Madden, der aber völlig eigenständig zu lesen ist. Zwischen den einzelnen Krimis liegen große zeitliche Abstände - vielleicht passt sich der Autor hier dem eigenen Schreibverhalten an. Denn zwischen den Veröffentlichungen seiner Romane liegt jedes Mal eine gefühlte Ewigkeit. Mag sein, dass der Südafrikaner einfach kein Schnellschreiber ist - nach der Lektüre des neuesten Falles muss ich aber sagen, dass das vielleicht auch ein ganz gute Idee ist, denn die Qualität des Geschriebenen ist einfach richtig gut. Also habe ich beschlossen, dass ich mich jetzt einfach in Geduld übe und hoffe, dass der Autor noch einen weiteren Krimi um Inspector Madden schreibt... Hier stimmt einfach alles: die Spannung hält sich sehr gut, die Auflösung ist gekonnt, die Figuren sind in meinen Augen glaubhaft und mit John Madden und einer jungen Kollegin gibt es zwei besonders sympathische Charaktere. Natürlich muss ich zugeben, dass mich die Zeit der Handlung sehr interessiert - vor allem, wenn ich bedenke, dass die Zusammenhänge zurück in beiden Weltkriege reicht... Für mich sind die Szenen und die Atmosphäre einfach authentisch und lassen mich in schwierige Zeiten blicken. Zumal sie natürlich auch für die Ermittlungen einen perfekten Nährboden bieten. Fazit: Wer gerne historische Krimis liest, die nicht vom bloßen Thrill leben, sondern viel von der damaligen Zeit transportieren sollen und so eine gelungene Stimmung schaffen, der wird hier perfekt bedient. Rennie Airth versteht sein Handwerk und ich hoffe auf einen weiteren Fall mit John Madden!

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  • Netter Krimi

    Totengedenken

    gagamaus

    04. June 2015 um 15:50

    „Totengedenken“ ist der dritte Roman von Rennie Airth mit seinem alter Ego John Madden. Allerdings sind die Romane in großem Abstand herausgekommen und auch die Handlung liegt teils mehr als 10 Jahre auseinander, so dass es auch für Quereinsteiger kein Problem sein dürfte, in diese lose Serie einzusteigen. Ich kannte nur den ersten Teil, „Nacht ohne Gesicht“, der mir ausgesprochen gut gefallen hat. Vor allem das Zeitkolorit hatte es mir angetan. Auch hier hoffte ich also auf ein ähnlich interessantes Umfeld. Die Mordfälle an sich werden relativ unspektakulär beschrieben und da die Forensik so kurz nach dem zweiten Weltkrieg noch in den Kinderschuhe steckte, ist die solide kleinteilige mühselige Polizeiarbeit der Hauptpfeiler der Ermittlungen und wird von Anfang an sehr ausführlich und teilweise etwas langatmig geschildert. Mehrere Morde in England und sogar bis nach Schottland rauf haben ein ähnliches Muster aber es ist schwer, eine offensichtliche Verbindung zwischen den Opfern zu erkennen. Mit Hilfe des bereits pensionierten Inspektors John Madden kommt man aber schließlich dem Mörder doch auf die Spur. Dabei werden ziemlich tragische Beweggründe aufgedeckt, die zu diesen Hinrichtungen als Racheakte geführt haben. Das Ende ist schlüssig und zufriedenstellend. Der Schreibstil ist angenehm, allerdings hat mir in diesem Band wirklich etwas gefehlt, um mich ganz und gar zu fesseln. Vor allem der Anfang, bevor Madden ins Spiel kommt, zieht sich  und für meinen Geschmack hätten ruhig mehr Informationen über die damalige harte Zeit in England nach Kriegsende sein dürfen. Außerdem passiert nichts wirklich Überraschendes und auch die Spannung hält sich ziemlich in Grenzen. Im Ganzen betrachtet ist dieses Buch wohl eher für Leser, die einen ruhigen Kriminalroman ohne Blut und Action bevorzugen, gedacht. Auch der Hauptdarsteller hat sich in meinen Augen ziemlich verändert. Während im ersten Buch Madden durch seinen  spröden und sperrigen Charakter überzeugte, ist er inzwischen – im Rentenalter – etwas blass und ein ausgeglichener Ehemann geworden. Ein netter Krimi für zwischendurch, leider nichts Nachhaltiges.

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  • John Maddens dritter Fall

    Totengedenken

    Shunya

    31. May 2015 um 21:10

    England 1947. Die Wunden des Zweiten Weltkriegs sind kaum verheilt, als eine erschreckende Mordserie der Polizei Rätsel aufgibt: Wer tötet anscheinend unbescholtene Männer, die keine erkennbare Verbindung zueinander hatten? Und warum hat sich ein Opfer kurz vor seinem Tod nach dem ehemaligen Scotland-Yard-Inspector John Madden erkundigt? Der pensionierte Madden nimmt an der Seite seines früheren Protegés Detective Inspector Billy Styles die Ermittlungen auf und stößt auf eine alte Rechnung, die noch lange nicht beglichen ist ... (Quelle: Amazon) Bei diesem Band hatte ich vergessen mich vorher zu informieren. Es ist der dritte Band einer Krimireihe rund um Inspektor Madden. Obwohl ich die Vorgänger nicht kannte kam ich sehr gut in die Handlung rein. Es gab zwar hin und wieder einige Verweise auf Fälle, die möglicherweise in den anderen beiden Bänden vorgekommen sind, aber das hat nicht wirklich gestört. Die Handlung an sich fand ich interessant. Madden wird trotz seines Ruhestands mit in eine Ermittlung hineingezogen, die auch mit ihm bzw. seiner Vergangenheit während des Krieges zu tun gehabt hat. Jemand ermordet Männer, die auf den ersten Blick nichts miteinander verbindet und somit die Ermittler in die Irre führt. Erst nach und nach wird klar was es mit den Männern und ihren Hinrichtungen zu tun hat und das jemand Lynchjustiz ausübt. Die Handlung spielt in England kurz nach dem Krieg. Das merkt man durch kleine Hinweise, dass zum Beispiel noch Benzin zugeteilt wird und derlei Dinge. Ein starker Nebel umhüllt später die Stadt in der es zum Höhepunkt kommt was die Situation noch etwas beklemmender wirken lässt als sich endlich alle Fäden zusammen ziehen. Madden und die anderen Ermittler fand ich soweit sympathisch. Interessant fand ich vor allem, dass mit Lily Poole eine Frau unter den Männern ist, die sich so ein bisschen gegen ihre Vorurteile entgegen stellen muss von wegen Frauen gehören an den Schreibtisch und nicht in den Außeneinsatz usw. Was ihr meiner Meinung nach definitiv gelungen ist. Die Handlung ist gut aufgebaut worden, allerdings hatte ich mit den ersten 100 Seiten so ein wenig Mühe warm zu werden. Ich konnte mich nicht richtig auf den Text konzentrieren und mal abgesehen von den Morden verliefen sich die Unterhaltungen und Ermittlungen im Sande. Erst danach konnte mich die Story in ihren Bann ziehen. Viel Rätselraten gab es nicht, da die Handlung sehr linear verläuft und unvorhersehbar ist. Der Krimi folgt einem roten Faden und auch die Person, welche die Morde ausübt wird sehr genau durchleuchtet, aber es fehlt so ein bisschen Schmackes, soll nicht heißen es war langweilig, aber es hätte ruhig noch etwas mehr spannende Momente geben können. Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen. Während der Dialoge wird viel geredet, der Autor lässt die Figuren währenddessen nur wenig agieren. Das Gespräch steht definitiv im Vordergrund. War für mich mal etwas Neues und durchweg interessant. Man wird dadurch nicht so leicht abgelenkt. Das Ende vor dem Finale, wenn man es so nennen möchte fand ich wenig spektakulär. Das eigentliche Ende an sich war ein wenig klischeehaft und hatte nicht unbedingt viel zu bieten. Alles in allem hat mir Totengedenken gut gefallen. Das Cover wirkt ein wenig wie ein bedrohlicher Schatten und der Titel passt wie die Faust aufs Auge. Die Kulisse Englands nach Kriegszeiten hat gut zur Handlung gepasst und die Nebenhandlung war zwar nicht so berauschend, hat aber durchaus etwas Abwechslung mit eingebracht. Trotz einiger Mängel ist der Krimi ansprechend, bietet sympathische Ermittler und eine Mordserie vor historischem Hintergrund.

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  • Fesselnd von Beginn an!

    Totengedenken

    Sternenstaubfee

    England 1947: Eine Mordserie gibt den Kommissaren Rätsel auf. Mehrere Männer wurden regelrecht hingerichtet, doch scheinbar hatten sie nichts miteinander zu tun. Die Indizien deuten aber auf einen gemeinsamen Täter hin. Tötet er wahllos? Oder gibt es einen Zusammenhang? Und was hat der pensionierte Scotland-Yard-Inspektor John Madden mit dem Fall zu tun? Sein Name taucht in einem Brief auf, den eines der Opfer kurz vor seinem Tod geschrieben hat. Mein Leseeindruck: "Totengedenken" ist mein erstes Buch von Rennie Airth, aber es wird sicher nicht mein letztes gewesen sein! Ich habe diesen Krimi wirklich kaum aus der Hand legen können; die Geschichte hat mich von Anfang an packen können und mich nicht wieder losgelassen. Die Geschichte spielt in England kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, was alleine schon richtig interessiert ist. Der Mordfall bzw. die Mordserie ist sehr rätselhaft und nicht vorhersehbar. Mir hat die Ermittlungsarbeit der Kommissare richtig gut gefallen. Schritt für Schritt erschließen sich immer mehr Hintergründe, und es ergibt sich mit der Zeit ein immer klareres Bild. Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Sie sind gut ausgearbeitet, so dass sie echt wirken und man sich ein gutes Bild von ihnen machen kann. Es hat richtig Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Wer gerne anspruchsvolle und interessante Krimis vor historischem Hintergrund liest, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall einmal näher ansehen!

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    clary999

    29. May 2015 um 20:27
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