Reymer Klüver

 3.9 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Allein unter Doppel-Whoppern, Amerikas letzte Chance und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Reymer Klüver

Allein unter Doppel-Whoppern

Allein unter Doppel-Whoppern

 (27)
Erschienen am 07.12.2010
Amerikas letzte Chance

Amerikas letzte Chance

 (1)
Erschienen am 21.02.2012
Zeitbombe Mensch

Zeitbombe Mensch

 (0)
Erschienen am 01.08.1996

Neue Rezensionen zu Reymer Klüver

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Schaefche85s avatar

Rezension zu "Allein unter Doppel-Whoppern" von Reymer Klüver

Toller USA-Bericht
Schaefche85vor 5 Jahren

Reymer Klüver ist mit seiner Familie nach Washington ausgewandert, um von dort für die Zeitung, für die er arbeitet, als Auslandskorrespondent tätig zu sein. Der Umzug ist für seine Familie ein großes Abenteuer. Die Eltern waren zwar schon mal in den USA, aber die drei Kinder (6-13 Jahre alt) kennen das Land bisher noch nicht, freuen sich aber schon. Klar, schließlich klingt bei den USA auch heute noch was von Abenteuer und Entdeckung mit - außerdem ist es ein Land, das man einfach aus vielen Filmen und Serien kennt. Und so richtet sich Familie Klüver ein, zwischen Fertiggerichten, McDonalds und dem Warten auf die Möbel...

Jedes Kapitel befasst sich mit einem eigenen Bereich des Lebens in den USA. Ob es um Geschichte und Kultur geht, darum, dass Amerikaner selten etwas selbst kochen oder darum, was an Halloween alles los ist - für alles gibt es ein Kapitel und jedes ist spannend zu lesen. Dazu kommt, dass es nicht ein Einzelner ist, der die Staaten erkundet, sondern eine Familie, in der natürlich jedes Mitglied zu jedem Thema eine eigene Meinung hat - und sei es, dass Reymer mit seinem Interesse an der Kultur allein da steht.

Ich finde die Bücher, die im Ullstein-Verlag von Menschen, die mindestens eine Zeit lang im Ausland gelebt haben und von ihren Erfahrungen berichten, eine tolle Ergänzung zu Reiseführern, weil man so viel erfährt, was hinter manchen Sitten und Gebräuchen steckt, wo evtl. Stolperfallen sind und was man dringend tun/probieren sollte. Dieses Buch habe ich während eines New York-Urlaubs gelesen und fand manches ziemlich aufschlussreich...

Den halben Stern Abzug gibt es dafür, dass ich gerne noch mehr gelesen hätte und z.B. das Thema "Weihnachten" leider nicht stattfand. Vielleicht gibt es aber auch irgendwann einen Nachfolgeband, in dem das nachgeholt wird?!

Fazit: Sowohl für daheim als auch im Urlaub sehr zu empfehlen!

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H

Rezension zu "Amerikas letzte Chance" von Reymer Klüver

Rezension zu "Amerikas letzte Chance" von Reymer Klüver
halbkreisvor 6 Jahren

Die Autoren zeichnen ein relativ nüchtern-neutrales Bild der Vereinigten Staaten von Amerika und ihrer Grundprobleme: Fehler und Dilemmas der (jüngeren) Vergangenheit und Gegenwart wie z.B. die sich immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich, der noch immer aktuelle Rassismus, der Zerfall der middle class, Armut, Kriege und das über Allem schwebende ewig gültige Gottvertrauen in die eigene Besonderheit. Im zweiten Teil werden Zukunftsszenarios entworfen, die unter anderem dem ausufernden Medienwahn zu wahren Propagandamaschinen (FOX vs. MSNBC) oder den Nicht-Fortschritten, ja, de facto Rückschritten in Sachen Bildung, Infrastruktur, Klimaschutz geschuldet sind. Eine Art Gegenwartsfazit gibt schließlich eine Wahlempfehlung ab, die zu dem Schluss kommt, dass Amerikas beste Chance, endlich im 21. Jahrhundert (wieder) anzukommen, nur eine Wiederwahl Obamas sein kann.

Wenn ich sage, das Buch ist nüchtern geschrieben, soll das keinesfalls Langeweile suggerieren, eher ausgeglichene, unaufgeregte Reportagen, die es dem Leser meist selbst überlassen, sich seinen Teil zu denken. Man kommt sowieso immer zu den gleichen Schlüssen, egal, wie viele Bücher man über dieses Thema liest (solange sie aus "europäischer Sicht" und nicht von Tea Party Anhängern geschrieben wurden, sag' ich jetzt mal).

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Rezension zu "Allein unter Doppel-Whoppern" von Reymer Klüver

Rezension zu "Allein unter Doppel-Whoppern" von Reymer Klüver
Babschavor 8 Jahren

Reymer Klüver wird als Auslandskorrespondent der Süddeutschen Zeitung nach Washington beordert. Das bedeutet, Zelte in Deutschland abzubrechen und mit Sack und Pack, in seinem Fall sind das seine Frau und seine drei Kinder im „Preteenalter“, den Sprung über den großen Teich wagen und sich in eine völlig neue, unbekannte Welt stürzen, die viele schöne, aber auch nicht so tolle Überraschungen für die Familie bereithält. Sehr unterhaltsam, mit viel Humor und großem Wortwitz erzählt der Autor vom anfänglichen Zusammenprall der deutschen Kultur und Denkweise mit dem american way of life in allen denkbaren Facetten des täglichen Lebens und würzt das Ganze mit vielen Anekdoten und interessanten Informationen z. B. zum politischen Alltag in der Hauptstadt und aus dem Dunstkreis von POTUS, dem President-of-the-United-States. Nach und nach fasst die ganze Familie Fuß, baut ihre sozialen Kontakte aus und gewöhnt sich ein ins neue aufregende Leben.

Eine richtig schöne, gut geschriebene Familiengeschichte für entspannende Lesestunden. Empfehlung.

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