Rhiannon Lassiter

 3.7 Sterne bei 361 Bewertungen
Autorin von Böses Blut, Der 13. Gast und weiteren Büchern.
Autorenbild von Rhiannon Lassiter (© privat)

Lebenslauf von Rhiannon Lassiter

Rhiannon Lassiter, 1977 in Crouch End als älteste Tochter der Kindebuchautorin Mary Hoffman geboren. Ihr erster Roman "2367 – Experiment Hex" brachte sie bereits mit 19 Jahren heraus. Lassiter studierte dann englische Literatur, Geschichte und Politikwissenschaft an der Universität Oxford, wo sie noch heute lebt. Danach arbeitete sie als Lektorin, parlamentarische Assistentin, Lehrerin und Bibliothekarin und gründete 1994 einen Debattier-Club dem sie zwei Jahre lang vorstand. Ihre Romane wurden in über zehn Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Rhiannon Lassiter

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Cover des Buches Böses Blut9783596808038

Böses Blut

 (244)
Erschienen am 01.06.2010
Cover des Buches Der 13. Gast9783596854936

Der 13. Gast

 (53)
Erschienen am 07.03.2013
Cover des Buches Dreamwalker9783499212888

Dreamwalker

 (15)
Erschienen am 02.10.2006
Cover des Buches Böses Blut9783866104822

Böses Blut

 (16)
Erschienen am 14.04.2008
Cover des Buches Ghosts0743422139

Ghosts

 (3)
Erschienen am 01.06.2002
Cover des Buches Shadows0743422120

Shadows

 (3)
Erschienen am 01.02.2002
Cover des Buches Hex0743422112

Hex

 (2)
Erschienen am 01.09.2001

Neue Rezensionen zu Rhiannon Lassiter

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Rezension zu "Böses Blut" von Rhiannon Lassiter

Für Teenager das Richtige
biscoteria85vor 12 Tagen

„Böses Blut“ zeigt uns auf, dass das Böse viele verschiedene Seiten haben kann und auch oft ein Teil unserer Fantasie dies noch verstärkt.

Das Patchworkfamilien nicht immer Friede und Freude bedeuten, lernen wir in diesem Buch sehr gut kennen. Peter Brown bringt seine Kinder Katherina (Kat) und John mit in die neue Familie. Die Kinder der zukünftigen Schwiegermutter, Catriona (Cat) und Roland (Roley) gehen unterschiedlich mit der neuen Situation um. Cat kommt gar nicht damit zurecht und zickt rum, vor allem da sie „die Wahre“ Cat ist und die andere bei ihrem vollen Vornamen bleiben soll. Roley hingegen kommt recht gut damit zurecht und versucht John einen älteren Bruder zu geben.

Cat ist mit ihren 15 Jahren mitten in der Pubertät und fühlt sich als die Prinzessin der Familie. Oft ist sie aber der Zurechtweisung ihrer Mutter ausgesetzt, da diese auch ausreichend viel Unfug und Ärger verursacht. Ihr Hassobjekt ist nun Kat, die auch Sprüche über ihre tote Mutter an den Kopf wirft und mit dieser gleich setzt.

Kat ist mit ihren 13 ein gutes Stück jünger und recht ruhig. Sie ist die liebe, zurückhaltende Tochter, die keinen Ärger machen möchte. Sie leidet darunter das ihre Mutter verstorben ist und weiß das psychische Gründe mit involviert sind. Den Stresst mit Cat kann sie nur schlecht verarbeiten.

Roley ist mit 16 der Älteste. Durch sein Übergewicht ist er aber sehr schüchtern und traut sich nicht sich in den Zickenkampf einzumischen. Er versucht seinen Tag mit John zu verbringen und mit ihm eine gute Zeit zu haben.

Dieser ist ebenfalls ein Opfer der Situation. Mit seinen gerade mal 10 Jahren ist er der Jüngste der Gruppe, und geht wegen seiner stillen Art vollkommen unter.

Um dieser angespannten Situation Abhilfe zu schaffen, fährt die Familie nun in das alte Kinderhaus von Kats toter Mutter. Dort hat sie als Kind gelebt und seit langer Zeit steht das Haus leer. Kaum sind alle angekommen, geht der Kampf, um die Zimmer los und der Versuch sich möglichst weit aus dem Weg zu gehen.

Dabei stoßen die Kinder auf viele merkwürdige Dinge.

Cat findet einen Haufen Puppen, wo Augen und Münder fehlen. Bis auf eine Puppe, diese bereitet ihr eine Gänsehaut. Nicht witzig findet sie, dass diese Puppe später immer und überall auftaucht, sie diese aber fest weggeschlossen hat.

Kat findet ein gut verstecktes Zimmer. In diesem sind Bücher, in denen alle Heldennamen durchgestrichen wurden. Sehr stark und wütend, scheint dies von jemanden gemacht wurden.

John und Roley versuchen derweilen dem Ganzen zu entkommen und gehen im angrenzenden Wald spazieren. Doch so friedlich der Ort zu sein scheint, ist dieser alles andere als das. Denn schon bald werden die Kinder gejagt und laufen um ihr Leben.

Zwei Kinder aus dem Dorf, suchen den Kontakt und bringen den Kindern näher, dass Haus und alles drum herum sehr gefährlich für sie ist. Sie erfahren Stück für Stück was es mit der Vergangenheit im Haus auf sich hat und wie Kats Mutter drin involviert ist. Wollen die Kinder überleben, werden sie zusammenarbeiten müssen.

Das Buch liest sich flüssig und angenehm. Vom Alter her ist es wirklich passen für die Teenager. Die Spannung ist da und mit der Kraft der jugendlichen Fantasie definitiv alles andere als langweilig.

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Rezension zu "Böses Blut" von Rhiannon Lassiter

gruselig und wirr aber doch irgendwo spannend
Adoravor einem Jahr

Dieses Buch stand eine ganze Weile in meinem Bücherregal, ehe ich es auf meine 19-2019 Liste packte. Nun habe ich es gelesen und bin irgendwie verwirrt.

Das Cover gefiel mir auf jeden Fall sehr gut. Es passte auch zur Story mit dem Haus und auch die Verschnörkelungen kommen im Buch immer wieder an den Seiten vor. Jedoch finde ich dies etwas zu viel des Guten. Ich mag es, wenn bei Kapiteln kleine Bildchen dabei sind aber das war einfach zu viel. Man hätte es auf jeden Fall besser einsetzen können, denn auf jeder Seite ist es einfach nichts besonderes und nervt nur.
Ich habe etwas gebraucht um in die Story hineinzukommen. Der Schreibstil war zwar einfach und ich konnte Seite um Seite schnell lesen, jedoch hatte ich das Gefühl, dass in den ersten 100 Seiten kaum etwas passiert ist und dann recht viel auf einmal. Vor allem war es für mich etwas unlogisch, dass Alice nicht auf die Idee kam mal mit ihrer Mutter und Charlotte über das alles zu sprechen. Immerhin haben sie sich das alles wohl ausgedacht. Ich war mit den Namen der Kinder und der ganzen Familienkonstellation irgendwie immer etwas überfordert. Musste überlegen wer da zum wem gehört und überhaupt. Die Story war zwar an sich spannend und hin und wieder wirklich gruselig aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas fehlte. Es fühlte sich beim lesen irgendwie nicht so rund an.  Man muss das Buch also nicht unbedingt gelesen haben.

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S

Rezension zu "Böses Blut" von Rhiannon Lassiter

Jugendroman mit Gruselfaktor
Smimo_Dovor einem Jahr

Katherine's und John's Mutter Anne hatte frühzeitige Demenz und ist gestorben. Ihr Vater Peter lernt bald eine neue Frau kennen - Harriet. Sie hat selbst zwei Kinder, Roland und Catriona. Peter und Harriete heiraten. Doch Cat und Kat können sich überhaupt nicht leiden. Ständig gibt es Streit. 

Eines Tages bekommt Peter einen Brief von Anne's Onkel. Sie können in Lake District Urlaub machen. Bevor das Haus im Sommer verkauft werden soll. Ein gemeinsamer Urlaub könnte der Patchwork Familie doch gut tun, oder etwa nicht?

Das Haus ist uralt und voller Geheimnisse. 
Kat findet einen Geheimgang und ein merkwürdiges Notizbuch ihrer Mutter. Cat kramt in einem Schrank eine Kiste vor, auf der "Delilah und ihre Drohnen"  gekritzelt steht. Daraufhin beginnt der Albtraum. Die Pforte zwischen Phantasie und Wirklichkeit ist geöffnet.
Manchmal sollte man die Vergangenheit ruhen lassen. 

Wer Puppen unheimlich findet sollte sich auf etwas einstellen. Obwohl es  ein Jugend Roman ist, hat Delilah einen gewissen Gruselfaktor verdient. Ich fand die super. Die anderen "Kreaturen" die noch auftauchen sind nicht so gruselig. Das schraubt den Gänsehautfaktor wieder etwas runter, schade.

Ich fand es schade, dass man nur sehr wenig über Anne und ihre Freundinnen erfährt und wie sie auf das Spiel gekommen sind. Auch der Charakter Fox bleibt etwas zu geheimnisvoll. Da hätte ich mir noch mehr Hintergrund gewünscht.

Ansonsten ist es ein toller Jugendroman über Familie, Fantasie und Freundschaft.

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Zusätzliche Informationen

Rhiannon Lassiter wurde am 08. Februar 1977 in Crouch End (Großbritannien) geboren.

Rhiannon Lassiter im Netz:

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von 6 Lesern aktuell gelesen

von 8 Lesern gefolgt

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