Es klingelte an der Tür

von Rex Stout 
3,9 Sterne bei87 Bewertungen
Es klingelte an der Tür
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Positiv (57):
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Archie Goodwin ist mehr als der Handlanger seines Chefs. Sein Chef, der bekannte Detektiv Nero Wolfe aus New York ist auf ihn angewiesen,...

Kritisch (4):
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Ein Krimi, der bereits in den 50 iger erschienen ist, damals sehr erfolgreich war und dann in Vergessenheit geriet

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Inhaltsangabe zu "Es klingelte an der Tür"

Die reiche Exzentrikerin Rachel Bruner hat die Nase voll vom amerikanischen Geheimdienst. Sie kauft zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuchs und verschickt es landesweit. Klar, dass das Ärger gibt: Das FBI lässt sie auf Schritt und Tritt überwachen. In ihrer Not wendet sich die vornehme Dame an Nero Wolfe, den berühmtesten Privatermittler von New York. Doch wie soll der ihr helfen? Sein Gegenspieler ist immerhin kein Geringerer als J. Edgar Hoover. Ein Scheck über 100 000 Dollar überzeugt ihn, es zumindest zu versuchen. Da kommt ihm ein Mordfall an einem Journalisten sehr gelegen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783608981117
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:248 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Erscheinungsdatum:11.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    JasperVormschlags avatar
    JasperVormschlagvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Archie Goodwin ist mehr als der Handlanger seines Chefs. Sein Chef, der bekannte Detektiv Nero Wolfe aus New York ist auf ihn angewiesen,...
    Der Krimiautor der 60er! Nero Wolfe ist ein Meisterdetektiv

    Archie Goodwin ist mehr als der Handlanger seines Chefs. Sein Chef, der bekannte Detektiv Nero Wolfe aus New York ist auf ihn angewiesen, auf seine akribische und perfekte Arbeit. Denn obwohl Wolfe ein berühmter Detektiv ist, würde er für keinen seiner Klienten ohne triftigen Grund das Haus verlassen.

    Es ist ein kalter Wintermonat, als sich über ein Telegramm die exzentrische, reiche und verwitwete Mrs. Bruner ankündigt. Ihr Fall scheint unlösbar: da sie in einem Wutanfall zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuchs über den FBI an große Persönlichkeiten der Politik und Wirtschaft verschickte, ist ihr und ihren Mitarbeitern der FBI rund um die Uhr auf den Fersen. Nun bittet sie Wolfe den FBI daran zu hindern - was nach Wolfes Meinung nicht einfach nur unlösbar klingt.

    Doch ein Scheck über hunderttausend Dollar macht ihm die Entscheidung leichter, denn so könnte er sich für den Rest des gerade begonnenen Jahres ganz dem Lesen und der Orchideenzucht hingeben. Und auch Archie Goodwin ist schließlich überzeugt, als "ein Scheck auf seinen Namen" angekündigt wird. Doch wie sollen sie diese unlösbare Aufgabe lösen?

    Rex Stout hat einen interessanten Schreibstil, etwas verschlungen und altmodisch, passt er perfekt zu der Stimmung der Romane. Man kann allerdings nicht sagen, dass dieser Schreibstil antrainiert ist - er ist echt! Denn Rex Stout ist der Krimiautor der sechziger Jahre und es wundert mich, dass er nicht bis heute seinen Platz zwischen allen Marpels und Holmes hat. Doch die Neuauflage mit korrigierter Übersetzung überzeugt schon allein durch das Aussehen, dass die Bücher von anderen optisch und manuell unterscheidet (damit meine ich die raue Tapetenbeschichtung und den weichen Buchdeckel, eine Wohltat für die Hände, die von anderen Büchern meist zwischen Daumen und Zeigefinger eine raue Stelle vom Buchrücken erhalten).

    Auch der Fall selbst überzeugt, mit überraschenden Wendungen, mit undurchschaubaren Charakteren und obwohl alle Informationen geliefert werden, bestimmt der Autor selbst, wann er den Leser einweiht - manchmal errät man ja sonst bereits selbst die Lösung.
    Auch die Charaktere sind klar ausgemalt: versnobbt, selbstverliebt und mit eindeutigen Temperamenten. So ist auch Nero Wolfe sehr exzentrisch - und sehr faul, weswegen er, wie gesagt, so gut wie nie das Haus verlässt. Sein Kollege Goodwin, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird ist jung, charmant, ein Frauenheld - und vielleicht aus genau dem Grund Wolfes Angestellter.

    Rex Stout (*1886, +1975) war lange Zeit Geschäftsmann, bevor er hauptberuflich Schriftsteller wurde. Er lebte in den USA, kam jedoch viel in der Welt herum. Von seinem Hauptwerk, den Nero Wolfe-Romanen, veröffentlichte er 33 Romane, von denen einige nun beim Klett-Cotta Verlag neu aufgelegt werden.

    Was ich im Buch nur bemerkt habe, weil ich darüber gelesen hatte war, dass Rex Stout sehr viel Politik in seinen Büchern eingeflochten hat. Er war ein großer Kämpfer für Menschenrechte und war über Radiosendungen, Zeitungsartikel und alle ihm verfügbaren Kanäle bekannt für seinen Kampf gegen das Nazi-Deutschland.

    Im Schluss kann ich sagen, dass Rex Stout eindeutig einen Platz in jedem Bücherregal verdient hat. Wer ihn also noch nicht kennt, sollte dringend einen Buchladen aufsuchen...

    Verlag: Klett-Cotta

    Autor: Rex Stout

    Erstveröffentlichung: 1965

    Neuauflage: März 2012

    Seiten: 247

    ISBN: 9783608981117

    Preis: 15,00 Euro


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    K
    Knopfvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Neufassung
    tolle Neufassung

    Es macht bereits Freude, dieses kleine, feine Büchlein in die Hand zu nehmen. Ein gebundenes Buch mit Leineneinband. Wie früher. Wobei wir auch gleich zum Inhalt des Buches kommen. Die Handlung spielt Mitte der 60er Jahre des 20.Jahrhunderts und man ist weit entfernt vom Handy- und Computerzeitalter.
    Der exentrische Privatdetektiv Nero Wolfe, lebt arbeitet und genießt sein Leben in einem kleinen Backsteinhaus (Brownstone) mitten in New York. Dieses verläßt er nur äußerst ungern und selten. Falls er Informationen von außerhalb benötigt, schickt er seinen Assistenten Archie Goodwin los. Dieser besorgt alles was nötig ist und kann seinem Chef alles wortgetreu schildern. Nero Wolfe, der sich zwischenzeitlich gerne stundenlang mit seiner Orchideenzucht beschäftigt oder mit seinem Koch Fritz über neue Kochrezepte und Zutaten diskuttiert, schließt aus allen Fakten zum Schluß erfolgreich auf den Täter und versammelt alle Beteiligten um sich, um sein Ergebnis mitzuteilen.
    Das ist die Grundidee der Rex Stout Bücher um Nero Wolfe.
    In diesem Fall, der neu übersetzt und bearbeitet wurde, dadurch einen eleganteren Schreibstil erhalten hat, bittet die Millionärin Rachel Bruner, Nero Wolfe und sein Team um Hilfe. Sie hat 10.000 Exemplare eines Buches verschenkt, welches sich mit den Machenschaften des FBIs beschäftigt. Nun hat sie das Gefühl, dass sie beschattet und abgehört wird und möchte das unterbinden lassen.
    Nero Wolfe betrachtet den Fall eigentlich als aussichtslos und möchte ablehnen. Aber Frau Bruner macht ihm ein Angebot, welches er nicht ablehnen kann. Die Höhe des Schecks bedeutet monatelange Freizeit, ohne Detektivarbeit. Gleichzeitig hat Mr.Cramer einen ungelösten Mordfall zu bearbeiten, bei dem der Verdacht besteht, das FBI Agenten die Täter sind. Auch er bittet Nero Wolfe um Hilfe, obwohl die beiden sich sonst bekämpfen.
    Obwohl alles so aussichtslos beginnt, finden Wolfe und Goodwin den richtigen Ansatz, den richtigen Mörder und können mit viel List und Tücke auch das FBI am Ende austricksen und alles zur Zufriedenheit lösen.
    Es war mal wieder schön, einen Fall von Nero Wolfe zu lesen und in Erinnerung an die Verfilmungen mit William Conrad und Lee Horsley zu schwelgen.
    Für mich ein gelungenes Buch, ob für die Jugend von heute auch? Wer weiß. Vielleicht findet sie die Zeit, in der man noch eine Telefonzelle aufsuchen mußte, wenn man draußen telefonieren wollte auch interessant.

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    Annejas avatar
    Annejavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: verwirrend und nur bedingt für Einsteiger der Reihe geeignet
    Leg dich nicht mit Nero Wolfe an

    Nachdem ich zuletzt die "Nero Wolfe"-Reihe mit "Zu viele Köche" begonnen hatte, wollte ich einfach wissen, welche Fälle der Privatermittler noch bearbeitet hatte und stieß dabei auf dieses Buch. 

    Da die Neuauflagen nicht nach der Reihenfolge heraus gebracht wurden, hatte man es diesmal auch mit einem Fall zutun, welcher bereits vorherige hatte und man Personen fand, welche nicht näher beschrieben wurden, da sie wahrscheinlich schon bekannt waren. Für mich natürlich schade, da gerade Charaktere wie Inspektor Cramer, sehr vertraut mit Nero Wolfe und seinem Gehilfen Archie Goodwin umgingen und man sich denken konnte, das hier bereits ein paar Mal miteinander gearbeitet wurde.

    Gerade zu Anfang hatte ich doch große Schwierigkeiten überhaupt in die Geschichte hinein zu kommen, da mich die Handlung einfach zu sehr verwirrte. Hier FBI, da FBI und dann wieder da, man wurde beim Lesen fast selbst paranoid, aber eben so, das es langsam anfing zu nerven. Das Buch erinnerte während dieser Zeit mehr an einen Wirtschaftsthriller, als an einen Krimi, was wohl auch ein Grund war, weshalb das Buch bei mir einfach nicht wirklich zünden wollte. Ab Mitte des Buches begann ich dann aber endlich zu verstehen, was wirklich passiert war und erlebte auch ein paar Ahhh- und Ohhh- Momente.

    Der Schreibstil fühlte sich vertraut an, zumal ich wieder alles aus der Sicht von Archie erlesen durfte. Dieser wirkte diesmal übrigens um einiges aktivier und konnte mit ein paar klugen Einfällen bei mir punkten. Aber auch Nero Wolfe, dessen Charme sehr schwer zu greifen ist, packte mich wieder mit seinem Ideenreichtum und holte sich meinen Respekt, durch ein paar gewiefte Kniffe. Von Sympathie ist sein Charakter trotzdem weit entfernt, da seine Umgangsformen doch sehr gewöhnungsbedürftig sind.

    Der Fall selbst, welcher anfangs noch verwirrend war, öffnete sich mit jeder neuen Seite weiter und schaffte es, mich am Ende sogar zum Grinsen zu bekommen. Die Auflösung des Falles war dabei sogar sehr simpel, aber trotzdem raffiniert. 

    Trotz der geringen Seitenzahl, bekam ich das volle Programm und erfreute mich an Details und schöne Umschreibungen. Da diese von Archie stammten, klagen sie weitaus freundlicher, als wenn sie von Wolfe gestammt hätten, welcher meist nicht einmal das Haus verlässt.

    Ein Highlight der Reihe sind jedoch die Buchcover, welche mit ihrem flexiblen Stoffeinband sehr hochwertig wirken. Auch die Wahl der Schrift gefiel mir, gerade der Untertitel "Ein Fall für Nero Wolfe" hatte es mir angetan, da er handgeschrieben wirkte.

    Die Neuauflagen, bieten nach der Geschichte stets ein Nachwort, in dem informative Inhalte zum Buch genannt werden. Diesmal waren sogar Aufzeichnungen von Rex Stout dabei welche Wolfe und Goodwin detailreich beschreiben. Auch eine Zeichnung des Büros war zu finden, welche die Vorstellungskraft dafür immens erhöhte. Trotzdem wäre es vielleicht ratsam in weiteren Büchern eine Charakterliste am Anfang ein zu bauen, damit auch Neuanfänger der Reihe gut in die Geschichte finden.

    Mein Fazit

    Trotz holprigen Einstieg, konnte ich ab Mitte des Buches, die Geschichte genießen. Bis dahin musste ich mich mit vielen Charakteren und einer verwirrenden Story auseinander setzen. Trotzdem ist der Fall sehr clever und der Humor von Archie Goodwin, lässt viele von Wolfe´s Angewohnheiten im Schatten stehen. 

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    bookfox2s avatar
    bookfox2vor 6 Monaten
    Man muss erst rein finden

    Ein Klassiker in Neuauflage - und das wirklich ansprechend gestaltet, das Cover gefällt mir super, auch vom haptischen her und es wirkt sehr aufwändig und hochwertig - was sich im Preis niederschlägt, dazu später mehr.

    Woran ich mich zuerst gewöhnen musste, war der recht nüchterne Schreibstil. Der Assistent des Ermittlers Nero Wolfe gibt den Fall durch seine Augen wieder, schreibt es quasi nieder, als würde er einen ausführlichen Bericht verfassen. Es ist ein außergewöhnlicher Sprachstil, in den man erst einmal rein finden muss. Am Anfang habe ich mich deswegen echt schwer getan, das Buch zu lesen und dranzubleiben, aber irgendwann war ich dann komplett drin.

    Ich nehme an, dass dadurch, dass dieses Buch im Original nicht das erste der Reihe ist, mir einige Informationen fehlen, die nicht weiter tragisch sind und auch durch Nebensätze nach und nach eingefüllt werden - z.B. Nero Wolfe's Eigenheiten, wer die anderen Charaktere sind, wer überhaupt der Erzähler ist etc.
    Das machte den Einstieg zusätzlich etwas schwierig.

    Der Fall selbst ist aber sehr spannend, gewitzt gelöst und hoch brisant. Der hat all das wider wettgemacht! Auf jeden Fall lesenswert für Krimifans, da bin ich mir sicher.

    Zu dem Preis möchte ich trotzdem ein Wort verlieren. 15 Euro für eine Mischung aus Hard- und Softcover (ich weiß nicht genau, wie man das nennt) ist meiner Meinung nach schon ein happiger Preis. Deswegen und wegen dem schwierigen Einstieg gibt es einen Stern Abzug.

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Zu Recht wiederentdeckter Klassiker! Immer noch thematisch aktuell.
    Das hat sich gelohnt



    Was für ein Fund! Das Abtauchen in einen Krimi-Klassiker hat sich in diesem Fall absolut gelohnt. Die Schreibweise von Rex Stout ist sicherlich anders. Sie stammt aus ihrer Zeit; und das muss man berücksichtigen. Dennoch hat dieser Fall seine ganz eigene Aktualität.

    Zunächst einmal zur Neuauflage selbst. Der Klett-Cotta Verlag hat bis jetzt drei alte Fälle von Rex Stout neu übersetzt und herausgegeben, wovon dieser Band der erste ist. Es ist nicht der erste Fall aus der Reihe um Nero Wolfe, aber der seinerzeit bekannteste und erfolgreichste. Das Buch wurde sehr liebevoll gestaltet, in einem handlichen Format, mit griffigem und hochwertigem Leineneinband, mit sehr gut lesbarer Schrifttype und liebevollen Illustrationen. Auch das Nachwort, sowie ein Auszug aus dem Nachlass von Rex Stout, haben das Bild vervollständigt. Die Neuübersetzung ist ebenfalls eine Erwähnung wert. Conny Lösch hat es fertig gebracht, dem Amerikanischen Englisch der 60er Jahre Leben einzuhauchen, ohne flapsig zu wirken. Der sehr feine, hintersinnig ironische Humor von Rex Stout bleibt dabei erhalten.

    Es geht hier um nichts weniger als um das FBI und seine Ermittlungsmethoden – ein brandheißes Thema in den USA der 60er, kurz nach McCarthy und JFK. Nero Wolfe wird von einer reichen Klientin gebeten, die Verfolgung durch das FBI abzustellen. Die Dame hatte ein Enthüllungsbuch an einflussreiche Personen verschickt. Der Auftrag scheint aussichtslos – bis Nero Wolfe durch Zufall und durch gute Verbindungen auf einen ungelösten Mordfall stößt, in den das FBI verwickelt sein könnte. Hier setzt er an, und findet zu einer höchst ungewöhnlichen Lösung. 

    Das Buch ist nun nicht nervenzerfetzend spannend – eher sehr untergründig. Erstens einmal muss man wissen, dass die eigentliche Arbeit von Nero Wolfes Assistenten erledigt wird. Ich habe mich sehr gefreut, Archie Goodwin wieder zu treffen. Ich selber kenne Nero Wolfe aus der Fernseh-Serie der 80er Jahre, und stelle wohlwollend fest, dass die Serie sehr eng am Original geblieben ist. Archie Goodwin ist sehr gutaussehend, und lässt keine Gelegenheit aus, um mit Klientinnen zu flirten, oder über seine Chancen nachzudenken. Nur er verlässt das Haus – Nero Wolfe interessiert sich für gutes Essen, und seine Orchideen, und lässt sich regelmäßig berichten. Die Methoden sind dabei noch sehr rudimentär – man muss das Radio laut drehen, falls man abgehört wird, und zum Telefonieren geht man in den Drugstore. Aber das ist eben zeittypisch.

    Der Spannungsbogen ist recht ungewöhnlich aufgebaut. Von der eigentlichen Klientin geht es zunächst zu diesem alten Mordfall. Archie trifft Leute, telefoniert heimlich, sichert Spuren, wird an geheime Orte zitiert. Nero Wolfe entwickelt einen Schlachtplan, doch von dem erfährt man als Leser erst ganz zum Schluss. Da habe ich allerdings sehr gelacht! Ein wirklich geniales Manöver, das Wolfe da veranstaltet! Es geht viel um polizeiinterne Machenschaften, und um die damals aufkommende Angst vor der Überwachung durch Geheimdienste. Insofern ist das Buch wieder hochaktuell. Die Methoden mögen sich geändert haben; manche Grundeinstellungen aber leider nicht.

    Die Sprache ist auch eher gewöhnungsbedürftig. Eher lange Sätze, Gespräche voller Andeutungen. Wie bereits angedeutet, von einer feinen Ironie durchzogen, die man am besten vor dem zeitgeschichtlichen Hintergrund versteht. Zeitlos ist allerdings Nero Wolfes unkonventionell-frecher Ton den Behörden gegenüber! Das Buch wirkt schon recht „amerikanisch“, doch lässt man sich ein, wird man mit einem immer noch aktuellen Porträt belohnt. Außerdem wird das Buch aus der Sicht von Archie Goodwin erzählt – was wiederum eine ganz eigene, ironische Distanz zur Handlung erschafft.

    Mehr möchte und kann ich zu dem Buch gar nicht sagen. Meine Empfehlung lautet: selber lesen! Und sich auf eine kleine Zeitreise gefasst machen.

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    Vorleser2vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Fall für Nero Wolfe
    Neues von einer Legende

    Nero Wolfe erhält einen Scheck über 100.000 Dollar; als Anzahlung! Wie kann er da widerstehen. Das neue Jahr hat gerade erst angefangen und der Scheck bedeutet, dass er bis zum Sommer keine weiteren Aufträge mehr annehmen muss: „Er könnte Hunderte von Büchern lesen und Tausende Ochideen züchten“. Aber dazu muss er sich mit dem FBI und dessen Chef, J. Edgar Hoover anlegen.

    Die reiche Rachel Brunner hat nämlich das den Praktiken des FBI bloßstellende Buch „Das unbekannte FBI“ 10.000 Mal gekauft und an alle möglichen einflussreichen Persönlichkeiten des Landes geschickt. Seitdem beschattet das FBI Rachel Brunner und ihre Familie, hört die Telefonleitungen ab und befragt ihre Angestellten. Diesen „Ärger“ soll Nero Wolfe nun Einhalt gebieten und da er selber aus beruflichen Gründen nie das Haus verlässt sind Saul Panzer, Fred Durkin und Orrie Cather wieder mit von der Partie. Und natürlich der verlängerte Arm Nero Wolfes, der Ich–Erzähler der Geschichte, Archie Goodwin...


    Rex Stouts „Nero Wolfe“ Krimis sind mittlerweile Legende und die Neuauflage wunderschön gestaltet. Jürgen Kaube schreibt in seinem Nachwort über Rex Stout: „Als Europareisender und Schriftsteller bewegte sich Stout im Umkreis der klassischen Moderne, in dem er mit Gertrude Stein und James Joyce ebenso zusammentraf wie mit Gilbert Keith Chesterton und Thomas Mann. Kurz darauf wurde er durch den Börsencrash von 1929 fast vollständig um seine Mittel gebracht, zog sich in ein Landhaus zurück, wo er mit 46 seinen ersten Kriminalroman schrieb und sofort erneut wieder erfolgreich war.“

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    kreszenzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Keine leichte Lektüre: Brisanter Politkrimi, ohne Grundwissen über FBI schwer nachzuvollziehen!
    Hercule Poirot erwartet, Politkrimi à John le Carré erhalten!

    New York, 1965: Privatdetektiv Nero Wolfe übernimmt einen neuen Fall. Mrs. Bruner, schwerreich und etwas exzentrisch, ist schockiert vom Enthüllungsbuch „Das unbekannte FBI“. Davon überzeugt, dass jeder einflussreiche Amerikaner dieses Buch gelesen haben sollte, kauft sie vom Verlag 10000 Stück und verschickt sie an Senatoren, Richter, Medienvertreter usw. in ganz Amerika.

    Natürlich hat diese Aktion erst recht bewirkt, dass das FBI auf Mrs. Bruner und ihre Familie aufmerksam wird. Nun fühlt sie sich überwacht und befürchtet, dass eventuelle Familiengeheimnisse ans Licht kommen könnten.

    Nero Wolfe zögert, er will sich nicht mit dem FBI anlegen. Und wie könnte er Mrs. Bruner überhaupt helfen? Doch ein Scheck über 100000 Dollar überzeugt ihn dann doch, den Fall wenigstens pro forma zu übernehmen, muss er so doch bis in den Herbst hinein keinen anderen Fall mehr annehmen.

    So weit, so gut. Doch Nero Wolfe ist kein gewöhnlicher Detektiv: stark übergewichtig verlässt er nur sehr ungern sein Haus und widmet sich lieber seinen Hobbies: gutem Essen und der Orchideenzucht. Alle Laufarbeiten erledigt Archie Goodman, aus dessen Sicht das Buch auch geschrieben ist.

    Schnell erfährt das FBI von Mrs. Bruners Besuch und überwacht nun auch Wolfes Haus, sowie alle Botengänge Archies. Dieser kann seinen Beschattern immer wieder entkommen und erfährt unter der Hand vom New Yorker Polizeichef, dass der ermordete Journalist Morris Althaus vor seinem Tod ausgerechnet über das FBI und dessen Geschäftspraktiken recherchierte.

    Wolfes einzige Möglichkeit, Mrs. Bruner zu helfen, liegt nun darin, eben diesen Mord aufzuklären und herauszufinden, ob das FBI tatsächlich involviert war.

    Zugegeben: ich bin sehr, sehr naiv an diesen Krimi herangegangen. Angekündigt als lang verschollener Klassiker der Kriminalliteratur hatte ich wohl auch durch das witzige Cover eher einen Krimi im Stil Agatha Christies erwartet. Nette Unterhaltung, nicht allzu tiefschürfend, aber trotzdem genial. Die perfekte Urlaubslektüre – oder?

    Ganz so einfach war mein Lesevergnügen dann doch nicht. Verschachtelte Endlossätze und als Bericht wiedergegebene Dialoge forderten genaues Lesen und viel Mitdenken! Dazu kommt, dass Archie endlose Botengänge und Ermittlungen durchführt und von diesen auch so detailreich wie möglich berichtet. Wohlgemerkt spielt der Krimi im Jahr 1965, also zur Zeit der Schreibmaschinen, Taxis und Telefonzellen, was mich eigentlich nostalgisch stimmen sollte, irgendwann aber eher eingeschläfert hat angesichts der Menge an Botengängen und Telefonaten, die Archie so zu erledigen hat. Die eigentliche Handlung bzw. die der eigentliche Plan plätscherte so im Hintergrund mit, um dann plötzlich mit einem Nebensatz wieder präsent zu sein. Konzentration ist also stets gefragt, auch wenn gerade wenig passiert!

    Nicht nur mit der Erzählweise hatte ich so meine Probleme, sondern auch mit der vermeintlichen Hauptfigur Nero Wolfe. Er ist anscheinend der Sheldon Cooper der Detektivszene: fast schon soziophob versteckt er sich in seinem Haus, wo alles seinen festen Platz hat und in dem alles nach einem genauen Zeitplan geschieht. Leidtragender ist Archie, der nicht nur die ganze Arbeit erledigt und Wolfes Macken und Unfreundlichkeiten ausbaden muss, sondern auch noch bei diesem wohnt und anscheinend keinerlei Privatleben hat, sondern immer auf Abruf bereitsteht. Und obwohl Archie alle Figuren genauestens beschreibt, bleiben diese irgendwie erstaunlich blass - wohl auch eine Folge des Schreibstils.

    Hinzu kommt noch der eigentliche Fall: obwohl ich wusste, dass FBI-Gründer J. Edgar Hoover, seine Einrichtung und deren Ermittlungspraktiken sehr umstritten und teilweise skandalträchtig waren, hatte ich zugegebenermaßen kein weiterreichendes Hintergrundwissen, welches allerdings vorausgesetzt wird, um der Handlung nicht nur folgen sondern auch deren Brisanz nachvollziehen zu können. Erläuterungen dazu und auch zum Verhältnis des Autors zu Hoover sind erst im Nachwort zu finden.

    Hier hätte ich mir wirklich gewünscht, der Verlag hätte diese Informationen als Vorwort gebracht. Das hätte mir eher ein Gefühl für dieses Buch gegeben und auch im Vorfeld einige Unklarheiten beseitigt, die sich beim Lesen ergeben haben.

    Alles in allem hatte ich mir eher einen Krimiklassiker im Stile des Hercule Poirot versprochen, dann aber einen hochbrisanten Politkrimi in der Machart von John le Carré erhalten, der trotz seines Alters nicht an Aktualität verloren hat.

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    Gulans avatar
    Gulanvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Nero Wolfe foppt das FBI. Ein Klassiker mit brandaktuellem Thema, insgesamt ganz nett, aber mir stellenweise zu cozy.
    Wie ärgert man das FBI?

    „Über Wolfe wundere ich mich nicht. Bei seinem Ego gibt es nichts und niemanden, mit dem er sich nicht gegen Bezahlung anlagen würde. Aber ich staune über Sie. Sie wissen verdammt gut, dass man gegen das FBI nicht gewinnen kann. Nicht einmal das Weiße Haus. Und Sie wollen diese Leute piesacken. Sie legen es drauf an und werden bekommen, was Sie verdienen. Sie sind nicht mehr ganz bei Trost.“ (S.63)

    Rachel Bruner, die Erbin eines Immobilien-Imperiums, kauft zehntausend Exemplare des Enthüllungsbuchs „Das unbekannte FBI“ und schickt sie an Entscheidungsträger im ganzen Land. Das FBI ist wenig begeistert und beschattet und hört sie seitdem ab. Das will sie sich allerdings nicht länger bieten lassen und kontaktiert den bekannten Privatdetektiv Nero Wolfe. Eigentlich ist der Fall aussichtslos, wie sollte Wolfe dem FBI Paroli bieten können? Ein sehr hohes Honorar und eine günstige Gelegenheit lassen es Nero Wolfe dann doch versuchen. Wolfe ist nämlich zu Ohren gekommen, dass es in der Nähe einen Mord gab, bei dem FBI-Agenten am Tatort gesehen wurden. Doch das NYPD darf nicht weiterermitteln. Wolfe erkennt die Chance auf eine List.

    Bei den Recherchen zu diesem Buch habe ich ein neues englisches Wort entdeckt: „armchair detective“. Ein solcher Privatermittler, der seinen Sessel nicht verlässt, um seine Fälle zu lösen, ist nämlich dieser Nero Wolfe. Das Prinzip ist nicht neu, schließlich hat auch Holmes seinen Watson mal alleine losgeschickt, aber Wolfe perfektioniert dieses Schema. Während seine rechte Hand Archie Goodwin (der wie Watson als Ich-Erzähler durch den Roman führt) die Außenkontakte übernimmt, bleibt der übergewichtige, exzentrische Wolfe lieber zu Hause und kümmert sich seine Orchideenzucht oder fachsimpelt über exklusive Gerichte mit seinem Privatkoch Fritz. Über mehr als vierzig Jahre, in 33 Romanen und zahlreichen Kurzgeschichten pflegte Autor Rex Stout sein Ermittlerduo Wolfe/Goodwin. Der vorliegende Roman erschien erstmals 1965. Stout begann übrigens erst im Alter von 46 Jahren seine schriftstellerische Karriere. Er war außerordentlich politisch aktiv und nutzte hierfür auch seine Kriminalromane.

    Politisch ist auch dieser Krimi, der unverhohlen Kritik an den Praktiken des FBI übt (angeblich war Hoover persönlich mehr als erbost). Doch trotz aller moderner Thematik von Überwachung und illegaler Aktivitäten staatlicher Behörden fand ich den Roman schon etwas altbacken. Der Plot um das Schnippchen, das Wolfe dem FBI hier schlägt, ist zwar pfiffig, mir persönlich aber dann doch etwas zu cozy. Dennoch gebührt dem Verlag ein Lob für diese Neuauflage in stilechtem Leineneinband mit interessantem Nachwort und Auszügen aus dem Rex-Stout-Archiv als Anlage.

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    G
    Gisevor einem Jahr
    Ein exzentrischer Privatdetektiv gegen das FBI

    Rachel Brunner, eine reiche Exzentrikerin, wird vom FBI überwacht. Sie wendet sich deswegen an den New Yorker Privatdetektiv Nero Wolfe. Doch wie soll dieser die Überwachung aufheben können? Erst das Honorar von 100.000 Dollar lässt ihn diesen völlig unmöglichen Auftrag annehmen. Wird es ihm gelingen, gegen diesen Gegner erfolgreich zu sein?

    Rex Stout hat mit dem schwergewichtigen Privatdetektiv Nero Wolfe eine äußerst exzentrische Figur geschaffen, der seine Fälle immer nur vom Schreibtisch aus löst und auch sonst einige Besonderheiten pflegt wie z.B. gutes Essen und eine eigene Orchideenzucht. Die Geschichte wird erzählt aus der Sicht seines Assistenten Archie Goodwin. Die Reihe um Nero Wolfe gehört zu den Klassikern der amerikanischen Krimis und wird nun neu aufgelegt.

    Ich kannte diesen Detektiv bisher nicht und war nun gespannt darauf, wie ein Krimi aus längst vergangenen Zeiten fesseln kann. Im Gegensatz zu heutigen technischen Hilfen, die in den heutigen Krimireihen scheinbar im Handumdrehen zu einem Ergebnis führen, müssen die Protagonisten dieser Reihe alles über Hirnschmalz lösen. Es gibt Telefone und Schreibmaschinen, die zum Einsatz kommen. Dadurch entsteht auch ein recht unblutiger Krimi der langsamen Gangart. Allerdings fand ich es eher schwierig, mitten in die Reihe einzusteigen, ich brauchte lange, um mich mit den Personen und den doch sehr festgelegten Ritualen des Detektivs zurechtzufinden. Damit aber ist mir wohl doch manche Pointe der Geschichte entgangen. Insgesamt hat mich der Krimi nicht wirklich fesseln können, er wird wohl eher etwas für Liebhaber des Detektivs sowie Kriminalfälle aus der Vergangenheit interessant sein.

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    Fabulantavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Krimi, der bereits in den 50 iger erschienen ist, damals sehr erfolgreich war und dann in Vergessenheit geriet
    Ein wieder entdeckter Krimiklassiker

     Es klang von der Kurzbeschreibung sehr spannend, des Weiteren ist es der Auftakt eines wieder entdeckten Autors, der zu erfolgreichsten Autoren des 20. Jahrhunderts gelten. Doch manchmal ist es besser, wenn solche Autoren da lässt, wo sie am Besten aufgehoben sind und zwar in einer gut verschlossenen Schublade. Da ich von dem Autor bisher noch nichts gelesen hatte, war ich doch recht neugierig. Meine Erwartungen, die sehr niedrig waren, wurden mächtig enttäuscht. Dabei mag ich Krimis ala Sherlock Holmes oder Miss Marple. Dieses Buch hat mich mehr Lesezeit gekostet als Bücher, die umfangreicher sind als dieses und ich war mehrfach drauf und dran, dieses Buch abzubrechen aber da es doch recht überschaubar ist, habe ich es tapfer zu Ende gelesen.

    Nero Wolfe wird von einer reichen New Yorker Geschäftsfrau zu Rate gezogen. Rachel Bruner hat 10.000 Exemplare eines Enthüllungsbuchs, über die Machenschaften des FBI, verschickt. Daraufhin werden sie, ihre Familie und engsten Mitarbeiter offen vom FBI beschattet.Das Telefon wird angezapft, usw… Rachel Bruner bietet Nero Wolfe 100.000 Dollar (plus Spesen), wenn er das Problem zu ihrer Zufriedenheit löst. Daraufhin droht das FBI, ihm und seinem Assistenten, A. Goldwin, die Lizenzen zu entziehen. Doch Cramer, vom NYPD, kann dies verhindern. Dafür sollen sie den Mord an dem jungen Mr. Althaus ermitteln, der angeblich vom FBI erschossen wurde.

    Die ganze Handlung wird aus Mr. Goldwins Sicht geschildert, der auch den Hauptteil der Ermittlungen ausführt, während Nero Wolfe liest, isst und sich um seine Orchideen kümmert. Für mich blieb Nero Wolfe, bis zum entscheidend Teil, einfach viel zu blass. Das Buch war auf der einen Seite sehr entschleunigend zu lesen, da Goodwin zum Telefonieren immer eine Telefonzelle aufsuchen musste aber auf der anderen Seite fand ich den Schreibstils des Autoren sehr, sehr ermüdend und langatmig. Die Auflösung, wie Wolfe das FBI ausgtrickst hat, war gut ausgefeilt, dennoch konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen aber ich werde, wenn der 2. Band erscheint, noch einen Versuch wagen. Von mir gibt es daher auch nur zwei von fünf Sternen. Dies ist sicher das ideale Buch für Leser von klassischer Kriminalliteratur ala Sherlock Holmes oder Poirot.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TanjaMaFis avatar

    Ein genialer Detektiv in neuer Aufmachung

    Bequem, rundlich, Orchideenzüchter, Biertrinker und Gourmet – so könnte man Nero Wolfe beschreiben. Aber er ist vor allem eins: ein unkonventioneller und genialer Detektiv! Zusammen mit seinem Assistenten Archie Goodwin begeisterte er besonders in der Mitte des 20. Jahrhunderts weltweit Millionen Leser. Nun erscheinen seine Abenteuer in einer Neuübersetzung in neuem Gewand!

    Ihr liebt untypische Detektive, spannende Fälle und mörderisch-gute Unterhaltung? Dann solltet ihr "Es klingelte an der Tür" von Erfolgs-Kriminalautor Rex Stout auf keinen Fall verpassen!

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    Die reiche Exzentrikerin Rachel Bruner hat die Nase voll vom amerikanischen Geheimdienst. Sie kauft zehntausend Exemplare eines Enthüllungsbuchs und verschickt es landesweit. Klar, dass das Ärger gibt: Das FBI lässt sie auf Schritt und Tritt überwachen. In ihrer Not wendet sich die vornehme Dame an Nero Wolfe, den berühmtesten Privatermittler von New York. Doch wie soll der ihr helfen? Sein Gegenspieler ist immerhin kein Geringerer als J. Edgar Hoover. Ein Scheck über 100 000 Dollar überzeugt ihn, es zumindest zu versuchen. Da kommt ihm ein Mordfall an einem Journalisten sehr gelegen ... 

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    Mehr zum Autor
    Rex Stout hat sich nach eigener Aussage in etwa 30 verschiedenen Berufen versucht, bis er genug Geld beisammen hatte, um in der Welt herumreisen zu können. Sein erstes Buch schrieb er Ende der zwanziger Jahre in Paris. 1932 begann er, Detektivgeschichten zu schreiben, und sein erster Nero-Wolfe-Roman (Die Lanzenschlange) erschien 1934. Mit der Detektivfigur Nero Wolfe wurde Rex Stout weltberühmt. Er wollte, wie er selbst einmal sagte, einen Detektiv agieren lassen, der in allem das genaue Gegenteil der gängigen Kollegen war.
    Rey Stout verstarb am 27. Oktober 1975  - Nero Wolfe erweist sich bis heute als unsterblich.

    Gemeinsam mit dem Klett-Cotta Verlag verlosen wir unter allen, die sich bis zum 19.03.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* bewerben, 15 Exemplare von "Es klingelte an der Tür". Beantwortet dafür einfach folgende Frage:

    Miss Marple, Sam Spade, Philip Marlowe - klassische Detektive
    begeistern uns auch noch heute. Wer ist euer Lieblingsdetektiv?

    Mit ein bisschen Glück könnt ihr, wenn ihr den Link zu eurer Rezension zu "Es klingelte an der Tür" bis zum 19.04.2017 in das entsprechende Unterthema postet, ein tolles Reihen-Abo zur Rex Stout gewinnen!

    Ich drücke dir die Daumen!


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    Pressestimmen

    »"Es klingelte an der Tür" ist ein Werk der Leidenschaft ... Das ist unser Zeitalter, das der kritischen, informierten Bürger. Wolfe und Archie werden erst altern, wenn es die nicht mehr gibt.«
    Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung, 04.04.2017

    »Und dieses kleine Wunderwerk der Erzählkunst bringt Rex Stout auf zweihundertfünfzig Seiten zustande. Heute würde man für eine ähnliche Handlung das Doppelte und Dreifache an Umfang veranschlagen, ohne dass der Roman an Spannung gewinnen würde, im Gegenteil.«
    Gustav Gaisbauer, Fantasia 662e, April 2017

    Stellen Sie sich das uneheliche Kind von Miss Marple und Philip Marlowe vor und Sie haben Nero Wolfe.

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