Rex Stout Please Pass the Guilt

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Inhaltsangabe zu „Please Pass the Guilt“ von Rex Stout

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  • "Please pass the guit" von Rex Stout - Ein Nero Wolfe Krimi

    Please Pass the Guilt
    Rinnerl

    Rinnerl

    21. January 2016 um 12:36

    Nero Wolfe, der berühmte New Yorker Privatdetektiv, hat keine Lust zu arbeiten. Das ist an sich nichts neues, nur zwingt das abnehmende Bankkonto ihn allmählich dazu Gegenmaßnahmen einzuleiten.  Das findet jedenfalls seine rechte Hand, Archie Goodwin, denn es hängt nicht nur der Unterhalt des alten Backsteinhauses in dem sie leben, sondern auch sein eigenes Gehalt davon ab, dass sein Chef sich dazu bequemt seine grauen Zellen zu bemühen. Zum Glück gibt es in New York keinen Mangel an Verbrechen und ein besonders spektakuläres ist gerade mal zwei Woche her.  Eine Bombenexplosion im Schreibtisch des Vize-Präsidenten des Continental Air Network hat einen anderen Vize-Präsidenten des Senders getötet.  Nicht allerdings den Besitzer desselben, wodurch sich zwangsläufig die Frage stellt, für wen war die tödliche Sprengladung eigentlich bestimmt?  Für Amory Browning, den Inhaber des Büros, dessen Sekretärin, für seinen persönlichen Assistenten oder war tatsächlich der getötete Peter Odell das eigentliche Ziel?  Und was ist das Motiv? Interne Machtkämpfe? Persönliche Differenzen? Ein politisches Statement?  Und warum ausgerechnet Brownings Schreibtisch? Auch nach 14 Tagen ist die New Yorker Polizei der Antwort darauf offenbar keinen Schritt näher gekommen und das bringt Archie auf die Idee die schwerreiche Witwe des Opfers zu kontaktieren. Denn wer, wenn nicht Nero Wolfe, wäre im Stande einen Mord aufzuklären, bei dem weder das beabsichtige Opfer, noch das Motiv für die Tat wirklich feststeht? „Please pass the guilt“ gehört meiner Meinung nach nicht zu besten Nero Wolfe Romanen, ist aber dennoch ein kurzweiliger, spannender Krimi und für Fans des schwergewichtigen Detektivs ein klares Muss. Was mir zu einer 4 – Sterne Bewertung gefehlt hat, war vor allem der Wolfe-typische „Showdown“,  bei dem alle Verdächtigen, samt Inspector Cramer, in seinem Büro versammelt sind, der Fall für alle aufgedröselt und der Täter gleich mitgenommen wird. Die Handlung kam insgesamt erst recht langsam und über Umwege in Fahrt und das Motiv war, für mich jedenfalls, eher schwach und nicht vollkommen glaubwürdig nachvollziehbar. 

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