Rhoda Belleza

 3.4 Sterne bei 104 Bewertungen

Lebenslauf von Rhoda Belleza

Mischung aus Fantasy und Science-Fiction, die aus verschiedenen Perspektiven dargestellt wird: Die US-amerikanische Autorin verbrachte ihre Kindheit in Los Angeles. Schon damals kristallisierte sich ihre Vorliebe für Avocados, aber auch für das Schreiben von X-Files-Fanfiction heraus. Ihren Debütroman „Empress of a Thousand Skies“ veröffentlichte die Schriftstellerin, die außerdem als Lektorin für Kinder- und Jugendbücher arbeitet, 2017. Bereits ein Jahr später folgte die Fortsetzung der Reihe mit dem zweiten Band „Blood of a Thousand Stars“. Jeweils im selben Jahr wurden die Fantasy-Jugendbücher ins Deutsche übersetzt. „Herrscherin der tausend Sonnen“ (2017) und „Rebellin der tausend Sterne“ (2018) erzählen die Geschichte der Prinzessin Rhee Ta’an, die für den Mord an ihrer Familie auf Rache sinnt. Der Mix aus Fantasy und Science-Fiction und die spannenden Perspektivwechsel kommen bei den Lesern gut an. Wenn Rhoda Belleza gerade einmal nicht mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich in ihrem sonnigen, mit Schuhen und Fahrrädern vollgestopften Apartment in Brooklyn, New York gerne Nail-Tutorials und Kung-Fu-Filme an.

Alle Bücher von Rhoda Belleza

Rhoda BellezaHerrscherin der tausend Sonnen
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Herrscherin der tausend Sonnen
Herrscherin der tausend Sonnen
 (83)
Erschienen am 30.10.2017
Rhoda BellezaRebellin der tausend Sterne
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Rebellin der tausend Sterne
Rebellin der tausend Sterne
 (17)
Erschienen am 25.06.2018
Rhoda BellezaEmpress of a Thousand Skies
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Empress of a Thousand Skies
Empress of a Thousand Skies
 (4)
Erschienen am 27.02.2017

Neue Rezensionen zu Rhoda Belleza

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JuliaSchus avatar

Rezension zu "Rebellin der tausend Sterne" von Rhoda Belleza

Unkonventionell, aber voller Stärke!
JuliaSchuvor 17 Tagen

Auf „Rebellin der tausend Sterne“ hatte ich mich in diesem Herbst besonders gefreut. Der Vorgänger war sehr interessant und hat auch dank seiner Unkonventionalität einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das von Rhoda Belleza entworfene Universum ist komplex und wahnsinnig kompliziert. Auch nach dem Lesen des zweiten Bandes hat man das Gefühl, nur einen Zentimeter der Galaxie kennengelernt zu haben. Und das verwirrt den Leser durchaus. Insgesamt liegt dem finalen Teil eine spannende Idee zu Grunde, doch vor allem zu Beginn weist „Rebellin der tausend Sterne“ sich ziehende Längen auf. Ich habe mit Rhee gefiebert, doch für Kara konnte ich mich nicht erwärmen. Das Buch hat mich allerdings sehr überrascht und am Ende unglaublich mitgenommen, so dass meine Gefühlswelt vollkommen auf den Kopf stand. Nicht jede Seite dieses Buches ist umwerfend und dennoch handelt es sich um eine besondere Reihe! Für Star Wars Fans durchaus die richtige Lektüre!

Klappentext
Rhee, zukünftige Herrscherin von Kalu, steht vor Erzfeind Nero, dem Medienstar, der sie ermorden lassen wollte. Schließt sie einen Deal mit ihm oder entlarvt sie Neros perfide Absichten und entfesselt somit einen Krieg, den sie im Alleingang kaum gewinnen kann? Doch am anderen Ende des Universums plant Aly, Rhees gesuchter vermeintlicher Mörder, Nero zu töten, sobald sich die Gelegenheit bietet. Gleichzeitig versucht Alys Freundin Kara, den Overwriter zu vernichten, mit dem Nero die Erinnerung aller manipulieren und sich das Universum untertan machen will. Von alledem ahnt Rhee nichts – und schon gar nicht, dass Kara ihre totgeglaubte Schwester Josselyn ist, und damit die wahre Thronerbin.

Meinung
Kennt man Band eins, will man nach dem Lesen des Klappentextes sofort zum Finale dieser Dilogie greifen! Denn ganz ehrlich, der Klappentext ist umwerfend! Und so ähnlich verhält es sich auch mit der Idee der Autorin. Ich bewundere Rhoda Belleza für das Konzept der Reihe wirklich sehr. Sie hat etwas gewagt und eine Star-Wars-ähnliche Galaxie erschaffen, die aber doch ihre ganz eigene ist. Dabei wählt sie eine unkonventionelle Vorgehensweise. Denn schon in Band eins fehlt die Einführung in dieses Universum. Zwar gibt es in beiden Büchern ein Glossar, das einen guten Überblick über Personen und Planeten bietet, doch so richtig findet man sich trotzdem nicht zurecht. Mich hat das in „Herrscherin der tausend Sonnen“ überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil – ich fand es erfrischend anders. Die Geschichte konnte man schließlich trotzdem genießen! Direkt zu Beginn des zweiten Teils tritt dieses Problem aber wieder in den Fokus. Es gibt eine Handvoll Planeten, die wirklich wichtig sind. Diese haben Bündnisse miteinander, oder führen Kriege. Es ist nicht ganz einfach, wieder in dieses Konstrukt zu finden, denn einen richtigen Einstieg ins Buch gibt es nicht. Es wird nahtlos an die Geschichte angeschlossen und dem Leser wird keine Zeit zum Verschnaufen gegeben. So ist ein flüssiger Übergang garantiert, erinnert man sich aber nicht so gut an manche Personen oder Planetenbündnisse, ist man als Leser aufgeschmissen. Das als Vorwarnung. Insgesamt finde ich das Universum der Autorin immer noch absolut umwerfend. Doch – ich kann den Grund nicht benennen – irgendwie fehlt der Zugang zu dieser Welt. Eine richtige Identifikation findet nicht statt. Man ist Zuschauer und Besucher, aber nie Beteiligter.
Die Zuschauerrolle wird das ganze Buch über durchgehalten und vielleicht fehlte mir auch deswegen bei manchen Figuren das Identifikationspotenzial. Im ersten Teil waren nur Rhee und Aly die Protagonisten. Wie der Klappentext aber schon andeutet, wird dieser erlesene Kreis um eine Person erweitert: Kara. Oder auch Josselyn, Rhees Schwester, denn bei beiden Namen handelt es sich um die gleiche Figur. Ich bin ein großer Fan von Rhee. Die jüngere Schwester hat schon in Band eins mein Herz gewonnen. Sie ist so mutig und starrsinnig, dass ihre Entwicklung geradezu provoziert wird. Genau diese gefiel mir so gut! Sie ist eigentlich noch ein Mädchen und soll dennoch über eine Galaxie herrschen. Oder nicht? Denn Nero will sie viel lieber zu einer Marionette machen, die nichts mit der Macht zu tun hat. Rhee sieht sich mehr Feinden, als Unterstützern gegenüber und geht mit dieser Situation sehr authentisch um. Sie ist nicht unbedingt eine Sympathieträgerin, aber eine fantastische Figur! An ihrer Seite ist Daren, der wirklich ein komischer Vogel ist. Er ist unnahbar und dennoch ist der Ordensbruder und Sicherheitschef eine ganz besondere Figur. Die Beziehung zwischen beiden ist schwer beschreibbar und wankt zwischen Freundschaft, Hass und Liebe. Doch diese Chemie und das Unausgesprochene gefielen mir sehr gut. Und dann sind da noch Aly und Kara. Aly ist ein cooler Kerl, der in diesem Teil aber deutlicher in den Hintergrund rückt. Leider gilt dies auch für seinen tollen Doiden Pavel, der in Band eins noch für viel Humor gesorgt hat. Deutlicher im Fokus steht Kara. Und das gefiel mir nicht so gut, da ich diesen Charakter einfach nicht mochte. Kara ist Rhee zwar ähnlich, doch sie hat kein Aufopferungspotenzial. Sie kämpft in eigener Sache und lässt dabei nicht nur Rhee im Stich. Sie wird als Heldin des Buches dargestellt und das fand ich nicht passend. Für mich bleibt Rhee die deutlich bessere Herrscherin. Und dann wäre da noch Nero, der Medienstar und heimliche Bösewicht. Er tut genau das, was ein guter Bösewicht tun muss und das ohne Rücksicht auf Verluste. Ein wunderbar böser Charakter, der die Geschichte spannend macht!
Das Figurenkonzept ist gelungen. Auch wenn ich die Anteile gern verändert hätte. Wie sehr ich manche Charaktere mochte, wurde mir erst bewusst, als die Autorin das bekannte Konzept „Kill your darlings“ anwandte und eine der Hauptfiguren ihr Leben lassen muss. Ich habe bitter geweint und das eine ganze Weile lang. Doch meine Trauer um die Figur hat mir gezeigt, wie sehr Rhoda Belleza mich doch berühren konnte.
Der Stil der Autorin ist etwas gewöhnungsbedürftig und trägt sicher zu dem Problem der Distanz bei. Damit meine ich, dass man sich durch den Schreibstil immer nur als Zuschauer fühlt, die Welt nicht richtig versteht und zu manchen Figuren auch der Zugang fehlt. Manchmal schreibt die Autorin sehr nüchtern, dann kommen plötzliche Wendungen innerhalb eines Nebensatzes und man muss den Satz nochmal lesen, um alles zu verstehen. Das ist nicht optimal und wirkt sprunghaft. Und dennoch passt der leicht distanzierte Stil gut in die Atmosphäre des Genres.
Das Setting und die Atmosphäre möchte ich auch noch einmal loben! Das Sci-Fi Konzept mit den eigenen Noten wird von Anfang bis Ende durchgehalten und bleibt sich treu. Die Geschichte hat viele Spannungsmomente, doch manchmal auch deutliche Längen. Das kann jeder Leser anders empfinden. Denn die Erzähler wechseln sich ab, so dass man immer nur einen der Protagonisten begleitet. Wenn man, wie in meinem Fall, nur einen davon wirklich mag und einem ein anderer beinahe egal ist, sorgt das dafür, dass die einen Abschnitte weniger gern gelesen werden, als die anderen. Trotzdem ist der Perspektivwechsel sinnvoll und sorgt für Abwechslung. Dennoch muss ich betonen, dass das Buch auch nach dem (wirklich guten und für die Geschichte passenden) Ende verwirrend bleibt.

Fazit
Für mich ist „Rebellin der tausend Sterne“ ein guter und passender Abschluss der Dilogie, die mich am Ende richtig bewegt und zu Tränen gerührt hat! Es gibt Spannung und Action und gleichzeitig auch kleine Liebesgeschichten. Der Entwurf einer vollkommen unbekannten Galaxie gelingt der Autorin Rhoda Belleza gut und dennoch bleibt eine gewisse Distanz immer vorhanden. Ich finde die Geschichte auch nach deren Beenden wirklich verwirrend und unkonventionell. Doch ich mag das irgendwie. Und ich mag Rhee sehr gern. Und weil ich insgesamt mit einem sehr positiven Gefühl an dieses Buch denke, vergebe ich vier Spitzenschuhe. Der Galaxie-Entwurf hat sicher noch viel Potenzial für weitere Geschichten, unabhängig von der Herrscherfamlie.

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Buechertraeumes avatar

Rezension zu "Rebellin der tausend Sterne" von Rhoda Belleza

Ein starker zweiter Band!
Buechertraeumevor 17 Tagen

Meine Meinung:

Der Schreibstil von Rhoda hat mir schon im ersten Band gefallen, denn dieser ist einfach flüssig, fesselnd, spannend und locker. Die Komination aus allem machte ein voran kommen im Buch einfach möglich und ich fühlte mich sehr wohl mit dem Stil. Mit dem Schreibstil freundete ich mich auch sehr schnell an, denn Rhoda Belleza ist einfach schonungslos ehrlich und direkt, was einfach unheimlich gut war in diesem Buch! Nichts wird beschönigt oder verschleihert sondern direkt geschrieben was mir einen WOW Effekt entlockte. Rhoda kann definitiv mit ihrem Schreibstil überzeugen und das gefiel mir sehr.

Rhee entwickelte sich enorm weiter und wurde von der kleinen süßen Protagonistin die sie im ersten Band für mich war zu einer richtigen Kämpferin. Ihr Schicksal ist hart und sie lässt sich davon nicht unterbekommen und kämpft unerbittlich. Ich mochte sie sehr gerne, da sie als weibliche Protagonistin sehr mutig und sehr clever war und das hat mir einfach sehr gut gefallen an ihr. Auch die Nebencharaktere waren sehr schön gezeichnet und jeder hatte seinen eigenen Charm um sich sympathisch werden zu lassen.

Die Story rund um den zweiten Band der Reihe war einfach unheimlich stark und einprägsam, dies hat die Autorin einfach perfekt hinbekommen. Auch war sie sehr gut nachvollziehbar und hat mich sehr an sich gesfesselt, was ich sehr toll fand und so kam es, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Auch war es so, dass die Story einen vollkommen einfängt und mich als Leser aufsaugte und mich die Story nicht nur lesen lassen hat sondern auch erleben. Die Storyline war ebenfalls sehr intensiv gestaltet und vermischte sich sehr gut mit der Story selbst.

Die Handlung in diesem zweiten Band war einfach fabelhaft! Sie zog mich einfach an und lies mich erst wieder los als ich das Buch beendet hatte. In dieser Handlung hat es auch keine Verschleiherung gegeben sondern sie war einfach schonungslos ehrlich und direkt, was mir sehr gut gefallen hat. Der Handlungsstrang in dieser Geschichte war einfach grandios. Er verschwamm mit der Handlung und hat ein perfektes Gesamtbild ergeben. Auch der rote Faden zog sich von der ersten Seite an durchs Buch und war permanent präsent ohne dabei zu verschwinden.

Mein Fazit:

Abschließend kann ich sagen, dass "Rebellin der tausend Sterne" ein starker zweiter Band war, der für mich einfach schonungslos direkt und fantastisch war. Er konnte mich durch den fesselnden Schreibstil einfach sehr gut unterhalten und hat mich erst wieder los lassen als ich es beendet hatte. Rhoda Belleza ist es gelungen mich voll und ganz von sich als Autorin und ihren Storys zu überzeugen und ich will mehr von Rhee lesen! Ich kann diese Reihe echt jedem ans Herz legen der auf Sci-Fi und Fantasy steht.

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MiHa_LoRes avatar

Rezension zu "Rebellin der tausend Sterne" von Rhoda Belleza

Enttäuschendes Ende
MiHa_LoRevor einem Monat

Protagonisten
Kara
, die eigentlich Prinzessin Josselyn war, will gar nichts mit dieser Sache zu tun haben. Sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Zeit als Prinzessin und erinnert sich ebenso wenig an ihre Schwester Rhiannon. Also sucht sie eher nach einem Ausweg. Die Suche ihrer Schwester empfindet sie als weiteres Problem. Anders als Rhiannon, die sich für Frieden und ihr Volk interessiert, denkt Kara eher an sich selbst.
Und Rhiannon stellt sich auch nicht immer allzu schlau an. Ich habe sie weiterhin als etwas naiv empfunden. Zwar sind ihre Absichten die besten, aber sie hat kaum Erfahrung und weiß nicht, wie sie ihre Ziele erreichen kann.
Alyosha wird als Wraetaner weiterhin anders behandelt und ist sich immer noch nicht ganz sicher, wer er sein will. Seine Ziele sind Überleben und Kara zu beschützen, zwar will er auch Gerechtigkeit, aber er kommt nicht wirklich dazu, weil er ständig in Bewegung ist.

Handlung und Schreibstil

Ich kann nicht behaupten, dass es nicht spannend war. Es gab viele Mysterien oder auch actionreiche Momente, die dafür gesorgt haben, dass es nicht langweilig wurde. Aber es konnte mich trotzdem nicht ganz packen. Keiner der Charaktere konnte mich wirklich überzeugen und auch die Handlungen waren nicht immer ganz nachvollziehbar. Ich kann nicht sagen, woran es lag, aber es konnte mich einfach nicht richtig packen, was ich wirklich schade finde. Denn wie im Vorgänger fand ich die Idee eigentlich ganz in Ordnung und bin der Meinung, dass hier viel Potenzial verschwendet wurde.

Der Abschluss der Geschichte war dann auch irgendwie enttäuschend und ich hätte mir etwas ganz anderes gewünscht. Es kam plötzlich recht schnell und war irgendwie so antiklimaktisch, dass ich zum Schluss irgendwie gar kein Gefühl mehr hatte.

Fazit

Lieder fand ich mit "Rebellin der tausend Sterne" den Abschluss dieser Dilogie recht enttäuschend. Die Charaktere konnten mich nicht überzeugen und mit dem Ende der Geschichte war ich auch nicht glücklich.

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