Rex Stone Das geheime Dinoversum - Der Flug des Quetzalcoatlus

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Dinoversum - Der Flug des Quetzalcoatlus“ von Rex Stone

Wie ein Flugzeug schwebt der Quetzalcoatlus in der Luft. Auf einmal stürzt er im Sturzflug auf Jan, Tim und ihren Dino-Freund Wanna zu. Können sich die Freunde vor den Klauen des Flugsauriers retten?

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  • Rezension zu "Der Flug des Quetzalcoatlus" von Rex Stone

    Das geheime Dinoversum - Der Flug des Quetzalcoatlus

    SinjeB

    29. April 2012 um 10:58

    Zum Inhalt: Band 4 Das geheime Dinoversum 04. Der Flug des Quetzalcoatlus nutzt die Gelegenheit, um die vergangenen Geschichten noch einmal kurz zusammenzufassen. Neben Jans Großvater begegnen wir nun auch Jans Vater, und Neueinsteiger erfahren, dass dieser dabei ist, ein Dinosauriermuseum zu eröffnen, und er mit Jan neu in den Ort gezogen ist. Auch wird noch einmal kurz Bezug auf die Höhle genommen, die Jans neuer Freund Tim bereits kannte, ohne aber zu erahnen, dass sie eine Art Tor zur Dinosaurierzeit bildet. Dies wird aber so unaufdringlich in den Text eingebaut, dass Leser, die die Reihe seit Band 1 verfolgen, nicht gelangweilt werden und die Geschichte um den "Dino der Woche" nicht zu kurz kommt. Während Jan und Tim in den ersten drei Bänden in ihrer Freizeit aus sozusagen privatem Interesse durch die Dinowelt gewandert sind, begeben sie sich nun mit einem konkreten Projekt dorthin. Anhand ihrer Entdeckungen der letzten Ausflüge haben beide ein Landschaftsmodell erstellt, Dinosaurier gebastelt, und als sie Vaters Modell eines Quetzalcoatlus in die Szenerie einbauen, erfahren sie von ihm, dass über den Quetzalcoatlus bislang nur wenig bekannt ist. Also machen sie sich auf, mehr über den Flugsaurier zu erfahren, und diese Entdeckungsreise wird wieder spannend, aber auch ein bisschen eklig ... Unsere Meinung: Die ca. 90-seitigen Bücher sind eine tolle Sache für den kleinen Dinosaurierfan. Sie haben ein handliches Format für Kinderhände, einen farbig gestalteten, geprägten Festeinband, s/w-Illustrationen im Buchblock, eine kinderfreundliche Großschrift sowie ein Glossar mit Erläuterungen im hinteren Buchteil. Wenn ich die Lesefortschritte meines eigenen Sohnes berücksichtige, halte ich, insbesondere aufgrund der zahlreichen Fremdwörter, sieben Jahre für etwas früh angesetzt, um die Reihe selbst zu lesen. Allerdings sind die kindlichen Interessen ja so schnelllebig, dass man heute kaum sagen kann, ob er mit 9 Jahren überhaupt noch mit Dinosauriern hinterm Ofen hervorgelockt werden kann. Eine gewisse "Vorbildung" in Sachen Dinosaurier ist ebenfalls nicht verkehrt. Mein Sohn fand es toll, dass die beiden Achtjährigen so modern sind und einen eigenen kleinen Computer haben. Außerdem sind sie für ihr Alter schon richtige kleine Dino-Geeks, wissen eine Menge über die Urzeit und finden ein stinknormales Ammonitfossil schon beinahe langweilig. Daneben machen sie Eindruck, weil sie nicht immer einen Erwachsenen an der Backe haben und sich ganz frei in ihrer Umgebung bewegen können. Mein Mutterherz schlägt vor Schreck zwar etwas schneller, wenn ich mir vorstelle, dass mein Kind frisch-fröhlich alleine über die Klippen klettert, aber Kinder finden unabhängige Abenteuer natürlich super. Positiv ist mir aufgefallen, dass sich in Dialogen nicht, wie häufig in Kinderbüchern der Fall, auf "sagen" und "fragen" beschränkt wird, sondern auch andere Verben zum Zug kommen. Gerade in Kinderbüchern bedaure ich oft die Verbarmut, da Kinderbücher eine gewisse spracherzieherische Aufgabe haben. Daher finde ich es immer schade, wenn nur alltäglicher Wortschatz, den ein Kind, das eine normale tägliche Kommunikation erfährt, ohnehin hat, zelebriert wird, anstatt Neues einzubringen. Das Vorlesen und das gemeinsame Lesen waren auf jeden Fall wieder ein interaktives Erlebnis mit Fragen, auf die das Buch selbst eine Antwort geben konnte, und machten Lust auf mehr Abenteuer von Jan und Tim in der Dinosaurier-Bucht. Mit einigen Bänden des geheimen Dinoversums können im Übrigen auch auf antolin.de Punkte gesammelt werden. Weil wir aber nicht schummeln wollen, heben wir uns das auf, bis mein Sohn die Bücher wirklich alleine lesen kann.

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