Herr Eisbär will nach Hause

von Rhonojoy Ghosh 
2,0 Sterne bei1 Bewertungen
Herr Eisbär will nach Hause
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Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was mir der Autor sagen will.

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Inhaltsangabe zu "Herr Eisbär will nach Hause"

Herr Eisbär wohnt in seinem Haus in der Stadt. Einem engen Haus. In einer Stadt, in der er sich nicht wohlfühlt. Ohne Freunde. Kein Wunder, dass man da etwas grummelig wird. Und sowieso – Eisbären wohnen nicht in der Stadt. Aber wo wohnen Eisbären eigentlich? Das will Herr Eisbär herausfinden und macht sich auf die Suche nach seinem Zuhause … Eine witzige Geschichte über einen ganz besonderen Eisbären und seine abenteuerliche Reise in die Heimat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783943390605
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:32 Seiten
Verlag:Lingen Verlag
Erscheinungsdatum:15.08.2017

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    Juliliests avatar
    Juliliestvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was mir der Autor sagen will.
    No place like home?

    Wir scheinen den Sommer der schlecht gelaunten (Ant-) Arktisbewohner zu haben, ich denke da an Paule Pinguin allein am Pol und halte jetzt Herr Eisbär will nach Hause in den Händen. Und bin etwas verwirrt, vielleicht könnt Ihr mir helfen.

    Herr Eisbär ist ein sehr grimmiger Eisbär, er lächelt nie und hat immer schlechte Laune. Nichts kann er leiden, am wenigsten sein Haus, das einfach viel zu klein für ihn ist. Was ihn außerdem noch nervt: das Wetter, die Lautstärke, die Enge, die Stadt. Herr Eisbär weiß, dass die Stadt nicht sein Zuhause ist, also begibt er sich auf eine Reise, um sein Zuhause zu suchen.

    Und so beginnt eine abenteuerliche Reise, auf der vieles nicht das Richtige ist. Der Dschungel ist zu unbequem, das Gebirge zu hoch, die Wüste zu heiß, das Meer zu bewegt.

    Doch dann kommt Herr Eisbär zum Nordpol:

    „Er lächelte plötzlich und war auf einmal überhaupt nicht mehr grimmig. Nach seiner langen Reise war er sich jetzt ganz sicher: Hier war sein Zuhause, hier wollte er bleiben.“

    Äh. Ja.

    Ich weiß nicht, ob es an mir liegt, aber ich finde die Botschaft irgendwie schwierig. Ich denke an meine Aktion #weltkulturstattleitkultur und ich denke an #liesdasafd von Rike Drust und vielleicht bin ich dadurch ein wenig beeinflusst, aber: Soll das die Aussage des Buches sein? Wenn ich nicht in meinem Heimatland bin, bin ich grummelig und kann nicht lächeln, also muss ich zurück?

    Okay, die Großstadt, in der Herr Eisbär lebt, ist laut und eng und sein Haus ist zu klein (Wohlgemerkt: Es ist kein Zoo!). Aber hätte es nicht sein können, dass er eine nette Braunbärin kennenlernt, mit ihr aufs Land zieht und zuckersüße karamellfarbene kleine Bären macht? Und sich dadurch Zuhause fühlt, obwohl er nicht zum Nordpol zurückkehrt?

    Der Titel der englischen Originalausgabe ist No place like home und da hat der Autor natürlich recht – aber was ist mit home is where the heart is, ist home nur dort, wo man geboren wurde? Wie gesagt: Ich finde die Botschaft schwierig. Oder bin ich da etwas engstirnig und dramatisiere dieses wirklich hübsche Bilderbuch ein wenig? Was meint Ihr?

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