Ria Wolf

 4.3 Sterne bei 40 Bewertungen
Ria Wolf

Lebenslauf von Ria Wolf

Ria Wolf wurde 1964 geboren und lebt in ihrem kleinen, selbst renovierten Bauernhaus am Rande des Teutoburger Waldes. Seit sie lesen kann, liebt sie es, sich von Romanen mitreißen zu lassen. Damit hat sie auch die Faszination gepackt, Charaktere selbst zu entwerfen und Geschichten durchleben zu lassen.

Alle Bücher von Ria Wolf

Ria WolfKeltische Nächte
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Keltische Nächte
Keltische Nächte
 (24)
Erschienen am 01.11.2014
Ria WolfDer Chauffeur - Ein Bodyguard für die Liebe
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Der Chauffeur - Ein Bodyguard für die Liebe
Ria WolfBeloved Escort - Lügen
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Beloved Escort - Lügen
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 (5)
Erschienen am 28.12.2017
Ria WolfLady Eve, die Sünde der Väter
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Lady Eve, die Sünde der Väter
Lady Eve, die Sünde der Väter
 (3)
Erschienen am 01.08.2017
Ria WolfBeloved Escort - Schatten
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Beloved Escort - Schatten
Beloved Escort - Schatten
 (1)
Erschienen am 01.03.2018

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Tintensports avatar

Rezension zu "Der Chauffeur - Ein Bodyguard für die Liebe" von Ria Wolf

Sprache im Griff ... oder im (Würge-)Griff der Sprache(n)?
Tintensportvor 3 Monaten

"Das Frieren hätte ihn fast zum Mädchen schrumpfen lassen und seine innere Hitze ins Nirwana vertrieben" - erfährt man auf Seite 85.

Ein Satz - wie ein Programm.
Ein Programm eines Heldenepos' dessen Protagonist(in) einen aussichtslosen K(r)ampf gegen all die Unbill der Regungen in seiner (wahlweise ihrer) Hose (respektive Rock) führen; und dies auf solch einfallslos-widerkäuende Art, dass allein das schon ausreicht um dieses Werklein ganz schnell beiseite legen zu wollen!

Das wäre allerdings schade, denn dann brächte man sich um die unfreiwillige Komik eines Lehrstücks von Schreibstil, wie man ihn bezeichnender (in diesem Genre) kaum finden kann!

Auch die roten Fäden des Romans brillieren kaum mit einem überragenden Plot. Eher erinnern die immer wiederkehrenden Konstanten mit denen man konfrontiert wird an neurotische Störungen aus dem Kanon der Psychiatrie und Psychotherapie, mit all dem redundanten Gehadere, dem unablässigen Gezweifele und ewigen Selbstkasteiungen in nicht enden wollenden inneren Monologen, unter denen unsere Hauptfiguren leiden ... und wir als Leserinnen zwangsweise mit ihnen.

Daneben werden die Protagonisten von ennervierenden Zuständen der Dauererregung gebeutelt, die kein (schriftstellerisches) Timing, noch eine (spannungstechnische) Steigerung kennen.

Hinzu kommt eine gestelzte Sprache (nichtsdstotrotz chronischer grammatischer Fragwürdigkeiten) die an das Deutsch des letzten und vorletzten Jahrhunderts erinnern. Das soll wahrscheinlich die Eloquenz der Autorin belegen und die Distinguiertheit der Figuren aufzeigen, dünstet aber nur ein verquastes `Gewollt-?-Aber-leider-nicht-gekonnt-!' aus und bewirkt beim Lesen saures Aufstossen.

Da klingt dann ein Typ, der besonders rabaukig wirken soll - mitten in einer körperlichen Auseinandersetzung mit seinem Kontrahenten! - wie folgt:
"Ich frage mich, ob es unter deiner emotionslosen Effizienz überhaupt sexuelle Regungen gibt, dass du das ignorieren kannst ..." Weiterhin kommen im Vorwurf des Herren so hehre Begriffe wie "natürliche Interessen", "Kandare" oder "Manko" zu Gebrauch!

Der ganze Roman ist gespickt mit (Halb-)Latinismen ("apart", "adäquat", "viril"), altertümlichen Ausdrucksweisen und ausdruckstechnischen Überzeichnungen ("Contenance", "zugedacht", "keine Sekunde vergessend", "im fahrerischen Bereich"), so dass man sich im Werk einer Jane-Austen-Imitatorin wähnt.

Dies kriegt man im geschmeidigen Wechsel mit umgangssprachlichen Plattitüden präsentiert (sich einen Roman "reingezogen" haben oder "zugetextet werden", bis hin zu "in den Laken suhlen"), gewürzt mit urplötzlich über den Leser hereinbrechenden Kraftausdrücken ("verdammt", "Scheiße"), nebst Phrasen, die man auch im Milieu kennen dürfte ("auf vögeln und abkassieren programmiert" oder "er hatte seine Limousine geknüppelt" - was auch immer das bedeuten mag?).

Von all diesen abrupten stilistischen Wechseln kann einem ganz schön schwindelig werden!

Besonders gut gefielen mir folgende ungemein gelungene Stilblüten der Ausdruckskunst:
- er hatte "Talent", sie nicht aus den Augen zu lassen
- er wollte ihr Zeit geben zu bemerken, dass er "herankam",
oder auch
- "Der abgewinkelte Verlauf des Tresens"

THE END:
Zurück auf Seite 85. Unseren Helden überzieht eine "ausgeprägte Gänsehaut" - die Leserin auch! Die hat nämlich inzwischen "gepflegt" "die Schnauze voll"!

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lisaa94s avatar

Rezension zu "Lady Eve, die Sünde der Väter" von Ria Wolf

Lady Eve
lisaa94vor einem Jahr

Meine Meinung:

Cover:

Ein sehr schönes Cover, wobei mir die Motivwahl samt Farbe und Schrift sehr gut gefallen. Es passt zum Buch und macht neugierig, die Frau kennen zu lernen und ihre Geschichte.

Schreibstil:

Das Buch ist sehr flüssig und fesselnd geschrieben. Ein anderes Jahrhundert, wo man selbst als Leser nicht lebte, wird hier gut und authentisch aufgefasst und bildlich beschrieben, das man herrlich hinein tauchen kann. Man vergisst das aktuelle Geschehen und wird mitgenommen in Zeiten der Eleganz, aber auch der Intrigen und skrupellosen Handlungen, wie Zwangsheirat...

Charaktere/Story:

Evelyn lebt in einer Zeit, die für Frauen gewiss nicht einfach war. Von ihrer Familie kennt sie keine Liebe und Zuneigung. Stattdessen steht nun auch noch eine Zwangsheirat bevor. Ihr Vater ist Spielsüchtig und die Heirat soll der Tilgung der Schulden dienen, doch Evelyn kann sich eine Heirat nur mit einem vorstellen, Steven Jorden, den jüngeren Bruder des Duke of Stoneford.

Steven Jordan liebt sein Leben ohne sich binden zu wollen. So macht es doch viel mehr Spaß. Auf einem Maskenball zieht in eine Frau mit grünen Augen sofort in den Bann... doch wer ist sie? Diese Frau will er.. er muss sie nur finden.


Fazit:

Mal ein anderes Genre - eine andere Geschichte, aber genauso gute Unterhaltung. Von der lieben Ria habe ich bereits 2016 ein tolles Buch gelesen und habe mich nun erneut an ihren Schreibstil gewagt, diesmal jedoch im History Bereich. Ein Bereich den ich normalerweise sehr sehr selten lese und betrete. Doch ich muss sagen, die Geschichte hatte mich neugierig gemacht und gut unterhalten.

Es war eine Geschichte die einen hat lachen lassen, mitfiebern, man hat sich geärgert und war gefangen in einem Jahrhundert, wo noch vieles anders, und aus heutiger Sicht falsch lief. Intrigen sind vorprogrammiert und Lady Eve ist eine tolle Frau, die sich ihren Weg stellen muss.

Man war gefesselt und konnte es kaum beiseite legen. Schön geschrieben und sehr zu empfehlen, vor allem jeden der gerne in die Geschichte einer anderen Zeit taucht. ♥♥♥♥♥

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JoergSs avatar

Rezension zu "Lady Eve, die Sünde der Väter" von Ria Wolf

Ein gelungener Liebesroman im viktorianischen England
JoergSvor einem Jahr

Mit Lady Eve hat Ria Wolf eine Protagonistin erschaffen, die trotz aller Verwirrungen, Intrigen und Anfeindungen über ihren eigenen Schatten springt, und ein für sie erhebliches Risiko eingeht, um ihrem Glück zumindest eine Chance zu geben.
Die Eigenschaft, immer wieder aufzustehen, um ihr Leben lebenswert zu gestalten, macht sie für den/die LeserIn sympathisch und lässt sie/ihn mit Eve mitfiebern.
Der gut strukturierte Liebesroman nimmt den/die LeserIn mit auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle, weckt Hoffnungen, um diese im nächsten Kapitel zu zerstören und die Protagonistin vor noch größere Herausforderungen zu stellen.
Die Handlung spielt 1861, im viktorianischen Zeitalter in England, und der damalige Zeitgeist wird von der Autorin aufgegriffen und sorgt für weitere Konflikte, denen Eve machtlos gegenübersteht.
Wie auch in den vorherigen Büchern schafft die Autorin es wieder einmal, für ein überraschendes Ende zu sorgen.
Absolut lesenswert.

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Ria Wolf wurde am 17. November 1964 in Steinhagen/Brockhagen (Deutschland) geboren.

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