Rhoda Belleza Herrscherin der tausend Sonnen

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Inhaltsangabe zu „Herrscherin der tausend Sonnen“ von Rhoda Belleza

Eine Prinzessin, so mutig wie Arya Stark
Prinzessin Rhee Ta'an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen ...

Actionreiche SciFi mit einigen Defiziten bei den Protagonisten und dem Schreibstil. Dennoch spannend und lesenswert!

— Meritamun

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

— Lena_AwkwardDangos

Ein tolles Sci-Fi Buch: machthungrige Politiker, Gefahren von Technologie und Fortschritt, Flüchtlingsthema und Intrigen.

— Kekeme

Unsympathische Charaktere, ins geschehen geworden und zu wenig Emotionen.

— kuschelige_buecherecke

Ein actiongeladener Trip durch fremde Galaxien!😍😱

— lucycarlyle_

Es gab zu viele Sprünge zwischen den Geschehnissen und zwei unselbstständige Protagonisten, denen mehr als nur das gewisse Etwas fehlte.

— denise7xy

Eine tolle Story. Leider aber auch ein trivialer Schreibstil, eine unsympathische Protagonistin und lauter oberflächliche Beschreibungen ...

— hauntedcupcake

Ich fand die Geschichte sehr schön zu lesen mit den Planeten und ihre Kulturen. Wie Raye stark geblieben ist in ihrer schwirigen Zeit.

— michelle-books

Tolles Buch. Ähnelt ein wenig Star wars...

— colourful-letters

Toller Auftakt....

— Bjjordison

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  • Odyssee im Weltraum

    Herrscherin der tausend Sonnen

    Meritamun

    14. December 2017 um 12:47

    Inhalt: Prinzessin Rhee Ta’an ist die letzte Überlebende ihres Herrschergeschlechts und soll zur Kaiserin von Kalu gekrönt werden. Auf der Reise zu ihrem Heimatplaneten entkommt sie nur knapp einem Mordanschlag. Rhee schwört Rache am Regenten, der auch schon für den Tod ihrer Familie verantwortlich war. Sie taucht unter und verfolgt ihre finsteren Rachepläne. Zur gleichen Zeit wird der junge Pilot Alyosha des Mordes an Prinzessin Rhee bezichtigt. Auch für ihn beginnt eine atemberaubende Flucht durch die Galaxie, bei der er versucht, seine Unschuld zu beweisen. Aly und Rhee decken dabei Verschwörungen auf, mit denen sie niemals gerechnet hätten. Cover: In der Verlagsvorschau bin ich sofort auf das Cover aufmerksam geworden. Es lässt den Betrachter sofort eine actiongeladene SciFi-Geschichte erwarten. Mir gefällt es sehr gut, dass es ausschließlich in Grautönen gehalten ist. Damit wird das Weltraumsetting noch stärker in den Fokus gerückt. Rhee dominiert als starke Frau die Szenerie. Meinung: „Herrscherin der tausend Sonnen“ ist wieder ein Buch, das mir eine Bewertung sehr schwer macht. Es hat viele Stärken, aber auch einige Schwächen. Für mich ist schon der Einstieg in die Geschichte schwierig. Zu Beginn des Buches findet der Leser ein Namens- und Ortsverzeichnis. Es gibt einen groben Überblick über das Setting und es hat mir ein wenig geholfen in der Geschichte anzukommen. Das ist für mich der erste Kritikpunkt – man wird sofort in das Geschehen geworfen und kennt sich überhaupt nicht aus. Es werden verschiedenste technische Floskeln und Alltagsbegriffe der unterschiedlichen Welten verwendet, die dem Leser einfach nicht erklärt werden. Rhoda Belleza verliert keine Zeit in Nebensächlichkeiten und sorgt mit ihrem Schreibstil für einen sehr straffen Spannungsbogen. Durch unterschiedliche Erzählperspektiven treibt die Autorin die Handlung zügig voran. Auf der einen Seite wird es nie langweilig und das Buch bleibt von Anfang bis Ende extrem actionreich, aber manchmal ging es mir auch etwas zu schnell. Die grandiose Idee, das tolle Setting und die Charaktere können gar nicht ihr volles Potential entfalten. Man hat als Leser einfach das Gefühl, dass einem zu viele Informationen fehlen, um der Geschichte komplett folgen zu können. Rhee bleibt weit hinter meinen Vorstellungen zurück. Der Klappentext beschreibt sie als starke, von der Öffentlichkeit unterschätze Persönlichkeit. Diese Beschreibung erfüllt sie meiner Meinung nach nicht. Auf den ersten Blick wirkt sie stark und mutig, aber bei genauerer Betrachtung merkt man, dass sie einfach nur extrem viel Glück und Hilfe hat. Rhee wird es viel zu einfach gemacht, ihre Ziele zu erreichen. Dadurch erhält sie keine Möglichkeit an ihren Herausforderungen zu wachsen und wahre Stärke zu zeigen. Alyosha hingegen macht eine deutliche Entwicklung durch. Er ist eine Kämpfernatur und wirkt viel erwachsener und bedachter als Rhee, obwohl beide gleich alt sind. Dennoch scheint auch er alle Hindernisse viel zu leicht zu meistern. Insgesamt muss ich sagen, dass ich Alys Kapitel besser finde, da er mit deutlich mehreren Nebenfiguren interagiert und greifbarer wirkt. „Herrschrein der tausend Sonnen“ bildet den Auftakt zu einer Trilogie. Am 25.06.2018 soll der zweite Band „Rebellin der tausend Sterne“ erscheinen. Ich bin gespannt, ob es der Autorin gelingt, im nächsten Band das Potential der Geschichte stärker auszuschöpfen und für mehr Tiefe zu sorgen. Fazit: Rhoda Belleza liefert mit „Herrscherin der tausend Sonnen“ einen actionreichen und rasanten SciFi-Roman. Das Buch punktet mit seiner Idee und dem außergewöhnlichen Setting. Leider gibt es für mich Abzüge bei der Ausarbeitung der Protagonisten und dem Schreibstil. Die Autorin schafft es nicht, mich komplett zu fesseln und zu überzeugen. Somit vergebe ich insgesamt 3 Ananas.

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  • Sci-Fi-Abenteuer mit einigen Schwächen

    Herrscherin der tausend Sonnen

    Lena_AwkwardDangos

    13. December 2017 um 22:34

    ♥ Inhalt ♥Prinzessin Rhee Ta'an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen... Text & Cover: cbt♥ Cover & Aufmachung ♥An sich gefällt mir die Optik des Buches sehr, denn es handelt sich um eine hochwertige Klappenbroschur, die farblich komplett in einem tiefen Dunkelblau gehalten ist. Auch der Buchrücken ist sehr hübsch gestaltet und macht sich toll im Regal. Nach näherer Betrachtung des Covers bin ich allerdings kein großer Fan davon und das ist in diesem Fall wirklich eine Schande. Der Hintergrund der Abbildung sieht nämlich atemberaubend schön aus: Die dunklen Farben, der funkelnde Sternenhimmel und der riesige Planet, der sich hinter dem Schriftzug erhebt, ergeben ein tolles Gesamtbild und haben mich als Sternenhimmel-Fan direkt angesprochen. Wäre da nur nicht diese Frau im Vordergrund, die meiner Vorstellung von Prinzessin Rhee zwar sehr nahekommt, aber leider sehr schlecht á la Copy&Paste reinkopiert wurde. Sie fügt sich überhaupt nicht in die Umgebung ein, daran können auch ein paar deplatzierte Schatten und Lichtflächen nichts ändern. Noch dazu trägt sie ein Schwert bei sich, dessen Klinge das Licht so seltsam reflektiert, dass es auf mich wie ein Pseudo-Laserschwert wirkt. Vermutlich sollen sich Star-Wars-Fans dadurch angesprochen fühlen das Buch zu lesen. Rhees Haltung hat auch so gar nichts Kämpferisches an sich, sie steht einfach nur da herum und schaut böse. Was mich ebenfalls stört, ist der Untergrund, auf dem die sie steht, denn die karge Berglandschaft scheint auf seltsame Art und Weise im All zu schweben. Einige Bergspitzen wurden abgeschnitten und komisch mit dem Hintergrund verblendet und die Proportionen der einzelnen Bildelemente stören mich auch. Insgesamt sieht das Cover dadurch leider sehr zusammengebastelt aus.♥ Umsetzung ♥Ich liebe Geschichten, die im Weltall oder auf fremden Planeten spielen und so musste ich unbedingt dieses Buch lesen. Tatsächlich hat Rhoda Belezza mit ihrem Debut Herrscherin der tausend Sonnen eine faszinierende Science-Fiction-Welt geschaffen: Es existieren verschiedenste Planeten und ihre Bevölkerungen, Raumschiffe, Droiden und eine Erfindung, die sich Würfel nennt und mit dem Bewusstsein eines Menschen verbunden wird. Auf diesem kann man seine Erinnerungen, Gedanken und Gefühle abspeichern und sie später abrufen, so oft man möchte. Die Bewohner dieser Welt sind durchgehend mit ihren Würfeln online, was ich sowohl interessant als auch verstörend fand. In unserer Gesallschaft sind wir ja bereits sehr abhängig von Internet und Smartphone, sodass mir der Gedanke eines solchen Würfels gar nicht so abwegig erscheint. Leider liegt aber gerade in der Komplexität des Weltentwurfs die größte Schwäche der Geschichte. Die Autorin wirft mit Fachbegriffen, Planetenbezeichnungen und anderen Fremdwörtern um sich, die entweder viel zu ausschweifend oder gar nicht erläutert werden. Ständig wird die Handlung von kleinen Geschichtsstunden unterbrochen, in denen zB auf einen Planeten oder vergangene Ereignisse näher eingegangen und eine Salve weiterer Fremdwörter ohne weitere Erklärung in den Raum gestellt wird. Die ersten 100 Seiten lasen sich dadurch sehr schleppend und man wird leider immer wieder aus dem Lesefluss gebracht. Sobald die Erläuterungen dann nachließen, nahm das Buch endlich an Spannung und Fahrt auf. Die Geschichte besteht aus zwei sich abwechselnden Handlungssträngen. Zum Einen hätten wir da Rhiannon, Prinzessin von Kalu, auf die am Tag ihrer Krönung ein Attentat verübt wird. Sie taucht daraufhin unter, um Rache am Mörder ihrer Familie zu nehmen und den Thron zurückzuerobern. Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Alyosha, der gemeinsam mit seinem Kollegen Vin und einem Droiden ein Raumschiff fliegt und für Ordnung im All sorgt. Was genau er mit den restlichen Ereignissen zu tun hat, ist zunächst unklar, also war ich sehr gespannt, wann und wie sich Aly und Rhee über den Weg laufen würden. In dieser Hinsicht hat das Buch mich allerdings enttäuscht. Man hat den Eindruck zwei Geschichten zu lesen, die in derselben Welt spielen, aber abgesehen von der Rahmenhandlung vollkommen unabhängig voneinander erzählt werden. Bis zum Schluss werden sie nicht richtig zusammengeführt. Zwar sind die Schicksale beider Charaktere irgendwie miteinander verwoben, doch ihre kurze Begegnung gestaltet sich nur flüchtig, bedeutungslos. Jeder reist für sich selbst durch den Weltraum, wobei Aly und Rhee von einer gefährlichen Situation in die nächste schlittern. Das Buch liest sich recht spannend, allerdings mangelt es an Glaubwürdigkeit und einem roten Faden. Die Handlung ist viel zu sprunghaft und unzusammenhängend, steckt voller Timeskips und unlogischer Plottwists, die sich sehr vorhersehbar anbahnen. Intergalaktische Kriege, Konflikte zwischen den Gesellschaftschichten, Rache, Verrat, Propaganda, ein Überwachungsskandal, Flüchtlingspolitik, Fremdenfeindlichkeit und ein Hauch von Gesellschaftskritik sind nur einige von zahlreichen (aktuellen) Themen, die Rhoda Belezza in einer Art dystopischen Sci-Fi-Roman hat unterbringen wollen. Leider scheitert sie an der Ausführung und schafft es nicht ihrer Geschichte Tiefe zu verleihen. Keiner Idee wird genügend Raum zuteil, sie werden nur angeschnitten und - nicht zufriedenstellend - Schritt für Schritt abgehandelt, wie auf einer To-Do-Liste. Mit seiner Themenvielfalt hat mich das Buch teilweise an Star Wars, aber auch an Ava Reeds Mondprinzessin und die Luna-Chroniken von Marissa Meyer erinnert, denn auch hier geht es um eine verschollen geglaubte Prinzessin, die um ihren Thron kämpft, aber auf den ersten Blick nicht für diese Aufgabe geeignet scheint. Eine weitere Parallele zu Marissa Meyers Büchern besteht darin, dass einer der Hauptcharaktere einen Droiden zum Freund/ Begleiter hat. Der weitere Storyverlauf unterscheidet sich jedoch grundlegend von den genannten Büchern und das Augenmerk liegt stärker auf dem Sci-Fi-Aspekt.♥ Charaktere ♥Das Buch wird seitens des Verlages damit beworben, dass die Protagonistin "so mutig wie Arya Stark" sei. Rhee hat aber meiner Meinung nach so gar nichts mit der starken Kick-Ass-Heldin aus Game of Thrones gemein. Angeblich hat sie eine umfangreiche Kampfausbildung durchlaufen, davon merkt man allerdings nicht viel, denn richtig gekämpft wird verschwindet wenig. Auf mich machte sie keinen sonderlich starken Eindruck, viel mehr erschien sie mir kindisch und leichtgläubig. Sie ist schrecklich naiv, versteift sich auf irgendwelche Ziele und handelt, ohne die Dinge vorher hinterfragt zu haben. So kann man sich viele bevorstehende Wendungen bereits denken, bevor Rhee auch nur ahnt, was vor sich geht. Aufgrund ihrer Handlungen war sie mir irgendwie unsympathisch. Von Alyosha, dem ehemaligen Star einer beliebten TV-Serie, habe ich mir anfangs sehr viel versprochen, doch man weiß leider kaum etwas über ihn, seine Persönlichkeit, sieht man einmal von den kurzen Einblicken in seine Vergangenheit ab. Sein Charakter kam mir im weiteren Verlauf immer blasser und nichtssagender vor, obwohl man ihn als Protagonisten doch eigentlich besser hätte kennenlernen müssen. Es war, als würde er immer mehr an Tiefe verlieren. Die Protagonisten zeichnen sich somit dadurch aus, dass sie außergewöhnlich oberflächlich und nicht sonderlich innovativ gestaltet sind. Die Nebencharaktere empfand ich ebenfalls als blass und unausgereift. Teilweise haben sie keinen besonders langen Auftritt, bevor sie plötzlich auf sehr unemotionale Art und Weise sterben. Nur in der mysteriösen Kara habe ich das Potenzial gesehen, in den weiteren Bänden zu einer interessanten Figur zu werden. Romantik ist nur sehr wenig vorhanden, aber einige Entwicklungen lassen stark darauf schließen, dass in dieser Richtung noch einiges passieren wird. Leider finde ich, dass neben den Charakteren auch deren Beziehungen untereinander zu den Schwächen dieses Buches zählen, weshalb ich einer sich anbahnenden Liebesgeschichte in diesem Fall eher kritisch gegenüberstehe.♥ Schreibstil ♥ An sich sagt mir der Schreibstil sehr zu. Das Buch liest sich spannend, flüssig und angenehm, abgesehen von den vielen Fachbegriffen, die hin und wieder den Lesefluss beeinträchtigen. Stellenweise kam es mir leider so vor, als hätte die Autorin willkürlich Fantasienamen aneinandergereiht und dann Sätze drumherum gebildet, sodass ich vor lauter Fremdwörtern nicht mehr länger durchgeblickt habe. Das Namensregister vorne im Buch konnte da auch nicht wirklich helfen. Da es sich aber um den Debütroman der Autorin handelt, wird sie wohl einfach noch nicht so viel Übung darin haben, Hintergrundinformationen geschickt einzubauen. Dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird, fand ich aber sehr spannend und ansprechend. Lediglich die Emotionen wollten nicht bei mir ankommen - mich hat es einfach kaltgelassen.♥ Fazit ♥ Rhoda Belezza wollte mit Herrscherin der tausend Sonnen einen vielschichtigen Roman schaffen, doch leider werden zu viele Aspekte nur angekratzt. Das Buch bietet einen interessanten Welt-/ Galaxieentwurf, doch es fehlen der rote Faden und gut ausgearbeitete Charaktere. Vieles war mir zu vorhersehbar, anderes einfach unzusammenhängend und sprunghaft geschrieben. Noch dazu tragen die zahlreichen Fremdwörter und mäßigen Erklärungen zur Verwirrung des Lesers bei. Die Autorin wollte mit ihrem ersten Roman wohl einfach zu hoch hinaus, ich könnte mir aber vorstellen, dass sie mich irgendwann einmal mit einem anderen Buch richtig umhauen könnte, denn Talent hat sie auf jeden Fall. Wie es weitergeht, würde mich schon interessieren, allerdings werden die Fortsetzungen definitiv kein Must-Read sein.

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  • Herrscherin der tausend Sonnen

    Herrscherin der tausend Sonnen

    kuschelige_buecherecke

    09. December 2017 um 15:59

    COVER UND AUFBAUDas Cover gefällt mir ausgesprochen gut, obwohl ich mich doch frage, warum ein Mond und nicht wie zum Titel passend eine Sonne im Hintergrund zu sehen ist.An sich aber definitiv ein Eye-Catcher im Bücherregal, da der Buchrücken zwar nicht extravagant, jedoch schön ist.Die Schriftgröße, bzw. die Textmenge pro Seite fiel mir positiv auf, weil es nicht zu viel auf einer Seite war, noch zu klein geschrieben, sondern für mich optimal.INHALTWo soll ich jetzt nur beginnen?Als ich das Buch damals zum ersten Mal im Bloggerportal entdeckt hatte, musste ich einfach die Leseprobe lesen und diese hat auch wirklich Lust auf das Buch gemacht.Nachdem ich es dann frühstmöglich angefragt, die Zusage bekommen hatte und es schlussendlich in den Händen hielt war ich gespannt und hatte mich sehr gefreut.Allerdings hatte ich kurz darauf schon von einigen negativeren Meinungen/Rezensionen über das Buch gehört.Von diesen wollte ich mich nicht beeinflussen lassen, trotzdem muss ich ehrlich gestehen, dass ich schon nicht mehr ganz so viel Lust es zu lesen verspürt hatte.Leider muss ich sagen, mir hat es auch nicht gut gefallen.Jedenfalls soweit ich es gelesen hatte, da ich es jetzt nach fast 6 Wochen, die ich das Buch nun hatte, abgebrochen habe. Bisher habe ich ein drittel des Buches gelesen, deswegen mag einigen jetzt möglicherweise verfrüht erscheinen, allerdings habe ich dafür durchaus meine Gründe gehabt.Zum ersten kann ich es nicht ausstehen, wenn man ohne weitere Erklärungen in die Geschichte geworfen wird, so wie es hier der Fall war. Man wird sofort mit unbekannten Namen und Charakteren konfrontiert, deren Geschichte nicht oder unzureichend geschildert wird. Dazu kommt, und das ist wie mir durchaus bewusst ist ein individuelles Problem, dass ich mir ganz gut Daten merken kann, jedoch Namen so gar nicht. Nachdem ich also mal ein paar Tage nicht zum lesen kam, musste ich viele Namen und deren Bedeutung einfach nochmal in den einzelnen Kapiteln suchen, da es kein sehr ausführliches Glossar gibt. So eines ist mir hingegen sehr wichtig. Das ist also schon einmal der erste Kritikpunkt.Zum zweiten waren mir die Charaktere und die Geschichte, sowie die Background Stories wie oben bereits angeschnitten, nicht annähernd genügend ausgearbeitet.Da ,,die Herrscherin der tausend Sonnen'' aus mehreren Perspektiven geschrieben ist, folgen daraus im Prinzip auch gleich mehrere Protagonisten, und ich mochte keinen einzigen davon.Rhee ist von Anfang an auf Rache an einer bestimmten Figur aus, dass es mit der Zeit einfach nur noch nervt.Alyosha ist zwar gerade bei seinen ersten Kapiteln relativ sympathisch, das nimmt aber auch über die Seiten hinweg ab. Es gab auch noch andere Charaktere, die mir einfach, egal ob gut oder böse, unsypathisch waren 😅 Diese aufzuzählen würde dann doch den Rahmen sprengen.  Zwischen dem ganzen Gemecker muss ich dennoch ehrlich gestehen, der kleine Roboter Pavel war auf irgendeine seltsame Art goldig :D.Ein roter Faden was die Story angeht war durchaus vorhanden, nur nicht immer perfekt umgesetzt.Die Verfolgungsjagden hatten durchaus ihren Reiz, gingen mir persönlich nur leider zu rasant von statten. Teilweise musste ich wirklich einige Absätze zwei bis drei mal lesen und das war schlichtweg störend. Eine Freundin von mir, ihre Rezension findet ihr hier, hatte das gleiche Problem. Außerdem war einfach alles so unemotional.Zuletzt und für mich der größte Negativ-Faktor ist dagegen ein anderer: Es hat mich in eine Leseflaute gestürzt.Wenn mir ein Buch so wenig zusagt und gefällt, dass ich keine Lust mehr aufs Lesen, egal welches Romanes habe, ist das meiner Ansicht nach eines der vernichtensten Urteile, die es für besagtes geben kann.Das kann auch wie in dem anderen Fall für andere Menschen eine Überreaktion sein, so ist es doch meine Meinung. Dazu gibt es nichts weiteres zu sagen, als dass ich hoffe, bald wieder in neue Welten einzutauchen, nachdem ich mit dieser endlich abgeschlossen habe.FAZITAuch diese Rezension ist wieder lang, trotzdem hoffe ich manche haben sie ganz gelesen und nicht nur bis zum Fazit gescrollt :PIch möchte mich hier nochmal gleichermaßen beim cbt Verlag für das Bereitstellen des Buches bedanken, als auch entschuldigen. Das war mein erstes Rezensionsexemplar von diesem Verlag und ausgerechnet dann brauch ich gut 6 Wochen um endlich meine Meinung abgeben zu können. Auch wenn mir ,,Die Herrscherin der tausend Sonnen'' nicht gefallen hat, bin ich froh so einfach die Chance bekommen zu haben, es zu lesen und frei mein Feedback zu geben, also Danke! :)Die Bewertung fällt mit 1,5/5 Sternen und keiner Kaufempfehlung aus 🙁Pro-Schriftgröße-Pavel ;)Contra-Backgroundstories fehlen/verwirren-gefühlsloser Schreibstil-größtenteils unsympathische Charaktere-kein ausführliches Glossar

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  • Leider etwas enttäuschend

    Herrscherin der tausend Sonnen

    Flidra

    04. December 2017 um 19:06

    Erster Eindruck: Das wird definitiv etwas Sci-Fi-lastig und sicher gibt es eine Liebesgeschichte.Fazit:  Vorab: Ich habe das EBook als Rezensionsexemplar vom cbt Verlag  bekommen im Austausch für eine offene und ehrlich Meinung zum Buch.Auf dem ersten Blick, fand ich das Cover recht gut, als ich es in der Vorschau gesehen habe. Als ich es dann in den Händen hielt, fiel mir auf, dass die Figur wirklich so gar nicht in dieses Bild passt. Selbst wenn es Rhee darstellen soll, ist die Figur schlecht eingearbeitet. Dieses "Laserschwert" passt so gar nicht in den Rahmen dieses Covers und die Schatten sind für mich recht seltsam gesetzt. Das ganze erinnerte mich auch an das Cover von Kernstaub, welches wirklich besser eingearbeitet wurde. Wäre dieses Mädchen nicht in der Mitte, würde es wesentlich besser aussehen, sorry!Das Buch erzählt uns die Geschichte in zwei Handlungssträngen. Einmal auf der Seite von Rhiannon und einmal auf der Seite von Alyosha. Perspektivisch hat das Buch einen Er/Sie- Erzähler.An sich, kann ich mich damit recht gut anfreunden, selbst wenn aus zwei Sichten geschildert wird was passiert. Mein Problem war es aber, dass die Sichten sich so gut wie nie getroffen haben. Auch der roten Faden lies zu wünschen übrig. Es wurde für meinen Geschmack recht häufig gesprungen und es passierte einiges, was ich nicht nur nicht erwartet habe, sondern wofür es weder Anzeichen gab noch sonst etwas. Ich wusste einfach nie, wo das Buch nun hin will. Einige mögen das ja - ich leider gar nicht.Der Schreibstil ist an Bücher im Sci-Fi Genre angelegt. Es ist viel technisches bei, einiges an neuen Planeten und Wesen und vor allem Handlungsmechanismen.  Man ist recht aufgeschmissen, trotz Legende am Anfang, wenn man nicht ab und an was Sci-Fi mäßiges liest. Ich kam zwar recht gut mit, aber es ist ein Buch gewesen, welches ich Zuhause in Ruhe lesen musste. Wir haben in diesem Buch einige Charaktere, die kommen und gehen. Rhiannon empfand ich am Anfang recht nervig, wobei sie zum Schluss eine Entwicklung gemacht hat, sodass ich sie dann doch leiden konnte. Alyosha ist mir leider bis zum Schluss ein Rätsel geblieben. Weitere Charaktere will ich, weil es sonst spoilern würde, nicht erwähnen. Es sei aber so viel gesagt: Den einen oder anderen Charakter hätte ich gerne noch länger im Spiel gehabt, da ich immer erst gerade begonnen hatte mich mit diesen anzufreunden und mich für sie zu interessieren. Es gab auch einen Charakter dessen Sinn mir leider entgangen ist und mich im Großen und Ganzen verwirrt hatte.Inhaltlich hat die Autorin recht viel verpacken wollen.Zum einen haben wir Gesellschaftliche Aspekte, wie zum Beispiel einer Überwachung der Würfel. Diese Art der Überwachung könnte mit der derzeitigen Thematik rund um eine Internetüberwachung verglichen werden. Dann haben wir noch eine Fluchtproblematik und der Umgang mit Flüchtlingen. Darüber hinaus haben wir natürlich noch das dramatische Leben einer Prinzessin auf der Flucht vor ihrem Mörder. Als zweiten Schauplatz eine Geschichte über einen Filmstar, der zum Mörder gemacht wurde und deshalb von der Regierung gejagt wird. Ihr seht, es sind sehr viele Baustellen in diesem Buch, die bearbeitet werden. Leider ist es der Autorin nicht gelungen alle Positionen und Thematiken wirklich gut darzustellen. Wie so viele Themen, haben auch diese immer zwei Seiten einer Medaille und mir wurden die zwei Seiten nie zur genüge ausdifferenziert.Das Setting selbst und die Idee fand ich dennoch sehr gut und interessiert mich auch weiterhin.Insgesamt ist das Buch zwar nichts besonders, aber für ein Debüt recht gut. Ich finde aber, die Autorin hätte viel mehr rausholen können. Der zweite Teil erscheint nächstes Jahr. Ich bin mir noch unsicher, ob ich ihn lesen soll. Zwar würde ich vielleicht gerne wissen wollen, wie die Geschichte weiter geht, aber das Buch hat für mich wirklich das eine oder andere Defizit. Ich werde wohl in den zweiten Teil reinlesen, um zu schauen, ob der Schreibstil und der Umgang mit den Thematiken sich verbessert hat. Wem würde ich das Buch empfehlen ?Sci-Fi Fans können sich freuen. Romance Leser werden es wohl schwerer haben sich damit anzufreunden. Dennoch ist es ein unterhaltsames Buch für jeden, der auch gerne mal ein paar Folgen Star Gate schaut. Nicht zu empfehlen ist es für Leser, die sich nicht auf Sci-Fi einstellen können, denn durch Begriffe und Umgang, wird es schwer, sich daran zu erfreuen.

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  • Unterhaltsames Abenteuer in Star-Wars-Atmosphäre

    Herrscherin der tausend Sonnen

    CallaHeart

    30. November 2017 um 21:29

    "Herrscherin der tausend Sonnen" ist das Debüt von Rhoda Belleza und führt uns Leser in eine tolle Science-Fiction-Welt. Rhiannon ist fast sechzehn und steht somit kurz vor ihrer Krönung zur Kaiserin der gesamten Galaxie. Doch es gibt einige Leute, die das gerne verhindern würden. Sie entgeht nur knapp einem Mordanschlag und und ist gezwungen, unterzutauchen. Dann gibt es noch einen zweiten Handlungsstrang um Alyosha, der als Mörder von Rhee gilt. Er ist genau wie sie auf der Flucht und lernt dabei Kara kennen. Rhoda Belleza füllt die ca. 400 Seiten mit sehr viel Handlung, die in ihren Wendungen zwar nicht besonders überraschend und vorhersehbar ist, aber trotzdem einige spannende Szenen zu bieten hat. Sie lässt beide Handlungsstränge auch größtenteils getrennt. Beim Durchlesen des Klappentexts war ich mir eigentlich fast sicher, dass Aly und Rhee zusammenfinden werden, aber sie sehen sich wirklich nur einmal kurz. Das Konzept des Mädchens, das kämpfen muss, kennen wir schon. Hier war Rhoda Belleza nicht unbedingt kreativ. Rhee selbst wird mir auch nicht besonders im Gedächtnis bleiben, sie tut zwar stark, aber wenn es darauf ankommt, flieht sie lieber, obwohl sie den Rest der Zeit nur ihre Rache im Kopf hat. Aly war mir da schon sympathischer. Er handelt aus den richtigen Beweggründen muss sich immer wieder beweisen und bildet mit Kira letztendlich ein super Team. Fazit: Mir hast das Buch gut gefallen, aber es wird mir wahrscheinlich nicht sehr lange im Gedächtnis bleiben, weil das Konzept bekannt ist und vieles bereits da war. Nichtsdestotrotz habe ich mich aber gerne von der Atmosphäre und Rhoda Bellezas tollen Beschreibungen einhüllen lassen.

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  • Leider gar nicht meins

    Herrscherin der tausend Sonnen

    _-Cinderella-_

    29. November 2017 um 17:36

    Autorin: Rhoda BellezaTitel: Herrscherin der tausend SonnenPreis: 14,99€Seiten: 400Verlag: cbtErscheinungstag: 30. Oktober 2017Teil einer Reihe: 1/2Das Buch kaufen?Gleich zum Verlag?Prinzessin Rhee Ta'an beherrscht das Schwert meisterhaft und will nur eins: Rache. Nachdem ihre Familie ausgelöscht wurde, ist sie für den korrupten Kronregenten lediglich eine Marionette. Jetzt, mit fast 16, wird sie die Kaiserkrone tragen und hofft, endlich die Mörder ihrer Angehörigen zu bestrafen. Doch dann entkommt Rhee selbst nur knapp einem Anschlag und muss untertauchen. Zur gleichen Zeit verschwindet ihr vermeintlicher Mörder – Pilot Alyosha, eben noch galaktischer Superstar, nun von der Regierung gejagter Verbrecher. Aly und Rhee ahnen noch nicht, dass das Schicksal der ganzen Galaxie in ihren Händen liegt: Eine dunkle Macht droht ihre Welt in einen interplanetaren Krieg zu stürzen...(Quelle: Verlag)Auf das Buch wurde ich durch das tolle Cover und den ansprechenden Klappentext aufmerksam. Beides passte sehr gut in meinen Lesegeschmack und so musste es einfach auf die Wunschliste wandern. Kaum war es bei mir eingezogen habe ich auch schon die ersten negativen Meinungen entdeckt. Auch im Gesamtschnitt ist es eher mittelmäßig bewertet worden und ich bekam auch Bedenken, ob es mir gefallen würde, wenn so viele schon enttäuscht sind und mehr erwartet hatten. Aber das Buch war schon bei mir und so wollte ich es auch lesen.Und hier muss ich auch schon gestehen, dass auch ich überhaupt nicht in die Geschichte reingekommen bin. Den Schreibstil und die Geschichte fand ich eher langweilig und brachten mir auch die beiden Protagonisten Aly und Rhee nicht näher, aus deren Sicht der Reihenauftakt geschrieben wurde. Wirklich schade, da die Geschichte sich von der Beschreibung so gut anhörte...Wie schon erwähnt konnte ich mit den Charakteren nicht so viel anfangen. Ich konnte zu beiden keine Verbindung aufbauen und wurde mit ihnen einfach nicht warm. Rhee war mir einfach zu sehr auf ihre Vergangenheit und Rache fokussiert und mit Aly habe ich mir auch schwer getan. Andere Charaktere blieben mir nicht lange im Gedächtnis und so konnten auch diese nicht mehr viel aus der Geschichte rausholen.Der Weltenaufbau gefiel mir noch sehr gut und war das Beste an der Geschichte. Von der Beschreibung vom Klappentext musste ich sofort an Star Wars denken, das ich sehr mag. Doch in der Umsetzung fand ich die Geschichte leider flach und einfach nur langweilig. Sie konnte mich nicht berühren, was wirklich schade ist, da ich sie sehr vielversprechend fand. So denke ich auch nicht, dass ich die Reihe mit dem zweiten und finalen Band weiter verfolgen werde."Herrscherin der tausend Sonnen" hörte sich von der Beschreibung her so toll an, aber die Umsetzung konnte mich leider gar nicht von sich überzeugen. Die Handlung fand ich langweilig und die Charaktere waren mir zu blass. So wurde ich einfach nicht mit ihnen warm und konnte die Geschichte auch nicht genießen. Momentan denke ich nicht, dass ich die Reihe weiter verfolgen werde.Ich vergebe 2 Punkte.Danke an cbt für das Rezensionsexemplar.Band 1: Herrscherin der tausend SonnenBand 2: Rebellin der tausend Sterne (25. Juni 2018)

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  • Schwache Handlung und flache Charaktere

    Herrscherin der tausend Sonnen

    denise7xy

    27. November 2017 um 14:23

    Erster SatzRhee rannte über den belebten Marktplatz und wirbelte dabei Staub auf, der sich in der geringen Schwerkraft Nau Frumas nur langsam wieder legte.MeinungRhee ist die Kronprinzessin und nach einem Anschlag die einzige Überlebende ihrer Familie. Seit diesem Tag schwört sie Rache und sehnt den Tag ihrer Krönung herbei, an dem der Mörder ihrer Familie sein Ende finden wird. Doch dann kommt alles anders. Ein erneuter Angriff auf ihr Leben zwingt sie zur Flucht und Rhee kommen Zweifel, wem sie noch trauen kann.Währenddessen findet der UniForce Soldat Aly eine unbemannte Rettungskapsel des königlichen Schiffes mit einer Leiche drin. Ehe er weiß wie ihm geschieht wird er zur meist gesuchten Person in der Galaxie - er soll für den Anschlag verantwortlich sein und die Prinzessin getötet haben.In abwechselnden Kapiteln folgen wir Rhee und Aly auf ihrer Flucht, ein personaler Erzähler bringt uns durch die Kapitel. Der Schreibstil war gut, doch störten mich die häufiger benutzten Ausdrücke zur Beschreibung der Charaktere, wie Mädchen und Junge. Dies ließ die Personen so richtig jung wirken, obwohl sie doch schon sechzehn oder älter waren. Auch empfand ich die vielen Zeitsprünge zwischen den Kapiteln und Abschnitten etwas ungünstig. Oft kam es mir vor, als hätte ich die Hälfte einfach ausgelassen und an anderer fortgeschrittener Stelle weiter gelesen.Die politische Lage in der Galaxie wurde jedoch gut erklärt und als Leser erhielt man einige Rückblicke in die Vergangenheit. Während Rhee von ihrer Rache geleitet immer wieder dasselbe dachte und gleichbleibend unüberlegt handelte, angelte Aly sich von einem Retter zum nächsten und die Geschichte schritt nur mühsam voran. Jetzt im Nachhinein betrachtet habe ich nicht das Gefühl viel gelesen zu haben. Die Handlung verlief leider lückenhaft und zog mich nicht in ihrem Bann.CharaktereBesonders heraus gestochen ist keiner der Personen. Rhee war mir zu sehr auf ihre Rache fokussiert und gänzlich ungeeignet als Prinzessin. Die Flucht gelang ihr nur mit der Hilfe von Dahlen, der mir trotz seiner eher wenigen Auftritte sehr gut gefiel. Er ließ sich nur wenig von Gefühlen lenken und wenn, dann waren es keine Guten. Seine kalte und ehrlich Art brachte Rhee öfter zum Nachdenken, sie hieß sein Verhalten nicht gut, dennoch hätte sie wohl auch oft so gehandelt, hätte sie die Chance dazu bekommen und den nötigen Mut gehabt. Charakterlich war sie mir als Protagonistin einfach zu schwach. Sie hatte nicht wirklich Tiefe und immer nur eine Person als Ziel, welche sich häufiger wechselte.Auch mit Aly wurde ich irgendwie nicht wirklich warm, da gefiel mir sein selbstgebauter Droide Pavel sogar besser. Für einen Soldaten war er zu unvorsichtig. Er überlebte viele Situationen nur durch Freunde und Helfer, wovon er wahrlich nicht viele hatte. Eine davon war Kara, die er auf seiner Flucht traf und sich dann ihr anschloss. Sie hatte keine Angst vor ihm und glaubte sofort an seine Unschuld. Während der wenigen Tage ihrer Zusammenarbeit bildete sich eine feste Vertrautheit zwischen den Beiden, die noch nachvollziehbar war. Die daraus entstehende Zuneigung zum jeweiligen Anderen, ging mir allerdings etwas zu zügig. FazitBesonders beim Schreiben der Rezension fiel mir auf - es gab kaum Positives am Buch, was sich bei mir festsetzen konnte. Vieles störte mich und ließ mich, besonders auf den letzten Seiten, ziemlich lustlos zurück. Im Endeffekt war mir alles am Buch zu flach, es gab zu viele Sprünge zwischen den Geschehnissen und zwei unselbstständige Protagonisten, denen mehr als nur das gewisse Etwas fehlte. 2 Sterne

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  • Herrscherin der tausend Sonnen

    Herrscherin der tausend Sonnen

    hauntedcupcake

    27. November 2017 um 12:09

    InhaltKronprinzessin Rhee hat als einzige ihrer Familie ein Attentat überlebt und ist abgeschottet von ihrer Heimat aufgewachsen. In ihr brennt schon seit je her der Wunsch nach Rache, und so ist sie im Kampf besser ausgebildet, als in politischen Belangen. Als sie kurz vor ihrem 16. Geburtstag zurück nach Kalu reisen soll um dort endlich den Thron zu besteigen, wird erneut ein Attentat auf sie verübt - das sie nur knapp überlebt. Ihr vermeintlicher Mörder, Aly, Star einer galaktischer Show, taucht ebenso unter, wie sie selber. Und während Rhee nach Rache sinnt, will Aly nur die Dinge richtigstellen, doch beide müssen einsehen, dass viel mehr hinter allem steckt, als erwartet.Meine MeinungNachdem ich den Klappentext gelesen hatte, war ich überzeugt, dass mich das Buch komplett in seinen Bann ziehen kann. Rhee wird als "so stark wie Arya aus GoT" umschrieben und das Genre Sci-Fi/Space Opera ist genau mein Ding. Recht schnell habe ich aber feststellen müssen, dass der Schreibstil so gar nicht mein Ding ist. Dieser ist nämlich extrem unausgearbeitet. Komische Satzkonstellationen, der unnötige und vor allem falsche Gebrauch der Worte "Aber, Doch, Dann, etc." sowie die absolute Unfähigkeit der Autorin, Gefühle herüber zu bringen, haben "Herrscherin der tausend Sonnen" zu einem Kampf für mich werden lassen.Rhiannon, genannt Rhee, ist die einzige Überlebende des Herrschergeschlechts Ta'an. Bis sie mit 16 Jahren den Thron besteigen soll, wächst sie auf dem Mond Nau Fruma auf. Doch anstatt sich auf den Thron vorzubereiten, schmiedet sie Pläne, wie sie Rache üben kann - an Seotra, dem momentanen Regenten und für sie dem Mörder ihrer Familie. Alyosha ist als Wraetaner kein gerne gesehener Mann, doch er hat es geschafft, sich in einer galaktischen Show einen Namen zu machen. Als ein Attentat auf Rhee verübt wird, glaubt alle Welt, sie sei tot. Und alle denken, dass Aly ihr Mörder ist. Doch Rhee lebt und sinnt noch mehr auf Rache, und Aly will nur endlich wieder normal leben...So weit so gut. Trotz der etwas unglücklich gewählten Namen für die Planeten und Rassen (ja, das darf in der Sci-Fi schon mal wild zu und her gehen, aber man sollte nicht immer über die Wörter stolpern...) ist man als Leser recht schnell in der Geschichte drin. Abwechslungsweise begleiten die Kapitel Rhee und Aly in ihrem Leben. Jedes Kapitel endet mit einem Mini-Cliffhanger, und da kommt neben dem Schreibstil schon der zweite Kritikpunkt: Die Autorin löst die Cliffhanger nicht wirklich auf, nein, sie überspringt sie einfach. Da stürzen die Protas gerade mit ihrem Raumschiff auf einen Planeten zu - Szenenwechsel zum anderen Prota - und im nächsten Kapitel ist die Gefahr gebannt und es ist schon wieder einiges passiert. Das hat meiner Meinung nach viel vom Lesespass genommen.Dabei hätte es so gut werden können! Eine Prinzessin, die auf Rache sinnt, ein gejagter Star und eine Menge intergalaktischer Action und Geheimnisse. Bei der Umsetzung ist aber hier definitiv viel daneben gegangen. So ist Rhee keine Arya, sondern ein nerviges, dummes, kleines Kind. Ein Wunder dass sie kämpfen kann, denn sonst kann sie gar nichts. Vor allem nicht denken. Aly seinerseits ist einiges sympathischer, aber er ist gleichzeitig total flach geblieben. Nicht nur Gefühle kann die Autorin nicht rüberbringen, sondern auch Beschreibungen. So wusste ich erst ca. Mitte des Buches, wie ein Wraetaner überhaupt aussieht. Ist ja auch nicht wichtig, ist ja nicht so, dass der männliche Protagonist einer ist... SettingIch würde das Worldbuilding gerne loben, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass sich die Autorin in ihrem Welten ein wenig verrannt hat. Es wird so schnell hin und her gewechselt, und es kommen so viele Rassen und Worte und Sprachen und Rituen vor, dass das alles nur knapp angesprochen wird und irgendwie oberflächlich bleibt. Es kommt zwar alles vor, was es braucht, aber es ist eben schlecht ausgearbeitet und zu wenig thematisiert.Der Leser lernt einige Planeten und Monde kennen, die alle eigentlich interessant wären, aber man kann sich gar nicht darauf einlassen, denn schwupps ist man schon wieder an einem anderen Ort. Das fand ich sehr schade. Ausserdem waren die Beschreibungen der Autorin eher knapp und vieles konnte ich mir gar nicht recht vorstellen.CharaktereRhee hätte wohl eine kleine Kämpferin werden sollen, die die Sympathie der Leser bekommen soll. Da ist aber ordentlich was schiefgelaufen. Denn sie ist nicht sympathisch und auch nicht wirklich kämpferisch. Ihre Rachepläne sind nur wilde Fantasien und wenn es drauf ankommt muss sie sich immer von jemandem den Allerwertesten retten lassen. Ganz ehrlich, irgendwie wäre die Geschichte auch ohne sie ausgekommen.Aly ist Wraetaner, eine Rasse, die von den Kaluanern (?) nicht gerade hoch geschätzt wird. Dennoch kämpft er sich durch, ist nett und freundlich und schafft es zum Star von DroneVision, einer intergalaktischen Show. Er ist ziemlich sympathisch, aber bleibt irgendwie blass.Neben den beiden Protagonisten tauchen noch andere Charaktere und natürlich Antagonisten auf. Von den Charakteren konnte mich eigentlich niemand wirklich überzeugen, weder der "Mönch" Dahlen, noch der Regent und vermeintliche Mörder Seotra, und schon gar nicht Nero, der allgegenwärtige Kommentator von einfach allem. Wer mir fast am meisten gefallen hat waren Pavel - ein Droide, der ziemlich witzig war - und Kara. Allein wegen ihr werde ich vielleicht weiterlesen.FazitEs hätte so gut werden können. Doch der Schreibstil war zu trivial, die Protagonisten entweder unsympathisch oder flach und alles wurde nur mässig und oberflächlich beschrieben, so dass nichts wirklich hängen geblieben ist. Die Story an sich konnte mich packen, dennoch war ich oft kurz davor, das Buch wegzulegen. Von mir gibt es ganz knappe 3 Sterne.

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  • nicht überzeugt

    Herrscherin der tausend Sonnen

    booknerd_on_tour

    25. November 2017 um 13:07

    Der Einstieg in das Buch gestaltete sich recht schwer, da es viele Namen zu Merken gab, z. B. von den einzelnen Planeten oder zwischen den einzelnen Völkern.Vorne im Buch war eine kurze Erklärung zu den Planeten und den Protagonisten, welches das weiterlesen ein bisschen vereinfachte. Es ging gleich mit Action geladenen Weltraum-Szenen los, die mir gut gefallen haben, obwohl öfters mal die nähere Beschreibung der Situation gefehlt hat.Von den außergewöhnlichen Raumschiffen mit ihren Gravatitionsstrahl bis zu dem kleinen süßen Roboter Pavel und noch weiter bis zu den zahlreichen verschiedenen Völkern war alles dabei. Auch die Kämpfe zwischen den einzelnen Spezien waren sehr gut ausgeführt, auch wenn sie sich nicht so gut haben lesen lassen. Die Raumschiffe und die damit verbunden Verfolgungsjagden oder auch Die Art und weise wie sich diese Schiffe bewegten waren Galaktisch!Allerdings waren das aussehen und das Verhalten der Einwohner verschiedenster Planeten sehr dürftig beschrieben. Man konnte sich schlecht mal einen Charakter vorstellen.Die ersten 150 Seiten waren sehr gut, obwohl der Schreibstil recht speziell war,  man hat gut und gern einen Absatz 2-3 mal gelesen, dies wurde dann mit der Zeit sehr nervig.Nachdem spannenden Anfang wurde es einfach unspektakulär.Teilweise musste man sich dazu zwingen weiterzulesen.Das lag an verschiedenen Aspekten:Zum ersten war das Buch sehr emotionslos, was mir aber erst im laufe des Buches aufgefallen ist. Ein riesen Schicksalsschlag wird ganz locker und neben bei mal erwähnt. Hier hätte ich mir gewünscht das man detailreicher an dieses Unglück heran gegangen wäre. Auch weiß ich nicht ob die Autorin extra ihre Schreibweise so Gefühllos gestaltet hat, aber ein bisschen mehr Mitgefühl in einem Science-Fiction Buch darf man meiner Meinung nach schon zeigen.Zum zweiten hat man während des Lesens gemerkt das die Autorin sich sehr stark mit dem Leben und dem Universum in dem Buch beschäftigt hat. Was natürlich gut ist, man sollte ja auch nicht ohne einen Plan an solch ein Buch herangehen. Allerdings fehlte oft die Erklärung gerade bei außergewöhnlichen Lebewesen, nur weil sie es sich sofort vorstellen konnte wie sie aussehen, heißt das nicht das die Leser das sofort auch können. Auch wurde am Anfang zwischen einzelnen Völkern oder Planeten Vergleiche aufgestellt, gerade am Beginn wo man nicht mal weiß wie man die Namen richtig liest.Dies hat mich mit der Zeit schon ziemlich gestört.Auch hatten die Protagonisten wenig Tiefe, ins besonders Rihannon sie war nur auf Rache aus und hat selten etwas eingesehen. Aber auch Aly wurde mit der Zeit sehr nervig.Das Potential zu einem guten Buch war da, aber es wurde leider nicht genutzt. Die letzten 250 Seiten haben sich eher schlecht wie recht lesen lassen. Auch das Ende war sehr dürftig. Ich hab einige Zeit gebraucht um das Buch zu lesen (fast einen Monat) und freue mich jetzt erstmal darauf ein neues Buch beginnen zu können.Fazit:Der Anfang war zwar recht schwer aber trotzdem haben mir die ersten 150 Seiten besser gefallen als die letzten 250, danach nahm es nämlich sehr an Spannung ab. Auch die Gefühlslosigkeit und der Rachedurst hat mich oft gestört, ganz zu schweigen von der mangelnden Beschreibung. Die Raumschiffe und der Anfang haben mir zwar sehr gut gefallen, dennoch musste ich mich zum Lesen zwingen und wenn ich mich zum Lesen zwingen muss, dann ist es kein gutes Buch. Ich weiß nicht wie viele Sterne ich geben soll, weil mir der Beginn dann schon recht gut gefallen hat, aber der weitere Verlauf eben nicht. Aber natürlich werde ich mir Treu bleiben und gebe dem Buch 2,5 von 5 Sternen, ich denke das ist ganz fair.

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  • Viel Potential, das leider nicht ausgeschöpft wurde

    Herrscherin der tausend Sonnen

    traumrealistin

    24. November 2017 um 16:44

    Wieso ich zu dem Buch gegriffen habe? Ich hatte die englische Version dieses Buches lange auf meiner Wunschliste stehen, kam aber irgendwie nie dazu es zu kaufen, trotz, dass ich viele positive Meinungen darüber gelesen habe. Deswegen habe ich mich wirklich gefreut, als ich das Buch als digitales Leseexemplar vom Bloggerportal und dem cbt-Verlag zu Verfügung gestellt bekommen habe. Worauf so genau ich mich mit »Herrscherin der tausend Sonnen« einlassen würde, wusste ich dennoch nicht so genau, denn ich kannte lediglich den englischen Klappentext und der ist genauso vielsagend wie der deutsche. Sonderlich viel verrät er nicht, wie ich finde, und gleichzeitig ist es immer noch zu viel. Außerdem empfinde ich ihn als ein wenig irreführend, denn Weshalb der Einstieg etwas schwerfiel? Ich würde gerne sagen, dass ich ohne Probleme in die Geschichte habe hineinfinden können, aber das war leider nicht der Fall. Das lag zum einen daran, dass man gleich zu Beginn mit so vielen Namen von Charakteren und Planeten, Rassen und Technologien vorgesetzt bekommt, dass mir echt der Kopf geraucht hat. Das hat sich leider das ganze Buch nicht geändert, denn es wurden immer wieder verschiedene Galaxien, neue Planeten und Orte eingeführt und das hat leider dazu geführt, dass ich die vorangegangen immer wieder verdrängt habe. Hat mich das beim Lesen großartig gestört? Zugegeben nicht. Es hat sich zwar jedes Mal, wenn ich das Buch weggelegt und später wieder zur Hand genommen habe, so angefühlt, als müsste ich mich neu in die Welt einfinden, aber letztendlich hat das nie lange gedauert. Was mir gut gefallen hat... war, dass das Buch nach dem für mich nicht so optimalen Einstieg sehr schnell an Spannung aufgebaut hat. Rhee ist beinahe das ganze Buch lang in Gefahr, wird hintergangen und muss viele ihrer Beziehungen hinterfragen. Mir hat gut gefallen, dass man zunächst nicht immer sofort wusste wer gut und wer schlecht ist, mit einem kleinen Twist hatte ich tatsächlich nicht gerechnet, aber danach... nun ja. Leider ging es anschließend für mich etwas bergab, aber dazu gleich mehr. Ebenfalls toll fand ich das Gefühl, das mich beim Lesen stellenweise überkommen hat. Ein wenig kam es mir vor, als würde ich Star Wars gucken mit all den facettenreichen Planeten und Rassen und so weiter. Die Stimmung, die das Buch vermittelt, war einer der positivsten Punkte an dem Buch für mich. Das Buch wird aus zwei Sichten erzählt und zwar aus Rhees und Alys, was ich zum einen toll fand, weil man so sehr viele Eindrücke bezüglich der Welt, in der die Geschichte spielt, gewinnt und es bei einem von beiden immer rasant daher ging. Gleichzeitig muss ich zugeben, dass ich fest damit gerechnet habe, dass Aly Rhees Love Interest sein wird, denn irrtümlicherweise habe ich angenommen, dass die beiden sich im Laufe der Handlung begegnen. Als klar wurde, dass das zumindest in diesem Band nicht passieren würde, war ich mehr als positiv überrascht - denn wann findet man schon mal keine Liebesgeschichte in einem Roman aus dem Jugendbuchbereich vor? Genau, praktisch nie. Allerdings hat die Autorin mir dann später in dieser Hinsicht doch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht und das hat mir so gar nicht gefallen. Wieso ich mich von der Autorin leicht auf den Arm genommen gefühlt habe... war, dass sie einem praktisch jedes Detail, das auf den weiteren Handlungsverlauf hinweisen könnte, auf dem Silbertablett serviert. Dabei wählt sie so plumpe Arten und Weisen diese Informationsbrocken zu übermitteln, dass es fast schon lachhaft einfach war zu sagen was noch passieren wird. Wer der eigentliche Bösewicht in der Geschichte ist, wird relativ schnell deutlich, auch, wenn Rhee für diese Einsicht etwas länger braucht. In »Herrscherin der tausend Sonnen« hat die Autorin ein Element verwendet, das man nun schon sehr häufig in Jugendbüchern gesehen hat und zwar das der verschwundenen Prinzessin, die eigentlich tot sein sollte, aber mysteriöser Weise noch lebt und sich jetzt versteckt hält. Natürlich weiß besagte Prinzessin nicht, dass sie eine Prinzessin ist. Sobald enthüllt wird, dass Rhees Schwester möglicherweise noch lebt führt die Autorin im nächsten Kapitel einen Charakter ein, der sich ganz zufällig nicht an seine Kindheit erinnern kann, von dem Rhee sagt, dass ihr die Augen seltsam vertraut vorkommen, von dem Aly meint, dass besagte Person wohl nach ihrem Vater kommen muss, denn ihrer Mutter sieht sie nicht ähnlich. Zeitgleich wird Rhee mitgeteilt, dass die Prinzessin versteckt worden ist und eine Betreuerin hat, die auf sie aufpasst. Geht es offensichtlicher? Ich meine... für wie doof wird man hier bitte verkauft? Ich hatte wirklich gehofft, dass das Absicht gewesen ist, um den Leser in die Irre zu führen, aber nein, das war es nicht. Am Ende ist es genauso gekommen wie vermutet und das fand ich echt schade, denn die Geschichte hat eigentlich echt Potential. Außerdem meinte Rhoda Belleza auf den letzten Seiten eben doch noch eine Liebesgeschichte einbauen zu müssen, die für meinen Geschmack mehr als unnötig und etwas an den Haaren herbeigezogen war, denn die Charaktere kannten sich gefühlt kaum, haben vielleicht ein kleines Abenteuer zusammen durchgestanden, aber trotzdem fühlte es sich für mich total gezwungen an. Als hätte unbedingt eine Liebesgeschichte eingebaut werden müssen, weil man das eben so macht. Fazit? Ich bin von dem Werk insgesamt leider eher enttäuscht. Ich habe mir mehr davon versprochen und gerade die Vorhersehbarkeit hat enorm dafür gesorgt, dass ich den Spaß an der Geschichte verloren habe. Insgesamt sind die Charaktere für mich etwas zu blass geblieben, ich konnte keine wirkliche Verbindung zu ihnen aufbauen, habe immer das Gefühl gehabt sie sind sehr distanziert, was vermutlich vor allem an der Erzählweise lag. Grundsätzlich mochte ich den Schreibstil der Autorin gerne, er ließ sich gut und flüssig lesen, wenn ich mich denn mal motivieren konnte das Buch zur Hand zu nehmen, was mir leider gerade im Mittelteil etwas schwer gefallen ist. »Herrscherin der tausend Sonnen« hätte so viel Spaß machen können, hatte viel Potential, von dem leider auch einiges in den Sand gesetzt wurde. Ein typischer Fall von Kann-man-lesen-muss-man-aber-nicht und vor allem werde ich vermutlich nicht einmal zum nächsten Band greifen, denn wie es weitergeht juckt mich im Moment herzlich wenig und ich bezweifle, dass sich das zukünftig ändern wird. 

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  • Mix aus Science Fiction und Dystopie

    Herrscherin der tausend Sonnen

    Elfendy

    23. November 2017 um 19:59

    Rhee ist die letzte Überlebende ihrer Familie und damit Thronerbin. Wenn sie alt genug ist, wird sie Kaiserin der Galaxie werden. Bis dahin wächst sie wohlbehütet auf. Sie hat viel Zeit sich auf ihre Rache gegenüber dem Mörder ihrer Familie vorzubereiten. Als es jedoch soweit ist, wird sie selber das Ziels eines Anschlags. Sie muss fliehen. Aly lebt zusammen mit seinem besten Freund Vin und dem Droiden Pavel auf einem Raumschiff. Sie sind Teil einer Reality-Show, die in der ganzen Galaxie ausgestrahlt wird. Eines Tages entdeckt er etwas, das ihm besser verborgen geblieben wäre. Denn von nun an befindet er sich in größter Gefahr. Zwei Protagonisten, zwei Handlungsstränge, ein Mix aus Science Fiction und Dystopie. Eine Welt, die technisch sehr weit entwickelt ist. Nahezu jeder Mensch oder intelligente Daseinsform besitzt einen Würfel, der in seine Schläfe implantiert wurde. Damit können Erinnerungen, Gedanken und Ereignisse gespeichert und geteilt werden. Er dient außerdem als Kommunikationsmittel und Informationsquelle. Für Rhee und Aly stellt er einerseits eine Gefahr dar, da sie über ihre Würfel geortet werden könnten. Andererseits decken sie einige Geheimnisse und Wahrheiten auf, die ihnen ohne Beweis keiner glauben würde... Aly war mir vom Charakter her deutlich sympathischer, da Rhee primär von ihrem Wunsch nach Rache geleitet wird. Durch diesen Gedanken blendet sie andere Dinge komplett aus, was sie einige unüberlegte Entscheidungen treffen lässt. Auf mich wirkte sie unnahbar und auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Man muss dazu wohlwollend sagen, dass sie im Verlauf des Buches eine Entwicklung durchmacht. Dennoch konnte ich die letzte Distanz zu ihr einfach nicht überwinden. Der Wechsel zwischen den beiden Protagonisten hat die Geschichte sehr spannend gemacht. Der Schreibstil ist flüssig. Er war oft recht erzählend, was einen guten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der Galaxie gegeben hat. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase was die Vielfalt der Namen, Planeten und Gepflogenheiten anging, konnte ich bestens in die Handlung eintauchen. Der zweite und finale Teil wird im Sommer 2018 erscheinen. Das Ende des Buches lässt zwar Fragen offen, entlässt den Leser aber zum Glück ohne fiesen Cliffhanger.

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  • Ein beeindruckendes Setting

    Herrscherin der tausend Sonnen

    aly53

    23. November 2017 um 13:31

    Auf dieses Buch hatte ich mich unheimlich gefreut. Obwohl es vereinzelt durchwachsene Kritiken gab, habe ich mich sehr auf schöne Lesestunden gefreut, daher ließ ich mich voller Spannung darauf ein.Das Cover gefällt mir unheimlich gut und bis auf das Laserschwert passt es auch toll zur Geschichte. Denn so stellt man sich Rhee vor.Sehr gut hat mir am Anfang das Glossar gefallen, dennoch möchte ich dabei anmerken, daß es bei weitem nicht reicht. Umfangreicher wäre in dem Fall noch besser gewesen.Der Einstieg war auch gar nicht mal so leicht, denn die vielen Begriffe und Namen bereiteten mir zunächst einige Probleme. Nach und nach begann sich das zu lichten und ich konnte mich gut in die Geschichte hineinfühlen.Dabei erfährt man hier verschiedene Perspektiven, nämlich die von Rhee und Aly. Ebenso sind es zwei verschiedene Handlungsstränge. Das war mir persönlich etwas zuviel. Denn ich habe mich mitunter dabei erwischt, daß ich viel lieber nur bei Rhee geblieben wäre. Ganz einfach, weil ich es bei ihr viel spannender empfand. Bei Aly hingegen schlichen sich schnell ein paar Längen ein, was wirklich schade ist. Seine Figur hätte einfach noch mehr verdient, er wirkt einfach doch etwas zu nichtssagend gegenüber Rhee. Leider kam ich ihm emotional auch nur bedingt näher.Nichtsdestotrotz empfand ich beide als sehr interessante und faszinierende Persönlichkeiten. Besonders Rhees Hintergrund war sehr informativ und hat mir vieles erleichtert, um mit der kompletten Geschichte umgehen und diese noch besser betrachten zu können.Rhee hat für mich eine doch spürbare Entwicklung durchgemacht. Ich mochte ihre Stärke und ihren Mut sehr gern und sie handelte oft einfach auch sehr menschlich und gefühlsbetont, was sie in meinen Augen gleich viel authentischer machte. Aber auch sie hat hier einiges zu durchstehen, womit sie nie gerechnet hätte.Mitunter muss sie wirklich begreifen, daß die Dinge ganz anders sind, als sie bisher gedacht hatte. Das sie im Grunde gar nichts wusste und das wiederum bringt ihr Innerstes auch deutlich in Aufruhr.Es gibt Missstände, es gibt Kämpfe und es geht nicht immer nur darum, sich selbst zu behaupten.Oft geht es um etwas ganz anderes. Etwas viel wichtigeres.Ebenso hat Aly einiges zu erkennen. Dabei wird auch er das ein oder andere Mal erschüttert und gefordert, was seiner Entwicklung gut tut.Auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen und wurden ein Stück weit greifbarer für mich.Besonders Dahlen und Vin fand ich sehr gelungen.Aber es gibt auch noch einige andere, denen man schnell auf emotionaler Ebene näherkommt und mit ihnen leidet und zittert. Was es auch gleich viel tiefer und facettenreicher macht.Das Setting empfand ich als sehr toll. Für Fantasy Liebhaber eher nur bedingt geeignet, da es wirklich Science Fiction ist. Man bekommt einen sehr guten Einblick in die Welt, in ihre Technologie und wie alles läuft. Dennoch hatte ich etwas das Gefühl, das volle Potenzial wurde nicht ausgeschöpft. Da ist für mich noch Luft nach oben. Hier hätte ich mir ganz einfach noch mehr Details gewünscht. Da es doch recht komplex ist und man nicht alles auf Anhieb versteht.Die Handlung selbst ist ziemlich spannend. Es wird schnell temporeich, flaut jedoch auch immer wieder ab. Nicht selten passiert es, daß ein Kapitel mit einem Cliffhanger endet. Leider führt es durch den Perspektivenwechsel dazu, daß die Spannungskurve dadurch schnell abbricht und man doch mitunter etwas gelangweilt ist.Der Autorin gelingen jedoch einige Überraschungen, die ich so nicht kommen sehen habe.Ich konnte wunderbar mit Rhee mitfiebern und an ihren Emotionen teilhaben. Sie hat etwas in mir ausgelöst, daß mich ihr einfach ein Stück weit nähergebracht hat. Ich konnte ihre Rachegefühle gut nachvollziehen und ging mit ihr zusammen ihren Weg.Das Ende ist etwas offen und ich frage mich natürlich schon wie es weitergeht.Ich empfand es vom Lesen her doch etwas anstrengend  und leider konnte es mich nicht zu einhundert Prozent mitreißen.Am Schreibstil der Autorin lag es nicht, denn dieser war einnehmend und fließend, es kam einfach immer wieder während der Handlung ins stocken, was den Lesefluss doch etwas erschwerte.Nun bin ich gespannt darauf, was die Autorin sich im zweiten Band der Dilogie einfallen lässt und ich hoffe sehr, daß diese dann mehr überzeugen kann.Schlussendlich ist der Autorin ein Roman gelungen, dessen Setting mich wirklich beeindruckt hat, das jedoch das volle Potenzial nicht ausgeschöpft hat. Es gibt noch einige Fragen, die hoffentlich im Folgeband aufgelöst werden.Fazit:Rhoda Belleza versteht es mit der Grundidee und dem Setting zu begeistern, so das ich es enorm interessant und auch faszinierend fand. Ebenso sind die Charaktere sehr interessant gestaltet, so das sie schnell greifbar werden und man ein Teil dieser Welt wird.Leider konnte es mich dennoch nicht zu einhundert Prozent überzeugen, auch wenn die Autorin durchaus mit einigen Wendungen punkten kann.Es ist hier einfach noch Luft nach oben und ich bin doch gespannt darauf, ob das Potenzial im Folgeband ausgeschöpft wird.© magischemomentefuermich.blogspot.de

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  • Herrscherin der tausend Sonnen

    Herrscherin der tausend Sonnen

    angeltearz

    23. November 2017 um 07:17

    Irgendwie waren meine Erwartungen recht hoch für dieses Buch. Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wieso. Vielleicht weil das Äußere mit richtig arg angesprochen hat. Das Cover und der Klappentext. Im Nachhinein betrachtet hätte ich meine Erwartung vielleicht etwas runterschrauben sollen.Dieses Buch ist das Debüt der Autorin und gleichzeitig der Start in eine neue Reihe. Ich finde das Buch hat ein großes Potential. Wenn die Autorin es doch nur ausgeschöpft hätte! Aber mal langsam von vorne. Der Schreibstil der Autorin ist gut. Etwas holprig zwischendurch und ich hatte wirklich Probleme ihr teilweise zu folgen. Auch hat mich ihr Schreibstil nicht in das Buch gezogen. Es fehlt einfach etwas, was mich gefesselt hat. Ich kann das Kind gar nicht beim Namen nennen. Es ist einfach nicht passiert.Das Genre für dieses Buch ist Fantasy. Ich würde es aber tatsächlich eher in Science-Fiction ansiedeln. Es spielt in keiner Fantasywelt. Es spielt auf verschiedenen Planeten. Und da komme ich gleich zum nächsten Knackpunkt. Es werden viele Planeten genannt, auf denen immer viel passiert ist. Aber vom Leseerlebnis her bin ich auf einem Planeten über verschiedene Kontinente gereist. Mir fehlt einfach das Gefühl der Planeten. Es sind in der Regel nie alle Planeten gleich und es gibt immer irgendwo andere Gegebenheiten. Das ist leider komplett untergegangen. Das finde ich sososo schade. Ich finde es großartig, wenn zwischen verschiedene Planeten gereist wird und zwischendurch Szenen auf einem genialen Raumschiff spielen. Das Einzige, was mich hier immer wieder dran erinnert hat, sind die Droiden gewesen, die zwischendurch mal auftauchen.Die Charaktere sind mir alle zu oberflächlich. Bei Rhee wird ein wenig von ihr erzählt, aber auch nicht viel. Bei Aly, von dem ich am Anfang tatsächlich dachte, dass es ein Mädchen ist, wird noch weniger erzählt. Und auch die Charaktere, die zwischendurch mal auftauchen, sind so schnell wie der weg, dass man sie gar nicht richtig fassen kann. Als dann auch noch Kara auftauchte, wusste ich sofort wer sie ist. Das war alles überhaupt keine Überraschung mehr.Es sind wirklich viele, richtig gute Ansätze in dem Buch. Auch welche, die leicht angehaucht von Dystopie werden. Aber nichts wird wirklich richtig ausgereift und greifbar. Die Geschichte ist für mich einfach zu oberflächlich.Auch wenn noch weitere Bände erscheinen werden, ist es für mich ein echt schwacher Start. Ich werde wohl nicht weiterlesen, weil mich nichts reizt. Es ist nichts, wo ich wissen möchte, wie es weitergeht. Es ist so unglaublich schade.Ich bin auch etwas zwiespaltig, ob ich eine Leseempfehlung aussprechen möchte. Einerseits hat es so viel verschenktes Potential, andererseits finde ich es aber nicht schade, dass ich es gelesen habe.Obwohl es mich nicht einfangen konnte, hat es mich kurzweilig aus dem Alltag entfliehen lassen. Es ist nicht gut, aber auch nicht schlecht. Es war okay.Das Cover: Ich liebe diese wunderschöne Cover. Planeten mag ich ja sowieso so gerne und es passt einfach schön zusammen.Fazit: Es konnte mich nicht fesseln und es ist leider sehr oberflächlich, aber es hat mich unterhalten. Es ist nicht gut, aber auch nicht schlecht. Es war okay.

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  • Rezension: Herrscherin der Tausend Sonnen

    Herrscherin der tausend Sonnen

    Selin1414

    22. November 2017 um 13:56

    Autor: Rhoda Belleza Verlag: cbt Format: Paperback Seiten: 397 Preis: 14,99€ [D], 15,50€ [A] ISBN: 978-3-570-16470-9 Inhalt:  Rhiannon Ta`an ist die letzte Überlebende Prinzessin der großen Herrscher Dynastie Ta`an. Der Rest ihrer Familie kam ums Leben als sie sechs Jahre alt war. Sie, "Die Rose der Galaxie" soll deshalb an ihrem 16ten Geburtstag zur Kaiserin gekrönt werden, was im Volk nicht nur Zustimmung findet.. Doch Rhee ist noch nicht bereit. Vorher will sie Rache üben. Rache an dem Regenten Seotra, der für den Tod ihrer Familie verantwortlich ist. Davon ist Rhee überzeugt. Jahre lang hat sie auf diesen Tag hin gearbeitet und doch läuft nichts wie in ihrer Vorstellung. Nur knapp überlebt sie einen Anschlag auf sich und schon bald ist sie die einzige die einen schrecklichen Krieg verhindern kann. Währenddessen hat es auch Pilot Alyosha nicht leicht. Er wird zum angeblichen Mörder der Prinzessin ernannt, und das nur weil es er vom falschen Planeten stammt.  Cover: Auch hier gefällt mir das Cover wieder ausgesprochen gut. Mit dem Mond und den Sternen hat es wirklich eine tolle "Ausstrahlung" Allerdings ist es für mich auch schon so ein bisschen an der Grenze und ich finde zum Beispiel das Cover des zweiten Teiles definitiv etwas too much... Meine Meinung: Auch wenn ich sonst nicht so viel Science Fiktion lese, fand ich dieses Buch richtig klasse. Die Story wurde sehr, sehr gut umgesetzt und hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Es war mal wieder eines der Bücher, bei denen ich sofort ab der ersten Sekunde richtig drinnen war. Rhees Wunsch nach Rache treibt sie immer weiter an und ich fand sie sehr sympathisch. Das gleiche gilt aber auch für die anderen Charaktere! Die Autorin hat eine interessante und spannende Welt erschaffen, voller Intrigen und Zukunftstechnik die es bei uns hoffentlich so nie geben wird. Die "Bösen" haben mir ebenfalls richtig gut gefallen und die Story schön düster gemacht. Überraschende Wendungen gab es viele und es war bis zur letzten Seite spannend. Die kleine Liebesgeschichte die sich mehr so nebenbei Entwickelt hat fand ich hier recht schön, es war auch mal nicht zu viel. Die Kapitel wechseln immer zwischen Rhee und Alyosha und ich konnte mich in beide gut hineinversetzen und es war durch den Wechsel schön abwechslungsreich. Das Ende macht definitiv gespannt auf Teil 2!  Fazit: Super Science - Fiktion mit vielen überraschenden Wendungen.

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  • {Rezension} Herrscherin der tausend Sonnen

    Herrscherin der tausend Sonnen

    colourful-letters

    20. November 2017 um 13:14

    Meine Meinung: Achtung Spoiler Rhee soll an ihrem 16 Geburtstag gekrönt werden, nach dem sie sich all die Jahre verstecken musste. Damals wurde ihre ganze Familie ermordet. Heute soll sie alleine die Herrschaft übernehmen, doch dann geschieht etwas schreckliches. Ihr Trainer, Veyron, der ihr alle Jahre so vertraut war, will sie umbringen. Doch Rhee gelingt es, mit ihrem Retter zu fliehen. Gleichzeitig ist Alyosha auch auf der Flucht. Ihm wurde der Mord von der Prinzessin angehangen. Er kämpft sich gemeinsam mit seinen Freunden Vincent und Pavel durch. Rhee und Aly begegnen sich nie wirklich, sind aber oft am selben Ort. Beide auf der Flucht. Aber dann geschieht etwas, womit beide nicht gerechnet hätten. Rhee macht die Entdeckung, dass ihr angeblicher Erzfeind gar nicht ihr Erzfeind ist, sondern ihr ein Vertrauter. Und Aly verabschiedet sich von Vin und tritt seine Reise mit Pavel und Kara an. Auch die beiden kommen sich näher , aber auch auf ihrer Reise erfahren sie viele Dinge, von denen sie dachten, sie seien nicht mehr existent. Erst dann beginnt das wirkliche Abendteuer…. Welche neuen Dinge erfahren die beiden, die so wichtig zu scheinen sind? Wird Rhee es auf den Thron schaffe, ohne vorher gestürzt zu werden? Ich war zuerst ein wenig kritisch mit dem Buch. Aber meine Meining hat sich schon nach den ersten 70 Seiten geändert, denn schon sofort am Anfang gab es Actionszenen, die mir gut gefallen haben. Das macht das ganze Buch viel interessanter. Aber Actionszenen waren nicht nur am Anfang vorhanden sondern auch Mitten in der Handlung und am Ende. Ich muss sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, aus dem Grund das es im Weltall spielt und mich an Star Wars erinnert hat und ich liebe Star Wars! Es gab zwischendurch zwar mal ein paar kleine Stellen die nicht so interessant waren, aber dafür war das Ende umso besser. Es hat mich total überrascht und es gab den totalen Überaschungseffekt. Ein guter Pluspunkt für das Buch. Ebenso geht es in dem Buch um Machenschaften, die durch die ganze Handlung des Buches gut dargestellt sind, womit ich auch wieder nicht gerechnet hab. Auch eine kleine Liebesgeschichte ist vorhanden, aber diese steht eher im Hintergrund. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann lest unbedingt das Buch. Charaktere: Prinzessin Rhee Ta’an ist mein Lieblingschsrakter aus dem Buch. Sie ist eigensinnig, kämpferisch und mutig. Ich muss sagen, dass ich mutige Charaktere am liebsten mag, weswegen ich Rhee sofort mochte. Genauso ist auch Alyosha, der zweite Hauptcharakter des Buches. Für mich kommt er immer etwas einsam rüber, da er als der Mörder von Rhee gilt, und ihn deshalb jeder wegstößt. Wobei Kara ihm bei Seite steht und die beiden zusammen arbeiten. Auch Kara mag ich gerne, denn sie ist auch kämpferisch und hilfsbereit. Leider konnte ich nicht wirklich mehr über ihre Persönlichkeiten erfahren, da mir die Ich Erzählform gefehlt hat. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil. Ich bin gut in die Geschichte rein gekommen und konnte mich voll und ganz auf das Buch konzentrieren. Was ich allerdings zuerst nicht so toll fand, ist das das Buch aus der dritten Person geschrieben worden ist. Aber gleichzeitig konnte ich mich das Buch durch den Perspektivwechsel jedes Kapitel wieder mitten ins Geschehnis holen. Also was ich damit sagen will, ist dass erst ein Kapitel aus der Sicht der Prinzessin und dann ein Kapitel aus der Sicht des Mannes geschrieben worden ist und so weiter. Wie gesagt, dadurch konnte ich mich sehr gut in die jeweiligen Situationen rein versetzen. Fazit: Ein tolles Buch für Fantasy und Star Wars Freaks. Mir haben besonders gut die Machenschaften und das Ende gefallen, da diese am spannendsten waren. Das Buch bekommt von mir 4,5/5 Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, denn wie fast bei jeder Reihe hat auch der erste Band einen kleinen Cliffhanger eingebaut und am Ende gibt es einen Überraschungseffekt den ihr nicht erwartet hättet!Lohnt sich es zu lesen.

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