Rex Stone Das geheime Dinoversum - Die Beute des Velociraptors

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Dinoversum - Die Beute des Velociraptors“ von Rex Stone

Plötzlich öffnet sich die Höhlenwand! Vor Jan und Tim liegt das geheime Dinoversum – eine Welt voll echter, lebendiger Dinosaurier! Ein Velociraptor stiehlt den Fossilien-Rechner. Jan und Tim verfolgen den Raubsaurier zu seiner Höhle, wo er die Beute verstecken will. Doch die Höhle liegt mitten zwischen explodierenden Geysiren!

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  • Rezension zu "Die Beute des Velociraptors" von Rex Stone

    Das geheime Dinoversum - Die Beute des Velociraptors

    SinjeB

    29. April 2012 um 11:00

    Zum Inhalt: In Das geheime Dinoversum 05. Die Beute des Velociraptors kommen Jan und Tim durch Jans Großvater auf die Idee, in ihrem geheimen Dinoversum nach Krabben zu angeln, denn das tut der Großvater im Hier und Jetzt. Also begeben sie sich wieder in die Höhle, treten in die alten Dinosaurierspuren, und schon sind sie mitten drin in der Dinowelt, wo der kleine Wannanosaurus schon auf die Kinder wartet. In die Nebel-Lagune wollen sie, bevor die Flut kommt und dann nichts mehr aus dem Krabbenangeln wird. Während sie also Urzeitkrabben aus dem Wasser ziehen, schleicht sich von hinten eine diebische Elster an. Ach, Quatsch, es ist ein Velociraptor, der sich den wertvollen Fossilien-Rechner, der die Jungen seit Band 1 begleitet, schnappt und sich damit zwischen dampfenden Geysiren auf und davon macht. Auf diesen tollen Rechner können Jan und Tim nicht verzichten (und vor allem können sie Jans Vater ja schlecht erzählen, dass sie ihn in der geheimen Welt, die nur sie kennen, verloren haben) und müssen nun dem Velociraptor folgen, ohne gekocht oder letzten Endes gar gefressen zu werden ... Unsere Meinung: Während es in jedem Buch um die Entdeckung eines Dinosauriers geht, schreitet auch die Handlung im Hintergrund gemächlich voran. Jeder Band beginnt mit einer Kurzvorstellung der beiden Hauptcharaktere Jan und Tim und des jeweiligen Dinosauriers. Am Ende gibt es Glossar, das die wichtigsten Fremdwörter der aktuellen Geschichte erklärt. Im Verlauf der Geschichten wird vieles in Dialogen ge- und erklärt, in denen man sich etwas zuruft, schreit, flüstert, antwortet ... seltener aber sagt und fragt. Umgebungsbeschreibungen sind notwendig, aber wenig ausufernd, dabei aber bildhaft und der Dynamik förderlich. Dazwischen werden Dinosaurierlaute eingeschoben, die in größerer Schrift hervorgehoben sind und für den kindlichen Leser den Spannungsfaktor erhöhen sollen. Mein Sohn ist immer ganz stolz, wenn er das "Kronk, Kronk" des Wannanosaurus selbst laut vorlesen darf. Dem Autor dieser Kinderbücher gelingt es im Übrigen sehr gut, auf Geschehnisse vorangegangener Bände Bezug zu nehmen, ohne dass der Leser, der die Reihe von Anfang an, Band für Band, verfolgt, gelangweilt würde, weil er die Fakten schon kennt, Neuleser aber ebenfalls nicht mit zu wenig Information im Regen stehen bleiben. Und das alles auf dem begrenzten Raum von nur 88/89 Seiten, die zudem auch noch reich s/w illustriert sind. Da kann sich so mancher Verfasser von Erwachsenenreihen eine Scheibe abschneiden. Nachdem die beiden Jungen in den ersten Bänden hauptsächlich allein im Mittelpunkt des Geschehens standen, werden inzwischen die Erwachsenen mehr einbezogen. Trotzdem bleibt das Abenteuer im Fokus, und wir erfahren noch recht wenig über die Kinder und ihre Familien. Für einen Leser, der die Reihe verfolgt, dürfte mehr Hintergrund mit der Zeit aber durchaus von Interesse sein, denn ich stelle es mir schwierig vor, eine Reihe nur mit einem "Dino der Woche" lebendig zu halten. Von Jan wissen wir, dass er neu im Ort ist, sein Vater im Leuchtturm des Großvaters ein Dinosauriermuseum eröffnen will, aber wir erfahren bisher nichts von einer Mutter oder Großmutter. So ist es durchaus berechtigt, dass mein Sohn zwischendurch fragte: "Hat der denn keine Mama?" Hm, entweder haben wir es überlesen oder wir werden es noch erfahren. Tim ist bislang lediglich der dinobegeisterte, abenteuerlustige neue Freund von Jan, wirkt derzeit, obwohl er der zweite Hauptcharakter ist, eher wie Jans Sidekick. Auch muten die Geschichten nach verlängerten Sommerferien an, als wären da weder Schule noch Hausaufgaben. Das ist nun aber mein mütterliches Empfinden, denn Pflichtgeschichten dürften den Leser im Zielalter weniger reizen. Also: Abenteuer und Erfindungsreichtum vor! Wieder 5 Punkte!

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