Ricarda Jordan

 3,9 Sterne bei 370 Bewertungen
Autorin von Die Pestärztin, Der Eid der Kreuzritterin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Ricarda Jordan

Ricarda Jordan ist eines der Pseudonyme der deutschen Autorin Christiane Gohl.

Alle Bücher von Ricarda Jordan

Cover des Buches Die Pestärztin (ISBN: 9783404270682)

Die Pestärztin

 (96)
Erschienen am 15.08.2011
Cover des Buches Der Eid der Kreuzritterin (ISBN: 9783404270835)

Der Eid der Kreuzritterin

 (70)
Erschienen am 21.09.2012
Cover des Buches Tochter der Elbe (ISBN: 9783404169849)

Tochter der Elbe

 (37)
Erschienen am 16.09.2014
Cover des Buches Das Geheimnis der Pilgerin (ISBN: 9783751716307)

Das Geheimnis der Pilgerin

 (40)
Erschienen am 25.05.2021
Cover des Buches Das Lied der Pferde (ISBN: 9783404178582)

Das Lied der Pferde

 (30)
Erschienen am 30.09.2019
Cover des Buches Die Geisel des Löwen (ISBN: 9783404168255)

Die Geisel des Löwen

 (26)
Erschienen am 19.07.2013
Cover des Buches Das Erbe der Pilgerin (ISBN: 9783404166497)

Das Erbe der Pilgerin

 (21)
Erschienen am 21.09.2012
Cover des Buches Das Geschenk des Wesirs (ISBN: 9783463403793)

Das Geschenk des Wesirs

 (3)
Erschienen am 24.10.2014

Neue Rezensionen zu Ricarda Jordan

Cover des Buches Der Eid der Kreuzritterin (ISBN: 9783404270835)
Ingrids_Blogs avatar

Rezension zu "Der Eid der Kreuzritterin" von Ricarda Jordan

Interessantes Stück Geschichte
Ingrids_Blogvor einem Monat

Es geht um die Kinderkreuzzüge des Hochmittelalters und der unglaublichen Verschwörung, die diesen zugrunde liegen soll. Drei der Hauptfiguren begleiten den deutschen Zug von Köln über die Alpen bis nach Genua mit all den Schrecken und Gefahren, die unterwegs lauern.

Die Geschichte an sich hat mich sofort in ihren Bann gezogen, weil ich das Thema hochinteressant fand. Die Leiden der Kreuzfahrer, die unvorbereitet losgezogen sind und oft viel zu jung waren, wurden sehr anschaulich geschildert.

Die Autorin verfügt über einen eingängigen Schreibstil und treibt die Erzählung flott voran. An einigen Stellen hätte ich mir allerdings eine detaillierte Beschreibung gewünscht, um ein genaueres Bild vor Augen zu haben. Mit Allgemeinplätzen wie prächtig, beeindruckend und dergleichen kann ich nicht so viel anfangen.

Was die Figuren angeht, so haben mir am besten die Beschreibungen und Charakterisierungen der Pferde gefallen. Endlich mal wieder eine Autorin eines historischen Romans, die Pferde nicht nur vom Hörensagen her kennt, sondern richtig Ahnung hat. Entsprechend plastisch sind die vierbeinigen Held*innen auch gezeichnet worden.

Das kann ich von den menschlichen Figuren allerdings nicht unbedingt behaupten. Die Hauptfiguren waren mir persönlich zu fehlerfrei: sprachbegabt, edlen Gemüts, immer hilfsbereit usw. Da fehlte es an Ecken und Kanten. Immerhin litt der Ritter Armand unter Höhenangst. Das machte ihn für mich gleich sympathischer. Besonders gut gefallen hat mir, dass er (zumindest zum Schluss) seinen Kampf nur dank des Eingreifens seiner Frau gewonnen hat.

Gestört haben mich die aufgeklärte Denkweise der Hauptfiguren, bzw. die allgegenwärtige Verurteilung von Umständen und Personen nach heutigen Maßstäben. Figuren dürfen das natürlich, aber nicht alle Gebildeten sollten die gleiche Meinung über etwas vertreten.

Manchmal war auch die Wortwahl arg modern und mich reißt das immer brutal aus dem Lesefluss. Zitat: „Ich hoffe, Frau Jutta gewährt mir Urlaub“ und dergleichen.

Gleich zwei Liebesgeschichten werden bedient. Ich bin nicht so die Freundin von „Liebe auf den ersten Blick“. Bei beiden Beziehungen fehlte mir das gewisse Etwas.

Gut gefallen hat mir wiederum, dass nicht Massen an Personen auftauchen und auch die Namen waren eingängig und nicht zu exotisch.

Im Nachwort erläutert die Autorin, wo sie von der historischen Wirklichkeit abgewichen ist, wobei sie sich da auf die wichtigsten Punkte beschränkt.

Den Buchtitel finde ich furchtbar. Zum einen passt er überhaupt nicht zum Inhalt und „Ritterin“ klingt nach Effekthascherei und ist im historischen Kontext schlichtweg falsch. Aber das kann nicht unbedingt der Autorin angelastet werden.

Alles in allem habe ich mich aber trotz der Einschränkungen gut unterhalten gefühlt und kann eine Leseempfehlung aussprechen.

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Cover des Buches Das Lied der Pferde (ISBN: 9783404178582)
Julia_Scharlies avatar

Rezension zu "Das Lied der Pferde" von Ricarda Jordan

Liebe, Leid und starke Männer
Julia_Scharlievor 6 Monaten

Ob es wirklich so im Harem zugegangen ist? Ich bezweifel das. Aber trotzdem gefällt mir die Geschichte über die Liebe zu El Cid, dem Nationalheld von Spanien und einer großen Liebe zu einem Pferd.

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Cover des Buches Das Lied der Pferde (ISBN: 9783404178582)
Buchfresserchen1s avatar

Rezension zu "Das Lied der Pferde" von Ricarda Jordan

Wie ein mitunter grausiges Märchen aus 1001 Nacht
Buchfresserchen1vor 2 Jahren

Aenlin, die Händlerstochter aus Cöln, lässt 1072 n. Chr. alles liebgewonnen hinter sich um ihrem Traumpferd Meletay zu folgen.
Das Abenteuer beginnt und Aenlin wird zu Aleyna und lernt viele, auch düstere Seiten des Lebens am eigenen Leibe kennen. Aber auch die Liebe, nicht nur zu den Pferden spielt in ihrem Leben eine tragende Rolle.

Das Cover ist einfach bezaubernd. Aenlin auf ihrer Stute Meletay. Wild, eigensinnig und doch von atemberaubender Schönheit. So reitet sie im Männersitz auch durch Al Andaluz und andere Gebiete.

Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich wusste dieses Buch muss ich haben.
Wie schön, dass ich es dann mit meinen Punkten im Prämienshop von lesejury. de einlösen konnte. Und schon vorab kann ich verraten, dass ich nicht enttäuscht wurde.

Ich habe in dieser Geschichte von einer Liebe zu den Pferden, einer eigensinnigen aber sehr schlauen und belesenen Protagonistin und von dem Leben von el Cid viel erfahren können.
Der Schreibstil der Autorin hat mich zunächst nach Cöln in das Handelshaus des Linhard von Cöln geführt, wo Aenlin mit ihrem 10 jährigen Zwillingsbruder lebte. Hier hat es mich schon von Anfang an gefesselt und begeistert wie klar Aenlin ihre Zukunft sah und wie sie sich Wege suchte um dieser entfliehen zu können. Der schwächere Zwilling war eindeutig Endres, der so gar nichts von Abenteuer hielt und sich am liebsten hinter dicken Klostermauern verstecken wollte.
Spannden fand ich was die beiden anstellten, damit Aenlin den Zwängen für ein Mädchen der damaligen Zeit entfliehen konnte.
Mein zweitliebster Charakter war der des Don Alvaro. Des väterlichen Freundes Aenlins, der sofort erkannt hatte was die Zwillinge da für ein Ränkespiel schmiedeten, sie aber nicht verraten hat.
Er war ihr während der ganzen Zeit immer ein guter Ratgeber und Freund, auf den sie sich hundertprozentig verlassen konnte.
Als sie auf El Cid stieß nahm ihr Leben eine bedrohliche Wendung und ich habe regelrecht mitgefiebert und mitgezittert wie sie da wohl wieder raus kommen sollte und ob sich ihr Leben wohl noch wieder in geordnetere Bahnen lenken ließ.
Ich habe in der Geschichte sehr viel über das Leben des El Cid erfahren und wurde mitgenommen in das Spanien um die erste Jahrtausendwende. Sehr hoch war der arabische Einfluss und hier wurden Allianzen eingegangen und auch wieder gebrochen, wie ich es mir nicht in meinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können . Und mittendrin Aleyna mit Meletay.
Wie gut das die beiden sich hatten , was sie sehr gestärkt durch alle Tiefen hat gehen lassen.
Auch die Freundin Damaris war mir ein sehr angenehmer Charakter, den ich wirklich lieben lernte. Das Mädchen war sehr klug und bedacht und half der manchmal heißspornigen Aleyna doch wieder den rechten Weg für sich zu finden um relativ unbeschadet aus so manchem Dilemma entfliehen zu können.
Ein Buch das streckenweise wie aus 1001 Nacht scheint, aber auch die dunklen Seiten der Zeit recht hart herausstellt und nicht beschönigt.
An manchen Stellen musste ich schon sehr schlucken und war heilfroh nicht zu der Zeit dort gelebt zu haben.

Für alle die historische Romane lieben ein unbedingtes Muss finde ich.




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Schreibt auch als: Christiane Gohl, Sarah Lark

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