Ria Wolf

 4.3 Sterne bei 43 Bewertungen
Autorenbild von Ria Wolf (©Marita Böttcher)

Lebenslauf von Ria Wolf

Ria Wolf wurde 1964 geboren und lebt in ihrem kleinen, selbst renovierten Bauernhaus am Rande des Teutoburger Waldes. Seit sie lesen kann, liebt sie es, sich von Romanen mitreißen zu lassen. Damit hat sie auch die Faszination gepackt, Charaktere selbst zu entwerfen und Geschichten durchleben zu lassen.

Alle Bücher von Ria Wolf

Cover des Buches Keltische Nächte9783864433993

Keltische Nächte

 (26)
Erschienen am 01.11.2014
Cover des Buches Beloved Escort - Lügen9783746046570

Beloved Escort - Lügen

 (5)
Erschienen am 28.12.2017
Cover des Buches Lady Eve, die Sünde der VäterB073P9DV38

Lady Eve, die Sünde der Väter

 (3)
Erschienen am 01.08.2017
Cover des Buches Beloved Escort - SchattenB079MLH5RB

Beloved Escort - Schatten

 (1)
Erschienen am 01.03.2018

Neue Rezensionen zu Ria Wolf

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Rezension zu "Der Chauffeur - Ein Bodyguard für die Liebe" von Ria Wolf

Ria Wolf - Der Chauffeur - Ein Bodyguard für die Liebe
Chrissy87vor einem Jahr

Jason ist eigentlich Bodyguard und hat seine eigene Sicherheitsfirma, doch um seinem Freund aus der Klemme zu helfen, übernimmt einen Auftrag bei der Autorin Lena als deren Chauffeur. Die beiden fühlen sich von Beginn an zu einander hingezogen, geben diesem Verlangen aber aus unterschiedlichen Gründen nicht nach. Und dann wären ja noch die Anschläge auf Lenas Leben.
Zuallererst muss ich sagen das mir die Idee der Geschichte gut gefallen hat und an sich war die Geschichte auch in Ordnung.
Nur hatte ich so meine Probleme mit den Protagonisten. Jason war mir trotz seiner 42 Jahre stellenweise etwas zu naiv bzw. manchmal dachte ich es fehlt ihm an gesunden Menschenverstand. Lena war ganz in Ordnung, weder zu unsympathisch och zu sympathisch. Lenas Mutter Helene fand ich nur furchtbar, wie sie sich ständig in aller eingemischt hat und meinte alles besser zu wissen.
Und da gab es da ja noch Anfang dieses große Missverständnis zwischen Jason und Lena und das nur weil beide sich absolut missverständlich ausdrücken und keiner den Mund aufbekommt und mal ausspricht was er denkt. Nein, da werden lieber voreilig Schlüsse gezogen. Das hat mich schon genervt.

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Rezension zu "Der Chauffeur - Ein Bodyguard für die Liebe" von Ria Wolf

Sprache im Griff ... oder im (Würge-)Griff der Sprache(n)?
Tintensportvor 2 Jahren

"Das Frieren hätte ihn fast zum Mädchen schrumpfen lassen und seine innere Hitze ins Nirwana vertrieben" - erfährt man auf Seite 85.

Ein Satz - wie ein Programm.
Ein Programm eines Heldenepos' dessen Protagonist(in) einen aussichtslosen K(r)ampf gegen all die Unbill der Regungen in seiner (wahlweise ihrer) Hose (respektive Rock) führen; und dies auf solch einfallslos-widerkäuende Art, dass allein das schon ausreicht um dieses Werklein ganz schnell beiseite legen zu wollen!

Das wäre allerdings schade, denn dann brächte man sich um die unfreiwillige Komik eines Lehrstücks von Schreibstil, wie man ihn bezeichnender (in diesem Genre) kaum finden kann!

Auch die roten Fäden des Romans brillieren kaum mit einem überragenden Plot. Eher erinnern die immer wiederkehrenden Konstanten mit denen man konfrontiert wird an neurotische Störungen aus dem Kanon der Psychiatrie und Psychotherapie, mit all dem redundanten Gehadere, dem unablässigen Gezweifele und ewigen Selbstkasteiungen in nicht enden wollenden inneren Monologen, unter denen unsere Hauptfiguren leiden ... und wir als Leserinnen zwangsweise mit ihnen.

Daneben werden die Protagonisten von ennervierenden Zuständen der Dauererregung gebeutelt, die kein (schriftstellerisches) Timing, noch eine (spannungstechnische) Steigerung kennen.

Hinzu kommt eine gestelzte Sprache (nichtsdstotrotz chronischer grammatischer Fragwürdigkeiten) die an das Deutsch des letzten und vorletzten Jahrhunderts erinnern. Das soll wahrscheinlich die Eloquenz der Autorin belegen und die Distinguiertheit der Figuren aufzeigen, dünstet aber nur ein verquastes `Gewollt-?-Aber-leider-nicht-gekonnt-!' aus und bewirkt beim Lesen saures Aufstossen.

Da klingt dann ein Typ, der besonders rabaukig wirken soll - mitten in einer körperlichen Auseinandersetzung mit seinem Kontrahenten! - wie folgt:
"Ich frage mich, ob es unter deiner emotionslosen Effizienz überhaupt sexuelle Regungen gibt, dass du das ignorieren kannst ..." Weiterhin kommen im Vorwurf des Herren so hehre Begriffe wie "natürliche Interessen", "Kandare" oder "Manko" zu Gebrauch!

Der ganze Roman ist gespickt mit (Halb-)Latinismen ("apart", "adäquat", "viril"), altertümlichen Ausdrucksweisen und ausdruckstechnischen Überzeichnungen ("Contenance", "zugedacht", "keine Sekunde vergessend", "im fahrerischen Bereich"), so dass man sich im Werk einer Jane-Austen-Imitatorin wähnt.

Dies kriegt man im geschmeidigen Wechsel mit umgangssprachlichen Plattitüden präsentiert (sich einen Roman "reingezogen" haben oder "zugetextet werden", bis hin zu "in den Laken suhlen"), gewürzt mit urplötzlich über den Leser hereinbrechenden Kraftausdrücken ("verdammt", "Scheiße"), nebst Phrasen, die man auch im Milieu kennen dürfte ("auf vögeln und abkassieren programmiert" oder "er hatte seine Limousine geknüppelt" - was auch immer das bedeuten mag?).

Von all diesen abrupten stilistischen Wechseln kann einem ganz schön schwindelig werden!

Besonders gut gefielen mir folgende ungemein gelungene Stilblüten der Ausdruckskunst:
- er hatte "Talent", sie nicht aus den Augen zu lassen
- er wollte ihr Zeit geben zu bemerken, dass er "herankam",
oder auch
- "Der abgewinkelte Verlauf des Tresens"

THE END:
Zurück auf Seite 85. Unseren Helden überzieht eine "ausgeprägte Gänsehaut" - die Leserin auch! Die hat nämlich inzwischen "gepflegt" "die Schnauze voll"!

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Rezension zu "Lady Eve, die Sünde der Väter" von Ria Wolf

Lady Eve
lisaa94vor 3 Jahren

Meine Meinung:

Cover:

Ein sehr schönes Cover, wobei mir die Motivwahl samt Farbe und Schrift sehr gut gefallen. Es passt zum Buch und macht neugierig, die Frau kennen zu lernen und ihre Geschichte.

Schreibstil:

Das Buch ist sehr flüssig und fesselnd geschrieben. Ein anderes Jahrhundert, wo man selbst als Leser nicht lebte, wird hier gut und authentisch aufgefasst und bildlich beschrieben, das man herrlich hinein tauchen kann. Man vergisst das aktuelle Geschehen und wird mitgenommen in Zeiten der Eleganz, aber auch der Intrigen und skrupellosen Handlungen, wie Zwangsheirat...

Charaktere/Story:

Evelyn lebt in einer Zeit, die für Frauen gewiss nicht einfach war. Von ihrer Familie kennt sie keine Liebe und Zuneigung. Stattdessen steht nun auch noch eine Zwangsheirat bevor. Ihr Vater ist Spielsüchtig und die Heirat soll der Tilgung der Schulden dienen, doch Evelyn kann sich eine Heirat nur mit einem vorstellen, Steven Jorden, den jüngeren Bruder des Duke of Stoneford.

Steven Jordan liebt sein Leben ohne sich binden zu wollen. So macht es doch viel mehr Spaß. Auf einem Maskenball zieht in eine Frau mit grünen Augen sofort in den Bann... doch wer ist sie? Diese Frau will er.. er muss sie nur finden.


Fazit:

Mal ein anderes Genre - eine andere Geschichte, aber genauso gute Unterhaltung. Von der lieben Ria habe ich bereits 2016 ein tolles Buch gelesen und habe mich nun erneut an ihren Schreibstil gewagt, diesmal jedoch im History Bereich. Ein Bereich den ich normalerweise sehr sehr selten lese und betrete. Doch ich muss sagen, die Geschichte hatte mich neugierig gemacht und gut unterhalten.

Es war eine Geschichte die einen hat lachen lassen, mitfiebern, man hat sich geärgert und war gefangen in einem Jahrhundert, wo noch vieles anders, und aus heutiger Sicht falsch lief. Intrigen sind vorprogrammiert und Lady Eve ist eine tolle Frau, die sich ihren Weg stellen muss.

Man war gefesselt und konnte es kaum beiseite legen. Schön geschrieben und sehr zu empfehlen, vor allem jeden der gerne in die Geschichte einer anderen Zeit taucht. ♥♥♥♥♥

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Zusätzliche Informationen

Ria Wolf wurde am 17. November 1964 in Steinhagen/Brockhagen (Deutschland) geboren.

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