Rex Stone Das geheime Dinoversum - Die Flucht des Triceratops

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Inhaltsangabe zu „Das geheime Dinoversum - Die Flucht des Triceratops“ von Rex Stone

Friedlich zieht die Triceratopsherde über die Ebene. Da greifen Termiten die mächtigen Pflanzenfresser an. Panisch läuft die Herde davon - und reißt Jan und Tim mit sich!

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  • Rezension zu "Die Flucht des Triceratops" von Rex Stone

    Das geheime Dinoversum - Die Flucht des Triceratops
    SinjeB

    SinjeB

    29. April 2012 um 10:53

    Zum Inhalt: Im zweiten Buch der Reihe, Das geheime Dinoversum 02. Die Flucht des Triceratops, wissen die beiden achtjährigen Abenteurer Jan und Tim schon, wohin sie gehen müssen, und planen, eine Karte von der Dino-Welt zu erstellen. Zielsicher packen sie, angekommen in der Vergangenheit, den Rucksack voll stinkender Gingko-Früchte, die der kleine Wannanosaurus, "Wanna", so mag. Selbstverständlich haben sie auch ihren Fossilien-Rechner, ein Smartphone-ähnliches Gerät, das allerlei Informationen über Dinosaurier eingespeichert hat, dabei. Sie wagen sich weiter als beim letzten Mal auf die Große Ebene vor und erspähen aus der Ferne etwas, das aussieht wie Behausungen. Dem wollen sie natürlich auf den Grund gehen. Da kommt aber zunächst eine Triceratops-Herde dazwischen, die aufgrund ihrer Größe und Schwere die Jungs natürlich erst einmal erschreckt, sich dann aber als Glücksgriff erweist. Beherzt schwingen sich Jan und Tim in einem günstigen Moment auf den Rücken eines der Urzeitschwergewichte und los geht der Ritt zu den mysteriösen Behausungen. Was dort wohnt, ist zwar winzig klein, schlägt aber die riesigen Dinosaurier mit den Jungs obenauf in die Flucht ... Unsere Meinung: Die ca. 90-seitigen Bücher sind eine tolle Sache für den kleinen Dinosaurierfan. Sie haben ein handliches Format für Kinderhände, einen farbig gestalteten, geprägten Festeinband, s/w-Illustrationen im Buchblock, eine kinderfreundliche Großschrift sowie ein Glossar mit Erläuterungen im hinteren Buchteil. Wenn ich die Lesefortschritte meines eigenen Sohnes berücksichtige, halte ich, insbesondere aufgrund der zahlreichen Fremdwörter, sieben Jahre für etwas früh angesetzt, um die Reihe selbst zu lesen. Allerdings sind die kindlichen Interessen ja so schnelllebig, dass man heute kaum sagen kann, ob er mit 9 Jahren überhaupt noch mit Dinosauriern hinterm Ofen hervorgelockt werden kann. Eine gewisse "Vorbildung" in Sachen Dinosaurier ist ebenfalls nicht verkehrt. Mein Sohn fand es toll, dass die beiden Achtjährigen so modern sind und einen eigenen kleinen Computer haben. Außerdem sind sie für ihr Alter schon richtige kleine Dino-Geeks, wissen eine Menge über die Urzeit und finden ein stinknormales Ammonitfossil schon beinahe langweilig. Daneben machen sie Eindruck, weil sie nicht immer einen Erwachsenen an der Backe haben und sich ganz frei in ihrer Umgebung bewegen können. Mein Mutterherz schlägt vor Schreck zwar etwas schneller, wenn ich mir vorstelle, dass mein Kind frisch-fröhlich alleine über die Klippen klettert, aber Kinder finden unabhängige Abenteuer natürlich super. Positiv ist mir aufgefallen, dass sich in Dialogen nicht, wie häufig in Kinderbüchern der Fall, auf "sagen" und "fragen" beschränkt wird, sondern auch andere Verben zum Zug kommen. Gerade in Kinderbüchern bedaure ich oft die Verbarmut, da Kinderbücher eine gewisse spracherzieherische Aufgabe haben. Daher finde ich es immer schade, wenn nur alltäglicher Wortschatz, den ein Kind, das eine normale tägliche Kommunikation erfährt, ohnehin hat, zelebriert wird, anstatt Neues einzubringen. Das Vorlesen und das gemeinsame Lesen waren auf jeden Fall wieder ein interaktives Erlebnis mit Fragen, auf die das Buch selbst eine Antwort geben konnte, und machten Lust auf mehr Abenteuer von Jan und Tim in der Dinosaurier-Bucht. Mit einigen Bänden des geheimen Dinoversums können im Übrigen auch auf antolin.de Punkte gesammelt werden. Weil wir aber nicht schummeln wollen, heben wir uns das auf, bis mein Sohn die Bücher wirklich alleine lesen kann. 5 Punkte von Sohnemann und mir

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