Reza Hajatpour Tage der Liebe

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Inhaltsangabe zu „Tage der Liebe“ von Reza Hajatpour

Was bleibt einem Exilanten übrig, wenn seine Geliebte ihn verlässt, ihr Bruder hingerichtet wird, dessen Mörder sein eigener Mullah-Bruder ist? Iqbal verliert den Sinn des Lebens, die Lust am geselligen Leben und das Heimatgefühl. Iqbal, gebürtiger Iraner, Dozent an der Heidelberger Universität, sucht Abstand von der Vergangenheit. Die einzige Freude findet er beim Schreiben und Musikhören. Ein Mädchen aus seiner früheren Heimat, das dem jüdischen Glauben angehört, weckt plötzlich sein Interesse an der Gegenwart. Auf einer Party lernt er Ellen, eine Musiklehrerin und Freundin des Mädchens kennen. Zu seiner eigenen Verwunderung erwachen in ihm Gefühle, eine Ahnung von Liebe. Doch die Vergangenheit ist nach wie vor sehr präsent in Iqbals Gegenwart. Auch Ellen scheint etwas zu verbergen. Auf einer Reise nach Italien zu einem früheren Freund lernt Iqbal einen jungen Exiliraner kennen. All diese Begegnungen bringen Iqbal dazu, sich neu mit seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beschäftigen. Iqbal wird erneut mit der Mentalität und der aktuellen politischen Lage seiner Heimat konfrontiert. Er sehnt sich nach einer tiefen Veränderung in seinem Leben. Bei einem Klarinettenkonzert in Ellens Haus, bei dem sie, ihre dreizehnjährige Tochter Marta und das fremde Mädchen gemeinsam auftreten, greift alles ineinander, der Knoten löst sich. Die Liebe wirft ein neues Licht auf Iqbals Gegenwart. Iqbal und Ellen müssen sich neuen Herausforderungen stellen. Ein bewegender und spannender Roman von Reza Hajatpour, geb. 1958 in Iran, Privatdozent an der Universität in Bamberg.

Ich war auf der Buchmesse zu einer halbstündigen Lesung des Autors geladen, wir haben dann begeistert unsere Werke getauscht, somit habe ich es zu Hause und kann mir ein Urteil erlauben. Die Lesung verlangt jedenfalls nach einem tieferen Einblick. Wenn ich es fertig gelesen habe, äußere ich mich noch mal ausführlich.

— sven_bachmann
sven_bachmann

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  • Rezension zu "Tage der Liebe" von Reza Hajatpour

    Tage der Liebe
    susanne-wolff

    susanne-wolff

    25. November 2011 um 19:04

    Auf feine und einfühlsame Art erzählt, entwickelt sich die Geschichte langsam zu dem Porträt eines Mannes, der sich fremd geworden ist und einen neuen Weg finden muss, sich selbst, seine Herkunft und seine Bedürfnisse anzunehmen. Schön sind die vielen, genau beobachteten Details.

  • Rezension zu "Tage der Liebe" von Reza Hajatpour

    Tage der Liebe
    ralli_pinselartist

    ralli_pinselartist

    17. November 2011 um 12:04

    Der Leser wird auf eine ganz tolle, zärtliche Findung zu sich selbst mitgenommen. Beeindruckend sensible und sehr einfühlsam von Hajatpour erzählt. Ein kleines Buch, ganz groß. Sehr lesenswert.